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Todesdrama in Bayern: Mann (71) will Hund aus Stausee retten und ertrinkt -  ...

Todesdrama in Bayern: Mann (71) will Hund aus Stausee retten und ertrinkt - Hund am Leben

News Team
11.05.2017, 11:15 Uhr
Beitrag von News Team

Bei dem Versuch, seinen Hund vor dem Ertrinken zu retten, ist am Dienstagabend (9.5.) ein Rentner in einem Stausee in Oberbayern ums Leben gekommen.
Der 71-Jährige ertrank im eiskalten Wasser des Leitzach-Stausees bei Feldkirchen-Westerham.

Der Hundebesitzer hatte sich laut der Aussage einer Zeugin gegen 18:10 Uhr teilweise entkleidet und sei in das Staubecken gestiegen, um seinem Hund zu helfen.


Der Hund war unvermittelt ins Wasser gesprungen, kam aus dem künstlich angelegten See mit steilen Betonwänden aber nicht mehr ans Ufer, heißt es bei der Bad Aiblinger Online-Zeitung "aib-stimme.de".

Hund gerettet



Dem Hundebesitzer gelang es noch das Tier an eine nahe gelegene Treppe zu lenken, selbst verließen ihn aber im 6 Grad kalten Wasser offenbar schnell die Kräfte.

Eine Zeugin setzte daraufhin einen Notruf ab. Noch bevor die Rettungskräfte eintrafen, eilte ein Jogger dem älteren Herren zu Hilfe. Er wollte den geschwächten Mann mit einem Ast aus dem Wasser ziehen und brachte sich damit selbst in Lebensgefahr. Der Rettungsversuch scheiterte, der Hundebesitzer ging unter.

Laut der "Augsburger Allgemeinen" suchten Rettungsdienst, Feuerwehr, Wasserwacht und DLRG mit Sonarbooten und Tauchern nach dem 71-Jährigen. Der Mann konnte gegen 21:30 Uhr jedoch nur noch tot geborgen werde. Der unterkühlte Hund überlebte und ist mittlerweile wohlauf.
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