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Klinik in Oberbayern: Schwangere wartet vier Stunden in Notaufnahme und verl ...

Klinik in Oberbayern: Schwangere wartet vier Stunden in Notaufnahme und verliert ihr Baby!

News Team
10.08.2017, 12:00 Uhr
Beitrag von News Team

Sie sind auf dem Weg zum Einkaufen, als bei der im dritten Monat schwangeren Frau plötzlich Blutungen einsetzen. Ihr Mann steuert den Wagen sofort Richtung Krankenhaus. Doch dort muss die 37-Jährige vier Stunden in der Notaufnahme warten - ihr Baby hat sie verloren.

Diese traurige Geschichte, über die der "Münchner Merkur" berichtet, rührt zu Tränen. „Wir waren so geschockt, dass wir ohne zu zögern in die Notaufnahme sind“, erklärte der Mann der Zeitung. Erst nach vier Stunden Warten wird sie von einer Ärztin am Klinikum Fürstenfeldbruck untersucht.

Ein OP-Termin wird angesetzt. Drei Stunden später kommt die 37-Jährige unters Messer, berichtet der "Münchner Merkur" weiter. Bei der Operation stellten die Ärzte fest, dass der Fötus tot war - offenbar schon bevor das Paar im Krankenhaus ankam.

Nur ein Arzt anwesend

Der 38-Jährige Mann habe während der Wartezeit immer wieder nachgefragt, warum sich niemand um seine Frau kümmere. Einmal wurd ihm laut "Merkur" mitgeteilt, dass nur ein Arzt anwesend sei, ein anderes Mal habe er gar keine Antwort erhalten.

Ein Krankenhaussprecherin sagte der Zeitung, an jenem 29. Juli habe in der Klinik Ausnahmezustand geherrscht. Zwei Ärztinnen hätten vier Kreißsäle betreuen müssen. „Wir bedauern, dass die Puchheimerin so lange warten musste. Das lag auch daran, dass ihre Lage nicht lebensbedrohlich war“, so die Sprecherin.
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