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Der Spaß hat sich gelohnt: Durchbruch in ALS-Forschung nach Ice-Bucket-Chall ...

Der Spaß hat sich gelohnt: Durchbruch in ALS-Forschung nach Ice-Bucket-Challenge

News Team
01.08.2016, 11:26 Uhr
Beitrag von News Team

Das Internet war im Sommer 2014 voll damit: Menschen, die sich Eiswasser über den Kopf schütten.

Auch viele Prominenten taten es. Was bisweilen nervte wegen seine Omnipräsenz, sollte aber stets einen guten Zweck erfüllen: Aufmerksamkeit auf die heimtückische Krankheit ALS lenken. Mit der viralen Aktion wurden am Ende 115 Millionen US-Dollar an Spenden eingesammelt – und nun ein wissenschafticher Durchbruch erzielt.

Die Gelder ermöglichten eine intensivere Erforschung der heimtückischen Krankheit, die Muskeln schwächt, das Nervensystem und die Atmung lähmt und am Ende zum Tod führt.

„The ALS Ice Bucket Challenge´ is working“, titelt die "Washington Post". „Die Ice Bucket Challenge im Kampf gegen ALS funktioniert.“

Grund für die Euphorie: Forscher fanden das Gen, dessen Defekt für den Ausbruch der Krankheit verantwortlich ist. Für Therapie-Ansätze gilt diese Erkenntnis als wesentlich.

„Ohne die Ice Bucket Challenge wären wir mit den Studien niemals so zügig vorangekommen“, sagte Philip Wong, Professor der Johns-Hopkins- Universität der „Washington Post“.

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7 Kommentare

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Doris ,ohne worte,fühl dich von mir umarmt.
  • 01.08.2016, 13:14 Uhr
  • 1
Kuckuck, Gisela?

Hier oben bist du.
Hätte dich fast überlesen.

Danke für deine
  • 01.08.2016, 14:04 Uhr
  • 0
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Na toll.
Und was hat mein Sohn davon??


Sein Enzymmangel beim FA2H ist aufgrund seines Gen-Defektes ja noch seltener und keiner will dran forschen.
Obwohl das prinzipiell sehr einfach gehen könnte durch eine Enzymersatz-Therapie.

Den Enzymersatz gibt es schon.
Nur zu wenig Probanden, von wegen Vergleichsstudie incl. "Blind-Proben".
Und kein Interesse seitens der Pharma-Industrie.


Metamorphose IV (über Hubertus)

Was machst du nur mit mir?
Kaum auf der Welt
Wurde ich mit dir zwangsverheiratet.

So richtig kennen gelernt habe ich dich dann mit 4,5 Jahren.
Du hast dich mir gezeigt,
indem du dich mir immer in den Weg stelltest,
so dass ich gnadenlos über dich fallen musste.
War ich einfach nur zu ungeschickt?
Zu tölpelhaft?

Ich wollte dich nicht.
„Mami, warum hat der liebe Gott mich behindert gemacht?“
Das fragte ich dann mit fünf Jahren.

Du raubtest mir meine Fähigkeiten
nicht mehr klettern, rennen und hüpfen zu können.

Inzwischen ist unsere Ehe so festgefahren,
dass ich keinen einzigen Schritt mehr machen kann.

Meine Beine permanent vom Klonus heimgesucht werden,
ein Tremor entsteht, dass der ganze Rolli wackelt.

„Wenn das so weitergeht, wird mein ganzer Körper bald ein einziger Klonus sein“,
stammele ich.
Denn meine Sprache verschlägst du mir auch mehr und mehr.

Eine Treppe zu steigen einer Mount Everest-Besteigung gleich kommt.
Irgendwie versuche ich immer wieder, deine Spastik auszutricksen.
Leider bist du raffinierter als ich.

Du hast mich meines Körpers beraubt,
aber meine Gedanken und Gefühle gehören noch immer mir.

Nun habe ich heute meinen Klassenlehrer zu Grabe getragen
und bin neidisch auf ihn.

„Wenn ich tot wäre, hätte ich es endlich hinter mir“,
hörte ich heute aus meinen Mund,
klar, deutlich und laut.

Aber mit DIR,
meiner komplizierten HSP,
werde ich immer vereint sein,
bis dass der Tod uns scheidet.

„Meine Krankheit ist ein Fluch.“

© D. Kaiser
  • 01.08.2016, 11:55 Uhr
  • 1
Wortlos........WAHR-haftig erschütternder fühlen/schreiben geht nicht!
  • 01.08.2016, 12:33 Uhr
  • 2
ohne Worte
  • 01.08.2016, 12:37 Uhr
  • 1
Da fliegen die Menchen schon seit Jahrzehnten zum Mond.
Dafür ist Geld übrig.

Aber um Kindern mit Seltenen Erkrankungen zu helfen... kein Cent.


Null Beachtung.
Und gerade heute ist wieder so ein Tag der absoluten Verzweiflung.
  • 01.08.2016, 12:48 Uhr
  • 2
Doris, da muß ich Dir recht geben. Für jeden unnötigen Mist ist Geld da. Aber für Menschen, denen durch intensive Forschung geholfen werden könnte, "nichts."
Ist schon sehr traurig wie kapitalorientiert die Pharma - Industrie arbeitet. Und der Staat schaut zu, wie so oft.
  • 01.08.2016, 13:02 Uhr
  • 2
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