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Krankenhaus erklärt schwerkranke Patientin irrtümlicherweise für tot

Krankenhaus erklärt schwerkranke Patientin irrtümlicherweise für tot

News Team
09.08.2016, 17:03 Uhr
Beitrag von News Team

Im Klinikum Halle in Westfalen wurde eine Patienten fälschlicherweise für tot erklärt. Wie das "Haller Kreisblatt" und die "Neue Westfälische" berichten, gab das Sekretariat des Krankenhauses im Schreiben an die Krankenkasse versehentlich die Abrechnungsnummer für plötzlichen Herztod an.

Daraufhin hatten die Angehörigen der 79-jährigen Anneliese D. aus Borgholzhausen einen Brief der Krankenkasse erhalten, dass die Versicherung der Verstorbenen nun erloschen sei. Bei der alten Dame saß der Schock tief.

Ich war mit den Nerven am Ende.
Vorwürfe gegen den Arzt

Anneliese D. rief die Krankenkasse an, um den Irrtum aufzuklären. In die Klinik will die schwer herz- und lungenkranke Frau keinen Fuß mehr setzen.

Da gehe ich nicht mehr hin. Da bin ich schon zu oft schlecht behandelt worden.

So habe der behandelnde Arzt der Seniorin ins Gesicht gesagt, dass sie ganz gesund sei. Er sehe das sofort und müsse sie daher nicht untersuchen. Die alte Dame ließ sich jedoch nicht abwimmeln:

Der Arzt schaute schließlich in meine Krankenakte, in der bereits 109 Krankenhausaufenthalte verzeichnet sind.

Außerdem unterstellt er der Patientin, die noch nie in ihrem Leben geraucht hat, sie in der Raucherecke gesehen zu haben. Später musste er eingestehen, dass er Anneliese D. mit einer anderen Patientin verwechselt hatte.

Die 79-Jährige hat nun die Nase voll. Sie werde sich nur noch in andere Krankenhäuser einliefern lassen. Daran wird auch die Entschuldigung der Krankenkasse nicht mehr viel ändern.

Weil er Tiere über alles liebt, wächst dieser kleine Junge (10) über sich hinaus – und wird zum Helden

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6 Kommentare

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Das ist die "Sorgfalt" im medizinischen Bereich, kombiniert mit Stress, Überlastung und Personalreduzierungen....so spart man sich systematisch kaputt.
  • 10.08.2016, 00:29 Uhr
  • 1
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unfassbar... aber sicherlich nur ganz seltene Ausnahmen...

Ich war im Januar 2009 gerichtlich als Betreuer meiner Partnerin bestellt und musste nach einem Multiorganversagen zustimmen, dass die lebenserhaltenden Massnahmen eingestellt wurden.
Ich konnte mit mehreren behandelnden Ärzten der Uni-Klinik Marburg sprechen und wurde genau über die Situation aufgeklärt.
Man hat damals wirklich alles versucht, um ihr Leben zu retten...
  • 10.08.2016, 00:15 Uhr
  • 0
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Nicht zu fassen...unglaublich, was sich diese alte Dame bieten lassen mußte...unterste Schublade
  • 09.08.2016, 23:29 Uhr
  • 2
Bei älteren Menschen werden Klagen, die gerechtfertigt sind, oft so lange hinausgezogen, bis diese Menschen dann leider verstorben sind...das nennt man aussitzen...
  • 10.08.2016, 11:47 Uhr
  • 1
Danke SKY...wenn ich drann denke, werde ich es mir anschauen...
  • 10.08.2016, 12:10 Uhr
  • 0
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das ist garnicht so selten, dass ein arzt mit einem patienten so umspringt.
  • 09.08.2016, 23:20 Uhr
  • 2
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