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Deutschland - deine Vergewaltiger I

Deutschland - deine Vergewaltiger I

28.06.2017, 17:20 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

In Deutschland fanden 2016 täglich 21 Vergewaltigungen statt - ohne die sogenannte Dunkelziffer. 21 wurden pro Tag bei der Polizei angezeigt, wie viel tatsächlich stattgefunden haben, lässt sich nicht feststellen. Aber
es kann mindestens von einer Verdoppelung ausgegangen werden. Und diese Art von Verbrechen findet auch immer wieder ihren Niederschlag in den Medien dieser Welt:
* Therapeut muss wegen Vergewaltigung dreieinhalb Jahre in Haft
* Zwei versuchte Vergewaltigungen
* Zehnjähriges Mädchen in Flüchtlingsunterkunft vergewaltigt
* 65-Jähriger Vergewaltigunger. Opfer 11 bis 84 Jahre
* 45-jährige Schauspieler - versuchte Vergewaltigung
* Rentner soll behindertes Kind 41 Mal vergewaltigt haben
* Fünf Jahre Haft für Vergewaltiger

In einer europäischen Studie wurde kürzlich festgestellt: Jeder vierte Deutsche findet Vergewaltigungen okay - manchmal. Demnach sind 27 Prozent der insgesamt 27.818 Befragten der Meinung, dass "Geschlechtsverkehr ohne Einwilligung" in manchen Situationen gerechtfertigt ist. Mehrfachnennungen waren in der von der EU-Kommission in Auftrag gegebenen Umfrage möglich.
"Unter bestimmten Umständen"- was soll das genau heißen? Zwölf Prozent etwa finden eine solche Tat demnach okay, wenn die Frau unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gestanden hat. Elf Prozent äußerten sich entsprechend, wenn die Frau freiwillig zu jemandem nach Hause mitgegangen ist, wie nach einer Party oder einem Date.
Jeweils zehn Prozent rechtfertigen sexuelle Misshandlungen, wenn die Frau nicht deutlich genug "Nein" gesagt hat oder sie sich zu freizügig gekleidet hätte. Auch Flirten (sieben Prozent) oder mehrere Sexualpartner (sieben Prozent) seien okay. Ist das vorstellbar ?

Fakt ist: Laut Kriminalstatistik 2016 gab es mehr als 20 Vergewaltigungen und mehr als 38 Missbrauchsfälle von Kindern pro Tag in Deutschland. Und das sind nur die Fälle, die zur Anzeige gekommen sind. Die Dunkelziffer ist also weitaus höher.

Wir sind bei dem Umgang mit Kindern und Frauen also offensichtlich noch nicht vollkommen zivilisiert, erst recht nicht sozialisiert. Umso erstaunlicher sind die Reaktionen, die deutsche Bürger während der letzten drei Jahre in Zusammenhang mit Ausländern bereit waren, zu zeigen, nach außen zu tragen und zu verteidigen. Mancher zeigt mit dem Finger auf die Verbrechen der Vergewaltigung und erhebt empörenden Anklagen... wenn der böse Bube farbig ist, oder mindestens südländisch aussieht.
Würde auf alle Vergewaltiger hingewiesen, über alle Vergewaltigungen berichtet, würde ich das verstehen.
2001 sind in diesem Land 21 Vergewaltigungen pro Tag angezeigt worden - exakt so viel oder so wenig, wie 2016. In anderen Jahren waren es schon mal 24 pro Tag, aber da gab es noch keine Flüchtlingsbewegung. Und wirklich nur nebenbei um einen Hinweis auf die mangelnde Zivilisierung nicht zu vergessen: In unserem Land wurden in 2016 täglich auch 39 Kinder misshandelt. Wie der geneigte Leser unschwer erkennen kann: Immer auf die Kleinen und Schwachen.

Um aber auf die Frage zurück zu kommen, die sich mir stellt: Warum wird hier immer wieder auf die übelsten Vergewaltiger anderer Ethnien hingewiesen? Warum wird nicht auf jeden dieser Verbrecher, welcher Hautfarbe oder Nationalität auch immer, das Augenmerk gerichtet? Schämt sich mancher, wie viel Vergewaltigungen wir in unserem Land klaglos hinnehmen?

Ich bin davon überzeugt, dass sich niemand schämt.
Ich bin davon überzeugt, dass der Finger immer wieder auf andere Ethnien zeigt, weil sie als Ethnie der Vergewaltiger gebrandmarkt werden sollen. Weil solche Meldungen der Instrumentalisierung dienen, um Rassismus zu schüren. Auf einer Linie mit denen, die vor dem Überrollen Europas durch Muslime warnen (und auf lächerliche Art und Weise das vorgeblich auch noch nach dem Vorbild der Verschwörunstheoretiker glauben beweisen zu können)
Auf einer Linie mit den durchgeknallten extremen Rechtsgedrehten, die das politische System so gerne stürzen würden, oder gar mit den Identitären, die sich vorgenommen haben, das gleiche zu wollen, es aber "verträglicher" formuliert sehen möchten.

Und ein großer Teil der Bürger dieses Landes glaubt diesen Warnern und Verkündern - und nicht seinem gesunden Menschenverstand. Abgesehen davon, dass der gesunde Menschenverstand, wenn er wirklich gesund ist, bei weitem nicht so weit verbreitetet, wie gemeinhin angenommen wird.

Teil II

Quellen:
..https://www.bka.de
..www.welt.de

32 Kommentare

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Sehr schön recherchiert.

Wie ich Dir bereits mitteilte, ergeben sich erhebliche Differenzen aus den Zahlen einer Anzeige im Verhältnis zu den Zahlen einer Verurteilung. Die Statistik habe ich Dir übermittelt.

Nicht, dass ich etwas schön reden oder verniedlichen möchte: Jede Vergewaltigung/sexuelle Nötigung ist eine zu viel. Aber es stellt sich nach einem Glaubwürdigkeitsgutachten auch schon mal heraus, dass dem nicht der Fall war. Auch Anzeigen aus Rache hat schon manchen zur Verzweiflung gebracht.

Daher gilt für mich immer die reduzierte maßgebliche Zahl der Verurteilten. Denn nur diesen wurde die Tat unter rechtstaatlichen Mitteln auch nachgewiesen. Dies ist der Grundsatz im Strafrecht - der Staat (Staatsanwaltschaft) hat die Beweispflicht und im Zweifel heißt es auch - im Zweifel für den Angeklagten.

Für alle anderen, deren Verfahren z.B. eingestellt worden ist, gilt die Unschuldsvermutung auf Lebenszeit.

Aus den Statistiken der Verurteilten ergibt sich natürlich auch die Zahl der Ausländer, die eine solche Straftat begangen haben.

Manchmal drängt sich mir aber aus anderen Notizen auch der Eindruck auf, dass dieser in den Vordergrund gedrängt wird und wohl andere Zwecke und Ziele verfolgen soll.

Für mich ist dies eher sekundär vernachlässigend, da das deutsche Strafrecht in § 3 StGB grundsätzlich auf Taten und nicht auf Nationalitäten eingeht. Im Gesetz spielt das keine Rolle - es wäre ja auch diskriminierend.

Nur das Jugendstrafrecht bildet im Alter der Täter einer Ausnahme; aber auch hier wird ausschließlich auf Taten abgestellt.
  • 29.06.2017, 16:29 Uhr
  • 1
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Am schlimmsten ist, dass in Deutschland jeden Tag 40 Kinder missbraucht werden
Und das ohne die dunkelziffer zu wissen. Aber immer wird so getan als hätte der deutsche als solches eine weiße Weste. Und wer hier nicht dabei ist, fährt nach Thailand um an Kinder zu kommen
  • 29.06.2017, 16:12 Uhr
  • 3
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Deutsche Vergewaltiger.
Als Schöffe erlebte ich vorhin eine Verhandlung.
Erstaunlich,der Angeklagte konnte sich an die Tat nicht mehr erinnern.
Aber seine ganzen, negativen, Erlebnisse von Jugend an,wurden ausschweifend diskutiert.
Sein Anwalt (Pflichtverteidiger) glänzte nur so,in Beschönigungen.
Auch die bösen Drogen,deren Wirkung man vorab nicht kannte.
Alle und Alles waren verantwortlich,für diese Tat.
Im Zuschauerraum bemerkte man bereit ein gefühltes Mitleid, mit diesem armen Menschenkind.
Ehe ich es vergesse, ein Opfer gab es auch.
Respekt zu dem Richter, während der Beratung.
Der Blender sitzt weiter in Haft und das ist gut so.
  • 29.06.2017, 15:48 Uhr
  • 7
Gut geschrieben Leon:
  • 30.06.2017, 12:30 Uhr
  • 2
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Hmmm! Gesunder Menschenverstand, was'n das?

Ok, is nich Thema vom Faden. Drum lass' ich's steh'n!
  • 29.06.2017, 15:39 Uhr
  • 0
Das ist der, der nicht so weit verbreitetet ist, wie gemeinhin angenommen wird.
  • 29.06.2017, 15:43 Uhr
  • 1
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wize.life-Nutzer - . wize.life-Nutzer - wize.life-Nutzer

Hier ist übrigens von einer Frau dargelegt, wie sie diesen Text und die damit zusammen hängenden Zahlen sieht:

wize.life/schwarzes-brett/notiz/5954e18678f2f...unnelblick-
  • 29.06.2017, 14:09 Uhr
  • 2
Cool , ein Fakeprofil hetzt ( das letzte Mal war ich dran ), ein auf WL bekannter Neunazi gibt dem Fake recht , und ein kleiner Dicker ( der nie was checkt ) setzt seinen belanglosen Müll dazu !
Wenn das Thema nicht so ernst wäre , könnte ich über soviel Blödheit lachen
  • 29.06.2017, 14:39 Uhr
  • 1
Fakeprofil ??? Musst nicht immer von dir auf andere schließen .
  • 29.06.2017, 15:03 Uhr
  • 2
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" Gott hat die Frau nicht aus des Mannes Kopf geschaffen,
dass er ihr befehle, ...
noch aus seinen Füßen,
dass sie seine Sklavin sei ...
vielmehr aus seiner Seite, -
dass sie seinem Herzen nahe sei "

Talmud
  • 29.06.2017, 09:35 Uhr
  • 2
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Die sexuelle Befreiung, die mit der 68iger Generation eingeläutet wurde und einen völlig anderen Hintergrund hatte, wurde von manchen Männern falsch interpretiert. Sie glaubten und glauben es immer noch, dass es selbstverständlich wäre sich das zu nehmen, worauf man gerade Lust hat.

Die sexuelle Befreiung wurde aber größtenteils von den Frauen eingeleitet, um eben nicht mehr eheliches sexuelles Pflichtobjekt zu sein, sondern Sex im gegenseitigen Einverständnis auch vor der Ehe zu haben.
Damit wurde letztendlich das Lustempfinden bei den Frauen erheblich gefördert.

Vergewaltigungen jeglicher Art sind eine Rückwärtsbewegung für diese
Befreiung, so dass man davon ausgehen muss, dass dahinter perverse Anlagen der Täter stehen, die nur dann "können", wenn sie Gewalt anwenden.
Das ist keineswegs auf bestimmte ethnische Gruppen beschränkt, sondern zeigt sich bei allen Nationalitäten und durch alle sozialen Schichten hindurch.

Eine weiterführende Form der Vergewaltigung hat sich inzwischen etabliert, insbesondere in den führenden Industrienationen, das ist der Sado-Masochismus, bei dem lediglich ein Einverständnis des "Opfers" vorliegt aufgrund seiner sexuellen Präferenz.

Aber selbst da wird teilweise die Grenze zur tatsächlichen Vergewaltigung überschritten, dann nämlich, wenn die Frau deutlich aeussert, dass der Mann aufhören soll.
  • 29.06.2017, 09:31 Uhr
  • 4
wize.life-Nutzer, deine Erfahrung als 12-Ender und als BDSMler ist hier für dich möglicherweise etwas wert. Nicht für die Sache an sich.

Hier geht grundsätzlich um die Tatsache, dass sowohl Vergewaltigung als auch sexuelle Nötigung eine massive Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung der Opfer ist.
erläutern.

Ich erwarte nicht, dass du das verstehst, du verstehst ja auch so einiges anderes nicht - und ja, entschuldige bitte, dass ich in dem Bereich BDSM NULL KOMMA NIX an Erfahrung habe, darüber aber auch nichts zu Papier bringen will.
  • 29.06.2017, 14:18 Uhr
  • 6
Du deklarierst demzufolge die Umsetzung von Gewalt in dem Fall als "Spiel"?
Die Gewalt als "Spiel" zu verharmlosen ist nicht mal in der SM-Szene opportun.

Die Gewalt ist in dem Fall eine sexuelle Präferenz, und da finden sich 2 Menschen zusammen, die diese Präferenz teilen.

Wenn Du hier behauptest, dass Erfahrung nötig wäre, um das Thema zu verstehen, dann erklär das doch mal jungen Tätern, die aufgrund von SM-Videos oder SM-Sexberichten zu Vergewaltigern werden, weil sie eben ihre Präferenz und damit verbundenen Phantasien nicht ausleben können.
  • 29.06.2017, 14:20 Uhr
  • 1
M.B. Du musst mich nicht für blöd verkaufen, auch, wenn Du das gerne möchtest!

Ich habe angemerkt, dass der Begriff "Spiel" für angewandte Gewalt bereits verkehrt ist. Dass devote Menschen es brauchen, das als Spiel zu bezeichnen weiß ich auch.

Aber es sollte auch klar sein, dass unerfahrene junge Männer mit einer Präferenz zu SM aufgrund der Schilderungen und Videos aus dem SM-Bereich zu Vergewaltigern werden können.
  • 29.06.2017, 16:15 Uhr
  • 1
Würdet ihr bitte diese Diskussion über sexuelle Präferenzen, die mit meinem Text gar nichts zu tun haben, an dieser Stelle bitte abbrechen?
  • 29.06.2017, 16:20 Uhr
  • 4
Danke Mike,
  • 29.06.2017, 18:50 Uhr
  • 3
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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
* ABER *
Danke Mike !
  • 29.06.2017, 09:09 Uhr
  • 2
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Es gab mal vor Jahren einen Text im Bundestag,der zur Gesetzes Vorlage dienen sollte. Inhalt: "Gewalt in der Ehe". Er wurde abgelehnt.
Ich erinnere mich, dass die Abstimmung nicht geheim war ...und ich mich sehr wunderte über die Namen derer, die dagegen stimmten!
  • 29.06.2017, 09:01 Uhr
  • 9
http://maedchenmannschaft.net/erika-...meinschaft/

hinweis aus dem vorigen link maedchenmannschaft
http://www.hellojed.de/wp/2013/09/po...itspolitik/

Plenarsitzung des Bundestages 15.Mai 1997
http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/13/13175.pdf,
ab seite 106 Abstimmungsergebnis

schon interessant, wo Frau Erika Steinbach ihre neue politische Heimat gefunden hat
  • 29.06.2017, 10:09 Uhr
  • 7
Danke!
  • 29.06.2017, 10:19 Uhr
  • 1
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