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Heilstollentherapie

Heilstollentherapie

02.03.2017, 10:31 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Asthma, Heuschnupfen, Bronchitis, Keuchhusten, Neurodermitis, Hyperaktivität bei chronischer Nebenhöhlenentzündung, Durchschlafstörungen - all das ist nach dem Heilstollenaufenthalt weggeatmet.
Mehrere tausend Gäste haben das schon ausprobiert, denn seit 20 Jahren ist der Stollen in Betrieb. Es war ein langer Probelauf, bis jetzt endlich die staatliche Anerkennung vorlag. Damit wird es für den einzelnen günstiger mit dem Lungenurlaub, denn immer mehr Krankenkassen übernehmen die Kosten. Die Ferien sehen so aus: Die Menschen gehen rund 100 Meter tief in den Berg hinein und finden alles vor, was das Atemsystem entlastet: Die reinste Luft ohne Feinstaub, kein Wind, keine Pollen, kein Stress, kein Reizklima.

„Zwei Stunden bleiben die Gäste dort unten sitzen“, erläutert Karl-Hermann Rotte vom Gesundheitszentrum. Weil immer konstant sieben Grad herrschen, müssen sich die Urlauber im Stollen auch im Sommer warm anziehen. Sie sitzen oder liegen in großen Schlafsäcken bei Licht und atmen tief. Die Wirkung der dreiwöchigen Therapie hält Monate an, wie Wissenschaftler herausgefunden haben. Viele können nach den Anwendungen ein halbes Jahr lang auf Medikamente wie Cortison verzichten.

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