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Beef-Tatar royale mit Cognac, Jakobsmuschel und Wachteleigelb

Beef-Tatar royale mit Cognac, Jakobsmuschel und Wachteleigelb

16.07.2017, 08:20 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Ein großer, blassroter Haufen Gabelkost, voller ursprünglichen Geschmacks, auf dem Teller serviert, einfach nur ein Traum. Ich oute mich: Ei und Senf: ja, Tabasco: nein. Die Schärfe soll aus frisch gemörsertem Pfeffer stammen. Dann Salz und die Säure von einem Teelöffel kleine Kapern. Natürlich kein Ketchup.

ZUTATEN für 4 Portionen
600 g gut abgehangenes, sauber pariertes Rinderfilet,
4 EL eingelegte, feine Kapern („Nonpareilles“),
mildes Olivenöl (extra-vergine),
1 TL milder Dijonsenf,
2 TL Cognac
1 Spritzer Tabasco
6 frische ausgelöste Jakobsmuscheln (ohne Corail)
1 – 2 TL Mandelöl
Meersalzflocken
schwarzer Pfeffer aus der Mühle,
4 Wachteleier wenn nicht verfügbar 1 Hühnerei

(1) Das Fleisch auf etwa 6 Grad kühlen. Kapern abtropfen lassen. Das Fleisch zunächst mit einem scharfen Messer in etwa ½ cm dicke Scheiben schneiden, dann in schmale Streifen schneiden. Portionsweise mit einem schweren Messer in feine Stücke hacken. Einige Tropfen Olivenöl überträufeln und gleichmäßig fein fertig durchhacken.

(2) Senf, Cognac und Tabasco verrühren und gleichmäßig unter das Fleisch mischen. Tatar mithilfe von Garnierringen auf 4 Teller setzen.

(3) Muschelfleisch kalt abspülen, sorgfältig trocken tupfen und ebenfalls fein schneiden. Mit dem Mandelöl mischen und auf das Rindertatar geben. Kapern darauf verteilen. Tatar mit Meersalzflocken und zusätzlich etwas Olivenöl beträufeln. Pfeffer frisch darübermahlen.

(4) Die Eier trennen. Eigelbe auf das Tatar setzen und sofort anrichten.

Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten (plus Kühlzeit)

7 Kommentare

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Tatar habe ich früher auch sehr oft und gern gegessen - aber rohe Eier und rohes Rindfleisch sind ja ins Gerede gekommen. Und wer garantiert mir, dass sie wirklich unbelastet sind!
Unser Metzger hatte früher Neuland-Produkte: aber wer es mitgekriegt hat: Neuland ist mangels Kontrolle weg vom Fenster. Es war sehr viel Betrug dabei.
  • 16.07.2017, 21:42 Uhr
  • 1
2 Dinge sind wichtig

1. Kaufe dein Fleisch nur dort wo noch selbst geschlachtet wird, die Tiere kommen meist aus regionaler und ethischer Aufzucht.

2. Mache es bei Eiern ganz genau so, such Dir entweder die die das aus Liebhaberei oder aus Überzeugung tun, nämlich Tiere artgerecht zu halten.

o.k ich kann leicht reden, da ich auf dem Land lebe, jedoch wenn man sich etwas drum kümmert findet man die auch in unmittelbarer Nähe von Großstädten.
  • 17.07.2017, 12:22 Uhr
  • 1
Tja, leider komme ich an nichts von alledem ran. Es bleibt nur Bio - aber Bio heißt ja nicht artgerecht.
Bei uns gibt es einen Bauern mit Hofladen, der besitzt einen Riesenstall mit Rindern, von denen man noch nicht ein einziges auf der Weide gesehen hat - die gibt es nämlich gar nicht, dafür riesige Futtersilos.
  • 17.07.2017, 13:48 Uhr
  • 2
Hallo Heidi, ich kann da Deine Bedenken verstehen, aber eigentlich dürften wir fast gar nix mehr essen... ICH denke, wenn's mir schmeckt wird's wohl gut sein, und wenn NICHT, dann hab' ich halt Pech gehabt! Wir sind durch unsere Umwelt inzwischen so vergiftet, dass uns ein klein bisken mehr auch nicht gleich umhaut! Ein bisken Gottvertrauen gehört auch schon dazu, wenn wir die Natur schätzen...
  • 19.07.2017, 03:47 Uhr
  • 1
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genau mein ding...
  • 16.07.2017, 10:36 Uhr
  • 1
Gell und gegen Abend ein Gin dazu
  • 16.07.2017, 10:39 Uhr
  • 0
Gin!? Der versaut ja den ganzen Geschmack!
  • 19.07.2017, 03:49 Uhr
  • 0
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