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Diese Daten sollte niemand erfahren: Warnung vor Krebserregern im Supermarkt ...

Diese Daten sollte niemand erfahren: Warnung vor Krebserregern im Supermarktregal

News Team
24.11.2016, 13:47 Uhr
Beitrag von News Team

Auch in diesem Jahr hat das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) Schoko-Adventskalender getestet. Auf enormen Druck von Foodwatch hin werden die Ergebnisse dieses Mal umfangreich veröffentlicht. Das Ergebnis: Wieder sind mit Mineralöl verunreinigte Kalender in den Supermarktregalen zu finden. NORMA reagierte bereits und rief einen Adventskalender zurück.

Veröffentlichung der amtlichen Daten

In gleich mehreren der getesteten Adventskalender sind gefährliche Mineralölspuren gefunden worden. Foodwatch warnt: Drei Produkte stechen mit gefährlich hohen, krebserregenden sowie erbgutschädigenden aromatischen Mineralöl-Werten (MOAH) heraus:

1) Santa Claus in town von Netto Markendiscount

2) Goldora Weihnachtsmann mit Schlitten

3) Goldora Weihnachtsmann mit Tieren

Was sind Mineralöle und wie gelangen sie an das Lebensmittel ?

Ein Übergang der Mineralölbestandteile auf die Lebensmittel erfolgt über die Verpackung. Für die Herstellung von Karton aus recycliertem Altpapier wird unter Anderem auch bedrucktes Zeitungspapier verwendet. In den Zeitungsdruckfarben sind Mineralöle enthalten. Diese können bisher im Recyclingprozess nicht ausreichend entfernt werden und gelangen so in die Lebensmittelverpackungen aus Recyclingkarton.

Grundsätzlich lassen sich zwei verschiedne Mineralöltypen bestimmen:

1) MOSH - gesättigte Kohlenwasserstoffe, die sich im Fettgewebe des Körpers anreichern und Organschädigungen (Lymphknoten, Leber, Milz) auslösen können
2) MOAH - aromatische Kohlenwasserstoffe, die als krebserregend und erbgutverändernd gelten

Während NORMA bereits mit einem Rückruf reagierte, belässt Netto die Ware noch in den Märkten.

foodwatch fordert Hersteller, Handel und Behörden auf, die belasteten Adventskalender aus dem Verkauf zu nehmen und öffentlich zurückzurufen, da es insbesonders um die Gesundheitsgefährdung von Kindern geht.


Beschwichtigung durch LGL

Wie foodwatch beklagt, „verweist die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA darauf, dass bei aromatischen Mineralölen in einem Lebensmittel – egal in welcher Konzentration – immer von einem erbgutverändernden Potenzial ausgegangen werden muss. Das LGL dagegen weist auf die mögliche erbgutverändernde Wirkung noch nicht einmal hin“.

Die LGL gibt sogar innerhalb der Studie bekannt, keinen Anlass zur Besorgnis zu sehen.

Lebensmittelrechtlich sind die festgestellten Gehalte nicht zu beanstanden.
Die Ergebnisse werden den zuständigen Kreisverwaltungsbehörden dennoch mitgeteilt mit der Bitte, die Hersteller über die Ergebnisse zu informieren, damit diese im Zuge eines vorbeugenden Verbraucherschutzes und eines Minimierungsgebots für Mineralölkontaminationen auf die ermittelten Gehalte reagieren können.

NETTO Markendiscount hält sich weiterhin bedeckt

NETTO Markendiscount hat sich bisher noch nicht zu den Erkenntnissen geäußert und verkauft das Produkt weiterhin. Der Supermarkt hatte bereits 2015 belastende Produkte auf dem Markt und ging vehement gegen die Studie und deren Veröffentlichung vor.

Foodwatch kämpft seit Langem für die Veröffentlichung der amtlichen Messdaten. In der Vergangenheit waren gesundheitsrelevante, amtliche Testergebnisse entweder unter Verschluss gehalten oder wurden erst kurz vor Weihnachten veröffentlicht. Der Großteil der Schokolade war demnach in den meisten Fällen bereits verzehrt.

In der jüngsten Untersuchung waren neben aromatischen auch gesättigte Mineralöle (MOSH) in folgenden Produkten gefunden worden:

1) Feodora Adventskalender Engel mit festlichen Pralinés

2) Weihnachtsmann auf Weihnachtsmarkt

Beide stammen vom Hersteller Windel GmbH & Co. KG.
Foodwatch fordert klare Regeln durch den Gesetzgeber. Gesetzliche Grenzwerte für MOSH und eine Nulltoleranz bei MOAH um Verbraucherinnen und Verbraucher endlich nachhaltig zu schützen, sind das Ziel.

13 Kommentare

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Dachte das Sommerloch sei schon geschlossen!?
  • 24.11.2016, 16:41 Uhr
  • 0
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Hier haben scheinbar einige die richtige Antwort gefunden: Mich betrifft es ja nicht, ich habe ja überlebt. Es geht auch nicht um einen Überlebenden aus einem ND mit eingewickeltem Fisch! Es geht auch nicht um einzelne Produkte! Es sind auch nicht nur Krebserreger, sondern viele andere, die uns zerstören können. Die Forschung in tlichen Bereichen wird nur forciert, wenn Medikamente erwartet werden können, die Maximalprofite für die (Pharma)Konzerne bringen können. Beispiele: Aids oder auch Schweinegrippe, etc. Auch die vermehrten Feinstäube vor allem in den Innenstädten bringen immer mehr Menschen zu Tode! Aber zurück zu den Adventskalendern: Diese werden doch hauptsächlich von Kindern konsumiert! Und es sind auch immer mehr Kinder, die an Krebs sterben! Und es geht den Konzernen wie auch den Discountern/Supermärkten nicht um unsere Gesundheit, sondern wie gesagt um Maximalprofite! In vielen Produkten ist eine Masse an Zucker drin, der uns kränker und kränker macht und uns oft früh(er) sterben läßt. Weltweit! Besser als Sprüche hilft dagegen gemeinsam aufstehen und kämpfen!
P.S.: Gehässige Kommentare bedeutet nur NICHT NACHDENKEN
  • 24.11.2016, 16:39 Uhr
  • 3
Guter Kommentar
Der Mensch ist unwichtig NUR BARES IST WAHRES
Diesen Verbrechern gehört die eigene Medizin verabreicht!!!!!!
  • 24.11.2016, 16:44 Uhr
  • 2
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Ah ja wir haben ne neue Sau fürs Dorf
  • 24.11.2016, 16:28 Uhr
  • 2
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Dieser Müll in Form von Adventskalendern gehört sowieso verboten. Völlig unzeitgemäß!
  • 24.11.2016, 16:23 Uhr
  • 2
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Na und. In jedem recycliertem Altpapier ist der Mist drinn. Muß ja recycelt werden. Wohin sonst mir den ganzen Kram aus der blauen Tonne? Am besten alles wieder lose Verkaufen. Gab es mal geräucherten Fisch wurde der ins Neue Deutschland eingewickelt Hat kein schwein interessiert. Im anderen Fall ist dann Aluminium drinn. Soll auch nicht gesund sein. . Habe 36 Jahre lang mit Alu Löffeln und Gabeln gegessen. Beim Messer war die Kinge aus Stahl. Der Rest auch nur Alu. Sogar in Kneipen gab es nur solches Alu Besteck. Ich lebe komischer Weise immer noch.
  • 24.11.2016, 16:10 Uhr
  • 1
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Jedes Jahr das gleiche.
  • 24.11.2016, 15:43 Uhr
  • 1
und keiner hat was gelernt. Der Mensch ist egal, wichtig ist Profit. Geld kann man nicht essen, das wissen die immer noch nicht.
  • 30.11.2016, 14:21 Uhr
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Unglaublich, wenn man bedenkt, daß Weihnachtskalender für Kinder gemacht sind. Warum wird das nicht vorher geprüft, bevor's in den Handel kommt ?
  • 24.11.2016, 15:39 Uhr
  • 1
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Keine Sorge, Bina ....... , alles "Lügenpresse".
  • 24.11.2016, 15:37 Uhr
  • 1
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ich frage mich dann nur wer dieses zugelassen hat....macht den Leuten weiter bange .
  • 24.11.2016, 15:34 Uhr
  • 1
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Ich ess jeden Tag jede Menge von dem Zeug,das ganze Jahr über. Mir geht´s gut.
  • 24.11.2016, 15:32 Uhr
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Du kaufst wohl jedes Jahr nach Weihnachten die Restbestände auf?
  • 24.11.2016, 16:45 Uhr
  • 0
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