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Original Frankfurter Grüne Soße

Original Frankfurter Grüne Soße

02.05.2014, 13:12 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Grüne Soße (Frankfurterisch „Grie Soß”) ist ein typisches Frühlingsessen Richtig gut wird sie aber erst ab Ende April.

Sieben Kräuter gehören in die Grüne Soße. Borretsch eben, außerdem Petersilie, Kresse, Sauerampfer, Schnittlauch, Kerbel – und ein Kraut, das den schönsten Namen der zauberhaften Sieben hat: Pimpernelle. Man stellt sich eine bibbernde Rapunzel vor, die man aus ihrem Turm retten möchte. Ein märchenhaftes Essen. Wer die beste Grüne Soße macht, wird einmal im Jahr beim Grüne- Soße-Festival auf dem Frankfurter Roßmarkt entschieden. Eine Woche lang hacken und rühren Gastronomen um die Wette. Anfang Mai 2015 hat die Gaststätte Apfelwein Wagner aus dem Stadtteil Sachsenhausen den Titel geholt.
Grüne Soße wird grob gesagt in zwei Varianten zubereitet: mit selbst gemachter Mayonnaise oder – unbedingt zu bevorzugen! – mit Saurer Sahne und Joghurt, gewürzt mit Salz und Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft. Dazu: gekochte Eier und Pellkartoffeln. Danach: Entzugsklinik.

ZUTATEN


Da gehören genau sieben Kräuter rein:
• Borretsch
• Kerbel
• Kresse
• Petersilie
• Pimpinelle
• Sauerampfer
• Schnittlauch
Über das Mengenverhältnis darf man ja gerne diskutieren

Alles andere hat in Grüner Soße absolut nichts verloren! Also kein Dill, Zitronenmelisse, Estragon, Liebstock, Gänseblümchen etc.

Saure Sahne eine sehr gute kein Discounter-Müll
Nach Belieben Senf, Mayonaise
Salz
Pfeffer
Eier
Zubereitung
Die Eier hart kochen
Kräuter hacken Größe nach belieben, aber doch ziemlich fein, auf keinen Fall mit dem Mixer vorgehen, nur mit dem Messer hacken

Die Soße wird nur mit saurer Sahne zubereitet.
Etwas Senf kann sein, muß aber nicht manche mögen die pikante Note.
Mit etwas Mayonaise abschmecken
Die hart gekochten Eier gibt man fein gehackt dazu.

Das Mengenverhältnis aller Zutaten sollte man nach dem eigenen Geschmack entsprechend variieren.

Als Beilage gibt es Salzkartoffeln oder auch Pellkartoffeln, bloß keine Nudeln oder Reis (hab ich auch schon gehört — unfassbar)! Gerne werden auch 2 oder 4 halbe Eier dazu serviert.

Die Zubereitung geht übrigens wirklich schnell. Am besten schält man als erstes die Kartoffeln und setzt diese auf. Danach kann man die Soße zubereiten und die Eier hart kochen. Bis die Kartoffeln fertig sind, kann die Grüne Soße noch etwas durchziehen (aber nicht in den Kühlschrank stellen, sie sollte nicht zu kalt serviert werden). Wer gerne ein Stück Fleisch dazu mag, kann ja mal Grüne Soße mit Tafelspitz probieren.

Patentstreit - Streit um Frankfurter Grüne Soße

UPDATE: EU schützt Mischung aus sieben Kräutern

Kräuterbündel für Frank­furter Grüne Soße oder Frank­furter Grie Soß dürfen jetzt mit dem EU-Herkunfts­siegel „geschützte geografische Angabe“ verkauft werden. Die EU hat die traditionelle Komposition aus Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauer­ampfer und Schnitt­lauch unter Schutz gestellt. Um das Siegel tragen zu dürfen, müssen die Kräuter in Frank­furt am Main oder einem von 21 Nach­bar­orten gewachsen und von Hand abge­packt sein; nur Petersilie darf in Ausnahmen von auswärts kommen. „Der Schutz soll Verfälschungen verhindern“, sagt ein Sprecher der EU-Initiative vom Gartenbau­verband Baden-Württem­berg-Hessen. Ein Bündel kostet oft 5 Euro. Für Frank­furter Grüne Soße gibt es verschiedenste Rezepte, zum Beispiel mit Jogurt, Sahne und Schmand. Fertigsoßen sind selten. Sie müssen Kräuter enthalten, die der neuen Regel folgen.

44 Kommentare

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Während ihr eure Grie Soß macht,mache ich mir mal meinen Westfälischen Panhas mit Bratkartoffeln und ein Spiegelei oben drauf.
  • 13.04.2017, 07:22 Uhr
  • 0
...und die Bratkartoffeln mache so, dann werden die richtig gut.

wize.life/themen/kategorie/genuss/artikel/479...eschreibung
  • 13.04.2017, 10:25 Uhr
  • 0
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ich machs sie genau so ....hacke die Kräuter net so fein ....auch net Mixer.....mit sauerer Sahne.....will die Kräuter noch sehn...
  • 12.04.2017, 16:53 Uhr
  • 1
ja Marianne, ich auch, einfach lecker
  • 17.04.2017, 15:42 Uhr
  • 1
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Hoffentlich sind diese Kräuter natürlich (organisch) gedüngt. Mit sieben anorganischen Mineralien kann man keine vollwertigen Pflanzen züchten. Es fehlen dann wichtige Spurenelemente, die für unsere Gehirnernährung unentbehrlich sind. Damit sind sämtliche körperliche Beschwerden vorprogrammiert. Kunstdünger ist so aggressiv dass alle Boden-Lebewesen (Mikroorganismen, Bakterien, Regenwürmer, Tausendfüssler) abgetötet werden. Der Boden ist dann eine einzige Chemie-Masse.
Sicher haben sie schon beobachtet, dass auf gedüngten Wiesen keine Wildkräuter wachsen. Es fehlt damit die Nahrungsgrundlage für sämtliche Insekten. Das ach so beklagte Bienensterben ist damit geklärt. Ohne die Bestäubung gibt es kein Obst.
Die Kalifornier haben mit ihrer ?intelligenten? Landwirtschaft bereits die Bienen ausgerottet und müssen diese aus dem Ausland beziehen.
Die ständigen Sprüche, ohne Kunstdünger könnte man die Bevölkerung nicht ernähren sind die modernen Märchen der allmächtigen PHARMA-KARTELLE die inzwischen unsere Öffentlichkeit (die Presse, die Parteien (Spenden) das Gesundheitswesen einschließlich der PATENTIERTEN Pharmapräparate und der Ärzte und deren Ausbildung) völlig beherrschen. Effektive Mikroorganismen kann man im Handel beziehen. Und sie kosten viel weniger als Kunstdünger. Damit kann man gesunde Lebensmittel in BIO-QUALITÄT produzieren. Aber wir dürfen das nicht erfahren. Sonst schädigen wir die Profite der Pharma-Kartelle.
  • 15.04.2016, 13:31 Uhr
  • 0
Ja was hast Du denn gedacht, hier tummeln sich doch keine Industriefuttervernichter, hier findest du nur Genießer.

Aber ich gebe Dir uneingeschränkt Recht.
  • 15.04.2016, 14:58 Uhr
  • 1
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Ich gebe noch etwas Flüssigkeit aus dem Gurkenglas hinzu. Das rundet perfekt ab und schmeckt göttlich. Meine Kinder kommen heute abend und freuen sich auf das traditionelle Gründonnerstagsessen.
  • 24.03.2016, 10:43 Uhr
  • 1
Alles ist möglich, nur die Kräuter sind Pflicht, Alle anderen haben in Grüner Soße absolut nichts verloren!

Also kein Dill, Zitronenmelisse, Estragon, Liebstock, Gänseblümchen etc.

Für den Rest ist nur Deine Zunge verantwortlich.
  • 24.03.2016, 10:49 Uhr
  • 1
Da Dill sehr dominant im Geschmack und Geruch ist, denke ich das man damit sparsam umgehen soll - ich tue ihn garnicht hier herein !
  • 24.03.2016, 10:56 Uhr
  • 0
Dill, hat wie beschrieben da nichts verloren
  • 24.03.2016, 11:28 Uhr
  • 3
Und wieder ist Gründonnerstag und wieder war es göttlich zu Lachs und Buillonkartoffeln. Erstmals mit dem Thermomix gemacht und es war noch besser als mit dem Fleischwolf durchgedreht.
  • 13.04.2017, 19:35 Uhr
  • 1
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Das "grüne" ist dann wohl eher ein Dressing oder?
  • 18.03.2016, 13:11 Uhr
  • 0
Nein, eine Sauce die zu vielen Dingen schmeckt.
Ich mag es am liebsten zu Kartoffeln auch für Baked Potatoes bestens geeignet, jedenfalls viel besser als das Quarkzeug.
  • 18.03.2016, 13:14 Uhr
  • 0
eine Sauce verstehe ich immer als "gekocht" ... nach Deiner Beschreibung wird saure Sahne und Kräuter etc. zusammengerührt wie bei einem Dressing.
  • 18.03.2016, 13:18 Uhr
  • 0
Das ist eine Art der Definition das könnte zu langen Diskussionen mit Georges Auguste Escoffier führen, wenn er noch leben würde, er hat schon die Majonaise als Sauce bezeichnet.
  • 18.03.2016, 13:26 Uhr
  • 0
Gut. Ist ja auch egal, Hauptsache es schmeckt!
  • 19.03.2016, 10:03 Uhr
  • 1
Oder so.

Aber noch ein Tipp, wenn du Saucen-Fan bist dann empfehle ich Dir das Buch:

"Saucen nach Escoffier: mit Rezepten der französischen Küche bis Mitte des 20. Jahrhunderts"

von: Romeo Brodmann

Die Saucen sind das Rückgrat der französischen Küche. Im Buch von Romeo Brodmann werden diese klassischen Saucen vollständig abgebildet. Die Herstellungsarten sind mit Step-by-step-Fotos illustriert.

Mit Vorwort von: André Jaeger und Eckart Witzigmann

Sehr gutes Nachschlagwerk
  • 19.03.2016, 10:08 Uhr
  • 0
Vielen Dank! Was wäre ein Gericht ohne leckere Soße? Da kann man ja schon beim Kochen nicht genug abschmecken
  • 19.03.2016, 10:12 Uhr
  • 1
Wenn du E-Book´s lesen kannst melde Dich über PN, Du kannst viel Geld sparen, kostet knapp 90 €
  • 19.03.2016, 10:26 Uhr
  • 1
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sauerampfer, pimpinelle, borretsch ... da muß ich extra früh aufstehn und aufn markt, na ja ... wenn mich mal der hafer sticht, mach ichs. hab schon sooo viel davon gehört und noch nie gegessen.
  • 28.01.2016, 22:22 Uhr
  • 0
also mit dem mengenverhältnis der kräuter hätte ich so meine schwierigkeiten, ... von jedem halbes bund ...oder so????? sie haben eine unterschiedliche geschmacksstärke ...
  • 28.01.2016, 22:28 Uhr
  • 0
Wie immer beim Kochen, Dein Geschmack entscheidet und sonst niemand, jedoch solltest Du schon bei Sauerampfer und Borretsch aufpassen.
  • 29.01.2016, 07:13 Uhr
  • 0
loey, d a s ist doch schon ein hinweis ... guten morgen und danke.
  • 29.01.2016, 09:39 Uhr
  • 1
Gerne.
  • 29.01.2016, 14:02 Uhr
  • 0
Inge, diese Sauce musste unbedingt mal probieren, die schmeckt echt phantastisch. Ich nehme aber keine 7 Kräuter, da gibt es tiefgefrorene gemischte Kräuter (allerdings kein Dill, der ist nur bei Lachs unverzichtbar) ich habe diese Sauce immer am Karsamstag mit den kaputt gegangenen gefärbten Eiern gemacht und Salat dazu. Seit die Kinder groß sind gibt's auch keine gekochte-Eier-Resteverwertung mehr.
Für die weiße Sauce habe ich immer eine Milch-Sahne-Gefro-Mischung genommen, etwas saure Sahne und etwas Zitronensaft, Salz und frisch gemahlener Pfeffercocktail.
  • 24.03.2016, 13:09 Uhr
  • 0
guten tag, elisabeth. das liest sich weniger schwierig ... so werde ich es nach ostern mal ausprobieren. was meinst du denn mit milch-sahne-gefro?????? ... milchsosse aus mehlschwitze und dann saure sahne und so????
  • 24.03.2016, 14:03 Uhr
  • 0
Inge, gleich richten Dich die Frankfurter hin.
  • 24.03.2016, 14:06 Uhr
  • 0
ich weiß doch nicht ... ich möchte sie auch mal probieren, mit pellkartoffeln und wachsweichen eiern
  • 24.03.2016, 14:09 Uhr
  • 0
Wenn Du nicht im Raum Frankfurt lebst aber in einer größeren Stadt, dann wirst Du mit Sicherheit die 7 Kräuter bekommen, Dill hat da nichts verloren. Der Rest der Zubereitung ist doch, wie beschrieben, ein Kinderspiel, oder nicht?
  • 24.03.2016, 14:12 Uhr
  • 0
MG hat natürlich 2 x die woche markt, aber mit schichtdienst ist es nicht so einfach. und wenn nicht, dann bin ich faul und schlafe lieber bis in die puppen . kannste sie mir nicht schicken
  • 24.03.2016, 14:17 Uhr
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Also ich dachte eben auch mich tritt ein Pferd. Aber wer das Gericht nicht kennt kann da ja echt nichts dafür. Also liebe Inge, du kochst Pellkartoffeln ist klar, wachsweiche Eier, so dass sie sich halt noch gut schneiden lassen, ich nehme immer 6 Min. kochend. Von der Fa. Gefro gibt es eine weiße Sauce (die ist absolut geschmacksneutral, das ist wunderbar, denn Du kannst sie als absolute Basis nehmen und je nach zutaten den Geschmack trimmen. In heiße Milch einrühren und süße Sahne dazu, Gewürze wie oben genannt, am Schluß etwas saure Sahne dazu und die Kräuter. Die sind von Iglo-tiefgefroren, aber bitte ohne jeden Dill. Ja und dann richtest Du alles schön auf den Tellern an und ich hab immer gemischten Salat dazu gemacht, ebenfalls mit einer prima Sauce. Wenn Du die Kräuter nicht bekommen solltest kannst ja auch nur Petersilie und Bärlauch nehmen, vom Bärlauch nicht ganz so viel wie von der Petersilie.
Probier's aus - es wird Dir sicher schmecken.
  • 24.03.2016, 14:18 Uhr
  • 0
danke, elisabeth, für die ausführliche erklärung, und dir eine schöne osterzeit!
  • 24.03.2016, 14:20 Uhr
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Ich wohne mittlerweile auch in einer Ecke die keine "Grüne Sauce Kultur" hat. Ich habe die Kräuter in einer Garten-Ecke angebaut.

Elisabeth, was Du da vorschlägst ist keine Grüne Sauce und wird in Frankfurt mit dem Tode bestraft.
  • 24.03.2016, 14:21 Uhr
  • 0
O nein, hingerichtet will ich nicht werden. Bin aber eine Münchnerin und Gott sei Dank keine Hessin. Du schreibst doch selber, dass der Geschmack ausschlaggebend ist und meine Grüne Sauce hat immer ganz prima geschmeckt.
  • 24.03.2016, 21:02 Uhr
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PS: Loey, dass sich Dir der Magen umdreht bei so einem Kompromiss kann ich ja gut verstehen, aber dieses Gefro hat schon einen Namen und Hobbyköche kriegen mit dieser Basissauce auch prima Sachen hin. Viele Sachen von denen verwende ich auch nicht, z.B. diese Bratensauce etc. - das ist ein Krampf aber keine Bratensauce usw.
  • 24.03.2016, 21:06 Uhr
  • 0
Wer damit arbeitet kann in keinster Weise etwas vom Essen verstehen sondern ist nur an schnellen angeblichen Erfolg interesssiert, sei mir nicht böse dass ich so hart urteile, jedoch bin ich Gegner von Fertig und Halbfertigprodukten und dann noch ganz besonders von den Herstellern die mit aller Macht versuchen die Zusatzstoffe mit allen Tricks zu verstecken.

Gefro hat unter Pseudonym einige Seiten im Internet eröffnet dort werden die Produkte über den "Grünen Klee" gelobt, alles Fake.

Inhaltsstoffe der Produkte um nur ein paar zu nennen:

Isomaltulose, Inulin, Palmfett und dann noch den Geschmacksverstärker Hefeextrakt.

Die Produkte sind streng im Geschmack oder enthalten deutlich zu viel Salz.

Nein Danke.

Über die allgemeinen Tricks der Lebensmittel -Hersteller habe ich vor längerer Zeit schon mal einen Bericht eingestellt, den findest Du hier:

http://www.seniorbook.de/themen/kate...h-umbringen

Du erkennst ich habe mich gerade auch mit diesem Thema ausgeprägt beschäftigt. Uberdenke Deine Einstellung zum "Guten Essen" nochmals.
  • 25.03.2016, 09:21 Uhr
  • 0
Danke für den Tipp, ich schau mir den Link gerne an. Dieses Fertigzeugs verwende ich normalerweise überhaupt nicht, bei der weißen Sauce und der Gemüsesuppe mache ich eine Ausnahme. An Hefeextrakt kann ich aber nichts Schlimmes finden, dass sie z.T. Glutamat verwenden weiß ich. Ich überlege gut was ich in meiner Küche verwende, nur wenn man es ganz genau nimmt müßte man alles selber anbauen und zwar unter Glas, damit von den Umweltgiften gar nichts dran kommt - geht aber nicht.
Ein Lehrer hat es mal auf den Punkt gebracht als er meinte, wenn man einen Neandertaler eine Stunde an den Münchener Stachus (Pardon, den haben die Preussen in Karlsplatz umbenannt) gestellt hätte, wäre er an einer Bleivergiftung gestorben. Also so ein bißchen stellt sich der Körper auch auf "Gifte" ein.

Jedenfalls danke ich Dir an dieser Stelle mal recht herzlich für die Mühe die Du Dir immer beim Beantworten von Anfragen oder Kommentaren machst und wünsche Dir ein frohes und schönes Osterfest.
  • 25.03.2016, 12:32 Uhr
  • 0
Danke, freut mich sehr, dass Du das so auffasst.
Als Nachtrag Hefextrakt ist ein Geschmacksverstärker wie Glutamat.

Denn Proteine, viele Vitamine und Mineralstoffe sind immer im Hefeextrakt enthalten. Aber eben immer auch Glutaminsäure und ja, auch Glutamat, das Salz der Glutaminsäure.

Also gar nicht so harmlos, nur für den Hersteller weil jetzt die Kennzeichnungsfalle greift. Hefextrakt ist nach den gesetzlichen Richtlinien kein Geschmacksverstärker, somit ist der Hersteller fein raus, die Lobby hat mal wieder gut gearbeitet.

Also immer kritisch bleiben. Denn unser Körper hat ein "Gedächtnis" er sammelt viele Schadstoffe und es dauert halt bis die dann wirken, das wäre den Nandrtaler genau so gegangen... nach einer gewissen Zeit.
  • 25.03.2016, 13:15 Uhr
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Wenn der sog. Hefeextrakt kein Demenzverantwortlicher ist oder sein sollte, dann ist es mir eigentlich in diesem Falle egal. Obwohl ich schon gut recherchiere, aber man kann es ja auch auf die Spitze treiben. Wobei Du natürlich einen bessren Überblick hast als wir Hobbyköche. Man kann nicht alles vermeiden, man hat ja auch noch anderes zu tun. Gut ausgewählte Mischkost und Zutaten im Kochtopf die man vertreten kann - so denke ich ist es dann schon ok.
  • 25.03.2016, 13:20 Uhr
  • 1
Nette Ostern und immer daran denken

Geschmacksverstärker braucht die Lebensmittelindustrie.

Der Grund, Geschmacksverstärker zu verwenden, ist simpel: Während der Verarbeitung, insbesondere bei Fertigprodukten, verlieren viele Lebensmittel an Geschmack.

Die einfachste und unumstrittenste Lösung lautet immer noch schlicht: nachwürzen. Mit Kräutern, Zwiebeln, Sellerie. Oder Nüsse, Speckwürfel, Wein oder Spirituosen beigeben – Lebensmittel für die ich mich einsetzen würde, wenn ich das irgendwie könnte: "Ich hoffe, dass wir wieder mehr darüber nachdenken, dass Kräuter und Gewürze auch Lebensmittel sind."
  • 25.03.2016, 13:30 Uhr
  • 0
Das sehe ich doch genauso. Manchmal muss es aber schnell gehen und da ist ganz wenig Kompromiss dann für mich recht. Bin ja nicht hauptberuflich Köchin sondern koche eben sehr gerne in meiner Freizeit.
  • 25.03.2016, 14:02 Uhr
  • 0
Dann mach was anderes es gibt viel schnelle Gerichte aber es ist auch eine Eistellungssache darüber habe ich mich hier auch schon mal ausgelassen:

http://www.seniorbook.de/themen/kate...k-zu-werden
  • 25.03.2016, 14:11 Uhr
  • 0
ok - les ich mir auch durch, aber später. Servus
  • 25.03.2016, 14:19 Uhr
  • 1
  • 25.03.2016, 15:00 Uhr
  • 1
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