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Zusatzbetrag fällig: Jede vierte Krankenkasse wird teuer

Zusatzbetrag fällig: Jede vierte Krankenkasse wird teuer

News Team
03.01.2017, 08:04 Uhr
Beitrag von News Team

Die Krankenkassenbeiträge werden 2017 teurer. Jede vierte gesetzliche Krankenkasse hat im Januar einen Zusatzbetrag angekündigt. Wer diesen nicht zahlen will, hat ein Sonderkündigungsrecht. Sie können innerhalb von zwei Monaten Ihren Anbieter wechseln.

Wie die Welt berichtet, wurden 27 der 113 Kassen teurer. Allerdings ist der zu zahlende Betrag von Kasse zu Kasse unterschiedlich. Die Spanne reiche nun von 14,6 Prozent bei der Metzinger BKK und der AOK Sachsen-Anhalt bis zu 16,4 Prozent bei der BKK Vital. Bei bundesweiten Anbietern wie Barmer, Techniker Krankenkasse oder DAK Gesundheit ließen ihre Beiträge jedoch unverändert.

Der Grund dafür, dass dieses Jahr mehr Krankenkassen die Beiträge stabil halten als sonst, liegt an den 1,5 Milliarden Euro, die die Politik aus dem Gesundheitsfond an die Anbieter verteilt.

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5 Kommentare

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Mit den Krankenkassengebühren ist es wie mit den Rundfunkgebühren! Viel Geld den Menschen abknüpfen, für möglichst wenig Leistung! Geht man heute zum Arzt, bekommt man i.d.R. mehr Privat- als Kassenrezepte. Da muß die Frage erlaubt sein: Weshalb gibt es soviel IGEL - Leistungen, die man selbst zahlen muß? Hat ein Patient eine Krankheit wie z.B. Osteoporose muß er für die Messung eine Gebühr von 60 bis 70 € privat bezahlen, Ausnahme er hatte gerade einen Knochenbruch - selbst wenn jeman einen Korb um die Halswirbel hat, muß er diese Gebühr selbst bezahlen! Für was ist die KK noch zuständig?
  • 03.01.2017, 11:23 Uhr
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Hallo Peter, natürlich werden die KK die Zusatzgebühren immer begründen können. Ich habe das Glück gesund zu sein und mein Hausarzt sieht mich selten. Aber immer wenn ich dort bin ist das Wartezimmer voll von alten Omas. Die Tratschen und freuen sich, das sie Unterhaltung haben. Ich habe meinen Arzt darauf angesprochen, er sagte, die kommen regelmäßig, ist zwar nicht immer notwendig, aber für meine Abrechnung brauch ich die Damen.
Und die Pharmaindustrie schlägt natürlich auch zu Buche!
Mal ganz ehrlich, wenn Du Arzt wärst, würdest Du nicht versuchen über die IGEL Dein Taschengeld aufzubessern?
Es ist legitim!
  • 28.01.2017, 15:10 Uhr
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Hallo Riese Saftig,
die Frage die sich stellte war: Wofür braucht man denn heute noch eine Krankenkasse, wenn man alles selbst zahlen muß?
  • 28.01.2017, 17:07 Uhr
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Das liegt auch an dem Krankenstand. Hier ein Auszug der AOK: 2006 lagen sie bei 4,2 Prozent. Seitdem ist der Krankenstand der rund 12 Millionen Versicherten dieser Kasse über die Jahre fast konstant angestiegen. Auch im Vergleich zu 2014 ein leichtes Plus, von 5,2 auf 5,3 Prozent.
Steigt die Zahl der Krankmeldungen, wird der Arzt mehr liquidieren und die Krankenkasse belasten. Und wer zahlt das? WIR! Konsequenz: Die Kassen holen sich, egal wie, das Geld bei den Zahlern.
  • 29.01.2017, 13:08 Uhr
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Das Problem liegt aber wo anders. Mitarbeiter die de- oder unmotiviert sind, suchen sich einen Ausweichposten evtl. in einem Verein, wo sie für sich ein Erfolgserlebnis haben. Solche Mitarbeiter muß zurück auf die Erfolgsspur bringen evtl. mit Lob und wenn das nicht hilft mit einem persönlichen Gespräch, in dem man die Fronten klärt und darauf hin weist, was die Folgen sein können. Viele Krankheitstage könnte man sich sparen durch gute Mitarbeiterführung. Alle Firmen die eine sehr gute Personalführung und -Betreuung haben, haben auch sehr wenige Krankheitstage. Viele Arztkosten würden auch wegfallen, wenn die Pfarrer und Priester ihre Aufgabe ernst nehmen würden, Altenbetreuung ist eine Aufgabe die viel mit Psychologie zu tun hat. Sicher für die Ärzte eine gute Einnahmequelle, aber nur für ein Gespräch einfach zu teuer. Immerhin bekommen die Pfarrer das Geld eines Bürgermeisters, dafür können sie auch etwas tun.
  • 29.01.2017, 20:05 Uhr
  • 0
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