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„Sechzig verweht“ oder Schlaglichter auf mein Leben aus gegebenem Anlass

„Sechzig verweht“ oder Schlaglichter auf mein Leben aus gegebenem Anlass

18.03.2017, 15:04 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

„Siebzig verweht“ so hat der Schriftsteller Ernst Jünger seine veröffentlichten Tage-bücher betitelt, ein Sammelsurium aus Notizen, Aufzeichnungen und Reiseberichten in fünf dicken Bänden. Und auch wenn die Leserin und der Leser an dieser Stelle kein dickleibiges Werk befürchten muss, so hat mir doch Jüngers Titel so gefallen, dass ich ihn abgeändert für eine kleine autobiographische Skizze mir stibitze. Weil das Flüchtige und Vergangene so schön zum Ausdruck kommt im sprichwörtlichen „Verwehen“. Autobiographien -oder um mit Jean Paul zu sprechen „Selbstlebensbeschreibungen“- erwecken den Eindruck von etwas Festem und Sicherem. Dabei ist der vergangene Augenblick unseres Lebens sofort der Deutung anheimgegeben, verlangt nach Sinn, wird gefiltert durch Vorerfahrung und Gefühle. So hat bei aller „Dichtung und Wahrheit“, welche die Erzählung des eigenen Lebens darstellt, die Dichtung bei Weitem das Übergewicht.

Wie sich also dem Thema nähern? Chronologisch und schön der Reihe nach er-zählt? Ich weiß nicht, auch das verunsichert mich. Ich habe meine Diplomarbeit als Pädagoge mit einer Szene begonnen, die eine Schlüsselszene meines Lebens ist. Ich bin ein ganz kleiner Bub, fasse mir ein Herz und laufe vom elterlichen Hof über eine Anhöhe: Auf der Kuppe sehe ich meinen Vater mit unseren zwei Pferden, wel-che eine Egge ziehen und ich laufe zum Vater hin, er hebt mich auf einen der Pferderücken und ich erlebe ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Ich bin im Einklang mit mir und mit der Welt, ich bin geborgen und doch frei…

Kindheit? Es war eine andere Welt und eine kleine Welt von drei Generationen und 11 Personen in einem großen Haus, in welchem zur Winterzeit nur ein Zimmer, die Stube, mittels eines Kachelofens geheizt wurde. Es war eine enge Welt mit strengen Regeln, die aber Sicherheit vermittelte, welche mich heute noch im Lebensgefühl trägt und die mich fähig macht, diese Stabilität an Menschen weiterzugeben, die zu kurz kommen im Leben.
Jedoch bedeutet „Kindheit“ eigentlich einen unzugänglichen Ozean der ersten zwei Jahre, in welchen wir nicht sprechen, in denen die Synapsen des Gehirns explosi-onsartig wachsen und die entscheidenden Wegweisungen im Gefühlsleben und im Denken stattfinden. Was damals geschah,davon weiß ich, wie jeder Mensch, nichts.
Aber dass niemand merkte, wie kurzsichtig ich war, trotz dieser Nähe der Erwachse-nen, lässt mich heute staunen. Es gibt also keinen Grund für grenzenlose Nostalgie, es ist immer die Zweideutigkeit vorhanden: Es war schön und schwer…

Selbst in den zehn Jahren in Freising, als ich im Alter von 10 Jahren dorthin kam und deren Inhalt ich nicht behandeln kann, weil er mir zu nahe ist und mich noch heute zu sehr schmerzt. Natürlich ist die Erziehung zu einem katholischen Pfarrer eine sehr einseitige Sache, aber es wurde mir auch ermöglicht zu lernen. Und auch wenn die Inhalte nicht sehr lebensnah waren und ich nach dem Abitur so unbeleckt wie ein Simplicissimus war, plötzlich kein Berufsziel hatte, unbeholfenst dem anderen Geschlecht gegenüber war, so war ein -wenn auch mit großen Schmerzen gelegter- Grundstock geschaffen. Was sich aber eingebrannt hat und zwar so sehr, dass ich bisweilen davon träume, ist die Tatsache, dass ich als Zehn-oder Elfjähriger im Mariendom von Freising spielte. Den damaligen Kustos, also Domküster, mit Namen Loibl begleitete und ihm half. Und eines Tages ein Barockbild des Malers Christopher Paudiß für mich entdeckte, dass im Zwischengang der beiden Domtürme hing – heute ist es eine Schmuckstück des Diözesanmuseums-und die Vertreibung der Händler aus dem Tempel zum Thema hatte. Und ich kniete mich vor die Abbildung des die Geißel schwingenden Christus und verharrte wie im Gebet, ich war völlig hypnotisiert und Malerei und Abbildung begann mich zu faszinieren. Als Kind also lief ich umher auf den Emporen des Doms, ich ging die hohe Treppe zum Hochaltar hoch und bewegte mich an diesen Nachmittagen völlig frei in dieser riesigen Kirche.

Das Gymnasium fiel mir nicht leicht, ich war ein Fremdkörper unter den Beamtenkindern und den Kindern Freisinger Geschäftsleute. Mathematik und Physik hasste und verabscheute ich, nur die Sprachen mochte, insbesondere aber Deutsch, nach dem heimischen Bayrisch die allererste Fremdsprache.
Selbst zu den Zöglingen des Erzbischöflichen Knabenseminars hatte ich eine große Distanz, da ich bei meinem Onkel, einem Pfarrer und Religionslehrer und dessen Schwester im Haushalt lebte. Heute habe ich das Gefühl nur gelesen und gelernt zu haben, aber es war die Zeit großer Pubertätsnöte, ich stieg als Jugendlicher manchmal aus meinem Fenster aus, schlich mich aus dem ehemaligen Domherrenhof und lief durch das nächtliche menschenleere Freising. Einmal blühten die Linden sosehr, dass die Sohlen meiner Turnschuhe am nächsten Morgen ganz klebrig waren.
Und ich habe jeden Morgen ministriert, ich war der Messdiener vom Dienst in der Messe um 6 Uhr früh, nur zu den Domministranten als Jugendgruppe durfte ich nicht. Das litt meine Tante nicht. Und wie habe ich mich damals meiner Abkunft geschämt zwischen den Stadtkindern, weil ich der Bauernbub war und –Gottseidank- bis heute zu einemTeil geblieben bin, der Spross einfacher, ehrlicher Leute…
Die Befreiung kam durch das Studium in Eichstätt, es war nach zwei Semestern Theologiestudium ein sehr freies Studium durch die Geisteswissenschaften. Und ich schrieb winzige kleine Dialektkrimis, in denen ich philosophische Theorien zu verarbeiten suchte. Ich sehe mich noch an der alten mechanischen Schreibmaschine sitzen und anderthalb Seiten tippen und ich fühle mich wieder auf dem Weg zum Schriftsteller. Und doch holt mich die Vergangenheit ein hin und wieder, übermächtig und zieht mich nieder. Am Tag meiner kirchlichen Trauung sagte ich mir, dass es vorbei sei -endlich! - mit der Berufung zum Pfarrer, dass heute der letzte Schritt getan werde. Aber der Wunsch ein Seelsorger zu sein, ist geblieben und hat sich wohl anders erfüllt. Ich habe in meinem Berufsleben die Armut kennengelernt, ich war in den Höllen am Rand unserer Gesellschaft : in der Forensik, in den geschlossenen Abteilungen der Psychiatrie und in den Gefängnissen. Ich habe behinderte und süchtige Menschen getroffen, Todkranke und vom Elend Gezeichnete. Ich bin ganz und gar gegen die Verherrlichung der Armut und gegen die Glorifizierung des Elends. Und habe tapfer dagegen angekämpft, bekomme aber immer mehr das Gefühl mit bloßen Händen den Ozean ausschöpfen zu wollen.

Aber erzähle ich und verliere mich. Und ich merke: Es geht so wohl nicht. Ich will es anders versuchen und nur Schlaglichter setzen: Was ich noch weiß und was ich fühle und wie es war…So wird es uns einfacher gemacht und die Schwere weicht ein wenig….

Ich bin unendlich glücklich

- Wenn ich daran denke, wie mir die Hebamme meine neugeborene Tochter nach der Kaiserschnittgeburt in den Arm gibt. Sie ist winzig klein und in Alufolie eingewickelt, sie ist ein Sternenkind und ich weine heiße Glückstränen

- Wenn ich spüre, wie ich am Vatnajökull in Island sitze und den Gletscher im Rücken spüre mit seiner Kälte und ich sehe auf die Lavaebene mit den Flüs-sen. Ich spüre die Auflösung von Raum und Zeit…Ich fühle mich plötzlich wie Gott


- Wenn ich daran denke, dass ich einmal eine Zeitungsseite in Händen hielt, auf der zwei Texte von mir standen. Ich hätte nie gedacht, dass einmal eine ganze Druckseite von mir stammen würde

- Wenn ich daran denke, dass meine Frau nach einer akuten Herzerkrankung wieder nach Hause kam und ich spüre wie gut das uns dreien als Familie tut

- Wenn ich mir vorstelle, dass ich im Garten sitze, die Stimmen von Frau und Tochter höre, ein schönes Buch beiseite gelegt habe und nur dasitze und ganz bei meinen Lieben bin


- Weil ich weiß, dass ich die letzte Nacht seines Lebens bei meinem Vater in der Klinik war. Er war schon zwischen Leben und Tod, ich war ihm nie so na-he und habe ihn noch nie so geliebt

- Wenn ich daran denke, dass ich mich getraut habe, einen leibhaftigen Litera-tur- Nobelpreisträger auf Island zu besuchen und mich dessen Frau mit Kaffee und Zwetschgendatschi bewirtete. Zwei Jahre später brach bei Halldor Laxness das Vollbild der Demenz aus, ich kam grade noch rechtzeitig…Oder dass ich einen handschriftlichen Brief des Dichters Hermann Lenz besitze, in dem er mir eine Seelenverwandtschaft bestätigt

- Wenn mir bewusst wird, wie ich meine Tochter nach einem Totalschaden am Auto nach Hause bringe und sie unverletzt ist. So war es mir vor ihrer Geburt selbst gegangen, als man mein Auto unter einem Laster rausreißen musste und ich gegen alle Wahrscheinlichkeit einen furchtbaren Unfall unbeschadet überlebt habe. Wir haben beide Schutzengel gehabt…

Ich spüre mein ganzes Unglück

- Wenn ich an von Heimweh durchweinte Nächte denke und weiß, dass ich nichts anderes wollte als zu meinen Eltern und Geschwistern zu dürfen. Ich wollte nie mehr ins Gymnasium und so wird der Grund für eine abgrundtiefe Resignation und einen noch tieferen Fatalismus gelegt. Ich fühle mich auch jetzt oft urplötzlich hilflos und total ausgeliefert

- Wenn ich daran denke, als sich eine Freundin von mir trennt und mir die Trä-nen so in die Augen schießen, dass ich waagrecht nach vorne weine. Ich habe keine Kontrolle mehr über mich

- Wenn ich daran denke, dass mich mein Vater in das Sterbezimmer meiner Mutter führt und ich sie nicht erkenne, weil der Tod das Gesicht dieses mir so lieben, weil lange und oft entbehrten, Menschen verändert hat

- Wenn ich daran danke, dass ich vor einem Jahr nach dem eben gelöschten Brand ins Innere unserer Barockkirche darf und im Löschschaum umhergehe, die umgeworfenen Sakralgeräte sehe, das verkohlte Hochaltarbild und begreife, dass eine Sicherheit, die mit dem Glauben der Kirche und durch die Kirche zusammenhängt nie mehr wiederkommen wird und für immer zerstört ist. Ich weiß auf einmal, was geschändete Synagogen und verwüstete Kultplätze und niedergerissene Tempel für Gläubige bedeuten: Dass etwas unwiederbringlich vorbei ist!

Es wird mir zweierlei

- Wenn ich das Gefühl erinnere, das wir 10 oder 11.jährigen Kinder nach der Begrüßung in der alten Turnhalle über den Domhof ins Schulgebäude des Freisinger Domgymnasiums geführt werden. Es geht an der Figur des Otto von Freising vorbei, wir sind ein wenig wie hilflose Gefangene

- Wenn ich mich erinnere, dass ich mit einem Schulfreund zur Kunstakademie nach München fuhr, weil wir Malerei studieren wollten. Wir wurden mit einem Maß an Freiheit konfrontiert, das in unserer bürgerlich biederen Existenz noch nie vorkam. Studenten und Studentinnen saßen vor riesigen Leinwänden, aßen Spaghetti und tranken aus Zwei-Liter-Flaschen Rotwein. Man saß und aß Arm in Arm, hatte die Köpfe im Schoß und sang und spielte Gitarre. Ich hatte dergleichen noch nie gesehen, es war ein unglaublicher Schock. Ich musste doch erst leben lernen…

- Wenn ich daran denke, dass ich in Todesangst vor einem Über 80-jährigen davonlief. Ich hatte ihn mit einer flapsigen Bemerkung provoziert, er war völlig dement, drohte mich umzubringen und ging auf mich los

- Wenn ich daran denke, dass ich im Rahmen einer Hilfslieferung nach Kroatien in einiger Entfernung den Krieg erlebte. Am Rande der Krajina sahen wir Rauchwolken am Himmel, wir hörten Geschützdonner, die Erde bebte und immer wieder flogen Kampfflugzeuge über unsere Köpfe. Ich habe mit vor Angst schier in die Hosen gemacht, ich weiß, dass ich kein Held bin und nie sein werde….

Ich bin glücklich und bei mir

- Wenn ich mit der Familie zusammensitze und Frau und Tochter zuhören kann, manchmal tue ich so, als würde ich Zeitung lesen

- Wenn ich mich endlich durchringe und am Sonntag male. Während der Woche male ich nie und rede sooft davon als sei ich ein regelmäßiger Sonntagsmaler. Dabei führe ich es tatsächlich selten durch, bin dann oft so glücklich, dass ich dabei singe und summe. Das ist so, seit ich mit 14 Jahren meinen ersten Ölfarbkasten bekam. Auch meine Abiturarbeit in Kunsterziehung habe ich in Öl gemalt, leider ist sie verloren

- Wenn ich jetzt eine Arbeitswoche abschließen kann, ich lerne meine körperlichen Grenzen immer mehr kennen, Atempausen werden wichtiger

- Wenn es mir gelingt wirklich zu beten. Das ist in den seltensten Fällen, nach vielen missglückten Versuchen der Fall. Ich bin dann ganz leer, ganz ohne Ziel, aber ganz geborgen. Machbar ist das nicht.

Und schließlich die tiefsten Spuren und die frühesten Begleiter:

- Ich sehe als kleiner Bub meine Oma aus Schlesien im Küchenherd das Holz-feuer anzünden und der Schein spiegelt sich auf allen Falten und Runzeln ihres Gesichts. Ich habe bis dahin nie Schöneres gesehen, kommt mir vor wie Licht, Alter und Liebe

- Ich weiß noch, dass ich mit meinen zwei Brüdern um unsere zwei Pferde ge-weint habe, die der Vater verkaufte. Wir haben hoch und heilig geschworen, sie zurückzukaufen, wenn wir groß sind, sparen wollten wir jeden Pfennig. Ich habe heute keinerlei Beziehung zu Pferden mehr, damals aber ging die Kinderwelt unter


- Ich sehe mich bei einem der endlos langen Tischgebete neben meiner kleineren Schwester Kathi auf dem Fußboden knien wie es immer der Fall ist dreimal am Tag. Aber wir zwinkern uns zu, weil wir zusammengehören und miteinander werden wir durchs Beten und durchs Leben kommen, das wissen wir

- Ich weiß noch wie meine kleinste Schwester Mundfäule bekommt und zu den Klosterschwestern ins Kinderkrankenhaus gebracht wird, nachdem sie nur noch Haut und Knochen ist und schreit und weint. Sie ist wiedergekommen und hat uns nimmer gekannt, aber nach ein paar Stunden hat sie dem Opa die Pantoffeln gebracht. Da spüre ich zum ersten Mal, wie wichtig Zeit ist, wie sie unser Leben beherrscht: Vergehen und Andauern…

- Ich erinnere noch, wie wir mit den Nachbarskindern Hochzeit spielen. Auf dem Hof gibt es eine alte kleine Kirche. Ich muss immer der Pfarrer sein, bekomme eine Tischdecke umgehängt und murmle unverständlich, weil Latein. Das Brautpaar kniet vor mir, ich darf nie heiraten…Es hat sich so gefügt, ist aber anders gekommen. Irgendwie ist diese Spielszene mein Leben in einer Nussschale, kommt es mir vor…

Ist das mein Leben? So bunt und durcheinander und doch ein paar Hauptthemen bestehend, an denen ich mich abarbeite. Natürlich ist es mehr, intime Momente habe ich bewusst ausgespart, weil sie nicht in die Öffentlichkeit gehören.
Es waren so viele Menschen, die ich traf, ich habe Freunde gefunden und wieder verloren, Fehler gemacht und Menschen gekränkt und verletzt durch Dummheit, aber nie bewusst, so meine ich. Ich habe versucht eine treue Selle zu bleiben, Kontakte zu pflegen, nicht aufzugeben, wenn man sich aus den Augen zu verlieren drohte.
Frauen haben mich fasziniert, weil ich ein Schwesternbruder war und weil sie mir in Freising so fern waren.

Es ist viel Gutes durch mich und durch des Lebens Gnade geschehen und das gibt mir Trost, wenn es mir nicht gutgeht. Ich stand einmal mit einem behinderten Klienten auf einem U- Bahn- Steig in München und er war ein Bär von einem Mann und er weinte zum Abschied, weil ich gekündigt war und wir uns nie mehr sehen würden. Er hat mir noch was sagen wollen, unbedingt. Und seine Lippen zitterten und er konnte nur noch stammeln: „Valentin, du warst der einzige, der sich gekümmert hat, der einzige Mensch, die anderen haben mich nur verwaltet!“ So soll es sein, mehr will ich nicht im Leben…

Valentin Niedermeier
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19 Kommentare

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Ein wunderbarer Beitrag aus einem prallen Leben, in das man eintaucht, mitleidet, und gerührt sich an das eigene Leben erinnert.....Danke, lieber Valentin. Ich bin jetzt 66 und schaue oft (Mehr als mir manchmal lieb ist) auf mein u. meines Mannes Leben. Mein Mann hatte im vergangenen Jahr ein Hirnstamminfarkt. Ging aber Gott sei Dank glimpflich ab, dank schneller Behandlung. Was uns aber immer noch schwer zu schaffen macht, ist der Unfalltod unseres Sohnes vor 6 Jahren. Wir sind uns auch der Endlichkeit unseres Lebens bewusst u. erst heute Morgen sagte ich zu meinem Mann: Am Ende zählt nur die Liebe!
Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und würde mich freuen, bald wieder etwas von dir zu lesen..........Herzlichst Barbara
  • 06.04.2017, 17:48 Uhr
  • 1
Barbara, sei lieb gegrüßt, ich wünsch Euch Beiden von Herzen Alls Gute und dass Ihr noch lange im Guten beieinander bleiben könnt! Danke für Deine Zuschrift!
Valentin
  • 06.04.2017, 20:53 Uhr
  • 1
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"Du warst der einzige Mensch, der sich um mich gekümmert hat, die anderen haben mich nur verwaltet, so soll es sein, mehr will ich nicht im Leben." Eine mutmachende Botschaft, jeder Mensch hat die Möglichkeit, menschlich zu sein, wenn er denn will..." Vielen Dank Valentin Niedermeier, für die Schlaglichter aus Ihrem Leben, berührend, genial aufgeschrieben und danke für daran teilnehmen zu dürfen. Editha Klamt ... ich bin ganz neu hier..
  • 23.03.2017, 09:46 Uhr
  • 1
Hallo Editha, ich bednke mich bei Dir und wünsche Dir viel Spaß bei wize life. Ich denke Du wirst allerhand und sehr unterschiedliche Menschen an den anderen Enden der Datenleitungen treffen...Ich bin oft erstaunt und positiv überrascht, aber manchmal auch abgestossen...
Alles Gute Dir, Editha!
Valentin
  • 24.03.2017, 03:37 Uhr
  • 0
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Ein Musterbeispiel für die Beschreibung einer Biographie ,
  • 22.03.2017, 18:50 Uhr
  • 0
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Volker Barth
Lieber Valentin, Große "Glückwünsche" für Deinen Ehrentag und für Deine ausgiebigen Geschichten - sie sind sehr herzhaft und besinnlich! Herzlichen Dank!
Über Deinen Beitrag habe ich mit Heidrun (nicht mehr bei wize.life) gesprochen, aber sehr positiv! Dieses soll ich Dir nun ausrichten: "Lieber Valentin , deine ehrliche 60 - Leben - Geschichte hat mich tief beruehrt und ich wuensche Dir weiterhin viel Zufriedeheit und Glueck. Herzlich Heidrun"
& alles Liebe und Positive von Volker
  • 19.03.2017, 12:31 Uhr
  • 1
Lieber Volker, vielen Dank für die Glückwünsche und den sehr positiven Kommentar. Bitte richte Heidrun liebe Grüße von mir aus!
Ich schick Dir mit den allerbesten Wünschen und liebe Grüße
Bleibe bitte weiterhin kreativ
Valentin
  • 21.03.2017, 16:19 Uhr
  • 0
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Eine Lebensbeschreibung (eine echte 'Bio-Graohie'), sehr persönlich, eindringlich, unverwechselbar 'individuell' - und doch , so denke ich, findet sich beinahe jeder Leser - irgendwo und irgendwie - selbst darin wieder: bunt wie ein Kaleidoskop, vielfältig wie ein Panoptikum, spiegelt der Bericht auch irgendwie das Auf und Ab des Lebens.
Nur wenigen Menschen ist die Gabe eigen, so zu schreiben, wie ein Maler ein Bild malt: es besteht aus zahlreichen Pinselstrichen, die - jeder für sich - kaum bedeutungsvoll erscheinen. Und doch ergibt sich am Ende ein Gesamtbild, welches beim Betrachter einen tiefen Eindruck hinterlässt. Es ist das Ensemble, welches den Menschen dahinter aufscheinen lässt.
Danke, Valentin, für diesen herausragenden Beitrag. Ich wünschte mir,, es gäbe mehr von der Art.
  • 19.03.2017, 11:26 Uhr
  • 2
Vielen Dank lieber Friedhelm und Dir von herzen Alles Gute!
Valentin
  • 21.03.2017, 16:21 Uhr
  • 1
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Könnte ich doch nur auch, so toll schreiben
Ist mir doch so, als kenne ich vieles von dem was du schreibst, nur in einer anderen Verkleidung.
Aber doch, die Erinnerung und das Bewusstsein, über ähnliches Glück oder Trauer.
Ein Beitrag der nach Sonntag schmeckt
  • 19.03.2017, 10:42 Uhr
  • 1
Danke Dir, Malisa, aber ich habe auch gemerkt, dass es gut ist, dass es vorüber ist. Je älter ich werde, desto tröstlicher ist die Vergänglichkeit, einaml wird jeder Schmerz und jede Trauer und jeder Krampf sich lösen, das ist sicher
  • 21.03.2017, 16:24 Uhr
  • 0
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Im Moment nur DANKE, Vallentin. ich muss ert einmal wieder in meine Welt zurückfinden. Das LEBEN, auch zwischen den Zeilen, hat mich völlig eingesogen, in Deine Intensität........durchatmen........
  • 19.03.2017, 00:50 Uhr
  • 1
Dank Dir, Freya und Alles Gute Dir! Ich denke auch Du setzt Dich mit Deinen Wurzeln auseinander. Ich denke, dass Du nur so Kraft in der Gegenwart gewinnen kannst.
Manchen ist das, was ich schreibe zu schwer, zu rückwärtsgewandt. Ich denk halt es ist wichtig es noch zu spüren, aber nicht stehen zu bleiben und dann das Jetzt anzugehen...
Valentin
  • 21.03.2017, 16:28 Uhr
  • 1
Valentin
Genau so ist es!
Erinnerung ist das Geschichtsbuch,
in dem wir lesen können, wie es
vorwärts gehen kann!
  • 21.03.2017, 16:58 Uhr
  • 0
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Wie schön Valentin, wie toll du es schaffst die Bilder im Kopf beim Lesen lebendig werden zu lassen und danke das du es mir gesendet hast. Es ist mir eine Ehre.
Und auch hier nochmal alles Liebe und Gute für dich du Burzelkind.
  • 18.03.2017, 17:29 Uhr
  • 0
Liebe Ruth, die Ehre ist ganz meinerseits, ich dank Dir für die schöne Netz-Freundschaft und die Glückwünsche!
Valentin
  • 21.03.2017, 16:29 Uhr
  • 0
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Der zusammenhängende Text zu Beginn, der hat mich so gefangen genommen, der Wechsel zu den Schlaglichtern war ein fast schmerzlicher Bruch und es hat einen Moment gedauert, ihn annehmen zu können.
Ich lese sich einlassen können, und spüre dieses Einlassen können in mir.
Aus sehr unterschiedlichen Wurzeln kommend, haben wir, so weit von dir beschrieben, recht ähnliche Wege beschritten.
Herzliche Grüße.
Leonhard
  • 18.03.2017, 16:40 Uhr
  • 2
Hallo Leonhard, ich schreib Dich mal persönlich an, denn das interessiert mich doch...Einstweilen Alles Gute, ich meld mich!
Liebe Grüße Valentin
  • 18.03.2017, 16:56 Uhr
  • 0
Bassd scho!
  • 18.03.2017, 16:59 Uhr
  • 0
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