wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Tierschützer retten 27 Katzenbabys aus den Fängen brutaler Tierhändler aus d ...

Tierschützer retten 27 Katzenbabys aus den Fängen brutaler Tierhändler aus der Ukraine

News Team
13.12.2016, 10:54 Uhr
Beitrag von News Team

Am Nachmittag des 9. Dezember 2016 wurde am Grenzübergang Waidhaus ein verdächtiges Fahrzeug aus der Ukraine kontrolliert. An Bord waren 27 Katzenbabys beiderlei Geschlechts im Alter zwischen acht und zehn Wochen.

Der hinzugezogene Veterinär sowie Andreas Brucker vom Deutschen Tierschutzbund Landesverband Bayern stellten fest, dass die mitgeführten Papiere offenbar gefälscht waren, und dass das in den Papieren angegebene Geburtsdatum nicht stimmen kann. Der Impfstatus ist damit unklar. Ebenfalls ist es aufgrund des jungen Lebensalters der Tiere sehr unwahrscheinlich, dass eine für den Grenzübertritt notwendige wirksame Tollwutimpfung vorliegt. Außerdem stimmten die Chipnummern der Kätzchen nicht mit den Nummern in den Papieren überein.

Die Tiere wurden beschlagnahmt, und der Veterinär fragte im Tierheim Feucht an, ob die Katzenwelpen dort aufgenommen werden können. Die Zusage kam prompt, und so brachte er die Tiere nach Feucht.

Die kleinen Kätzchen mussten ihre lange Fahrt aus der Ukraine in drei Kartons zubringen. Bei der Kontrolle fanden die Beamten zwei weitere, leere Kartons vor, was vermuten lässt, dass ursprünglich noch mehr Katzen an Bord waren, die aber zwischenzeitlich bereits verkauft worden waren. Es liegt der Verdacht nahe, dass die Tiere als Weihnachtpräsente in den Handel gebracht werden sollten.

Im Tierheim wurden die Babys in Quarantäne genommen, um sie und die anderen Katzen im Tierheim vor potenziellen Infektionen zu schützen. Die Kleinen waren ausgehungert und dehydriert. Offenbar haben sie während Das angebotene Wasser und Futter im Tierheim haben sie gierig aufgenommen.

Die jungen Katzen sollen nun erst einmal zur Ruhe kommen und sich von den Anstrengungen erholen. Die Tierpfleger im Tierheim nehmen Kotproben von ihnen und lassen sie im Labor auf Darmparasiten wie z.B. Würmer, Giardien oder Kokzidien untersuchen. Schon mit bloßem Auge konnte man in den Ausscheidungen der kleinen Katzen vereinzelt Blut sehen. Weitere Infektionskrankheiten sind nicht auszuschließen. Gewissheit werden die Laboruntersuchungen bringen. Die Tiere werden auch schnellstmöglich dem Vertragstierarzt des Tierheims vorgestellt, der jedes Katzenkind eingehend untersuchen wird.

Der hinzugezogene Veterinär sowie Andreas Brucker vom Deutschen Tierschutzbund Landesverband Bayern stellten fest, dass die mitgeführten Papiere offenbar gefälscht waren, und dass das in den Papieren angegebene Geburtsdatum nicht stimmen kann. Der Impfstatus ist damit unklar. Ebenfalls ist es aufgrund des jungen Lebensalters der Tiere sehr unwahrscheinlich, dass eine für den Grenzübertritt notwendige wirksame Tollwutimpfung vorliegt. Außerdem stimmten die Chipnummern der Kätzchen nicht mit den Nummern in den Papieren überein. Die Tiere wurden beschlagnahmt, und Brucker fragte im Tierheim Feucht an, ob die Katzenwelpen dort aufgenommen werden können. Die Zusage kam prompt, und so brachte er die Tiere nach Feucht.

Die kleinen Kätzchen mussten ihre lange Fahrt aus der Ukraine in drei Kartons zubringen. Bei der Kontrolle fanden die Beamten zwei weitere, leere Kartons vor, was vermuten lässt, dass ursprünglich noch mehr Katzen an Bord waren, die aber zwischenzeitlich bereits verkauft worden waren. Es liegt der Verdacht nahe, dass die Tiere als Weihnachtpräsente in den Handel gebracht werden sollten.

Im Tierheim wurden die Babys in Quarantäne genommen, um sie und die anderen Katzen im Tierheim vor potenziellen Infektionen zu schützen. Die Kleinen waren ausgehungert und dehydriert. Offenbar haben sie während derkatzentransport 2016-10-09 ab 3163 ganzen Fahrt nichts zu trinken oder zu fressen bekommen. Das angebotene Wasser und Futter im Tierheim haben sie gierig aufgenommen.

Die jungen Katzen sollen nun erst einmal zur Ruhe kommen und sich von den Anstrengungen erholen. Die Tierpfleger im Tierheim nehmen Kotproben von ihnen und lassen sie im Labor auf Darmparasiten wie z.B. Würmer, Giardien oder Kokzidien untersuchen. Schon mit bloßem Auge konnte man in den Ausscheidungen der kleinen Katzen vereinzelt Blut sehen. Weitere Infektionskrankheiten sind nicht auszuschließen. Gewissheit werden die Laboruntersuchungen bringen. Die Tiere werden auch schnellstmöglich dem Vertragstierarzt des Tierheims vorgestellt, der jedes Katzenkind eingehend untersuchen wird.

Bereits 36 Stunden nach Ankunft der Tiere im Tierheim wirken manche der Katzenbabys viel schwächer als die anderen. Ein Tier hat bereits das Futter verweigert und muss mit der Flasche zwangsgefüttert werden. Hier zeigt sich wieder unser Verdacht, dass Tiere, welche auf diese Weise verkauft werden, vor dem Transport „fit gespritzt“ werden, so dass sie kurzfristig beim Verkauf einen guten Eindruck auf potenzielle Käufer machen.
Aufgrund des Gesundheitszustands der Katzen müssen die Tiere noch längere Zeit in Quarantäne gehalten werden.

Sie können daher nicht besichtigt werden, und es ist noch lange nicht an eine Vermittlung an neue Besitzer zu denken. Das Tierheim bittet darum, von Anfragen in dieser Richtung abzusehen; es kann auch keine Vormerkungsliste geführt werden.

Wie kann man den Katzenbabys helfen? Das Tierheim Feucht benötigt Bettlaken und Badetücher, möglichst aus Baumwolle oder Leinen, damit die Textilien bei Kochwäsche gewaschen werden können. Und die Katzenkinder freuen sich natürlich über Kitten-Futter.

Wer den Tieren und dem Tierheim helfen möchte, kann dies am besten mit einer Spende tun. Die Bankverbindung des Tierheims lautet: Raiffeisenbank Burgthann, BIC: GENODEF1BTO, IBAN: DE37 760 695 64 0000 833 100, Stichwort „Katzentransport“. Wer möchte, kann auch unkompliziert die Spendenhotline des Tierheims aus dem deutschen Festnetz anrufen. Jeder Anruf bei 09001 - 91 00 00 spendet 5 Euro an das Tierheim Feucht. Vielen Dank!

Text und Fotos mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern

Kater Romeo wird ausgesetzt, weil er so hässlich ist - bis jemand seine treue Seele erkennt

Mehr zum Thema

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.