wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Zahnlos im Alter - das muss nicht sein

Zahnlos im Alter - das muss nicht sein

09.05.2016, 10:38 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Das Problem "zahnlos im Alter‘‘ ist nicht etwa erst in der Neuzeit entstanden. Seit Jahrhunderten plagen sich Menschen jeden Alters mit schmerzhaften Zahnproblemen herum. Nicht selten führen Entzündungen und Erkrankungen sogar zum Ausfallen der Zähne. Ereignet sich dies über das gesamte Leben, muss sich die jeweilige Person spätestens im Alter mit dem Thema Zahnlosigkeit beschäftigen. Bereits Johann Wolfgang von Goethe kannte dieses Problem. Wortdokumente, welche von ihm selbst angefertigt wurden belegen, dass auch er unter quälenden Zahnschmerzen litt. Die neuere Forschung hat den schlechten zahnmedizinischen Zustand des Dichters mittlerweile bestätigt. Quelle: http://www.bzb-online.de/nov07/38_39.pdf und http://www.zm-online.de/hefte/Die-Leiden-des-alten-Goethe_24022.html#1

Feste Zähne ade-was nun?


Laut der vierten deutschen Mundgesundheitsstudie liegt der Anteil der zahnlosen Personen bei 22,6 %. Diese Anzahl bezieht sich jedoch nur auf Personen zwischen 65 und 74 Jahren. Damit zeigt sich, dass die Zahnlosigkeit im Alter kein seltenes Problem ist. Durchschnittlich fehlen fast jeder vierten Person in diesem Alter rund14 Zähne. Ein menschliches Gebiss besteht aus 32 Zähnen, wobei hier die Weisheitszähne mitgezählt werden. Diese werden jedoch bei den meisten Menschen entfernt, da vor allem der Unterkiefer in einer Vielzahl der Fälle keinen ausreichenden Platz, für die zusätzlichen Zähne bietet. Somit kann eigentlich nur von 28 Zähnen ausgegangen werden. Fehlen nun ganze 14 Stück, ist eine normale Benutzung des Zahngebisses kaum noch möglich. Es handelt sich bei der Zahnlosigkeit somit nicht nur um ein rein kosmetisches Problem. Die Zähne werden schließlich jeden Tag zum Zerkleinern der Nahrung benötigt.
Jedoch steigt die Anzahlt der Menschen, die mit ihren eigenen Zähnen alt werden auch immer weiter an. Neben einer besseren Pflege hat vor allem der Fortschritt in der Zahnmedizin zu dieser Entwicklung verholfen. Das Altern ist somit nicht zwingend mit dem Verlust der eigenen Zähne verbunden. Jedoch kann es ebenso wenig komplett ausgeschlossen werden. Deshalb ist es sinnvoll, sich - etwa bei der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns oder hier bei Dr. Benetatos - bereits vorab über die Möglichkeiten, die sich in einem solchen Fall bieten zu informieren.


Die Lösung: ein festsitzender Zahnersatz!?


Durch den Fortschritt der Technik bieten sich heute viele Möglichkeiten, um dem Schicksal von Goethe zu entgehen. Dabei handelt es sich vor allem um eine gezielte und damit sehr effektive Vorsorge. Doch selbst wenn bereits ein sehr schlechter Gesamtzustand der Zähne vorliegt, muss die jeweilige Person nicht ,, zahlos im Alter‘‘ werden. Besonders ein festsitzender Zahnersatz bietet eine hervorragende Lösung bei ausgefallenen Zähnen. Dabei wird auf eine künstliche Zahnwurzel ein Zahnersatz aufgeschraubt. Ein Schleifen der Zähne, wie dies etwa beim Einsetzen einer Brücke vorgenommen wird, kann somit umgangen werden. Dadurch werden die noch vorhandenen Zähne geschont. Diese Möglichkeit ist jedoch nicht immer die günstigste, die Kostenübernahme durch die Krankenkasse sollte deshalb unbedingt im Voraus besprochen werden. Die eigene Übernahme der Kosten lohnt sich jedoch ebenfalls. Denn ein solcher Zahnersatz ist rein optisch kaum von den natürlichen Zähnen zu unterscheiden, hält ein Leben lang und sitzt sogar noch fester, als ein natürlicher Zahn.

Feste Zähne pflegen und erhalten


Auch im vorangeschrittenen Alter müssen regelmäßige Kontrolluntersuchungen wahrgenommen werden. Nur so können Entzündungen oder Erkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Mit einer professionellen Zahnreinigung, auch Profilaxe genannt können viele Erkrankungen, wie etwa Karies vorgebeugt werden. Jedoch tendieren ältere Personen häufig dazu, solche Termine nicht mehr wahrzunehmen. Dies wird von den Patienten häufig damit begründet, dass sie schon genug Termine bei anderen Ärzten wahrnehmen müssten. Diese sind zwar, durch chronische Allgemeinerkrankungen durchaus begründet, verhelfen jedoch nicht zu einem gesunden Gebiss. Deshalb sollte auch im Alter auf den regelmäßigen Besuch bei einem Zahnarzt Wert gelegt werden.

Weitere Informationen
http://www.prodente.de/startseite.html
http://www.jameda.de/gesundheit/zaehne-mund/knochenaufbau-umgehen-zahnimplantate-zahnprothesen/
http://www.dgaz-online.de/hintergrund.18.html
http://www.zmk-aktuell.de/fachgebiet...1__247.html

Mehr zum Thema

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.