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Schweden-Fritzl betäubte Frau mit Gift-Erdbeeren und brachte sie in Verließ

Schweden-Fritzl betäubte Frau mit Gift-Erdbeeren und brachte sie in Verließ

News Team
15.01.2017, 11:10 Uhr
Beitrag von News Team

In Schweden ereignete sich ein besonders menschenverachtendes Verbrechen. Ein Arzt hatte eine Frau in ein selbstgebautes Kellerverlies entführt und dort in seiner Gewalt.

Wie Bild berichtet, sprach das Opfer, das unter dem Pseudonym Isabel Eriksson auftrat, jetzt im Fernsehen von ihrem Martyrium.

Der Täter hatte sich das Vertrauen seines Opfers erschlichen und wurde von der Frau zu einem romantischen Date in ihre Wohnung eingelassen. Dort betäubte er sie mit vergifteten Erdbeeren und verschleppte sie in ein selbst gebautes Kellerverlies, wo er sie über Tage gefangen hielt. Isabel Erikson hatte zunächst keinen Verdacht geschöpft:

Beim ersten Treffen hatte er gesagt, dass er Amerikaner ist, in London lebt und mit Aktien handelt. Er sah gut aus, er war ein bisschen kleiner als ich. Er wirkte ruhig und gelassen. Er machte einen intelligenten Eindruck.
Ich kann mich daran erinnern, dass ich diese Erdbeeren probieren sollte. Es fällt mir noch immer schwer, darüber zu reden. Aber ich bin kurz darauf eingeschlafen, alles wurde schwarz.

Die Angst des Arztes vor ansteckenden Krankheiten ersparte Isabel Eriksson Schlimmeres:

Er wollte, dass wir gemeinsam schlafen. Es war absolut schrecklich, neben seinem Entführer schlafen zu müssen. Er wollte ständig Körperkontakt haben. Wir hatten aber nie Sex. Er hatte Blutproben entnommen und wollte erst wissen, ob ich eine ansteckende Krankheit habe. Er wartete auf die Antwort.

Als er Tage nach der Entführung zurück in das Appartment seines Opfers wollte, um einige Habseligkeiten der Frau zu holen, war die Wohnung bereits von der Polizei durchsucht worden. Da geriet der Täter in Panik und fuhr gemeinsam mit seinem Opfer zur Polizei. Die Frau sollte dort eine entlastende Falschaussage machen.

Die Polizisten wurden misstrauisch und trennten die Frau von dem Mann - und erfuhren die schockierende Wahrheit.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Verlieses fand die Polizei neben vielen anderen Beweisen auch zwei Masken, die der Täter anscheinend bei seinen Verbrechen getragen hatte. Isabel Eriksson berichtet darüber:

Er kam mit der Maske rein und ich dachte erst, es ist jemand anderes. Ich sagte zu ihm, dass ich entführt worden bin und dass er mir helfen soll. Dann stellte sich heraus, dass es der Entführer war. Er fand das lustig.



Ich blickte zuerst auf ein Blechdach, dann sah ich einen Mann auf einem Stuhl, der mich anschaute. Ich hatte eine Nadel im Arm, die ich schnell rauszog. Er sagte, dass er mich entführt hat und für einige Jahre hier einsperren wird.

Die Frau, die sich heute Isabel Eriksson nennt, hat nicht nur ihren Namen verloren. Seit der Horror-Woche im September 2015 wird ihr Leben von den schrecklichen Erinnerungen bestimmt:

Ich will mein Leben wiederhaben. Ich habe Angst vor dem Tag, an dem er wieder freikommt. Ich werde sehr lange an einer geheimen Adresse leben müssen.

Jetzt hat sie versucht das Erlebte mit dem Schreiben eines Buches zu verarbeiten, das bald in den Handle kommen soll.

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