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Tuberkulose: Betreuerin (19) stirbt an Grundschule – Die Eltern sorgen sich  ...

Tuberkulose: Betreuerin (19) stirbt an Grundschule – Die Eltern sorgen sich um das Wohl ihrer Kinder

News Team
14.03.2017, 09:07 Uhr
Beitrag von News Team

Schwere Vorwürfe gegen die Schulleitung und das Gesundheitsamt von Bonn. Am 22. Februar ist eine 19-jährige Betreuerin der Bernhardschule an Tuberkulose gestorben.

Dem Gesundheitsamt war der Fall bereits seit Ende Januar bekannt. Es informierte allerdings nur 60 Kindern und ihre Eltern – der Kreis, der engen Kontakt zu der Betreuerin hatte. Eines der Kinder war infiziert, aber nicht ansteckend. Es wird davon ausgegangen, dass sich das Kind nicht bei der Verstorbenen angesteckt hat, wie der EXPRESS berichtet.

Einige Eltern erfuhren davon erst nach der Beerdigung bzw vor einigen Tagen von der Todesursache der jungen Frau, das Amt informierte erst am Freitag, wie der EXPRESS weiter schreibt. Dementsprechend ist die Angst groß, dass sich weitere Kinder angesteckt haben. „Das Kind bekam Medikamente, ging weiter zur Schule“, erklärt der Vize-Sprecher der Stadt.

Schulpflegschaftsmitglied Ines Basten sagte:

Viele kritisieren, dass nur ein Teil der Eltern informiert wurde.

"Wir haben auch Kinder auf der Schule, deren Eltern nicht so gut Deutsch können und die nicht wissen, wo sie sich informieren können“, erklärte sie.


Marc Hoffmann, Vize-Sprecher der Stadt zum „Kölner Express“: "Wenn es kaum Kontakt, zum Beispiel nur kurzzeitig auf dem Schulhof gab, besteht auch keine Ansteckungsgefahr."

Die Kinder spielen auf dem Schulhof zusammen und sind natürlich auch über die verschiedenen Klassen hinweg befreundet. Einige Eltern lassen und sich und ihre Kinder privat auf Tuberkulose testen. Wie und wo sich die junge Betreuerin angesteckt hatte, ist nicht bekannt.


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