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Inkontinenz, Impotenz, Ignoranz

Inkontinenz, Impotenz, Ignoranz

13.08.2017, 19:53 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Vor einem Jahr, im August 2016, lieferte die Druckerei in Berlin die ersten 150 Exemplare meines Buches aus. Also feiere ich jetzt einen ersten Geburtstag. Es war eine schwierige Geburt, denn als Selbstverleger hatte ich keine rechte Ahnung, wie ich Leser finden soll. Ich habe in dieser Zeit viel experimentiert und über Marketing nachgedacht. Ohne den Werbeetat eines etablierten Verlages im Rücken habe ich eine Öffentlichkeit erreicht. Etwa ein Dutzend Medien haben das Buch besprochen und empfohlen. Darunter prominente des Mainstream wie lokale Nischenblätter oder Hefte fürs Wartezimmer. Und – ich bekomme Einladungen für Autorenlesungen. Die Nachfrage steigt, eine dritte Auflage wird über BoD ausgeliefert. Meine anfänglichen Befürchtungen, dass die Exemplare wie Blei in den Regalen der Großhändler liegen könnten, sind einem gesunden Optimismus gewichen.

Ich beobachte aber auch, dass nicht nur gute Freunde meine Geschichte nicht lesen wollen, weil sie Angst vor dem Reizwort Prostata haben. Um dieses Vorurteil zu überwinden, muss ich mir etwas einfallen lassen, wenn ich im nächsten Jahr (2018) eine Neuauflage herausbringe. Der Teil II, die aktuellen Informationen, müssen ohnehin überarbeitet werden. Internet-Links ändern sich ständig, der demographische Wandel zwingt neue Organisation dazu, sich dem Thema Prostata intensiver zu widmen und aufzuklären.

Wer das Buch noch nicht kennt, der kann sich bei mir melden, wenn der Preis (nicht nur der Titel) abschreckend wirkt. Meldet Euch bei mir! Oder schaut auf meine Webseite.
https://liebe-lust-prostata.de/bezugsquellen
Mit besten Grüßen
Friedrich W. Zimmermann
PS
Neben den positiven Rückmeldungen schreiben auch Leser, die sich enttäuscht bei mir melden. Sie vermuten beim Kauf, dass sie einen Ratgeber bekommen.

Einer schrieb unzufrieden: „… leider muss ich sagen, dass (… die Geschichte) für mich ein bisschen danach klingt, wie der Einäugige unter den Blinden, oder sollte ich sagen, wie der EinSeitenNervige unter den EntNervten.“
Er gibt zu, dass das Buch vor seiner OP nützlich gewesen wäre:
„… doch ich wünsche mir, dass ersterkrankte Leser mehr in Deinem Buch finden können und werden, als ich es konnte.“

Kommentare

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