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Des Täters Spiegel

Des Täters Spiegel

14.10.2016, 14:27 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

DES TÄTERS SPIEGEL
Kari war gerade mit ihren Eltern in ein kleines Fachwerkhaus des dreihundert Seelen Dorfes in der Lüneburger Heide gezogen.
Nur schwer gewöhnte sie sich an die neue Umgebung. Der dritte Ortswechsel ihres jungen Lebens.
Auch in der Achtklassenschule fühlte sie sich unwohl. Einzelne Altersstufen wurden unterschiedlich beschäftigt. Jeweils eine hatte dem mündlichen Unterricht zu folgen. Dem Kind fiel es schwer, die Rechenaufgaben in Stillarbeit zu lösen.
Viel lieber hörte sie dem 'tönenden' Unterricht zu. Am liebsten waren ihr die spannenden Geschichten des Religionsunterrichtes. Sie liebte die Geschichte Abrahams, der seinen Sohn opfern sollte, denn sie 'wusste’, dass es einen solchen 'lieben Gott' nicht geben konnte. Bei dem Begriff ‚Gott Vater’ zuckte Kari immer wieder zusammen. Bedrohung schnürte ihr die Kehle zu. Ihr lieber Gott war kein Vater, sondern einfach nur Gott.
Hatte ihre Klasse Religionsunterricht, wurde sie, weil ungetauft, als Heidin der Klasse verwiesen. Sie verstand nicht warum. Sie hatte doch gar nichts ausgefressen!? War Gott denn nicht für alle Menschen da? Es konnte doch nur der schlimme ‚Gott Vater’ sein, dessentwegen sie vor die Tür geschickt wurde!?
Im folgenden Juni wurde Kari mit ihrem neu geborenen Bruder getauft. Sie wunderte sich, dass sie nun plötzlich am Unterricht Teil nehmen durfte. Erfreut, eifrig lernte sie die zehn Gebote und all die wunderschönen Gleichnisse.
Als Frau Schmalz – ja , so hieß sie wirklich – eines Tages aufforderte, den erlernten Text auf zu sagen, erhob sie sich sicher, mit strahlendem Gesicht. „Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist...teuer“, zitierte sie. Eine schallende Ohrfeige folgte. „Gotteslästerin!“ kreischte das ältliche Fräulein. „Schwach heißt es, du kleine Heidin“, setzte sie nach. Erschrocken kauerte Kari sich in ihrer Bank zusammen. Was hatte sie denn nun wieder falsch gemacht? Sagte Mutter nicht oft, dass Fleisch so teuer sei? Gott hätte ihr sicher nicht ins Gesicht geschlagen. Nur Leute tun Kindern weh, resümierte sie still und wagte auch nicht mehr den Mund zu öffnen.
Die Schulglocke beendete den Unterricht. Das Kind floh aus dem Klassenraum.
Der Duft von Bratkartoffeln tröstete, als sie die Küche betrat. Sie freute sich auf dieses Lieblingsessen.
Der vorsichtige Versuch, das Unrecht der Lehrerin aus der Welt zu schaffen scheiterte kläglich, als sie berichtete.
Mutter zuckte nur mit den Schultern, meinte, dass Kari eben besser lernen müsse und die Lehrerin wisse schon was sie tue. Die Kleine hielt im genussvollen Kauen inne. Bratkartoffeln verwandelten sich zu fadem Brei. "Der Teller wird leer gegessen“, vereitelte Mutter den Versuch, den Teller von sich zu schieben. Schlucken, kauen, schlucken. Die Füße startbereit un-term Tisch. Bevor Mutter Zustimmung nicken konnte, fiel die Tür ins Schloss. Kari rannte in den kleinen Hain hinter dem Nachbarhof. An der Eiche, unter der ein Bach hindurch floss, machte sie Halt. Sie kauerte sich zwischen zwei Baumwurzeln. Mit dem Gesicht zur Sonne träumte sie sich fort.
Mitten in den Tagtraum hinein zuckte Alarm. Samstag, Badetag! Sie sprang auf und fror. Langsam und langsamer werdend pflückte sie Feldblumen am Wegrand. Hoffentlich hatte Mutter heute Zeit sie zu baden....
Vergebliches Hoffen. Als sie die Küche betrat, stand die Zinkwanne schon mitten im Raum. Mutter schüttete kochendes Wasser hinein, mischte es mit dem kalten Wasser des Brunnens vor dem Haus. Beiläufig meinte sie, sie müsse noch zum Müller radeln, um Hühnerfutter zu holen. Vater wäre ja da und könne sie baden. Die Blumen blieben unbeachtet auf dem Küchentisch liegen. Vater saß an ihm, auf seinem Stammplatz. Mit dem Griff zur Bierflasche schob er den geleerten Teller von sich. Zu Mutters Auftrag, Kari zu baden, hatte er nur mürrisch genickt.
Karis schüchternen Einwand, das könne sie auch alleine, schien Mutter nicht zu hören. Sie spülte schweigend Geschirr. Mit zugeschnürter Kehle stand Kari reglos neben der Wanne.
„Komm, du kleiner Haustyrann“, griff Vater nach der Siebenjährigen. Er lachte, doch das Lachen erreichte seine Augen nicht. Gegen ihren Widerstand zog er sie auf seinen Schoß. Er kitzelte sie, zupfte an ihren Zöpfen. Kari schwankte zwischen Lachen und Weinen. Vergeblicher Versuch, dem Griff um ihre Taille zu entweichen. Gegen erneuten Fluchtversuch kribbelte und krabbelten seine Finger ihren Rücken hinauf und hinunter. „Willst du wieder ein böses Mädchen sein? Ich spiele doch nur mit dir“, tadelte er. Kari kannte diesen leisen, drohenden Unterton seiner Stimme nur zu gut. Flehend schaute sie zu Mutter. Die trocknete ihre Hände, griff zur Geldbörse und meinte lächelnd, mit dem Finger drohend: „Setzt nicht wieder die ganze Küche unter Wasser." Karis „Mutti, bitte..." hörte sie im Hinausgehen nicht mehr.
„Komm, du kleiner Teufel, ab in die Wanne, zieh' dich aus“, forderte Vater und stellte seine Tochter energisch auf die Füße. Er griff zur zweiten Flasche Bier. Kari trödelte, wurde noch langsamer. Vaters erneute Aufforderung sich auszuziehen, übertönte Kari mit dem Ausruf, dass die Blümchen auf dem Tisch Wasser haben müssten.
„Das hat Zeit“, wurde der Fluchtversuch vereitelt. Ehe sie es sich versah, war sie wieder auf dem Schoß gelandet. Fangeisen, seine Arme, umspannten ihre Körpermitte. Mit wenigen schnellen Handgriffen hatte er sie entkleidet, kitzelte wieder. Stumm versuchte sie sich seinem Griff zu entwinden, doch er lachte nur.
Das Kind hielt den Atem an, wollte seine verrauchte Kleidung und die Bierfahne nicht riechen. „Vati, loslassen, du tust mir weh“, prustete es. „Ach, du bist dumm und böse, ich spiele doch nur." Mit diesen Worten presste er Kari noch fester gegen seinen Schoß. Kari brauchte ihm nicht in die Augen zu sehen. Sie wusste, seine Augenfarbe war in glitzerndes Grün verwandelt. Signal. Gefahr, die sie so entsetzlich fürchtete. „Lass mich in die Wanne“, bettelte sie diesen ihr so fremden, schwer atmenden Mann an. Er ließ sie in die Wanne gleiten. Mit dem großen Waschlappen versuchte sie, so gut es ging, ihren Körper zu bedecken, wissend, dass er jede ihrer Bewegungen verfolgte. Sie griff nach Seife und Schwamm, begann rettende Momente zu nutzen. Abseifen, langsam, langsam abseifen, „So, bin fertig," griff sie nach dem Handtuch, mit hilfloser Gebärde und wusste....
“Unsinn“, schnauzte Vater, „du bist noch nicht sauber!" Energisch griff er zu Schwamm und Seife. Er streichelte mehr, als das er seifte. Kari kreuzte ihre Beine, bis die Muskeln hervorsprangen. Tränen rollten lautlos. Er brauchte nicht viel Kraft aufzuwenden, als er nach ihren Schenkeln griff. „Wage es ja nicht, dich bei Mutter zu beschweren. Nullkommanichts bist du im Heim, wie alle bösen Kinder“, stieß er kurzatmig hervor. Kari presste die Augen zusammen, hörte auf zu atmen, wartete auf den scharfen Schmerz. Ließ ihren Körper los. Ließ ihn fallen wie eine kopflose Puppe.
Von 'außen' beobachtete sie, wie er ein Handtuch um diesen Körper schlang, ihn wieder in seinen Schoß presste. Als er ihn trocken rieb, wurde der Leib in seinem Schoß hin und her geschüttelt. Als sie ihn keuchen hörte, wusste sie sein Gesicht dunkelrot. Mit gepresstem Stöhnen würde er gleich inne halten.
Kari flüchtete den Körper in seinen Schlafanzug und in die Höhlung des Deckbettes. Mit trockenem Schluchzer rollte sie ihn zu einer Kugel zusammen.
Sie erstarrte, als sie die Zimmertür hörte.
Dumpf drang Mutters Stimme zu ihr. Die Decke wurde zurückgezogen. "Du warst wieder sehr, sehr böse, hat Vati gesagt. Warum bist du nur so wasser-scheu, du undankbares Ding. Und nach all seinen langen Kriegsjahren meint er es doch nur gut mit dir, wenn er mit dir spielt. Komm jetzt, Abendbrot essen.“
Kari folgte der Mutter. Vater saß Zeitung lesend, offensichtlich zufrieden am Tisch. Still rutschte Kari auf ihren Stuhl, kaute Bissen um Bissen, ohne zu schmecken was sie aß. Ein Blick in Vaters Augen zeigte Entwarnung. Sie waren graugrün, wie sonst und Feldblumen lagen vertrocknet am Tischrand.
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49 Kommentare

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Meine Hochachtung für diesen Beitrag und den Mut diesen zu veröffentlichen.
  • 25.06.2017, 01:30 Uhr
  • 0
Danke Elke, Heute kann ich es sogar an jede Hauswand kleben, wenn nur ein Opfer den Mut bekommt sehhhr laut zu werden, dann ist viel gewonnen!!!!
  • 25.06.2017, 13:00 Uhr
  • 1
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Das geht unter die Haut, Frauke! Eine schlimme Erfahrung, die ein ganzes Leben belastet.
  • 28.11.2016, 19:29 Uhr
  • 1
Ja Edith, ich hoffe viele bekommen den Mut laut zu werden. Ich habe es verarbeitet, vergeben, jadoch nicht
ent- SCHULD- igt!
  • 28.11.2016, 19:41 Uhr
  • 1
Deswegen MUSS die Schuld benannt werden! Wie DU es getan hast!
  • 28.11.2016, 19:44 Uhr
  • 1
Eben, weil es Väter, Onkel, Großväter, Nachbarn, und auch Mütter sein können und auch sind und waren!
  • 25.06.2017, 13:03 Uhr
  • 1
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Manchmal dauert es ein ganzes Leben, bis Opfer Gehör finden, 50 jahre habe ich gewartet. Wichtiger und guter Beitrag, liebe Frauke
  • 18.10.2016, 22:04 Uhr
  • 1
Lieben Dank Peter. Und ja, ich kenne etliche Ehen, die am Schweigen der Opfer scheiterten, weil der Partner nicht verstand, warum die Frau so war, wie sie war, reagierte.
Die Opfer verstehen oft nicht, dass SIE IMMER UNSCHULDIG sind und Scham Not nicht wendet..........Doch wer sich in der Opferhaltung verankert, gibt immer dem Kriminellen wieder und wieder Recht!
  • 18.10.2016, 22:25 Uhr
  • 2
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Es beginnt so harmlos
Wenn man diesen Schulalltag noch als harmlos bezeichnen kann.
Dann kommt Begreifen, Gänsehaut und Entsetzen.

Und auch wissend, dass es kein Einzelschicksal ist
sondern immer wieder passiert ist und noch immer passiert

Danke für deinen Beitrag
und deinen Mut dies der Öffentlichkeit zu zeigen

Du hast meine Hochachtung!
  • 18.10.2016, 19:18 Uhr
  • 1
Edelgard, laut werden kann stark machen! Mein sehnlichster Wunsch, dass ALLE Opfer so weit kommen es heraus zu

schei-b-en!!!! Dir herzlichen Dank Täter dürfen NIE ein endgültiges Mal gewinnen!
  • 18.10.2016, 21:14 Uhr
  • 0
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ich hatte es schon einmal gelesen und bin erneut entsetzt. Leider dringt dies alles nur selten an die Öffentlichkeit. Liebe Grüße an dich
  • 17.10.2016, 19:34 Uhr
  • 0
Biggilein, die Täter sind immer unter uns. Mich macht das Schweigen der Opfer immer wieder einmal traurig! So lange das Schweigen andauert bekommen sie den Sieg wieder und wieder!
  • 18.10.2016, 21:20 Uhr
  • 1
leider ist das so. Das Schamgefühl hindert sie daran, sich anzuvertrauen
  • 18.10.2016, 21:39 Uhr
  • 1
Oft werden sie bedroht, das macht stumm!
  • 18.10.2016, 21:43 Uhr
  • 1
Ja und das ist noch schlimmer
  • 18.10.2016, 21:43 Uhr
  • 1
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Liebe Freya, Dank für die Zeilen!
  • 17.10.2016, 19:14 Uhr
  • 1
  • 17.10.2016, 19:24 Uhr
  • 1
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Oh Gott,ruft man in Anbetracht dieser ekelhaften,kranken, bösen "Väter" bzw Männer- Killer der Kinderseelen. für die kleinen" Kari"
  • 17.10.2016, 15:23 Uhr
  • 1
Kunigunde, da war auf dem ganzen Selbstheilungsweg kein Oh Gott............... Da habe ich eher meinen Talenten zu danken.......Sensitivität, Kopf/Emotionalintelligenz, die richtigen Begegnungen zu erkennen, kein Selbstmitleid zu entwickel, mit der Erkenntnis, es kommt Kraft aus dem ALL-EINS-SEIN!
  • 17.10.2016, 17:22 Uhr
  • 1
Du bist eine Kämpfernatur auch heute- bin froh,Dich kennengelernt zu haben
  • 17.10.2016, 20:07 Uhr
  • 1
  • 17.10.2016, 20:58 Uhr
  • 0
  • 17.10.2016, 21:03 Uhr
  • 0
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So lebendig geschrieben, zum Schluss hab ich die Luft angehalten.
  • 15.10.2016, 07:22 Uhr
  • 1
Ja, Du Liebe, der vertrocknete Feldblumenstrauß war der wahre Dolch in meiner Kinderseele. Er drückt die überdimensionale Verlassenheit aus! DAS war sterben, erkennen und später aufstehen!
  • 15.10.2016, 12:49 Uhr
  • 2
  • 15.10.2016, 12:52 Uhr
  • 0
Ich habe "Herzrasen" bekommen...
  • 17.10.2016, 14:56 Uhr
  • 1
Irmgard, das bekomme ich bei dem Gedanken an die Kinder heute. Es hört nicht auf........
  • 17.10.2016, 14:59 Uhr
  • 1
Nein, die Täter sterben nicht aus!Und, es gibt für mich keine wirkliche Gerechtigkeit!
  • 17.10.2016, 15:03 Uhr
  • 1
Dafür setze ich mich, bis zum letzten Atemzug, laut ein!
  • 17.10.2016, 15:06 Uhr
  • 2
Das zeigt große Stärke! Hochachtung!
  • 17.10.2016, 15:07 Uhr
  • 0
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mir läuft es kalt den Rücken runter.........
  • 14.10.2016, 21:22 Uhr
  • 1
Wer es erlebt Rosemarie, erstarrt zu Eis! Und kann lebenslänglich bekommen......., der Täter selten
  • 14.10.2016, 21:29 Uhr
  • 2
ich kann soetwas überhaupt nicht verstehen und könnte die Todesstrafe für solche -Individuen verhängen......
  • 15.10.2016, 13:01 Uhr
  • 0
Rosemarie, emotional verstehe ich Deinen Gedanken. Doch kein Mensch hat das Recht einen Anderen zu töten. Selbst der Henker ist dann ein Mörder. Legalen Mord darf es nicht geben. Notwehr ist was Anderes, allerdings. Die Weltbevölkerung hieße es, bei Todesstrafe, für Kinderschändung, Schädigung um ca. drei Milliarden zu dezimieren.
  • 15.10.2016, 13:45 Uhr
  • 0
natürlich hast du Recht, aber ich kann es nicht fassen, was man Kindern damit antut, es ist ja nicht nur die Schändigung sondern auch der Seelenmord......
  • 15.10.2016, 16:57 Uhr
  • 1
.....genau! Der verdient Lebenslänglich auf ner Insel mit Selbstversorgung. Ohne Gefängniskosten!
  • 15.10.2016, 18:50 Uhr
  • 0
Zur Selbstheilung brauchte ich mehr als mein halbes Leben!
  • 15.10.2016, 18:51 Uhr
  • 1
aber ganz überwinden wirst du es nie......
  • 15.10.2016, 18:55 Uhr
  • 0
Überwinden JA, vergessen nie!
  • 17.10.2016, 14:34 Uhr
  • 1
....und die seelischen Narben bleiben uns erhalten, sind unvergessen!!Da helfen auch die jahrzehntelangen Therapien nicht!
  • 17.10.2016, 15:00 Uhr
  • 2
Irmgard, es kommt immer auf DEN richtigen Therapeuten an, leider sind die sehhhhr selten. Dann die Stabilität, sich konfrontieren zu wollen und können, um endlich das Schweigen zu brechen. Nocheinmal sich selber in Opferhaltung zuverlieren heißt, der Täter gewinnt ein weiteres Mal. Es sind so entsetzliche viele Wege, wie Opferseelen.
  • 17.10.2016, 19:32 Uhr
  • 1
Das weiß ich aus eigener Erfahrung nur zu gut...und glaub mir, ich bin mehr als nur einmal "durch die Hölle gegangen" beim jahrelangen Aufarbeiten! Und ich bin stark, sonst hätte ich das nicht "überleben" können...mein Selbstbewusstsein ist in den Therapien gewachsen!
  • 17.10.2016, 21:40 Uhr
  • 2
Einfach Umarmung Irmgard.......
  • 18.10.2016, 00:45 Uhr
  • 1
Danke, das tut gut... schönen Abend für Dich!l.g.
  • 18.10.2016, 18:01 Uhr
  • 1
meine Hochachtung......
  • 18.10.2016, 18:07 Uhr
  • 1
Missbrauch-"Überlebende" verstehen sich halt auch "ohne Worte"!
  • 18.10.2016, 19:29 Uhr
  • 0
Ja, ich erkenne sie in Sekunden deutlich , doch kann nichts tun, wenn sie schweigen!!!!
  • 18.10.2016, 21:24 Uhr
  • 1
Nimms Dir nicht so zu ....manche brauchen etwas länger, bis sie soweit sind...da kannst leider von außen nix beschleunigen...oftmals hilft aber ein "Anstupsen" und / oder einfach nur Da sein und Zuhören!
  • 18.10.2016, 22:38 Uhr
  • 1
Nur das und so geht es
  • 18.10.2016, 23:07 Uhr
  • 1
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