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Aldi, dm, Rewe, Alnatura im Check: Stiftung Warentest findet gefährliche Stoffe in acht Produkten!

News Team
23.05.2017, 14:25 Uhr
Beitrag von News Team

Stiftung Warentest untersuchte 17 Getrocknete-Tomaten Produkte auf Schadstoffe, die durch Verschlussdeckel in dem Glas landen können. Die darin enthaltenen Weichmacher können in das Lebensmittel übergehen, wenn sie mit dem Öl der Tomaten in Berührung kommen.

Unter anderem wurden Getrocknete Tomaten von Aldi Süd, Alnatura, Denn’s Biomarkt, dmBio, Penny, Rapunzel, Rewe und etlichen Feinkost-Anbieter getestet.

Das erschreckende Ergebnis: In acht der 17 Produkte konnte Stiftung Warentest Rückstände von Weichmachern feststellen. Einige sind erheblich belastet. Zwei Produkte sind mangelhaft, drei nur ausreichend. Immerhin zehn Produkte sind gut, darunter vier von sechs Bio-Produkten.

RTL berichtet, welche Produkte besonders schlecht abgeschnitten haben:

- 'Domates Getrocknete Tomaten in Öl' von Sera. In diesem Glas fanden sich Weichmacher, Mineralölbestandteile und PAK in relativ hoher Konzentration.
- Die 'Mini Perino Tomaten' von Feinkost Dittmann bekamen die Note 'mangelhaft', da sie stark mit Mineralölbestandteilen belastet.
- Die 'Halbgetrockneten Tomaten' von LaSelva und die 'Gustoni Tomaten semidry, in Kräuteröl' von Denn’s Biomarkt wurden mit 'ausreichend' bewertet. Die Tomaten von LaSelva seien deutlich mit DEHP (Diethylhexyphthalt) belastet.

Gut abgeschnitten haben:
Das beste Produkt im Test sind die 'Getrocknete Tomaten in Rapsöl Bio' von der Bio-Zentrale. Auch Aldi-Süd und Rewe haben zwei gute und relativ günstige Produkte im Sortiment: 'Cucina Getrocknete Tomaten in Öl eingelegt'(Aldi-Süd) und 'Antipasti Getrocknete Tomaten in Öl mit Oregano' (Rewe).


Stiftung Warentest schreibt auf seiner Homepage:

Mineralölbestandteile gefunden

Wir stießen auch auf deutliche Mengen anderer Schadstoffe: Ein Produkt enthält sehr viele Mineralölkohlenwasserstoffe (Mosh). Einige Mosh können sich im Körper anreichern. Die möglichen Folgen sind noch nicht geklärt. In die Nahrung gelangen Mosh beispielsweise über Fette und Öle, die bei der Herstellung mit Schmieröl verunreinigt wurden. Hohe Gehalte sind vermeidbar.

PAK und Glycidyl-Ester nachgewiesen

Auch bei polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) wurden wir fündig. Etliche davon wirken krebserregend, fortpflanzungsgefährdend oder genverändernd. Zwei Produkte sind deutlich belastet, halten aber die gesetzlichen Höchstgehalte für PAK in Öl ein. In einem Produkt fanden wir einen hohen Gehalt an Glycidyl-Estern. Sie bilden sich, wenn Fette und Öle raffiniert werden. Im Magen-Darm-Trakt setzen sie das wahrscheinlich krebserregende Glycidol frei.

Hier finden Sie den ganzen Test: https://checkout.wirecard.com/page/D...jt0bp3v8o31

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