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Schluss mit Rock ’n’ Roll in den 1960er-Jahren

Schluss mit Rock ’n’ Roll in den 1960er-Jahren

06.09.2016, 15:08 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Für einen Ost-Berliner Jugendlichen war das Leben oft verwirrend.
Im Juni und Juli ging man noch ins Freibad Poststadion von Westberlin und ab und zu in ein Grenz-Kino, um sich als kleiner Schüler Cowboy-Filme anzusehen. Ab dem 13.August 1961 war dann Schluss mit Rock ’n’ Roll. Dann war das Planschbecken oder die Schwimmhalle in der Gartenstraße für einen offen.
Meine Schule, die 9.POS, befand sich in der Bergstraße, die eine Querstraße von der Bernauer Straße war. Die Bernauer Straße wurde zur Staatsgrenze mit Mauer und Stacheldraht.
Das Hören der Schlager der Woche vom Rias-Berlin und das Hören der Sendung: „Frolic at five” vom AFN Berlin wurde für die Schüler der Hauptstadt der DDR verboten.
Aber mit Biermann gesprochen „das was verboten ist, macht uns besonders scharf“, haben wir uns an die politischen Verbote nicht gehalten. Die Schlager der Woche vom Rias gehörten zum heimlichen Jugenderlebnis sowie ein Tonband – Spulengerät(Smaragd)
Eisdielen gab es in Berlin-Mitte leider nicht. Aber zum Glück gab es einen Eisverkaufsstand, an dem man sich eine Eistüte mit Softeis kaufen konnte.
Ende der 1960er-Jahre gab es die Möglichkeit in die Mokka – Milch - Eisbar zu gehen, die für viele Jugendliche ein Treffpunkt war und sich in der Karl – Marx - Allee neben dem Kino „International“ befand.

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