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So erkennt ihr Krätze: Mini-Spinnen bohren verzweigte Tunnelsysteme in die H ...

So erkennt ihr Krätze: Mini-Spinnen bohren verzweigte Tunnelsysteme in die Haut

News Team
28.12.2016, 12:22 Uhr
Beitrag von News Team

Die Krätze breitet sich derzeit rasant aus. Die Fälle nehmen zu, wie der Berufsverband der deutschen Dermatologen mitteilt. Alarmierend ist für die Mediziner die hohe Zahl der Rückmeldungen von Hautärzten.

Das Video zeigt, wie ihr die Hautkrankheit erkennt

Über den starken Anstieg in - gerade in NRW - berichtet unter anderem "Der Westen".

22. Dezember In einem Kindergarten im bayerischen Nandlstadt ist Krätze registriert worden, wie der "Merkur" berichtet.

19. Dezember: Der Landkreis Emsland hat in diesem Jahr einen Anstieg von Krätze-Erkrankungen festgestellt, wie der NDR berichtete. Im Emsland seien 32 Fälle der Hautkrankheit gemeldet worden, 2015 waren es nur acht. Die Krankheit verbreitet sich dem Bericht zufolge hauptsächlich in Gemeinschaftseinrichtungen, also Schulen, Pflegeheimen oder Flüchtlingsunterkünften.

6. Dezember: In Nordrhein-Westfalen und im Raum Aachen wurden bereits mehrere Hundert Infizierte gemeldet, wie FOCUS Online berichtet. „Man kann schon von einer mittelgroßen Epidemie sprechen“, sagt der Dermatologe Herbert Kirchesch aus Pulheim bei Köln dem Portal. Allein in seiner Praxis habe er in den letzten drei Monaten 40 Patienten mit juckendem Hautausschlag gesehen, der von Krätzmilben ausgelöst werde.

Auf einem Medizinertreffen tauschte sich der Arzt mit Kollegen aus ganz Deutschland aus: "Es ist ein bundesweiter Trend." Der Neurologe sagte weiter, er habe keine andere Erklärung, "als dass es sich um eingeschleppte Krankheitsauslöser handelt, die mit der Zuwanderung aus Balkanländern und aus den Kriegsgebieten im Mittleren Osten zu tun haben".

Nicht mangelnde Hygiene, sondern beengte Verhältnisse (wie in Kitas oder Flüchtlingsheimen) begünstigen eine Verbreitung des Erregers,

30. November 2017, 12.50 Uhr Der Landkreis Viersen verzeichnet ebenson einen sprunghaften Anstieg: "In diesem Jahr wurden bisher 340 Fälle gemeldet", sagt Markus Wöhrl, Sprecher des Kreises, der "Rheinischen Post". 2015 lag die Zahl insgesamt bei 105 Ausbrüchen. Es heißt jedoch nicht, dass jeder gemeldete Fall am Ende auch wirklich Krätze sei.

[/f]In Remscheid steigt momentan die Zahl der Krätze-Fälle - und zwar rasant, wie der WDR berichtet. Das Gesundheitsamt teilt dort mit, dass sich die Zahl der gemeldeten Fälle verzehnfacht hat. Nach Angaben des Gesundheitsamtes sind es mittlerweile 50 Krätze-Fälle.

29. November, 8.27 Uhr Zwei Schüler der Regelschule 5 „Otto Lilienthal“ sind an Krätze erkrankt, wie das zuständige Gesundheitsamt der Östthüringer Zeitung mitteilte. Bis auf wenige Einzelfälle galt die Krätze in Deutschland bereits als ausgestorben.

29. November, 7.11 Uhr: Besonders betroffen ist der Raum Aachen: Die Zahl der gemeldeten Fälle stieg von elf im Jahr 2013 auf 316 im November 2016, wir die "Rheinische Post" berichtet. Anstiege wurden auch in Euskirchen, Düsseldorf und Köln verzeichnet.

29. November, 6.20 Uhr: Nach Angaben der "Rheinischen Post" stiegen die Fälle in Düsseldorf von 21 im Jahr 2013 auf 93 im Jahr 2016. In Duisburg sei eine Steigerung von 44 Fällen im Jahr 2014 auf 163 Fälle im Jahr 2016 zu verzeichnen. Das Gesundheitsamt Köln vermeldet laut RP ein Wachstum von 26 Fällen im Jahr 2013 auf 65 im laufenden Jahr 2016.

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Wir stellen zum einen fest, dass es immer mehr Kinder in Kitas und Schulen gibt, aber auch eine wachsende Zahl von Senioren in Altenheimen", sagt Anne Bunte, Leiterin des Gesundheitsamtes in Köln, zu RP Online. "Zugleich muss man sagen, dass wir den größten Zuwachs an Fällen in Flüchtlingsunterkünften verzeichnen, vor allem in den letzten beiden Jahren."

Spinnentiere als Punkt erkennbar


Krätze bedeutet einen Befall der Haut mit Krätze­milben. Sie gehören zu den Spinnen­tieren, wie das Robert-Koch-Institut informiert. Weibliche Skabies­milben werden 0,3 bis 0,5 mm groß (mit dem mensch­lichen Auge gerade noch als Punkt sichtbar), männ­liche Milben 0,21 bis 0,29 mm.

Die Parasiten dringen nicht viel tiefer als in die Hornschicht ein, weil sie auf Sauerstoffaufnahme durch die oberen Hautschichten angewiesen sind.

Das Hinenbohren dauert zwischen 20 und 30 Minuten. Im der obesten Epidermis-Schicht graben die weiblichen Krätze­milben tunnelförmige Gänge und bewegen sich pro Tag ca. 0,5 bis 5 mm vorwärts.

Die Begattung findet auf der Haut­ober­fläche statt. Die männ­lichen Milben sterben danach, nur die be­fruch­teten Weibchen graben sich in die Haut ein. Sie bleiben etwa 30 bis 60 Tage lebens­fähig und verlassen in dieser Zeit das Tunnel­system in der Regel nicht mehr.

Es stehen Medikamente bereit, um die Milben abzutöten. Um die Vebreitung einzudämmen sind außerdem verstärkte Hygienemaßnahmen nötig.

Kleidung, Handtücher und Bettwäsche müssen täglich gewechselt und bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Sachen, die nicht gewaschen werden können, müssen sieben Tage luftdicht in eine Plastiktüte gepackt werden. Polster, Matratzen und Möbel müssen täglich abgesaugt werden.

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36 Kommentare

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Mein Hund hat in den letzten Monaten immer Grasmilben, gab es in den letzten Jahren nicht. Die Behandlung ist teuer.
  • 07.12.2016, 18:48 Uhr
  • 0
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Krätze war in Europa so gut wie aus gestorben.Krätze hat auch mit sauberkeit nichts zu tun ,denn auch der sauberste kan krätze kriegen.Man sollte mal untersuchen seit wan die wieder hier in West Europa ist seit 3 oder 4 Jahre oder seit einem Jahr dann weist man auch wo sie her kommt so einfach ist das.
  • 05.12.2016, 22:05 Uhr
  • 2
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und immer wieder die gleichen dummen kommentare, dass alles von den flüchtlingen kommt...... klar... wir deutschen sind ja so sauber und gesund....und so lieb und nett.....keine ahnung, aber hauptsache gepostet...
  • 02.12.2016, 19:19 Uhr
  • 0
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Im Rheinland sind die Parasiten zuerst aufgetreten. Sie verursachen sicherlich auch Haarausfall und wurden sogar schon an Flüchtlinge weitergereicht. Der Martin Schulz von der SPD sollte sich da echt Sorgen machen daß die Seuche nicht noch weiter verbreitet wird. Den islamischen Freunden darf kein Schaden zugefügt werden. Auch der zukünftige Bundeskanzler Martin Schulz sollte international einen guten Eindruck machen. Wenn sein zottiger Bart von den Milben aufgefressen wird und seine restlichen Haare den Parasiten zum Opfer fallen muß die Politik handeln. Den MIlben muß die Aufenthaltsgenehmigung entzogen werden.
  • 29.11.2016, 21:04 Uhr
  • 2
ich arbeite seit 23 Jahren in der Dermatologie. Solange mach ich schon die Krätze "auf und ab" mit. Wir haben jedes Jahr mehr oder weniger Krätzefälle gehabt. Dieses Jahr war (ist) es besonders schlimm auch durch die Flüchtlinge. Die Krätze haben sie sich hier geholt, weil einfach zuviele Menschen auf engstem Raum leben. Das würde uns allen genauso ergehen wenn wir auf engstem Raum zusammenleben.
  • 01.12.2016, 16:15 Uhr
  • 1
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Ich habe in den 60er Jahren beim Kinderarzt gearbeitet. Da habe ich viele Kinder mit Krätze gesehen. Diese Kinder kamen aus Bauernhöfen, da kam das oft vor.
  • 29.11.2016, 20:59 Uhr
  • 1
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Lass jucken !
  • 29.11.2016, 16:10 Uhr
  • 0
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wize.life wenn sie schon jeden Sch....... aus der Bildzeitung abschreiben, lesen sie bitte nochmals Korrektur. Es haben sich schon wieder einige Tipp Fehler in ihrem Bericht eingeschlichen.
  • 29.11.2016, 10:38 Uhr
  • 1
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gestern haben schon ein paar,einschlägig bekannte,user darüber "philosophiert",daß diese Parasiten mit den Flüchtlingen kamen...
ein willkommenes "Geschenk" der Redaktion,heute erneut darüber herzuziehen...
die ersten "Entrüsteten" schlagen ja schon auf...

"Es hat begonnen...... "..
..die "Untergangsvisionäre" horten schon Vorräte und richten den Bunker her...
  • 29.11.2016, 10:04 Uhr
  • 3
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mich wundert es nicht.....
  • 29.11.2016, 09:48 Uhr
  • 6
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