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Telekom erhöht Gebühren für guten, alten Festnetzanschluss wegen Kundenschwu ...

Telekom erhöht Gebühren für guten, alten Festnetzanschluss wegen Kundenschwund

News Team
17.01.2017, 18:08 Uhr
Beitrag von News Team

Die Telekom erhöht ihre Gebühren für Kunden klassischer Prägung. Betroffen sind alle, die nur einen Festnetzanschluss bei dem Konzern gebucht haben. Das sind nach Medieninformationen etwa zwei Millionen Kunden.

Die Änderungen sollen ab dem 1. Mai 2017 wirksam werden.

So werden die Tarife Call Start, Call Basic und Call Comfort um je einen Euro teurer. Betroffen sind alle Verträge, die nach 2008 abgeschlossen oder seitdem verändert wurden.

Kunden mit Internetanschluss sind von dieser Preiserhöhung nicht betroffen.

Gegenüber dem Magazin Teltarif erklärte der Bonner Telekommunikationskonzern, die Preissteigerung habe nichts mit der Modernisierung der Infrastruktur zu tun. Wegen dem Kundenschwund im Bereich Festnetztelefonie habe der Konzern in den vergangenen Jahren diverse Sparmaßnahmen durchsetzen müssen.

Alle betroffenen Kunden werden demnächst per Post informiert. Sie haben dann ein

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45 Kommentare

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Kunden mit Internetanschluss wurden deswegen nicht bedrängt, weil die Telekom sie bis 2018 ohnehin allesamt auf IP-Telefonie zwangsumstellen will. Wer den Router nicht selbst austauschen kann, muss 100€ für eine Installation durch Telekomtechniker bezahlen. Das ist für viele ältere Kunden eine Zumutung.

Außerdem versucht die Telekom, bei der Umstellung von Internet-Anschlüssen mit analoger Telefonie auf Volldigitale Anschlüsse (also mit IP-Telefonie) einen Teil der WLAN-Bandbreite (der eigentlich wichtig für die Reichweite innerhalb der eigenenen vier Wände ist) der Routers für einen öffentlichen (also von Fremden außerhalb der eigenen vier Wände nutzbaren) Netzzugang zu nutzen: "W-LAN to Go". Viele ältere Kunden wissen das gar nicht. Und wenn sie es wüssten, dann wären sie oft auch nicht in der Lage, "W-LAN to Go" abzuschalten.
  • 15.06.2017, 19:12 Uhr
  • 0
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Im "besten Netz" bist du doch schon lange nicht mehr, nur noch im teuersten. Meine Empfehlung wäre Easybell, dorthin bin ich gewechselt, nach Verlassen der Telebumm. Wer praktische Hilfe im Großraum Stuttgart braucht, darf mich gern anschreiben.
  • 22.01.2017, 11:54 Uhr
  • 0
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die wollen hald noch mehr verlieren - helfen den Älteren zum Wechseln, die meissten trauen sich nicht
  • 20.01.2017, 21:25 Uhr
  • 1
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Es ist die Gier nach mehr Geld. Egal wo man hin sieht ob Telekom, Banken, Versicherungen, alle bekommen den Kragen nicht voll genug.
Auch unserem Staat kann dies recht sein, denn der verdient ebenfalls damit. Ich werde kündigen das ist die einzige Möglichkeit, diesem Treiben einhalt zu bieten.
Auch ein Grund sich bei den Wahlen dafür zu bedanken, da von seiten des Staates nichts dagegen unternommen wird.
  • 19.01.2017, 07:58 Uhr
  • 3
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Einer macht ja immer den Anfang - die anderen Anbieter ziehen bestimmt nach.
Wer einmal den Anbieter gewechselt hat, der hatte Probleme ohne Ende, bis es endlich klappte. Wer Pech hatte, war ene Weile nicht erreichbar.
Der Service der Telekom ist zwar gelinde ausgedrückt saumässig, aber die andren Anbieter sind auch nicht viel besser.
Das Thema Warteschleife in der Hotline ist überall vorhanden.
Wenn das Telefon mal ausfällt, so wie im 4. Quartal 2016, dann wird es katastrophal.
Selbst wenn man eine außerplanmässige Störung hat und der Draht "kalt" ist - dann vie Handy (vom anderen Anbieter) anrufen und dann warten bis die Telekom es wieder richtet.
Gruselig, mehr als das.
Service-Wüste Deutschland wird wieder aktuell.
  • 18.01.2017, 18:12 Uhr
  • 4
aber Kunden mit Internetanschluss betrifft doch die Teuerung nicht
  • 01.02.2017, 17:10 Uhr
  • 1
Wer von der Telekom zu anderen Anbietern wechselt, muss wissen, dass die Mitbewerber der Telekom bei DSL-Anschlüssen auf der "letzten Meile" (also die Zweidrahtleitung (DSL = Digital Subscriber Line) vom Netz zum eigenen Heim) gezwungen sind, Infrastruktur der Telekom zu nutzen. Das gibt der Telekom Möglichkeiten (im Betrieb und bei Servicefällen), ihre Mitbewerber schlecht aussehen zu lassen.

Auch mag die Telekom keine Mitbewerber im Kabelbündel, weil sie dann kein "Vectoring" machen kann. Technisch ist das zwar eine gute Sache. Aber es behindert den Wettbewerb. https://de.wikipedia.org/wiki/VDSL2-Vectoring
  • 15.06.2017, 19:19 Uhr
  • 0
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Eine Gebührenerhöhung dürfte für viele Menschen nicht zu akzeptieren sein. Ich denke an Menschen, die schon an der Armutsgrenze leben.
  • 18.01.2017, 17:55 Uhr
  • 4
Die Telekom hat in einigen Bereichen immer noch die Möglichkeiten eines Monopolisten und kümmert sich deswegen gelegentlich nicht so sehr darum, was Kunden alzeptieren oder nicht akzeptieren.
  • 15.06.2017, 19:21 Uhr
  • 0
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Ja ja immer schön die Gewinnmarge im Auge halten, wie alle anderen auch bricht der Umsatz ein Erhöhen wir den Preis und schon stimmt der Gewinn wieder.
  • 18.01.2017, 17:46 Uhr
  • 3
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Ach ja und das mit der Verbindung stimmt auch! Ich habe auch schon telefoniert, da hat es geknistert, gerauscht, die Verbindung war auf einmal weg, mitten im Gespräch das war ganz toll!!!
  • 18.01.2017, 17:03 Uhr
  • 2
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Schönen guten Abend! Ich lass gerade die Mitteilung und dachte ich sehe nicht richtig. Wie lange ich schon bei der Telekom bin. Muss ehrlich sagen, früher war alles viel besser aber jetzt es wird immer schlimmer! Nur noch Abzocke. Wenn man da anruft, bis man teilweise durchkommt und hat man Pech, landet man ganz woanders. Auch der Service lässt zu wünschen übrig. Ich hatte mal Probleme mit meinem Festnetzanschluss. Über eine Woche konnte ich nur mit meinem Handy telefonieren. Auch konnten mich manche über Festnetz gar nicht anrufen. Da soll man sich nicht aufregen! Manchmal frage ich mich, was da für Leute sitzen? So was nennt sich Kundenservice!!! Tja so kann man auch Kunden verlieren!!!
  • 18.01.2017, 17:01 Uhr
  • 3
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