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Die Würde des Menschen

07.05.2016, 08:27 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Belügt euch also nicht länger, sondern sagt die Wahrheit
Epheser 4,25

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, heißt es in unserem Grundgesetz. Ein wunderbarer Satz. Dem Menschen wird eine Würde zugebilligt, die es zu schützen gilt. Im Zusammenhang mit diesem Satz denken wir meist an die Verletzung dieser Würde durch andere. Aus diesem Grunde wurde er ja auch ins Grundgesetz geschrieben. Alle standen noch unter dem Schock der Ereignisse der vergangenen Jahre.

Millionen Menschen wurden ihrer Würde beraubt, wenn wir uns vor Augen führen, dass ihre Geschäfte zerstört wurden, sie sich von weitem sichtbar kenntlich machen mussten. Denken wir an die vielen, die schließlich in Viehwaggons zur Massenvernichtung gefahren wurden. Denken wir auch an die Bespitzelung jedes Einzelnen durch die Hauswarte und die Gestapo.

Das waren die Voraussetzungen dafür, dass dieser Satz in unserem Grundgesetz Eingang fand. Nie mehr sollten sich solche Ereignisse wiederholen dürfen. Es schien auch in den Jahrzehnten nach dem Krieg, dass dieser Satz in Erfüllung ging. Im Schulterschluss krempelten alle die Ärmel auf und schufen gemeinsam das deutsche Wirtschaftswunder.

Und heute? Mehr als 60 Jahre danach? Es gärt in unserem Volke.

Wurden früher die Juden verantwortlich gemacht für die schlechten Verhältnisse, sind es heute die Ausländer, die uns die Arbeitsplätze wegnehmen. Immer wieder schaffen wir uns Feindbilder. Und dennoch reden wir von der Würde des Menschen.

Kann auch Arbeitslosigkeit die Würde des Menschen verletzen? Wenn der Mensch nur noch eine Position in der Kalkulation der Manager darstellt, bleibt wohl nicht mehr viel von der Würde des Menschen übrig. Viele empfinden ihre Arbeitslosigkeit tatsächlich als Verletzung ihrer Menschenwürde. Sie haben ja nicht Unrecht damit.

Wie gehen wir mit der Würde des Menschen um, wenn wir auf unsere Kinder sehen. Ist es menschenwürdig, wenn eine Gesellschaft aufgebaut wird, in der die Kinder ihrer Familien beraubt sind? Wo zum Überleben die Eltern selbst keine Zeit mehr haben für ihre Kinder und diese fremden Menschen überlassen müssen?

Ja, sie lernen, sich in der Gesellschaft einzufügen, sich zu behaupten. Aber lernen sie auch Liebe, Rücksichtnahme, Mitgefühl, Nähe und Wärme? Gehören diese Wesenszüge nicht auch zu einem Leben in Würde?

Es wird der Eindruck erweckt, als ob den Entscheidungsträgern in der Politik die Würde der Kinder etwas wert sei. Da wird von dem Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz gesprochen, von dem Rechtsanspruch auf Kinderkrippen. Da wird von Elternzeit und Elterngeld gesprochen. Das Neueste ist, es werden Pflichtuntersuchungen für Kinder gefordert wegen der jüngsten Übergriffe in den Familien. Doch kann es sein, dass es nur so scheint, dass die Würde der Kinder geschützt wird?

Schauen wir in unsere Kinderzimmer. Immer mehr Gewaltspiele sind dort zu finden. Die Verantwortlichen sind jedoch der Meinung, dass das den Kindern nicht schadet. Richtig. Alles, was dem eigenen Geldbeutel dient, kann ja nicht schädlich sein. Jetzt sind wir so weit, dass z. B. allein in Baden-Württemberg mehr als 3.000 Polizisten eingesetzt werden, um Schulen vor Amokläufern und deren Trittbrettfahrern zu schützen. Können unter diesen Umständen Kinder in Würde aufwachsen?

Unserer Wirtschaft geht es gut. Täglich hören wir von Milliardengewinnen. Manager verdienen jährlich Millionen €. Und gleichzeitig verlieren Menschen zu zehntausenden ihre Arbeit. Nicht nur, dass sie an diesen Milliardengewinnen keinen Anteil haben, nein, sie stürzen aus ihrer gesellschaftlichen Position ab. Da spielt es keine Rolle, ob sie ein Leben lang ihrer Firma treu waren. Da spielt es keine Rolle, wie sehr sie sich eingesetzt haben. Nennen wir so etwas menschenwürdig?

Wir waren einmal stolz, dass es in Deutschland keine Korruption gab. Dafür waren die Italiener und andere bekannt. Und heute? Kaum ein Politiker, der seine Finger nicht in irgendeiner Firma drinstecken hat und Bestechungsgelder annimmt. Kaum eine Partei, die sich nicht auf unlautere Weise Vorteile verschafft. Kaum ein Konzern, der nicht Politiker schmiert, um sich Vorteile zu verschaffen.

Wurde nicht auch für all diese Bereiche, in denen die Würde des Menschen angetastet werden kann, dieser Satz ins Grundgesetz geschrieben? „Die Würde des Menschen ist unantastbar!“ Doch das sind nur die Angriffe auf die Würde des Menschen von außen. Reicht der Schutz des Grundgesetzes aus, wenn nur diese äußeren Angriffe abgewehrt werden?

Wer aber schützt den Menschen, wenn er selbst seine Würde systematisch demontiert?

Der Volksmund sagte einmal: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.“

Beobachten wir nicht, wie das Misstrauen in unserer Gesellschaft wächst? Da sagte ein Minister Blüm: „Unsere Renten sind sicher!“ Ja, mittlerweile weiß es jeder, dass die Renten kleiner werden. Und das mit Sicherheit. „Die Würde des Rentners ist unantastbar!“ Was er sich im Laufe eines Lebens als Altersversorgung aufgebaut hat, wurde von verschwenderischen Politikern vergeudet.

Da sagen die Wissenschaftler und Politiker: „Die Gentechnik ist sicher!“ obwohl noch keine Erkenntnisse darüber vorliegen, wie die Eingriffe in die „Bausteine des Lebens“ sich auswirken. Die bisherigen kümmerlichen Erkenntnisse aus dem Tierreich deuten etwas anderes an.

Die gentechnischen Eingriffe in Pflanzen verändern die Erbsubstanz von Tieren, dass sie unfruchtbar werden. Erkenntnisse hierüber liegen z. B. bei den Bienen und Insekten vor. Diese sind für die Befruchtung vieler Obstsorten verantwortlich. Wichtige Nahrungsmittel können so aus unserem Ernährungsplan verschwinden. Und dennoch behaupten Politiker, man müsse die Gentechnik vorantreiben. Ja, um eines kleinen persönlichen Vorteils der heutigen Generation willen. Aber es heißt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar!“

Da sagt die Wirtschaft: „Die Atomkraft ist sicher!“ obwohl sie niemand wirklich beherrscht. Obwohl keine Lösungen dafür bereitstehen, wohin mit dem strahlenden Müll. Obwohl immer wieder Störfälle bekannt werden, die gerade mal eben an der Katastrophe vorbeischrammen. Die Menschen, die sich gegen die hiermit verbundenen Gefahren auflehnen werden als Außenseiter abgetan. Und das alles auf dem Hintergrund: „Die Würde des Menschen ist unantastbar!“

Wo kommt das alles her? Um des kurzen, augenblicklichen Vorteils willen greifen wir zu den sog. „Notlügen“. Dabei merken wir gar nicht, dass unsere Vertrauenswürdigkeit Stück für Stück verloren geht. Haben wir uns nicht bereits so sehr daran gewöhnt, dass uns diese Abläufe überhaupt nicht mehr auffallen? Unser Leben – eine einzige Lüge!

Den größten Schaden nehmen dadurch unsere Kinder. Sie erleben, mit welcher Selbstverständlichkeit wir Erwachsenen mit der Unwahrheit umgehen. Für sie ist das normale Lebenserfahrung. Kinder hören täglich von ihren Eltern und Erziehern, was sie tun oder lassen sollen – und erleben an ihnen das genaue Gegenteil.

In dem Bemühen, Vertrauen zu erringen, erzeugen wir auf diese Weise immer mehr Misstrauen. Es ist nun mal zutreffend, dass „Lügen kurze Beine haben.“ Vertrauen wird leichtfertig zerstört und wir reden von der Würde des Menschen.

Ist das vielleicht auch der Grund, warum immer weniger Ehen geschlossen werden und gleichzeitig immer mehr Ehen zerbrechen? Auch Ehen brauchen absolute gegenseitige Vertrauenswürdigkeit. Wer darf ernsthaft von Würde des Menschen reden, wenn er um des eigenen Vorteils willen „über Leichen geht“?

Selbst Christen erscheinen manchem nicht mehr glaubwürdig. Wahrhaftigkeit und Vertrauen sind eine Voraussetzung für Harmonie, Frieden und Glück, nach denen wir uns doch alle sehnen. Eine Gesellschaft, die diese von Gott gegebenen Werte ignoriert und die Lüge im täglichen Leben toleriert, gibt damit die Würde des Menschen automatisch zum Angriff frei.

Lügen verletzen die Würde der eigenen Person! Ist uns das auch bewusst? Welche Auswirkungen die unbedachten und unbewussten Lügen haben können, soll folgende Erzählung verdeutlichen:

Ein junger Mann steht vor Gericht wegen schweren Raubes. Wie kam es dazu?

Als dieser junge Mann ein kleines Kind war, hat seine Mutter ohne es zu bemerken, ihn eingewiesen in ein Leben, das zu dieser Gerichtsverhandlung führte.

Eines Tages erzählt sie freudestrahlend ihrer besten Freundin, dass sich der Kaufmann verrechnet hat. Auf die Frage, was sie mit dem zu Unrecht erhaltenen Geld machen werde, ob sie es zurück gibt, antwortete sie im Beisein ihres Sohnes: „Der Kaufmann kann selbst rechnen. Wenn er so dumm ist, sich zu verrechnen, ist das seine eigene Schuld. Komm, wir gehen jetzt ins Kaffee und machen uns auf seine Kosten einen gemütlichen Nachmittag.

Eines Tages kommt ihr kleiner Sohn mit einem Apfel nach Hause. „Wo hast du den Apfel denn her?“ fragt sie ihn. Und er sagt: „Den hat eine Frau aus ihrer Tasche verloren. Ich hab mich umgesehen und als niemand guckte, hab ich ihn aufgehoben und bin weggerannt.“ Die Mutter erzählt diese Begebenheit ihrer Freundin. Wie gewitzt doch ihr Sohn ist. So hat sie den Grundstein gelegt für die Lebensweise ihres Sohnes, die ihn schließlich vor den Richter brachte.

Wie gehen wir mit der Würde der kleinen Kinder um, wenn wir ihnen Unrecht als Selbstverständlichkeit verkaufen? Nun, wer kann sich schon davon freisprechen, jemals gelogen zu haben? Leider passiert das immer wieder einmal. Denken wir gelegentlich daran, dass wir damit selbst die Würde des Menschen – der eigenen Person – verletzen? Wir würden vorsichtiger mit Lügen umgehen, würden wir uns dies immer vor Augen halten.

Damit gewinnt das Wort des Apostels Paulus eine besondere Bedeutung:

„Belügt euch also nicht länger, sondern sagt die Wahrheit.“
Epheser 4,25

Aber in diesem Wort steckt noch mehr. Es geht nicht nur um die Lüge gegen den Mitmenschen. So schlimm das auch ist, wenn ich den anderen belüge. Eines ist noch viel schlimmer: wenn ich mich selber belüge.

Kennen wir nicht das Wort: „Wenn jeder sich so verhalten und reden würde, wie ich, sähe es besser aus in der Welt!“? Ich bin der Beste, ich bin der Größte. An mir sollen sich die anderen ausrichten. Wenn das mal nicht schief geht.

Ist es nicht so, dass wir geneigt sind, die eigene Einschätzung über sich selbst höher zu achten als die Einschätzung des anderen? Wir vertrauen uns selbst und merken dabei nicht, dass wir in einer dauernden Lüge leben. Würde? Alle merken, wie unglaubwürdig wir geworden sind – nur wir selber nicht. Das kommt nicht nur im täglichen Leben vor, nein, auch Christen sind vor dieser falschen Selbsteinschätzung nicht geschützt.

Das Problem ist, dass wir uns besser dünken, als wir sind und unseren wahren Zustand weder sehen noch einsehen. Hier zeigt sich, dass es gut ist, wenn es eine höhere Instanz gibt, die uns von neutraler Position aus sagt, wo wir wirklich stehen. Nur, wenn wir in den Spiegel sehen, die Heilige Schrift, erkennen wir, wer wir wirklich sind. Wo wir wirklich stehen.

Gott öffnet uns dort die Augen, damit wir sehend werden. Sagt Gott nicht in Offb. 3 etwas in dieser Hinsicht?

„Hört auf, euch selbst zu belügen.“

Geben wir zu, dass wir nicht so glänzend dastehen, wie wir uns immer gesehen haben. Dann besteht die Hoffnung, dass unsere Würde wieder hergestellt wird. Dann werden wir unser Leben wieder nach den Weisungen unseres Schöpfers ausrichten.

Es ist nicht tragisch, Fehler zu machen, so schlimm sie auch manchmal sein mögen. Tragisch ist, wenn wir nicht mehr erkennen, dass wir Fehler machen. Tragisch ist, wenn wir dann nicht mehr in der Lage sind, etwas zu ändern – weil wir es nicht sehen, einsehen.

Es ist aber heilsam, sich von Gott die Augen öffnen zu lassen. Bei ihm ist viel Vergebung. Wer ehrlich zu seinen Fehlern steht, gewinnt neues Vertrauen zurück. Mit dem neu gewonnenen Vertrauen kommt Stück für Stück unsere Würde zurück. Vertrauen schafft Harmonie. Vertrauen macht Lieben leicht.

Laßt uns in diesen Tagen darüber nachdenken, wo wir – jeder für sich – etwas tun kann, seine Würde zu schützen und zurück zu gewinnen. Dann bleiben diese Worte in unserem Grundgesetz keine leere Hülle.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar!“

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25 Kommentare

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Schon komisch, dass x-millionen Menschen ausgerechnet nach Deutschland wollen. Ganz sooo schlecht kann dieses Land ja wohl doch nicht sein.
  • 09.05.2016, 22:39 Uhr
  • 1
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Viele Punkte dieses Artikels entsprechen auch meiner Sichtweise. Die Millionengehälter der Manager, die von der Arbeit des in die Arbeitslosigkeit entlassenen Arbeiters erwirtschaftet wurden.
Auch ich war einmal stolz auf unser korruptionsfreies Land.
Besonders am Herzen liegen mir die Entwicklungsperspektiven für Kinder. In diesem Gebiet habe ich die meisten Einsichten gewinnen können. Die Kinder werden fiebernd in der Krippe abgegeben, weil die Mütter Angst vor Jobverlust haben.
Im Alter von 3 Jahren sind Kinder erst fähig zu gemeinsamer Interaktion. Vorher sind sie auf Zuwendung der Eltern angewiesen, ein tragfähiges Vertrauen und dadurch auch Selbstbewusstsein zu erwerben, das Erlernen der Sprache, Übung der Motorik, Sozialverhalten, Ehrlichkeit, uvm. Ohne Kommunikationsübung bleibt nur Gewalt und Aggression – wenn die Worte fehlen!
Habe seit Perestroika die Möglichkeit, die Folgen von zu früher Krippenbetreuung zu sehen. Die Kinder wurden von klein auf im Sinne der Partei erzogen. Die Erzieher hatten verpflichtend politische Weiterbildung, auch in der DDR. Junge russische Mütter sind sehr hilflos im Umgang mit ihren Babys, weil sie keine Eltern-Erfahrung haben. Erwachsene Männer nehmen es ihren Müttern unbewusst übel, sie als Kleinkind „im Stich“ gelassen zu haben und verhalten sich entsprechend harsch und zeigen wenig Respekt.
Gentechnik: In den 90ern mussten die armen philippinischen Bauern den ertragreichen gen-manipulierten Reis von amerikanischen Großkonzernen kaufen. Heute züchten sie wieder ihre alten Sorten nach, um nicht jährlich wieder neues Saatgut kaufen zu müssen.
  • 09.05.2016, 16:48 Uhr
  • 1
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"Millionen Menschen wurden ihrer Würde beraubt ... Denken wir auch an die Bespitzelung jedes Einzelnen durch die Hauswarte und die Gestapo."
stimmt ...
allerdings sollte man bedenken, dass das Grundgesetz am 23. Mai 1949 in Kraft trat ...
also über 4 Jahre nachdem die Gestapo in der "Versenkung" verschwand und deren Offiziere beim BND Karriere machten, wie der 3-Sterne-General Reinhard Gehlen ...
  • 07.05.2016, 18:36 Uhr
  • 1
"Die Amis genehmigten ihm auch ehem. SS-Mitarbeiter seines FHO, war im Kalten Krieg kein Problem"
stimmt, und ein SS Sturmbannführer durfte sogar die Saturn 5 Rakete entwickeln, die im Juli 1969 Neil Armstrong zum Mond brachte.
Und wenn ich mich richtig erinnere, dan gabs auch mal einen Bundeskanzler, der wegen seiner Vergangenheit eine Ohrfeige bekam ... wie hieß der noch? Kurt-Georg ...
  • 28.12.2016, 02:44 Uhr
  • 0
@Karl,
"Jetzt bin ich perplex, willst Du Wernher v. Braun und Kurt-Georg Kiesinger eine ans Bein pinkeln?"
wenn ich auf die Tatsache ihrer Mitwirkung am NS-Unrechtsstaat hinweise, dann hat dies nichts mit ans Bein pinkeln zu tun ...
"Jeder, der als Bürgermeister, Lehrer, natürlich erst recht Hochschullehrer, in der Verwaltung, in Ministerie, Karriere machen wollte, mußte der NSDAP beitreten, sonst wars aus."
so ist es ...
bestes Beispiel hierfür sind Willi Brandt und Karl Schumacher ...
beide wollten bei den Nazis keine Karriere machen ... der eine ging nach Norwegen, der andere nach Dachau ins KZ ...

mal ehrlich, was wie wäre der 2. Weltkrieg verlaufen, wenn die deutschen Offiziere wie Franz-Josef Strauß, Helmut Schmidt oder Richard von Weizsäcker und tausende andrer Hitler ihre Gefolgschaft verweigert hätten?
Ohne Offiziere wäre der Krieg vorbei gewesen bevor er begonnen hatte ...
nach dem Krieg machten dann die ehemaligen Nazis in der BRD Karriere ... Scheel und Carstens sogar als Bundespräsidenten ...

aber heute regen sich die GM über die Nazis von der AfD auf ...
von denen war keiner in der NSDAP oder hatte als Offizier sich am 2. Weltkrieg beteiligt ...
  • 28.12.2016, 15:25 Uhr
  • 0
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Wenn wir jetzt mal Gott weglassen und es ganz menschlich sehen.
Mit dem ersten Teil gehe ich voll konform.
Aber was du da über die "Würde der Kinder" schreibst, geht voll an der Realität vorbei. Ich wäre als Kind froh gewesen, in einen Kindergarten gehen zu dürfen, dann hätte ich wenigstens nicht wegen jeder Kleinigkeit Prügel bezogen - und so ging es fast allen Kindern meiner Generation. Wir hatten zu parieren, nicht zu fragen, immer brav zu sein. Von einer liebevollen Erziehung nicht die Spur. Heute wird zwar nicht mehr geprügelt, aber es gibt auch die sog. Wohlstandvernachlässigung, wo alles nur übers Geld geregelt wird.
Keinem Erwachsenen ist das "liebevolle Elternsein" angeboren - und manche lernen es nie. In der Kindergarten sind keine "fremden Leute" sondern liebevolle, hochqualifizierte Erzieherinnen, die wenigstens die gröbsten Erziehungsfehler der Eltern ausbügeln können.
  • 07.05.2016, 15:56 Uhr
  • 4
Es ist schon sonderbar, dass man Gott so gerne weglassen möchte. Das geht allerdings nicht, da er der Schöpfer, Erhalter und der kommende Befreier ist von dem, was wir Menschen so alles angerichtet haben.
  • 07.05.2016, 22:38 Uhr
  • 1
Aber deine romantischen Vorstellungen von der Mama, Papa - Kind Familie haben mit Gott gar nichts zu tun. Kinder waren und sind leider auch heute noch in vielen Teilen der Welt im besten Fall billige Arbeitskräfte. ich bin nur auf diese Passage eingegangen. Mein Gottesbild kannst du am allerwenigsten beurteilen. Übrigens? Ist dieser Artikel von dir - oder hast du ihn abgekupfert ohne Quellenangabe??? Das wäre nämlich auch Diebstahl, den du sooo verurteilst!!!!
  • 07.05.2016, 23:46 Uhr
  • 1
Noch bin ich in der Lage, selbst meine Gedanken zu entwickeln und zu schreiben. Wenn ich zitiere, erkennt man das an der Quellenangabe, die ich üblicherweise in () beifüge.

Auch habe ich keine romantischen Vorstellungen von Mama, Papa und Kindern beschrieben, sondern vom Thema her von der Würde gesprochen, die so oft und gern mit Füßen getreten wird. Eigentlich war das zum Nachdenken gedacht.
  • 07.05.2016, 23:50 Uhr
  • 2
Das Thema Kinderbetreuung hast DU angerührt, also lenke nicht ab, wenn ich nur darauf - und nicht auf deine angeblichen Gotteseingebungen eingehe....
Gute Nacht.
Denken kann ich - dazu brauche ich deine Bibelsprüche nicht.
  • 07.05.2016, 23:55 Uhr
  • 1
So, so, denken kannst Du. Ist ja schön.

Fragt sich dann jedoch, warum Du jetzt von Kinderbetreuung sprichst, wo es doch um die Würde der Kinder geht. Offensichtlich hat es bei der Würde in Deiner Erziehung gemangelt und Du meinst, Fremde könnten das besser.

Fragt sich auch, was meine Ausführungen mit "Gotteseingebung" zu tun haben. Vielleicht wäre der Rat des Apostels Paulus doch auch für Dich geeignet

"Belügt euch also nicht länger, sondern sagt die Wahrheit."
  • 08.05.2016, 00:10 Uhr
  • 2
Bevor der Apostel Paulus die Worte;
"Belügt euch also nicht länger, sondern sagt die Wahrheit."äußert, gibt er liebevollen Rat.

Das Kapitel 4 in dem Brief an die Epheser ermuntert in den ersten Versen Seid vielmehr ALLEN gegenüber freundlich und geduldig und geht nachsichtig und liebevoll miteinander um.

Und nachdem er die Notwendigkeit beim Besuch der Gemeinde in Ephesus : "Belügt euch also nicht länger, sondern sagt die Wahrheit." gesagt hat,folgen noch ein paar Ratschläge,
Darum legt alle Falschheit ab und haltet euch an die Wahrheit, wenn ihr miteinander redet....
Wenn ihr zornig seid, dann versündigt euch nicht. Legt euren Zorn ab, bevor die Sonne untergeht.
Wer bisher ein Dieb gewesen ist, soll aufhören zu stehlen und soll stattdessen einer nützlichen Beschäftigung nachgehen, bei der er seinen Lebensunterhalt mit Fleiß und Anstrengung durch eigene Arbeit verdient; dann kann er sogar noch denen etwas abgeben, die in Not sind.

Kein böses Wort darf über eure Lippen kommen. Vielmehr soll das, was ihr sagt, gut, angemessen und hilfreich sein; dann werden eure Worte denen, an die sie gerichtet sind, wohl tun.
Bitterkeit, Aufbrausen, Zorn, wütendes Geschrei und verleumderisches Reden haben bei euch nichts verloren, genauso wenig wie irgendeine andere Form von Bosheit.
Geht vielmehr freundlich miteinander um, seid mitfühlend.

Nun sagt er etwas, was vielen Menschen schwerfällt:

und VERGEBT einander, so wie auch Gott euch durch Christus
vergeben hat.

Wir sollten uns alle bemühen und versuchen, diese Ratschläge
zu beachten.
Und wenn wir am Abend den Tag noch mal durchdenken,
haben wir sicher wieder Fehler gemacht. Aber sich auch einiges geändert oder verstärkt.

In diesem Sinne einen schönen Sonntag
  • 08.05.2016, 05:13 Uhr
  • 3
Johannes: Nochmals. Du findest es "würdelos", wenn Kinder in der Tagesstätte von kompetenten und liebevollen Erzieherinnen betreut werden, statt sie lieblosen, egoistischen oder auf der anderen Seite gestressten, nervösen Müttern zu überlassen.
Da du das Thema auf den Tisch gebracht hast, musst du auch - ohne persönlich zu werden: (deine Spezialität!) auf Gegenargumente eingehen.
Und anscheinend verschließt du auch die Augen davor, dass gerade in den Sekten und Freikirchen auch heute Kinder noch geschlagen werden.
Das behaupte ich nicht einfach so, das weiß ich aus meinem Umfeld, mehrfach.
Und dass die Menschen, die in einer solchen Sekte angehören immer schön lieb und brav sind, ist auch eine Legende.
Ich erzähle jetzt noch eine kleine Geschichte. Meine Tochter war um die 20 und hatte ihr erstes Auto. Eines Nachts war es geknackt und gestohlen. Man fand es wenige km weiter mit Totalschaden an einer Mauer. Einige Wochen später bekam sie ihre Tasche mit Studienunterlagen wieder. Man hatte den Täter beim nächsten Diebstahl erwischt, ein 17- Jähriger! Die Keller in seinem Elternhaus waren voll von Diebesgut . Und die Eltern haben angeblich nie etwas bemerkt.
Die Pointe? Ach ja, sie und auch der junge Mann gehörten der gleichen Freikirche an wie meine Eltern!
Siehste, wie schmerzhaft manchmal die "Wahrheit" sein kann?
  • 08.05.2016, 08:14 Uhr
  • 2
Wieso sind eigentlich alle Erzeherinnen durchweg liebevoll und würdig, fremde Kinder zu erziehen?
Ich habe gerade vor ein paar Wochen ein "Plädoyer für den alten Beruf Hausfrau" eingestellt, weil ich es auch am Arbeitsplatz erlebt habe, wie eine junge Mutter ihr halbjähriges Kind in eine Krippe geben musste. Dieses sensible Kind schlief danach zu Hause nicht mehr ein, ein Beispiel dafür, dass nicht alle Kinder zu früh in einer Gruppe gut aufgehoben sind.
Ich war einen einzigen Tag in einem Kindergarten und war glücklich, dass ich nie mehr hingehen musste.
Die Beziehung zu meiner Mutter - mein Vater war schon im Krieg gefallen - hat mich stark genug gemacht, um dieses schwere Leben nach dem Krieg auszuhalten und etwas daraus zu machen.

Wenn Kinder auch keine Familie miterleben, werden sie selber unfähig sein, eine Familie zu bilden.

Im Alter von 3 Jahren halte ich es für sehr gut, die Umgebung des Kindes zu erweitern.
  • 08.05.2016, 14:01 Uhr
  • 1
Vielleicht machst Du Dir doch noch einmal die Mühe, meinen Ausgangsbeitrag gerade in Bezug auf die Kinder zu verinnerlichen. Ich stellte die Frage:

"Ist es menschenwürdig, wenn eine Gesellschaft aufgebaut wird, in der die Kinder ihrer Familien beraubt sind? Wo zum Überleben die Eltern selbst keine Zeit mehr haben für ihre Kinder und diese fremden Menschen überlassen müssen?"


In dieser Aussage geht es um die Gesellschaft, die es Familien (fast) unmöglich macht, Kindern ein richtiges ZUHAUSE zu bieten, weil die ganze Energie in den Überlebenskampf gesteckt werden muss.

"Ja, sie lernen, sich in der Gesellschaft einzufügen, sich zu behaupten. Aber lernen sie auch Liebe, Rücksichtnahme, Mitgefühl, Nähe und Wärme? Gehören diese Wesenszüge nicht auch zu einem Leben in Würde?" - Ich möchte hier noch den Begriff "Geborgenheit" einfügen.

Es mag ja sein, dass Du mit Deiner Argumentation Recht hast, wenn Du sie auf "KARRIEREFRAUEN" beziehst, denen die Kinder nur ein Klotz am Bein sind. Du wirst aber kaum ein Kind finden, das eine MUTTER gegen eine ERZIEHERIN eintauscht ohne Not. Die innere Bindung eines Kindes an seine Eltern ist etwas völlig anderes als jene an Erzieher, mögen sie noch so gut sein.

"Da wird von dem Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz gesprochen, von dem Rechtsanspruch auf Kinderkrippen."

Bei ein wenig Sachkenntnis dürfte Dir bekannt sein, dass nicht das Kind einen solchen Rechtsanspruch reklamieren kann, sondern die "Eltern". Und wozu? Dass sie (nach dem Willen der Gesellschaft) zum einen mehr Zeit haben, für den notwendigen Lebensunterhalt zu sorgen und zum anderen "sich im Beruf verwirklichen" können.

Das sind doch die Feigenblätter, die sich die Gesellschaft gibt, um den Schein von Menschenwürde aufrecht zu erhalten. Man kann dann ja sagen, "wir tun doch was für die Kinder!" Nein, nicht für die Kinder, sondern für die Erwachsenen.

Wohin führt Deine Polarisierung?

Du setzt

"kompetenten und liebevollen Erzieherinnen lieblosen, egoistische oder auf der anderen Seite gestresste, nervöse Mütter"

gegenüber. Für mich eine Farce. Warum setzt Du nicht die

"kompetenten und liebevollen Erzieherinnen" liebenden und hingebungsvollen Müttern gegenüber, die brennend gern für ihre Kinder da sein wollen - aber nicht dürfen, weil die Gesellschaft es ihnen unmöglich macht?

DAS ist mein Hintergrund, den Anspruch von Menschenwürde gegen Kinder durch die Gesellschaft in Frage zu stellen.

Deine kritische Haltung zur christlichen Lebensweise ist zwar nichts Außergewöhnliches in der heutigen Zeit, aber so zu tun, als käme menschliches Fehlverhalten NUR dort vor, ist schon eine Grenzüberschreitung. Hierbei geht es Dir offensichtlich nicht um die Thematik als solche, als vielmehr um einen Seitenhieb, der Deine Haltung einer Ablehnung christlicher Werte rechtfertigen soll.
  • 08.05.2016, 14:08 Uhr
  • 1
Wir hatten auch vor vielen Jahren ein Pflegekind für 8 Jahre
Es war mein Neffe, mit dem wir immer noch einen sehr guten Kontakt haben.
Das er zu uns kam lag daran, dass meine Schwester mit dem Vater meines Neffens in keiner Partnerschaft war, meine Schwester wieder arbeiten musste und meine Mutter, die auf ihn aufpassen sollte verstarb. der kleine war 2 Jahre alt und kam dann in die Krippe von der Firma, wo meine Schw. arbeitete.
Das Problem war nicht lieblose Erzieher, sondern ständig wechselnde Bezugspersonenen, früh immer aus dem Schlaf rausgerissen, ins Auto rein , abgegeben, wieder nach Feierabend abgeholt ....usw. .....
Die Lösung war, dass wir ihn zu uns nahmen - ich war aus bestimmten Gründen - nicht mehr am arbeiten.
Am WE war er dann bei seiner Mama , meine Schw..
Ich werde nie vergessen, als er das erste WE geholt wurde. Er weinte bitterlich., Aber als eine Regelmäßigkeit stattfand, hat er sich gefreut bei der Mama zu sein und in der Woche bei uns

Doch die erste , kurze Zeit in der Krippe hatte zur Folge, dass er einnäste und auch das wurde behoben im laufe der der Zeit.
Ein Kind oder auch ein Jugendlicher , der einnässt, weint durch die Hose...
Das alles ist jetzt 40 Jahre her.
Heute ist alles Ok. Für mich sowieso.
  • 08.05.2016, 15:50 Uhr
  • 2
Peter, diese Grundauffassung, dass man hier teilnimmt, um vom anderen zu lernen, hatte ich auch vor zwei Jahren. Mit großem Enthusiasmus habe ich hier Beiträge geschrieben, vor allem iwas spirituelle Themen angeht.
Das endete damit, dass sich hier eine Gruppe bildete, die das einzige Ziel hatte, mich fertig zu machen.
Es hatte Mobbing in meinem Leben vorher nicht gegeben. Jetzt lernte ich es kennen.

Inzwischen schreibe ich nur noch, wenn es um Politik geht, und da ist der Ton ebenso rauh.
Statt dem anderen zuzugestehen, dass er eine andere Meinung hat, wird er auf übelste Weise ausgegrenzt.

Hier lernt man die Gesellschaft recht gut kennen, vor allem wenn man nicht unbedingt zum Mainstream gehört.
Es gibt natürlich auch immer eine Gruppe, von sehr interessanten und freundlichen Menschen, die es schwer machen, einen endgültigen Schlussstrich zu ziehen.
  • 11.05.2016, 09:09 Uhr
  • 2
Liebe Edith, teilnehmen, um von anderen zu lernen ist wirklich ein guter Ansatz. Das bedeutet allerdings nicht nur, dass jeder meine Aussagen übernimmt, sondern auch immer wieder ein Hinterfragen und auch, was nicht vermeidbar ist, Kritik.

Zum Hinterfragen gehört natürlich eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema. Es gehört auch im Ergebnis eine Stellungnahme dazu. Diese kann durchaus eine Übereinstimmung sein, aber auch eine gegenteilige Position.

Um dies positiv ablaufen lassen zu können, ist auf jeden Fall Gelassenheit vonnöten. Eine weitere unerlässliche Zutat ist m. E. das Akzeptieren auch einer Ablehnung der vorgetragenen Ideen, Überlegungen, Behauptungen. Keine Frage, das ist nicht immer leicht, vor allem, wenn man selbst von seiner Sache überzeugt ist.

Das zweite unvermeidbare ist die Kritik. Nicht jeder geht sachlich mit ihr um. Mancher betrachtet Kritik als ein Infragestellen dessen, der eine Äußerung gemacht hat. Das ist jedoch nicht immer so.

Kritik läßt sich, wie Du weißt, in zwei Katekorien unterteilen

- ernstgemeinte Kritik, deren Ziel es ist, das Gute einer Sache oder Aussage zu fördern und zu stärken und

- Kritik um der Kritik willen, deren einziges Ziel ist, zu zerstören.

Beides von einander zu trennen, kann sehr hilfreich sein, im Guten damit umzugehen. Ich für mein Teil bemühe mich stets, Aussagen ernsthaft zu hinterfragen, weil mir ein positives Ergebnis als erstrebenswert vorkommt. Ich denke, nur so werden wir lernen, uns gegenseitig besser zu verstehen.
  • 11.05.2016, 09:32 Uhr
  • 0
Jede Kritik basiert auf der Summe der Lebenserfahrungen, und jeder hat aus der Fülle möglicher Erfahrungen nur ein Segment kennengelernt.
Da ist es besser, seine Meinung a priori als "private Meinung' vorzutragen und nicht als 'endgültiges Wissen'.

Nun gibt es aber tatsächlich auch Menschen, die in einem Spezialgebiet Experten sind, und die sollte man auch akzeptieren können.

Die Versuchung, vom 'Pfad der Bescheidenheit`' abzuweichen, ist aber oft groß. Jeder will es eben besser wissen wollen - da ist der Rückzug tatsächlich die beste
Lösung.
  • 11.05.2016, 09:54 Uhr
  • 0
Dass ich jemand "niedermache" ist mir völlig neu! Da sollte man auch mal richtig lesen.
Wenn ich jedoch eine andere Meinung habe, so sage ich es unverblümt.
Was das Glauben angeht. Nein, ich bin keine Atheistin --- aber mich und viele andere nerven jene selbstgefälligen Lehrer hier, die ihre Wahrheit als die einzig wahre verkaufen wollen.
Und Peter. an deine Adresse: voller Zynismus und fast unterhalb der Gürtellinie warst DU in einem anderen Beitrag mir gegenüber, einzig und allein deshalb, weil ich deine Weltuntergangsstimmung nicht teile, sondern ein optimistischer Mensch bin!.... Lies doch einmal nach, wie frech DU mir gegenüber auf diese einfache Aussage reagiert hast.
  • 11.05.2016, 12:52 Uhr
  • 0
Edith: Das Vater - Mutter - Kind (er) Modell gibt es erst seit etwa 150 Jahren. - seit dem Beginn des des Industriezeitalters.
Über Jahrtausende und auch heute noch in vielen Ländern arbeiten ALLE Erwachsenen, auch die größeren Kinder, entweder im eignen Betrieb oder der Landwirtschaft oder eben für reichere Mitbürger. Kinder werden und wurden von älteren Geschwistern oder Großeltern beaufsichtigt. Und - wenn man mit offenen Augen herumschaut, Viele haben, was Kindererziehung angeht, Riesendefizite. Man lernt es ja leider auch nicht in der Schule.
  • 11.05.2016, 12:57 Uhr
  • 0
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  • 07.05.2016, 11:08 Uhr
  • 0
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