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Warum Adolf scheitern musste

Warum Adolf scheitern musste

Peter Leopold
23.08.2016, 04:58 Uhr
Beitrag von Peter Leopold

Viele fragen sich auch heute noch, warum denn Klein-Adolf scheitern musste und Keiner kommt auf die Idee, dass dieses Scheitern bereits in seiner frühesten Kindheit vorprogrammiert war. So hat Klein Adolf schon sehr früh mit diesem klebrigen braunen Zeug gespielt, das er immer in seinem Napf vorgefunden hat. Oder war das am Ende gar kein Fressnapf ? Jedenfalls erklärt das schon einmal seine Vorliebe für die Farbe braun.

In der Schule war er nicht ganz doof und eigentlich war er bis auf seine Wutausbrüche beliebt. Doch von Einem wurde er wegen seiner Größe gehänselt und den Hänsel mochte Adolf gar nicht leiden. Auch darum war er oft beim Schulpsychologen, der seiner Mutter ausdrücklich erklärt hatte, dass Kriegsspielzeug nichts für Klein Adolf wäre. So hat er sich seine Panzer eben gemalt und da die eher wie Bobbycars mit Totalschaden aussahen, konnte er im Kunstunterricht damit auch nicht punkten. Später hat er sein Glück noch einmal in der Wiener Kunstakademie versucht, aber nachdem er sein erstes Frauen-Akt-Bild abgeliefert hatte, kam der nächste Tiefschlag.

Der Hinweis, dass die Brüste nach OBEN gehören und nicht wie bei seinen bisherigen weiblichen Kontakten unterhalb der Knie zu suchen sind, muss ihn tief getroffen haben. Jedenfalls wurde er als Talent-freie Zone abgestempelt und nicht aufgenommen.Der selbst ernannte Maler und Landstreicher verlor Job und Wohnung im 6. Wiener Gemeindebezirk und da dies ohnehin keine "privilegierte Gegend " ist, hat er beschlossen, offiziell als ARM zu gelten. Er war also eine behördlich bestätigte "arme Sau ohne vernünftige Ausbildung und ohne Wohnung" Das Obdachlosenheim wurde zu seiner Heimat.

Mit Frauen hatte er es nicht so. Aber er lebte nach dem Prinzip: "Wer braucht eine Frau, wenn er einen Schäferhund hat ? Er widerspricht nicht, leckt ihm übers Gesicht, die Hände oder sonst etwas und ist verhältnismäßig günstig in der Haltung. Warum er später tatsächlich eine Frau genommen hat, dürfte wohl an ihrem Namen gelegen haben: Braun - seine Lieblingsfarbe!

Dass man unter diesen Umständen kein Reich führen kann, ist verständlich. Trotzdem hat er genau das gemacht, was man eben in solch einer Situation macht. Man lässt sich von vermeintlichen Gesinnungs-Genossen sponsern und geht in die Politik. Der Stempel "ARM" kommt dabei sowieso besser an. Doch der Drang war zu stark. Nach all der Ungerechtigkeit mit der sein nicht vorhandenes Talent und sein Narzissmus gestraft wurden, musste endlich Rache her und die Uneinsichtigkeit setzte sich fort. Nie wieder sollte ein Schulpsychologe sagen "Kein Kriegsspielzeug für Adolf."

Sein Trauma mit dem kindlichen Lieblingsspielzeug hat er nie überwunden. Und so ist auch der legendäre Spruch zu Polen "Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen" nur eine Fehlinterpretation seiner Anhänger. In Wahrheit soll er gesagt haben "Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurück geschissen" Die Sauerei hätte wohl auch Keiner weg gemacht, aber die Auswirkungen wären nicht ganz so dramatisch gewesen. Also war Klein Adolf am Ende doch nur ein unverstandenes Kind? Man kann ja wirklich Alles auf die böse, böse Kindheit schieben...

Und noch ein Hinweis: Das Thema ist an sich ernst genug. Aber selbst DAS wird mit einer Portion Humor erträglicher. Eine Frage bleibt aber: Welche Ausrede hat die heutige Generation von Diktatoren?

5 Kommentare

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"Welche Ausrede hat die heutige Generation von Diktatoren?"
Immer die Gleiche:
"Ich muss euch schützen vor den bösen Feinden (besonders im Inneren), die ich erst mühsam selbst zu Feinden gemacht habe."
Immer das gleiche, alte Spiel.
  • 23.08.2016, 14:48 Uhr
  • 2
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Die Satire ist nicht zu überlesen und ich bin gespannt, was man mal über
die heutigen "Machthaber" schreiben wird!....
  • 23.08.2016, 11:32 Uhr
  • 2
Peter Leopold
Oooch..kommt alles noch
  • 23.08.2016, 11:35 Uhr
  • 1
Ich bin gespannt!
  • 23.08.2016, 11:38 Uhr
  • 1
Peter Leopold
  • 23.08.2016, 11:38 Uhr
  • 0
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