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Fragwürdige Kunst - Studentin schleppt Matratze auf der sie angeblich vergew ...

Fragwürdige Kunst - Studentin schleppt Matratze auf der sie angeblich vergewaltigt wurde

News Team
06.08.2017, 10:10 Uhr
Beitrag von News Team

Berlin. Der deutsche Student Paul Nungeßer, den eine Kommilitonin an der New Yorker Columbia-Universität der Vergewaltigung bezichtigt hatte, sieht sich als Opfer einer Rufmordkampagne. Im Gespräch mit der WELT AM SONNTAG sagte er, es sei eine sehr schwere Zeit für ihn gewesen:

Das war eine Öffentlichkeitskampagne, die professionell orchestriert wurde.

Ohne die unglaubliche Unterstützung meiner Eltern und meiner damaligen Freundin hätte ich das wohl kaum überstanden.

Die US-Studentin Emma Sulkowicz hatte Nungeßer 2013 beschuldigt, sie nach einer Party vergewaltigt zu haben. In einem internen Untersuchungsverfahren, war er für unschuldig erklärt worden. Spätere polizeiliche Ermittlungen wurden eingestellt, weil Sulkowicz nicht aussagen wollte. Der Fall machte weltweit Schlagzeilen, als die Studentin begann, die Matratze, auf der sie angeblich vergewaltigt worden war, monatelang über den Campus zu schleppen – als medienwirksames Kunstprojekt.

Nungeßer verklagte daraufhin die Uni, weil sie nichts gegen die Aktion unternahm. Im Juli kam es jetzt zu einem Vergleich. Die Universität bestätigte erneut, dass er in einer Untersuchung für nicht schuldig befunden worden war und erkennt an, dass sein studentisches Leben durch Sulkowiczs Aktion stark beeinträchtigt wurde.

Ich wusste ja, wie falsch und widersprüchlich ihre (Sulkocwiczs) Anschuldigungen gegen mich waren, und auch die Uni wusste das. Ich war total fassungslos, dass die Uni sie gewähren ließ. Und dass keiner der Journalisten genauer nachfragte.

Sein Leben an der Uni wurde daraufhin zum Spießrutenlauf:

Ich war weitestgehend isoliert. Viele Leute, die vorher Freunde gewesen waren, haben mich von einem auf den anderen Tag gemieden. Wenn ich das Gespräch gesucht habe, kam oft die Antwort: Paul wir glauben dir, dass an diesen Anschuldigungen nichts dran ist, aber wir können es uns in diesem öffentlichen Klima nicht erlauben, weiter mit dir in Verbindung gebracht zu werden.

Der Fall hatte damals eine Debatte über sexuellen Missbrauch an Universitäten losgetreten. Die US-Regierung unter dem damaligen US-Präsidenten Barak Obama gab sogar neue Richtlinien heraus, die Universitäten erfüllen mussten, um mit Bundesgeldern unterstützt zu werden. Dass sein Fall solche Wellen schlug, erklärt sich Nungeßer auch damit, dass er ein ausländischer Student war.

Ich war ein einfaches Opfer, weil meine Aufenthaltserlaubnis an meine Immatrikulation an der Uni geknüpft war. Ich hatte in den USA keinerlei Freunde außerhalb der Uni, kein Netzwerk, da mich hätte unterstützen können, und auch kein Geld, um teure Anwälte zu bezahlen. Und das war sowohl Emma Sulkowicz als auch der Uni-Administration durchaus bewusst.

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Polizei befreit Frau aus Händen von Vergewaltiger und Massenmörder


1 Kommentar

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Ich verstehe nicht, warum eine Frau solch einen Zirkus veranstaltet.

Andererseits habe ich es auch schon erlebt, dass eine Frau mit einem Bekannten gegen mich beruflich intrigiert hat, meine Entlassung erreichen wollte, obwohl ich ihr nie etwas getan habe, ja ihr sogar beruflich, wenn sie einen Wunsch hatte, immer so weit als möglich entgegengekommen bin.

Ich habe ihr höchstens nicht die Beachtung geschenkt und das Lob zukommen lassen, das sie vielleicht ständig haben wollte. Keine Ahnung, ich habe nicht begriffen, warum sie so massiv gegen mich intrigiert hat.
  • 06.08.2017, 18:03 Uhr
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