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Die Gabe-Verstanden zu werden!

Die Gabe-Verstanden zu werden!

31.05.2016, 23:14 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

DIE GABE- VERSTANDEN ZU WERDEN!
**********************************
HALLO; MEINE LIEBEN!
**************************
Ich wünschte mir so, einmal sein zu können wie jeder andere auch,
denn immer wenn etwas Außergewöhnliches passiert oder passierte
in meinem Leben-was mich aufregte oder negativ auf mich wirkte,
zog ich mich in mein Schneckenhaus zurück, igelte mich ein,
sprach kaum noch ein Wort, und heulte die ganze Zeit wie ein
Schlosshund herum-ohne überhaupt einmal vernünftig nach
dem Warum zu fragen.
*************************************************************
Zwar handelte ich nur so, weil ich mich einfach unverstanden
und ungerecht behandelt fühlte,
aber letztendlich hätte ich erst einmal nach dem Sinn des Geschehens
fragen sollen.
Vielleicht wäre es dann erst gar nicht so weit gekommen.
Denn für mich brach in diesem Moment wo das Unverstandene für mich
passierte,
die Welt zusammen,.. weil ich ja glaubte das mich keiner von meinen
Freunden mehr verstehen konnte,
oder keiner sich mehr mit mir und meinem Leben auseinander setzen wollte,
Die Welt,
besonders meine Welt stürzte ein und keiner von meinen Freunden und
Bekannten verstanden mich,.. weil sich keiner mehr in meine Situation hinein
versetzen konnte und wollte.
Ich hatte nur noch Mitleid mit mir selber und genau das wollte ich ja eigentlich
am wenigsten.
Dabei möchte ich ja nur genau so behandelt werden wie jeder andere Mensch auch
und genau dieses Recht denke ich, steht jedem Menschen
so wie auch mir zu,-oder?
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DAS RECHT UND DIE GABE- VERSTANDEN ZU WERDEN!

24 Kommentare

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Hallo, meine liebe Lisa, ich kenne dich nun schon eine ganze Weile, auch als einen selbstlosen und tapferen Menschen. Das Geschriebene passt so eigentlich gar nicht zu dir, oder vielleicht nicht mehr ????
Du hast ja auch etliche Tiefschläge erlitten, aber es bringt ja gar nichts, dich einzuigeln, besinne dich, außer deiner Familie, auf deine echten Freunde, auch, wenn es vielleicht wenige sind, aber sie sollen echt sein. Das kannst aber nur du einschätzen, und die, die nur heucheln und dir in keiner Weise damit helfen, jage sie ganz einfach zum Teufel.
Und bei diesen echten Freunden, und wenn es nur 2 sind, kannst du dich auch öffnen, und wenn sie dir auch medizinisch nicht viel helfen können, gute Worte, Verständnis, Ablenkung helfen sehr, sehr viel, und du musst unbedingt Eines selbst noch mehr dazu beisteuern, man nennt das ganz einfach O p t i m i s m u s.....
Oh, wenn ich den nicht schon mein gesamtes Leben gehabt hätte, nicht nur wegen Krankheiten, sondern auch wegen häufiger Schicksalsschläge, wüsste ich nicht, was so geworden wäre.
Der Tod meines Vaters, viel zu früh, ich war 11 Jahre alt, wir waren 6 Geschwister, die jüngsten, 11 Jahre jünger als ich...noch nicht einmal ein dreiviertel Jahr alt.Das Meiste davon hat meine liebe Mutter geopfert, alles, um uns 6 zu guten Menschen zu erziehen, und auch, das war damals nicht leicht, dass alle einen ordentlichen Beruf erlernten.
Wir hatten alle einen festen Zusammenhalt, der sich bei uns Geschwistern bis heute noch zeigt.
Dann lernte ich meinen Mann kennen, und damit wir in unserem eigenen Haus, das vorher mein Mann und ich erworben hatten, in die leere Wohnung darin auch einziehen durften,zu DDR-Zeiten vergaben Kreis und Bezirk selbst Wohnungen in Privathäusern, nach vielem Theater nur, wenn wir in die eigene Wohnung meine Mutti und die Zwillinge mitnehmen würden.
Das machten wir natürlich und haben es nie bereut.
Dann kamen meine 2 Mädchen auf die Welt, die Zwillinge heirateten und zogen mit ihren Männern in eigene Wohnungen, unsere Mutti erhielt in unserem Haus im 1.Stock endlich ihre eigene Wohnung, und als sie sich nett eingerichtet hatte,starb sie, mit 76 Jahren.
Ich habe immer voll gearbeitet, dazu die vielen Ehrenämter, meist auch Wahlämter.
Dann kam mein Eric von der großen Tochter auf die Welt, die Tochter erkrankte, bekam auch durch starken Zucker häufig einen Zucker-Schock. Da bat sie mich und meinen Mann, da der kleine Eric dann sowieso häufig bei uns war, ob wir ihn, bis sie wieder richtig gesund wäre, ganz zu uns nehmen würden.
Mein Mann und ich haben seit 1996 das Sorgerecht für ihn.
3 Jahre später verstarb mein Mann, ohne Vorwarnung, an den Folgen eines sehr großen Herz-Infarktes.
So wurde ich plötzlich "allein erziehende Oma". Da hatte ich gar keine Zeit, über mich nach zu denken, die Zeit war auch nicht einfach, besonders die Pubertät, aber wir 2 haben es alles geschafft und gemeistert.
Vor 4 Jahren verstarb nun meine Tochter, sie hatte es nun nicht geschafft, ihre Krankheit zu besiegen. Sie wurde nur 44 Jahre alt.
Der Zucker-Schock war so stark, dass sie gleich ins Koma fiel und gar nicht wieder erwachte.3 Tage später war es vorbei, wir konnten uns nicht einmal von ihr verabschieden.
Ja, liebe Lisa, und bei allem Traurigen musste ich ja auch plötzlich allein für alles Finanzielle aufkommen, zumal noch mein Mann und ich für die kranke Tochter hier in Oederan eine schöne Eigentums-Wohnung kauften, allerdings, da ja unser eigenes Haus unter Denkmalschutz steht,
und jede Reparatur usw. fast doppelt so viel kostet, nahmen wir dafür ein Darlehen auf, mit zwei Gehältern war das auch zu bewältigen.
Aber alle diese Kosten musste ich ja plötzlich, nun vor fast 18 Jahren, allein übernehmen. Und daran hänge ich jetzt noch, der zweite Grund, hier aus zu ziehen.
Und jetzt hoffe ich, da ich zum Glück alles nur mit meinem Optimismus geschafft habe, dass ich für meine untere Etage, meine Tochter, die im 1.Stock wohnt, will unbedingt hier drin bleiben, bald einen Käufer finde.
Irgendwann möchte ich auch noch etwas von meinem Leben haben, das sagt bei jedem Anruf mein Eric (Enkel/Pflegekind) immer zu mir, der versucht, alle Mühe, die ich mit ihm hatte, wieder gut zu machen.
Aber er wohnt auch in Leipzig, kommt aber häufig zu mir und ich fahre auch hin.
Aber hier, in der Wohnung, bin ich dann eben abends ganz alleine.
Aber mein Optimismus muss noch ein Weilchen her halten, ich gebe dir die Hälfte davon ab.
Oh je, jetzt ist es aber viel geworden. So etwas habe ich bisher, auch hier bei SB, noch nie geschrieben. Das zählt auch nur für dich.
Also-für uns gemeinsam- toi-toi-toi und alles Liebe und Gute
wünscht dir, bei den herrlichen Musik-Klängen von weiter oben
deine Helga
  • 13.07.2016, 23:23 Uhr
  • 1
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Hallo Lisa Das macht recht fassungslos! Du hast uns einen Blick in Dein Innerstes erlaubt. Eigentlich sieht man in Dir einen positiv denkenden Mensch und machte sich nie Gedanken darüber, dass Du sehr verletzt wurdest. Deine Rheuma Gruppe die Du ins " Leben " riefst zeigt einen Menschen, der viel bewirkt hat und in dem noch viel Potential steckt Liebe Lisa, ich kann Dir nur dringend raten, die falschen Freunde die Dir so viel Leid zufügten schleunigst zu vergessen. Manchmal ist es einfach für die eigene Psyche besser, so eine Vergangenheit ruhen zu lassen und sich auf die Gegenwart zu konzentrieren!
Ich wünsche Dir eine schmerzfreie Nacht
Viele Grüße, Martina
  • 07.06.2016, 21:15 Uhr
  • 1
Hallo,liebe Martina.
Du hast das auch nicht ganz so gesehen wie ich es dir an dein Herz drücken wollte, denn das alles war früher als ich vor einiger Zeit in den Rollstuhl kam und mich zu recht finden musste. Heute versuche ich alles raus zu holen was ich noch vollbringe und ich merke es ja auch selber das ich hier im SB eine andere Welt ins Leben gerufen habe, mit der ich schon sehr zu frieden bin und die mich motiviert.
DAS MIT MEINER GESCHICHTE DIE GABE VERSTANDEN ZU WERDEN IST PRAKTISCH DER ANFANG VON MEINER GESCHICHTE WO ICH IN DEN ROLLSTUHL VON HEUTE AUF MORGEN KAM UND BEMERKTE WER WIRKLICH MEINE FREUNDE WAREN;DENN ERST WENN MAN IN NOT GERÄT; MERKT MAN WER WIRKLICH ZU EINEM HÄLT: HIER IM SB WURDE ALLES GANZ ANDERS;DENN ALS ICH MEINE RHEUMA GRUPPE INS LEBEN GERUFEN HABE; HATTE ICH GERADE WEIL ICH SO VIEL NEGATIVES AM EIGENEN LEIB ERFAHREN HATTE-DEN WUNSCH DIESER RHEUMA GRUPPE MIT MEINEN BETROFFENEN MUT ZU MACHEN UND IHNEN BEIZUBRINGEN DAS SIE SICH TROTZ SCHMERZEN NICHT AUF GEBEN SOLLTEN UND ZU KÄMPFEN FÜR IHRE-UNSERE LEBENSQUALITÄT;DIE WIR WIE JEDER ANDERE AUCH VERDIENT HABEN.
Ich habe den Optimismus noch nicht verloren.
ich habe eher noch dazu gelernt mich mit allem auseinander zu setzen um mich nicht auf zu geben-zu kämpfen für unser Recht zu leben.
Ich wünsche dir, liebe Martina alles Gute und danke das du treu in meiner Gruppe an meiner Seite weiter kämpfst.
einfach da bist -Danke-Alles Gute. LISA!
  • 07.06.2016, 23:06 Uhr
  • 2
Und dafür bekommst Du einen dicken liebe Lisa
  • 08.06.2016, 23:28 Uhr
  • 1
Ich danke dir,liebe Martina
ganz herzlich-LISA!
  • 09.06.2016, 18:04 Uhr
  • 0
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.....sorry liebe Lisa , dass ich erst jetzt dazu komme, dein Eintrag zu kommentieren-die liebe Arbeit.

Es geht sehr vielen Menschen mit einem Handicap so wie du oder ähnlich, das habe ich in meinem Berufsleben und auch in meinem Ehrenamt als Richterin beim Sozialgericht festgestellt.
Da kann ich Doris beipflichten, dass nur wenige wissen mir Behinderten umzugehen.

Du hast es doch geschafft aus der Isolation raus zukommen -machst deinen Weg. was du hier bei SB und in deiner Gruppe auf die Beine stellst " Alle Achtung" Obwohl -vielleicht auch gerade weil du selbst betroffen bist, hilfst du Anderen mit deinen Beiträgen und Ratschlägen.

Ich bin der Meinung , dass es nicht unbedingt erstrebenswert ist, zu sein wie alle Anderen. Du bist etwas Besonderes, das darfst du nicht vergessen.

Es ist nicht einfach, es wird immer noch zu wenig getan um das Leben im Rollstuhl erträglicher zu machen.

Denk einfach positiv, denn das was du denkst ziehst du heran.
Da kommt einer meiner Lieblings-Weisheiten wieder einmal zum tragen:

" Das, was jemand von sich selbst denkt, bestimmt sein Schicksal."
Mark Twain

Leider fehlt mir mal wieder die Zeit, da gäbe es noch viel zu sagen.
Lass dich von unsensiblen Menschen und Ignoranten nicht verunsichern
Du bist stark-auf einem guten Weg...weiter so.

-liche Grüße, Chris .
  • 03.06.2016, 11:48 Uhr
  • 1
HALLO; LIEBE CHRIS
Ich danke dir ganz herzlich für deine einfühlsamen und lieb gemeinten Worte und du, liebe Chris, darf ich dich so auch nennen,denn dann brauche ich nicht so viel zu schreiben
hast genau das schwarze getroffen in der Mitte, denn ich habe meine Empfindungen ganz bestimmt nicht nur wegen mir ofer meiner Wenigkeit geschrieben.
Es gibt ganz bestimmt sogar jede menge solcher Betroffenen wie ich die genau so sehr verletzt werden und sich dann genau so wie ich am Anfang in ihr Schneckenhaus zurück ziehen.
Ich möchte ja auch deswegen, das diese Menschen genau so das Recht auf Anerkennung und Gleichberechtigung und ein Stück Lebensqualität haben wie die, die unsere Lage nie richtig erfassen können, weil sie noch nie in solcher Lage wie wir waren.
Aber ich möchte damit auch nicht sagen oder schreiben das das für alle gilt, nein ich bin ganz sicher das da auch einige unter den Menschen sind, die mit uns mitfühlen, uns verstehen und uns so akzeptieren wie wir nun einmal sind, Denn niemand ist ohne Fehler und jeder hat auch das Recht Fehler zu machen-denn darum sind sie nun einmal auch da Und daraus lernt man wiederum auch sich ein anderes Mal besser zu verstehen..
Auf jeden Fall, liebe Chris bin ich sehr froh und glücklich das ich so einen lieben und vor allen Dingen toleranten Menschen als Freundin hier im SB gefunden habe.
Habe ganz lieben und herzlichen Dank dafür.
SCHÖN DAS ES DICH GIBT:
ALLES GUTE UND EIN SCHÖNES WOCHENENDE WÜNSCHE ICH DEINEN LIEBEN UND DIR; LIEBE CHRIS-
DEINE LISA!
  • 04.06.2016, 00:44 Uhr
  • 2
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Liebe Lisa, diese Geschichte wirft viele Fragen auf und regt zum Nachdenken an. Es würde einen Diskussionsabend füllen.
Es ist kein gutes Gefühl sich ausgegrenzt zu fühlen, doch manchmal sind die Dinge nicht so, wie sie sich darstellen. Manche Menschen wissen nicht, wie sie mit Behinderung umgehen sollen, sind unsicher, haben Angst und machen lieber garnichts. In der heutigen Zeit steht man wirklich schnell alleine da, wenn man nicht der Norm entspricht und anders ist. Gut, wenn man sich selbst akzeptiert , Mut und Selbstwertgefühl besitzt.
Lb. G., Doris
  • 02.06.2016, 17:08 Uhr
  • 2
Hallo,liebe Doris,
Ich grüße dich ganz herzlich und danke dir über deine Darstellung meiner wahrheitsgemäßen Feststellung die mir seit dem ich vor etwas mehr wie 4 Jahre in den Rollstuhl kam, nicht in Ruhe lässt, liebe Doris.
Aber viele haben meine Meinung,die ich ja nur versuche zu vertreten auch nicht so richtig verstanden, denn sonst wüsten sie das ich diese Angelegenheiten in meinem realen Leben sehr oft erlebt habe, z.B als man mich als Rollstuhlfahrerin auf einer Behinderten gerechten Ausstellung ,bei der ich mitwirkte betitelt wurde und dazu noch zu den Toiletten in eine dunkle Ecke mit meiner lieben Mutter beförderte und meinten das ich nicht böse sein solle wenn ich nichts verkauft bekäme, weil die Menschen kein Interesse an meinen kreativen Arbeiten hätte. Ich bin vor Mamas und meinen Kunden ihren Augen diskriminiert und beschimpft worden und man hat mir noch zum guten Schluss mein letztes Licht weggenommen.Das ist und war nur ein Teil von meinem vergangenen Leben und das viele Leute nicht mit meiner Situation zu Recht kommen, verstehe ich ja auch und habe da größtes Verständnis dafür, denn wer weiß ob ich selber es könnte, wenn plötzlich jemand den ich gut kenne, so etwas erleben müsste.
Das ist doch selbtsverständlich, liebe Doris, aber ich habe es etwas anders gemeint und habe nur mit meinen eigenen Worten das herausgenommen um es euch oder den Interessenten klar zu machen wie ich mich dann fühle und um dann alles, was mir passiert ist zu beschreiben.
Du hast recht damit wenn du schreibst darüber könnte man gut und lang diskutieren. Das stimmt - das könnte ich auch aber ich habe dieses mal eben nur eine Kurzgeschichte über mein Befinden geschrieben,weil mir leider dazu die Zeit fehlte. Weißt du ich habe im Moment sehr viel mit mir selber zu tun und da steht mir leider nicht der Sinn dazu über alles was ich erlebte, zu schreiben.
Da habe ich eben das Wichtigste einfach mal heraus genommen.
Ich danke dir, liebe Doris ganz herzlich für alles und wünsche dir alles Gute. LISA!
  • 02.06.2016, 20:02 Uhr
  • 2
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hallo Lisa ,ich finde deinen Beitrag einen guten Denkanstoß.
Für mich ist jeder Mensch ein Mensch ob mit Behingerung oder Ohne.
ich habe für jeden ein offenes Ohr wenn er über sein Problem reden möchte.und wo ich helfen kann ,helfe ich..Gruß Inge.
  • 02.06.2016, 08:46 Uhr
  • 3
Hallo,liebe Inge.
Ich grüße dich ganz herzlich und hoffe das es dir gut geht.
Ich danke dir, liebe Inge ganz herzlich dafür das du dich meinem Thema,was gleichzeitig eine wahre Begebenheit für mich wahr und ist. Ich freue mich sehr das du so offen und herzlich darüber denkst und schreibst, denn wenn alle so denken würden, gebe es kein Unverstanden gegenüber uns Behinderte, denn hier gibt es auch sehr viele die glauben das wenn man an den Rollstuhl gebunden ist-körperlich - betone ich ganz besonders,auch Probleme mit dem handeln hat, aber viele von uns können selber entscheiden was sie tun möchten und getan haben. und das ist auch gut so. Wir brauchen noch keine Betreuer um uns zu behaupten.
Ich bin sehr froh liebe Inge dich zur Freundin zu haben.
Ich danke dir sehr dafür. Alles Gute, liebe Inge. LISA!
  • 02.06.2016, 20:12 Uhr
  • 2
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Hallo Lisa,
ein spannendes Thema: Das Recht und die Gabe verstanden zu werden.
Es bietet viele Ansatzpunkte um darüber nachdenken zu können.
Doch ist das dein Verlangen oder willst du das es so unberührt stehen bleibt? lg Margarethe
  • 01.06.2016, 19:50 Uhr
  • 2
Das mag ja alles sein, aber ich habe es so geschrieben wie ich mich in diesem Augenblick halt gefü+hlt hatte und außerdem habe ich diese Geschichte noch auf den letzten Drücker geschrieben und da konnte ich nicht noch mehr ausholen und andere Geschehnisse von mir dort nieder schreiben. Dazu stand mir auch da gar nicht der Kopf dazu, denn mir geht es zur Zeit körperlich nicht so gut und ich habe Probleme mit meinen Augen. Aber das Wesentliche was ich schreiben wollte habe ich ja auch geschrieben und ich muss ja auch nicht noch Seitenlange Beiträge darüber schreiben- Wie schon geschrieben das Wesentliche habe ich ja kund getan und nur das alleine zählt. Alles Gute. LISA!
  • 01.06.2016, 23:20 Uhr
  • 3
Es ist sehr gut, wie Du es geschrieben hast, liebe Lisa.ISt auch für jeden verständlich. Auch ich kann mich in Deine Geschichte hinein versetzen. Denn einiges trifft auch auf mich zu.
Keine Freundinnen, von zuhause nicht verstanden. Ich bin mit der Zeit sehr abgestumpft und bin laufend von zuhause weggelaufen, weil mich keiner mehr verstand, bis man mich in ein Heim brachte für Erziehungsunwillige und einige schwere Erlebnisse. ( Diese möchte ich nicht noch ansprechen)
Mein Leben hat sich erst geändert, als ich meinen Mann kennen gelernt hatte. Wie sehr könnte ich den heute gebrauchen, aber leider!
Ich sage ehrlich, ich ziehe mich wieder genauso zurück wie in meiner Jugend. Aber ich kämpfe um hier zu leben, und das Leben jeden Tag zu geniesen.
Für heute genug ( gejammert ) und liebe Grüsse mit viel Sonnenschein,( auch wenn es bei uns schon wieder mal Regnet. Moni
  • 02.06.2016, 10:07 Uhr
  • 3
Ich grüße dich ganz herzlich liebe Monika
und hoffe das es dir wieder etwas besser geht.
Ich fühle genau so wie du liebe Monika und es ist, auch wenn man versucht selbstbewusst und kämpferisch zu sein, wirklich manches Mal nicht so leicht das Leben unter so manchen Umständen, die wir uns ja leider nicht ausgesucht haben, zu meistern, liebe Monika aber auch du, liebe Monika hast etwas erreicht in deinem Leben und kannst sehr stolz auf dich und dein Leben sein. Ich bin z. B. sehr froh und stolz zu gleich so eine liebe und hilfsbereite Freundin zu haben.
Es hat oder sieht auch in meinem Leben nicht nur so aus wie ich es in meiner wahren BEGEBENHEIT BESCHRIEBEN HABE;
als wenn es mir immer so elendig geht. Nein das wollte ich auch damit nicht ausdrücken. Ich habe z.B hier im SB so viele liebe Freunde gefunden denen ich vertrauen kann und aufrichtig und ehrlich zu mir sind und dessen bin ich sehr glücklich. Auch meine Rheuma Gruppe wo ich sehr liebe und hilfsbereite Mitarbeiter-praktisch gefunden habe möchte ich nie mehr missen. Ich bin sehr glücklich euch alle kennen gelernt zu haben. Das motiviert mich ganz ungemein. Auch habe ich nach wie vor einen besten Freund der mir auch treu sein wird-ein Leben lang. Meinen Rollstuhl den ich auch nie missen möchte.So, liebe Monika, jetzt habe ich genug über mich geschrieben. Ich danke dir ganz herzlich über alles liebevolle von dir liebe Monika.
Alles Liebe und passe gut auf dich auf-deine LISA!
  • 02.06.2016, 20:27 Uhr
  • 2
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Hallo LISA
Mein Wunsch, mein größter Kampf, und viele weitere Titel hätten genauso gut zu Deinem Thema Gabe gepaßt. Für behinderte Menschen sieht die Welt nun einmal anders aus. Und das tut sie, weil keiner der anderen Menschen dieses Leid, dieses "anders sein" verstehen kann. Da hilft alle Mühe nicht. 'Nur wer das Elend kennt, weiß was ich leide.'
Dabei könnte das Mieinander so einfach sein, wenn die Anderen ihre Position nicht verändern würden.
Manchmal aber denke ich auch, es ist doch gut so wie es ist. Wenn uns schon ein Elend begegnet auf Dauer, müssen nicht auch noch Härten unserer Mitmenschen dazu kommen. Freuen wir uns lieber über das kleine Stückchen Milde, das uns in Form von "Mitgefühl" entgegen gebracht wird.
Und wo wir sowieso schon am mühen und stampeln sind, um mit dem Leben weiterhin zurecht zu kommen macht es uns doch nicht wesentlich mehr Mühe um auch gleich noch mit den Veränderungen der Anderen zurecht zukommen. (Oder sehe ich da was falsch?)
Liebe LISA ich danke Dir für Deine Tapferkeit.
Ganz liebe Grüße
Edith
  • 01.06.2016, 00:16 Uhr
  • 5
Guten Morgen Edith du hast das auf den Punkt gebracht . Und die lieben Mitmenschen da kann man viel erleben ,wenig im guten Sinn aber mehr in Negativen .Ich habe lange gebraucht ,aber jetzt weiß ich mich zu verhalten und mit wenn man über Krankheiten reden kann..l.g. Margarete
  • 02.06.2016, 08:23 Uhr
  • 4
Ja, liebe Edit, Du hast das ausgesprochen was für viele zu verstehen ist, wenn Sie wollen. Danke dafür.
  • 02.06.2016, 10:09 Uhr
  • 3
Boh, muss man hier ein schlechtes Gewissen haben, weil man seine Gedanken zu einem Beitrag (streng verkürzt) als Kommentar niederschreibt?

Eine Schreibwerkstatt ist für mich wenn man sich inhaltlich mit einem Text auseinandersetzt, der dann in eine Geschichte umgewandelt wird.
Die Kunst des Schreibens besteht doch darin, auch persönliches Leid in eine Geschichte umzuwandeln, dass der Erzählende für sich etwas dazu gewinnt und der Lesende auch ohne zu wissen wer der Autor ist berührt wird.
…und wer will beurteilen wie viel Leid ein anderer mit sich herumträgt, eben nur anders damit umgeht?
Die Gabe Verstanden zu werden gibt es nicht!
  • 02.06.2016, 10:59 Uhr
  • 2
Hallo Margarethe,
deine Feststellung finde ich sehr treffend: "Die Gabe Verstanden zu werden gibt es nicht!"
Man kann nur selbst versuchen andere zu verstehen, ein Anrecht auf verstanden werden gibt es einfach nicht.....aber es ist sehr schön, wenn man solche Menschen kennt, die sich bemühen andere zu verstehen
  • 02.06.2016, 20:01 Uhr
  • 4
Danke Regine,
ich will ja niemanden weh tun. Aber wir lernen doch nur wenn wir ehrlich miteinander umgehen.
Danke dir und noch einen schönen Abend
  • 02.06.2016, 20:12 Uhr
  • 2
Ich danke euch allen für eure wie ich hoffe gut gemeinten
Kommentare.
Zum ersten liebe Edith
Mein Leben als Behinderte habe ich ja Gott sei Dank nicht ewig und weil ich ja erst seit über 4 Jahre im Rollstuhl sitze und das von heute auf morgen,war das für mich kein Pappenstiel und ich bin mir sicher das da auch viele andere, die das gleiche mit machen wie ich. so geht wie mir. Und außerdem kann da erst einer mitfühlen der das gleiche Erlebnis hatte. Das verstehe ich ja auch, aber meistens gibt es da auch immer einige die das nicht so verarbeiten können, aber deswegen bin ich keinem bösen. Es gibt ja freie Meinungsverschiedenheit und das ist auch gut so, oder?
Natürlich wäre es sehr schön wenn sich jeder mit dem anderen gut verstehen würde, dann gäbe es mehr Zuneigung und keinen Streit untereinander, aber man kann nichts erzwingen, was man nicht ändern kann, ihr Lieben. So ist das nun einmal im Leben.
Ich freue mich auch, liebe Edith, auf jedes verstanden sein und jede aufrichtige und gut gemeinte Besprechung und Austauschung mit meinem Nächsten und es wäre auch nicht mehr aus zu denken, denn so wäre das Leben- unser Leben für jeden angenehmer. Ich danke dir ganz lieb für deine Anerkennung und wünsche dir alles Liebe und Gute. LISA!
  • 02.06.2016, 21:17 Uhr
  • 3
Ich danke dir, liebe Margarete und liebe Monika
ganz herzlich für eure gut gemeinten Worte und ich kann mir sehr gut denken wo von oder worüber du redest, liebe EDITH:
Ich bin auch dir, liebe Margarete sehr dankbar das du in meiner Rheuma Gruppe bist und so fleißig mithilfst den Betroffenen zu helfen., denn nichts im Leben ist selbstverständlich. Ich möchte das ihr immer das Gefühl habt nicht alleine mit euren Problemen und Schmerzen zu sein.
Denn in meiner Gruppe versuchen wir uns zu verstehen und das ist auch gut so, liebe Margarete. Ich grüße dich noch ganz lieb und danke dir vielmals für deine aufrichtigen und liebevollen gut gemeinten Worte. Alles Gute. Bis bald. LISA!
  • 02.06.2016, 21:26 Uhr
  • 4
Hallo,liebe Monika.
Mit dem was du eben geschrieben hast, hast du auch recht, denn es kommt mit allem was man tut oder nicht tut auf den Willen von einem selber vor. Wenn man will oder möchte, versteht man alles. Ich danke dir, liebe Monika ganz herzlich und wünsche dir noch gute Besserung wegen deiner schlechten Verfassung (Erkrankung)und alles Gute Pass gut auf dich auf. LISA!
  • 02.06.2016, 21:32 Uhr
  • 3
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