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Verbraucherzentrale schlägt Alarm: Diese beliebten Präparate schädigen Ihre  ...

Verbraucherzentrale schlägt Alarm: Diese beliebten Präparate schädigen Ihre Gesundheit!

News Team
01.05.2017, 12:12 Uhr
Beitrag von News Team

Zum Start des Internetangebots „Klartext Nahrungsergänzung“ veröffentlichen die Verbraucherzentralen einen Marktcheck über magnesiumhaltige Nahrungsergänzungsmittel. Das Ergebnis: 64 Prozent der untersuchten Produkte sind überdosiert. Je nach Magnesiumkonzentration kann es dadurch schon zu Nebenwirkungen wie Durchfall und Erbrechen kommen.

Viele der Produkte enthalten außerdem Vitamine und Mineralien in zu hohen Dosierungen oder ungünstigen Kombinationen. Bei 40 Prozent der im Internet vertriebenen Produkte werben die Anbieter zudem mit nicht zugelassenen Gesundheitsaussagen.

Behördliche Zulassung von Nahrungsergänzungsmitteln fehlt


Knapp die Hälfte der Verbraucher (47 Prozent) vertraut laut der Umfrage darauf, dass Nahrungsergänzungsmittel, die in Deutschland verkauft werden, vorher amtlich auf Wirksamkeit und Sicherheit geprüft wurden. Das ist jedoch nicht der Fall: Hersteller müssen neue Produkte lediglich anmelden.

„Viele Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln vermitteln Verbrauchern, sie würden ihrer Gesundheit etwas Gutes damit tun. Häufig aber sind solche Produkte Geldverschwendung, manchmal sogar gesundheitsgefährdend“, so Klaus Müller, Vorstand des vzbv. „Nahrungsergänzungsmittel sind keine herkömmlichen Lebensmittel. Wir brauchen dringend klare Regeln für sinnvolle Dosierungen und definierte Anforderungen an die Inhaltsstoffe. Wir fordern eine behördliche Sicherheitsprüfung und staatliche Zulassungsverfahren für Nahrungsergänzungsmittel“, so Müller.

Im Klartext: Damit sich Verbraucher darauf verlassen können, dass nur gesundheitlich unbedenkliche Produkte vertrieben werden, brauche es EU-Regelungen wie Positivlisten für zugesetzte Stoffe und klare Höchstmengenregelungen. Außerdem müssten versprochene Wirkungen wissenschaftlich abgesichert sein. Solange es keine europaweiten Regelungen gäbe, seien nationale Vorgaben nötig.

Die Verbraucherzentralen und der vzbv fordern eine Zulassungspflicht mit einer Sicherheitsprüfung für Nahrungsergänzungsmittel. Verbraucher müssten zudem in einer öffentlichen Liste im Internet einsehen können, welche Produkte von den Behörden geprüft wurden. Für Beschwerden und unerwartete Wirkungen müsse zudem eine Meldestelle eingerichtet werden, an die sich Verbraucher unkompliziert wenden können.

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2 Kommentare

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Um Gottes Willen- keine Vorschriften! Wenn nur wissenschaftlich bestätigte Ergänzungsmittel in den Handel kämen, könnten die Besten wegfallen! Der "Verbraucher" sollte sich selbst kundig machen, die Logik bemühen, und dann entscheiden, wovon er wie viel nimmt!
Am gezeigten Beispiel- ich werd' doch nicht jeden Tag Mg futtern, um nie einen Wadenkrampf zu kriegen, sondern Mg futtern, wenn ich einen habe. Ich futtere also keins.
2. Ich nehme Tagetes, da es in der Verwandtschaft einige Fälle, auch schwer, von AMD gab. Googelt mal, ob dies irgendwo empfohlen wird.... wir sollen Pillen kaufen, in denen es verarbeitet ist.
3. Beispiel: MSM. Die Schulmedizin wird sagen- Knorpel ist nicht regenerierbar, brauchste nicht. Ich weiß aber daß es funktioniert.
Wer entscheidet, ob ich es noch kaufen kann??
  • 21.01.2017, 16:16 Uhr
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Ich habe einmal die Magnesiumtabletten probiert...ihgittihgitt...schmeckt nur nach Chemie. Die hier abgebildeten Produkte bleiben für mich im Regal! Mein Magnesium, reines in Pulverform beziehe ich von einem Heilpraktiker, auf den ich mich schon Jahre verlassen kann.
Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland....da hinken wir, wie in vielen anderen Dingen auch, hinterher. Die Regierung ist mit anderen Dingen beschäftigt
  • 19.01.2017, 14:10 Uhr
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