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10 Bestatter-Geheimnisse: Wahrscheinlich sind auch Sie schon mit einer Leich ...

10 Bestatter-Geheimnisse: Wahrscheinlich sind auch Sie schon mit einer Leiche Aufzug gefahren

News Team
26.10.2016, 17:41 Uhr
Beitrag von News Team

Der Tod ist das Ende des Lebens und in vielen Fällen auch der Beginn des Schweigens. Was geschieht mit uns Menschen, nachdem der letzte Atemzug getan ist? Der Online-Bestatter Mymoria verrät zehn Geheimnisse rund um das Thema Tod.

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1. Soeben sind zwei Menschen gestorben!

In jeder Sekunde sterben auf der Welt zwei Menschen. Seit Sie begonnen haben diesen Artikel zu lesen also schon sechs und wenn Sie mit lesen fertig sind, um die 100 Menschen.

2. Bei einer Seebestattung wird die Asche nicht ins Meer gestreut!

Die landläufige Meinung ist, dass bei einer Seebestattung der Inhalt der Urne romantisch im Meer verstreut wird. Dies ist in Deutschland allerdings nicht rechtens und die Asche wird in einer organischen Urne, welche sich recht schnell im Wasser auflöst, ins Meer abgelassen.

3. Im Ganges (in Indien) schwimmen Leichen!

In Indien ist es normal Verstorbene öffentlich zu verbrennen und die Asche im heiligen Fluss Ganges zu verstreuen. Nicht jeder kann sich aber die Verbrennung leisten und so übergeben Angehörige immer wieder die leiblichen Überreste dem Fluss.


4. Sex sells war gestern, death sells!

Die Ausstellung „Körperwelten“ von Gunther von Hagens ist die populärste Wanderausstellung der Welt und wurde schon bis 2014 von 38 Millionen Menschen besucht.

5. In China gibt es Trauer-Animateure!

In der chinesischen Kultur ist es durchaus Brauch sich zu einer Bestattung eine Art Trauer-Animateure zu buchen, die mit dem eigenen Schluchzen und seufzen die Angehörigen zum Trauern anregen.

6. Wahrscheinlich waren Sie im Krankenhaus schon einmal mit einem Toten im Aufzug!

Im Krankenhaus wird zur Überführung von Toten oftmals eine Rolltrage benutzt. Diese muss man sich wie einen übergroßen Servierwagen mit Hohlraum vorstellen, in welchem der Verstorbene liegt. Zum Transport kommt über die glatte Oberfläche ein weißes Tuch, sodass es wie eine leere Trage aussieht. Die Mitfahrer im Fahrstuhl bekommen also gar nicht mit, dass sie mit einem Toten fahren.


7. In Bremen können Sie die Urne im eigenen Garten bestatten!

Eigentlich herrscht in Deutschland der Friedhofszwang und Urnen können nur dort bestattet werden. Ausnahme: Bremen! Hier wurde erst vor Kurzem der Friedhofszwang gelockert und so kann man die Asche seiner Angehörigen nun im eigenen Garten oder auch auf jedem öffentlichen Platz bestatten. Allerdings nur, wenn niemand sich davon gestört fühlt.

8. Die VW Dieselaffäre macht den Tod teuer!

Im beschaulichen Ort Weissach, einem Entwicklungsstandort der VW-Tochter Porsche, kostet die Urnenbeisetzung seit dem „Dieselgate“ nun dreimal so viel wie vorher. Bisher hatte der Ort gut an der Gewerbesteuer verdient. Die gibt es aber nur auf Gewinne und wenn hohe Milliardenstrafen gezahlt werden müssen, bleibe diese aus. Daher steigen die Kosten für das bezuschusste Urnengrab von 145 Euro auf satte 420 Euro.

9. Der Leichenschmaus ist global!

Unter dem Leichenschmaus versteht man nicht das Verspeisen eben selbiger, sondern das gemeinsame Speisen und Trinken der Angehörigen im Anschluss an eine Bestattung. Und dieser Brauch war wohl schon in vorgeschichtlicher Zeit bekannt und ist das wohl global am weitesten verbreitete Ritual bei Bestattungen

10. Eine Himmelsbestattung ist lange nicht so romantisch wie sie klingt!

In den Höhenlagen Tibets wird unter den Einheimischen die sogenannte Himmelsbestattung durchgeführt. Hierbei wird allerdings nicht die Asche in den Himmel gestreut, da Tibet so hoch liegt, dass es ja schon fast an den Himmel reicht. Die steinigen Böden lassen keine Begräbnisse zu und für Feuerbestattungen gibt es kein Brennholz. Daher werden die Verstorbenen mit Gerste und Yakbutter eingerieben und – im wahrsten Sinne des Wortes – den Geiern zum Fraß vorgeworfen. Somit übergeben die Hinterbliebenen den Verstorbenen wieder dem natürlichen Kreislauf.

Mymoria setzt sich dafür ein, den Tod zu enttabuisieren und sich schon zu Lebzeiten auf diesen Seiten damit zu beschäftigen. Das kann viele Vorteile bringen - gerade für die Hinterbliebenen.

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