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Unser Geld schmilzt wie Schnee in der Sonne - doch es gibt eine Lösung, die  ...

Unser Geld schmilzt wie Schnee in der Sonne - doch es gibt eine Lösung, die auf Dauer wirkt

News Team
20.04.2017, 13:49 Uhr
Beitrag von News Team

Der Euro ist letztlich eine Papierwährung – und wie deren Wert verfällt, stellen die Verbraucher mit Schrecken fest. Nur Gold ist wahres Geld. Acht Gründe, Gold zu kaufen.

Die Inflation ist tot – von wegen, zuletzt stiegen die Verbraucherpreise so stark wie schon seit viereinhalb Jahren nicht mehr. Das wäre ja nicht weiter schlimm, wenn die Deutschen mehr für ihre Spareinlagen bekämen. Davon kann jedoch keine Rede sein, denn dank der Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und ihrem Chef Mario Draghi bekommen Sparer auch nichts mehr für ihre geparkten Euros. Das heißt: Ihr Vermögen schmilzt wie Schnee in der Sonne.

Die Kaufkraft der Verbraucher verfällt zusehends. Dabei werden nicht nur Benzin und Diesel teurer, sondern mittlerweile auch Gurken, Butter und Fisch. Von den Mieten ganz zu schweigen.

Was tun? Den Sand in den Kopf stecken und hoffen, dass es besser wird? Oder überlegen, wie sich Vermögen retten lässt? Besser letzteres. Aber wie können Verbraucher ihr Vermögen retten? Klar, Immobilien und Aktien gehören sicher zu den Gewinnern in der gegenwärtigen Situation. Die beste Absicherung gegen Inflation, Währungsreform oder gar eine Wirtschaftskrise ist aber immer noch Gold.

Acht Gründe, die für den Kauf von Gold sprechen:

1. Gold ist ein Wertspeicher

Gold hat, im Gegensatz zu Aktien, Anleihen – und auch Immobilien – noch jede Krise und jeden Staatsbankrott überlebt. Das galt für die Währungsreform von 1923, als aus einer Billion Mark eine Rentenmark wurde – und das galt für die Währungsreform 1948, als die D-Mark eingeführt wurde. Und mal ehrlich, selbst die gute alte D-Mark verlor still und heimlich an Wert. Von 1948 bis 2001 lösten sich annähernd zwei Drittel der Kaufkraft in Luft auf – zugegeben, in Italien und Frankreich war es noch deutlich schlimmer mit dem Kaufkraftverlust. Der Euro verlor seit seiner Einführung mehr als ein Fünftel an Wert. Nicht einmal der vermeintlich felsenfeste Schweizer Franken ist davor gefeit. Gold dagegen konnte über längere Zeiträume seine Kaufkraft erhalten. Klar, kurzfristig beeinflussen Spekulationen, Preismanipulationen und Reglementierungen den Goldpreis, langfristig setzt sich Gold als Wertspeicher durch.

2. Gold als Inflationsschutz

„Geschafft!“ Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich ihr Inflationsziel von zwei Prozent pro Jahr erreicht. Die Sondersituation, als spottbilliges Öl die Preise nach unten drückte, ist vorbei. Die Inflation ist wieder zurück. Wobei sie gerade bei Mietern in Großstädten wie München, Frankfurt, Hamburg und Berlin besonders zubeißt. Wer dort wohnt, kann kaum glauben, dass die Inflation nur 2,2 Prozent beträgt, denn seine Miete ist in den vergangenen Jahren deutlich mehr gestiegen. Aber offizielle und gefühlte Inflation sind zwei paar Stiefel. Übrigens, wer seine persönliche Inflationsrate ausrechnen will, kann das auf den Seiten des Statistischen Bundesamts. Die meisten dürften erstaunt sein, dass ihre persönliche Inflationsrate sogar noch über der offiziellen liegt. Dass die Inflation steigt, ja steigen muss, kann sich jeder an den fünf Fingern einer Hand zusammenrechnen: Wenn die EZB die Geldmenge steigert, dann schlägt das irgendwann auf die Realwirtschaft durch und lässt die Preise steigen. Im Moment steigt die Geldmenge schneller als das Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone.

3. Gold ist Krisenwährung

Brexit, Trump, Putin, Wilders, Le Pen – die Aufzählung ließe sich sicher noch erweitern. Die Menschen sind verunsichert, was im weiteren Verlauf des Jahres 2017 passiert. Kommt es zu staatlichen Repressionen, wirtschaftlichen Krisen oder gar zur Auflösung der Euro-Zone? All das spricht für das Horten von Gold. Was passiert, wenn es zum Zerfall der Währungsunion kommt? Komme ich dann noch an mein Geld? Gold ist – und war – in Krisen ein liquides Tauschmittel. Wenn es hart auf hart kommt, lässt sich mit Gold das erarbeitete Vermögen über die Krisenzeit hinwegretten. Papiergeld ist dann wirklich nur noch das Papier wert, auf dem es gedruckt ist.



4. Gold ist knapp

Warum ist Gold so wertvoll? Weil es knapp ist – und daran wird sich so schnell nichts ändern. Bis heute haben Goldschürfer und Minengesellschaften rund 180.000 Tonnen aus dem Gestein geholt. Pro Jahr kommen plus-minus 3000 Tonnen neu dazu – ein Zuwachs pro Jahr von gerade einmal 1,6 Prozent. Die Geldmenge wächst deutlich schneller, dazu braucht’s nur einen Blick in die Bilanz der EZB, die Monat für Monat um 60 Milliarden Euro wächst. Langfristig wächst der Goldbestand weniger als der Geldbestand. Allein damit wird klar, dass Gold seinen Wert erhält, anders als Papiergeld.

5. Gold lässt das Vermögen wachsen

Für Gold gibt’s keine Zinsen. Ja, das ist richtig. Aber für verliehenes Geld gibt’s auch keine Zinsen. Viel schlimmer, wer dem deutschen Staat Geld leiht, muss ihm sogar noch etwas dafür zahlen. Also können Goldanleger Zinsen einfach vergesse und sich voll auf die Wertentwicklung konzentrieren. Ok, von 2012 bis 2016 lief’s nicht gerade toll für Gold. Gold in Euro verlor innerhalb von vier Jahren annähernd 30 Prozent an Wert. Wer allerdings schon 2008 Gold gekauft hatte, darf sich über ein Plus von 120 Prozent freuen. Der Dax legte im gleichen Zeitraum nur um 50 Prozent zu. Ein bisschen Geduld sollten Gold-Fans schon mitbringen – langfristig zahlt sich Gold immer aus. Mit Staatsanleihen kann es Gold immer aufnehmen.

6. Gold ist international

Krügerrand, American Eagle, Maple Leaf – allein die kurze Aufzählung verdeutlicht, wer alles Goldmünzen prägt. Dazu gehören Südafrika, die USA und Kanada. Täglich bewegt der Markt Milliarden Euro - physisch und virtuell. Der Kurs für Gold ist überall verfügbar, weltweit – und das fast schon sekundengenau. Goldhändler weltweit wissen ganz genau, was ein Krügerrand wert ist oder eine Unze in Barrenform. Wie ist das mit Aktien oder gar Immobilien? Kaum eine andere Vermögensform ist so liquide wie Gold. Gold lässt sich weltweit gegen Geld eintauschen – und zwar ohne große Formalitäten.

7. Gold ist steuerfrei

Anders als bei Silber fällt beim Kauf von Gold keine Mehrwertsteuer an. Wer seinen Goldbestand dann nach zwölf Monaten verkauft und dabei Gewinne erzielt, muss auch nichts an den Fiskus abdrücken. Wichtig ist beim Goldkauf: Es muss sich um Gold mit einem Feingehalt von 900 / 1000 handeln und im Herkunftsland gesetzliches Zahlungsmittel sein – oder gewesen sein. Die gängigen Münzen erfüllen diese Bedingungen. Das gilt übrigens auch für den Gold-Euro. Das gilt auch für Barren und Plättchen.

8. In Wahljahren ist Gold besonders attraktiv

Gold ist immer sinnvoll, erklärt Nicola Facciorusso vom Gold-Spezialisten Rosland. Insbesondere vor Bundestagwahlen wie in diesem Jahr und bei Währungskrisen biete Gold stets eine "unstrittige physische Anlagealternative zu börsennotierten Wertpapieren". Seit der Euroeinführung im 2002 bis Ostern dieses Jahres konnte der Preis für 1 Unze Gold 280 Prozent zulegen, durchschnittlich 18 Prozent im Jahr. Facciorusso zieht einen Vergleich: "Im selben Zeitraum hat der DAX30 130 Prozent gewonnen, durchschnittlich 8 Prozent im Jahr. In besonderen Marktphasen wie dieser empfehlen wir physisch greifbares Gold anstelle von abstrakten börsennotierten Goldzertifikaten, am besten in Form von Goldmünzen in limitierter Auflage und bester Golderhaltungsqualität." Die Erhaltung einer Münze und ihre knappe Verfügbarkeit bestimmen nach Angaben des Experten den Mehrwert zum aktuellen Goldpreis.

Lesetipp: Nicola Facciorusso im Interview

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