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Renommierter Biochemiker rät zu Frühstücksverzicht: "Morgens essen ist so ge ...

Renommierter Biochemiker rät zu Frühstücksverzicht: "Morgens essen ist so gefährlich wie rauchen!"

News Team
19.01.2017, 17:31 Uhr
Beitrag von News Team

"Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!" Die sollte am besten im ganz großen Stil, am besten wie ein Kaiser oder König, eingenommen werden. Doch ein englischer Wissenschaftler macht uns jetzt einen Strich durch die Jahrzehnte alte Regel. "Frühstück ist eine gefährliche Mahlzeit", behauptet Terence Keale.

In seinem jüngsten, gerade entschiedenen Buch "Breakfast is a dangerous meal" schiebt der 64-jährige frühere Cambridge-Dozent dem Frühstück eine Vielzahl von schweren, oft tödlichen Krankheiten in die Schuhe, darunter Diabetes Typ 2, Fettleibigkeit und Bluthochdruck. Der Autor selbst erkrankte mit Mitte 50 an Diabetes Typ 2. "Ich konnte fast schon garantieren, dass ich an einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall sterben würde, wie 80 Prozent der Diabetiker."

Nach dieser beklemmenden Diagnose begann der Biochemiker damit, seinen Blutzuckerspiegel genau zu beobachten, wie er der "Times" berichtete. Schnell kam er zu dem Ergebnis, dass sein Blutzuckerspiegel insbesonders nach dem Frühstücken gefährlich hoch war. Und so fing er an, darauf zu verzichten, was zur Folge hatte, dassder Blutzuckerspiegel sank und auch nach späteren Mahlzeiten im Tagesverlauf nicht mehr signifikant anstieg.

Auch Nicht-Diabetiker sollten verzichten


Kealey will auch Nicht-Diabetiker von seinem Konzept überzeugen. Auch sie sollten auf das Frühstück verzichten. Denn das Frühstück trägt dazu bei, das metabolische Syndrom zu fördern. Dies ist eine Art Insulinresistenz, welche zu Arterien-Erkrankungen führen kann.

"In 10 Jahren wird, dank meines Buches, frühstücken sozial genauso geächtet sein wie rauchen - und jeder wird wissen, dass es genauso gefährlich ist", ist Kealy überzeugt. Laut "Welt" belegen auch andere Wissenschaftler seine These. Forscher der Cornell University konnten etwa zeigen, dass Probanden, die nur ein leichtes Frühstück aßen, im Verlauf des Tages nicht mehr Kalorien zu sich nahmen.

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Diese Gesundheitsgefahren lauern im Frühstück


Tee und Honig:
Kräutertee und Honig können mit Pyrrolizidinalkaloiden (PA) kontaminiert sein. PAs werden von bestimmten Blühpflanzen als Schutz gegen Fraßfeinde gebildet. Sammeln Bienen von solchen Pflanzen Pollen oder Nektar, können PAs auch in den Honig gelangen. Wenn Bestandteile solcher Pflanzen als Beikräuter mit in die Teeernte gelangen, kann auch Tee mit PAs belastet werden. Eine akute gesundheitliche Gefährdung durch den Verzehr von Tee und Honig ist jedoch unwahrscheinlich. Um auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt das BfR einen abwechslungsreichen Genuss, d .h. immer mal die Tee- und Honigsorte zu wechseln. Da der Verzehr von Honig bei Kindern im ersten Lebensjahr - besonders während der ersten sechs Lebensmonate - zum Auftreten von Säuglingsbotulismus führen kann, rät das BfR, Kinder unter einem Jahr und insbesondere Säuglinge nicht mit Honig zu füttern oder diesen zum Süßen von Getränken zu verwenden.

Kaffee und Tee:
Kaffeebohnen oder Teeblätter enthalten natürlicherweise Koffein. Dies ist ein Alkaloid, das den Herzkreislauf und das zentrale Nervensystem stimuliert. Bei hohen Aufnahmemengen von Koffein können unerwünschte Wirkungen auftreten, wie z. B. erhöhte Nervosität und Erregbarkeit, Schlaflosigkeit, Schweißausbrüche und Herzrasen. Das Auftreten der unerwünschten Wirkungen hängt allerdings stark von der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und der aufgenommenen Dosis ab. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) stellen 200 mg als Einzeldosis für gesunde Erwachsene kein gesundheitliches Risiko dar. Bei gewohnheitsmäßigem Konsum über den Tag verteilt, gilt für gesunde Erwachsene eine Aufnahme von bis zu 400 mg Koffein als gesundheitlich unbedenklich. Bei Schwangeren und Stillenden ist eine über den Tag verteilte Aufnahmemenge von bis zu 200 mg Koffein für den Fötus und das gestillte Kind gesundheitlich unbedenklich.

Toast:
Beim Toasten von Brot kann Acrylamid entstehen, wie grundsätzlich beim Backen, Rösten, Grillen, Frittieren und Braten von kohlenhydratreichen Lebensmitteln, die einen hohen Gehalt der Aminosäure Asparagin aufweisen. Den höchsten Gehalt an Acrylamid haben Kartoffelprodukte wie Chips, Kartoffelpuffer und Pommes frites sowie Getreideprodukte wie zum Beispiel Knäckebrot, Kräcker und Kekse. Aus Tierstudien ist bekannt, dass Acrylamid das Erbgut verändern und Krebs erzeugen kann. Ein „Grenzwert“, bei dessen Unterschreitung ein gesundheitliches Risiko ausgeschlossen werden kann, lässt sich nach derzeitigen Kenntnissen nicht festlegen. Die Aufnahme sollte deshalb so gering wie vernünftigerweise erreichbar gehalten werden. Der Acrylamidgehalt von Lebensmitteln hängt stark vom erhitzungsbedingten Bräunungsgrad ab: Je dunkler das Produkt, desto mehr Acrylamid enthält es. Daher gilt die Faustregel „vergolden statt verkohlen“: Bei Temperaturen unterhalb von 180 Grad Celsius entstehen deutlich geringere Mengen an Acrylamid als bei höheren Temperaturen.

Wurst:
Salami, Mettwurst und Teewurst sind Rohwürste, d.h. das enthaltene Fleisch und Fettgewebe wird nicht erhitzt. Die Rohwürste werden nur durch Pökeln, Salzen und/oder Räuchern, Trocknen und ggf. durch die Zugabe von sogenannten Starterkulturen haltbar gemacht (Reifung). Da die Herstellung von Rohwürsten keinen Erhitzungsschritt enthält, ist es möglich, dass bestimmte, beim Tier vorkommende Krankheitserreger mit dem Fleisch in die Rohwürste gelangen und den Reifungsvorgang überleben. Durch Rohverzehr können deshalb Bakterien (z. B. Salmonellen oder krankheitserregende E. coli), Parasiten oder Hepatitis E-Viren auf den Menschen übertragen werden. Menschen, deren Abwehrkräfte durch hohes Alter, Vorerkrankung oder Medikamenteneinnahme geschwächt sind, sowie Kleinkindern und Schwangeren wird empfohlen, Rohwürste nur nach Durcherhitzung zu verzehren oder auf deren Verzehr vorsichtshalber zu verzichten, da diese Personengruppen für Lebensmittelinfektionen besonders empfänglich sind.

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2 Kommentare

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Habe noch keine Studie über die gesundheitlichen Gefahren bei der Arbeit gelesen. Merkwürdig!
  • 20.01.2017, 12:49 Uhr
  • 0
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öfter mal was neues.
ich esse weil ich Hunger hab, nicht weil es ein Frühstück ist. Das kann ja auch am Mittag sein wenn ich erst um 11 Uhr aufstehe
  • 19.01.2017, 17:33 Uhr
  • 1
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