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Es gibt keinen Tod II

08.08.2016, 10:44 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Es gibt keinen Tod II (Forts.) www.sanctusgermanus.com

Die Aufzählung verschiedenartiger Erlebnisse sollen die erstaunliche Bandbreite dieser Nahtod-Erfahrungen aufzeigen. Es bleibt dem Leser überlassen, den inneren Kern zu erkennen.

Klare Bewusstheit

„In dem spirituellen Körper konnte ich klarer und schneller denken, weil mein Verstand nicht durch das Gehirn behindert war. Ich konnte die Gedanken der Leute direkt aufnehmen und wissen, was sie sagen würden, bevor sie es sagten. Da oben konnte eine Frage in meinem Verstand auftauchen, und die Antwort war auch sofort da. Es waren auch nicht nur 'Ja' oder 'nein' Antworten. Es waren umfassende lebendige Denkstrukturen, so ineinander verschachtelt wie Städte. Gedanken traten direkt in mein Bewusstsein, und während ich sie aufnahm, konnte ich sofort und mühelos Konzepte verstehen, wofür ich in meinem irdischen Leben Jahre gebraucht hätte, um sie ganz zu erfassen. Ich hatte eine Vorahnung, dass es eine größere Art von Wissen geben müsse, zu dem Menschen in der Zukunft wahrscheinlich Zugang haben werden. Aber wenn man dieses Wissen jetzt weitergeben wollte, wäre es so, als ob man als Schimpanse für einen Tag Mensch werden sollte, um all die Wunder menschlichen Wissens zu erfahren und dann würde man zu seinen Affenfreunden zurückkehren und versuchen, ihnen das zu berichten. Und jetzt, da ich wieder zurück auf der Erde bin, ist der Same dieses überirdischen Wissens wieder zugedeckt. Und doch weiß ich, dass es immer noch da ist. Ich werde Jahre brauchen, um mit meinem sterblichen materiellen Gehirn zu verstehen, was ich so augenblicklich und mühelos erfasste in den gehirn-freien Reichen der jenseitigen Welt. Wir sollten die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass das Gehirn gewöhnlich wie eine Schleuse oder ein Filter funktioniert; es blockiert unseren Zugang zu höheren Welten, damit wir auf der Erde effizient wirken können.“

„Der Tod ist eine Flucht aus dem „Gefängnis des Körpers“ in ein freieres, liebevolleres Leben. Ich war im Wesentlichen dieselbe Person, als ich gestorben war, aber ich besaß mehr Kräfte und mehr Sensibilität und hatte ein besseres Verständnis von Werten. Ich fürchte mich nicht mehr vor dem Tod.“

Begegnung mit höheren Wesen

„Ich wurde von einem strahlend hellen Wächter empfangen, der mir non-verbal drei Botschaften übermittelte. 'Du bist für immer geliebt und geschätzt . Du brauchst keine Angst zu haben. Du kannst nichts falsch machen.'“
Jemand anders berichtet: „Ich wurde von all meinen Freunden und Verwandten begrüßt, sogar von geliebten Haustieren, die schon verstorben waren. Jesus war bei mir und teilte mir ohne Worte mit, dass meine Zeit, hinüber zu gehen, noch nicht gekommen sei, deshalb müsse ich zur Erde zurückkehren. Ich fühlte mich durch die Welle spiritueller Energie, die von ihm ausging, wie transformiert, und später wurde ich intuitiver, sensitiver, medialer, das Wissen zukünftiger Ereignisse stellte sich ein. Bevor ich zu meinem physischen Körper zurückkehrte, erlebte ich eine Zukunftsschau, in der ich meinen Seelen-Auftrag lebte. . Ich vergaß das, bis es sich einstellte.“
Andere, die eine solche Nah-Tod-Erfahrung hatten, begegneten Buddha, Quan Yin, Maria, Engeln oder anderen geistigen Führern, die beim Übergang in das Leben nach dem Tod behilflich sind.

Kontakt mit meiner Seele

Ich traf auf ein Wesen, bestehend aus intensivem weißem Licht und genoss Momente direkten Seelenkontakts, denn dies Wesen war meine Seele. Dieser Augenblick des Seelenkontaktes tritt gewöhnlich ein, aber er dauert vielleicht nur eine kurze Sekunde, so dass es oft gar nicht bemerkt wird. Das Licht meiner Seele war zuerst getrübt, weitete sich dann zu einem überirdischen Strahlen aus, das meine Augen nicht verletzte, denn ich hatte ja jetzt keine, aber ich konnte sehen. Die Liebe, Wärme und Akzeptanz, die von meiner Seele ausstrahlten, lassen sich nicht in Worte fassen. Ich fühlte eine Art magnetischer Anziehung, die mich sozusagen umschloss, und während ich den Frieden spürte, fragte sie mich wortlos: 'Bist du bereit zu sterben? Was hast du mit deinem Leben gemacht?'. Diese Fragen leiteten eine Lebensrückschau ein. Meine Seele präsentierte mir lebhaft, schnell, augenblicklich einen 'Film' von allem, was ich getan, gefühlt, gedacht hatte und wie das alles andere Menschen berührt hatte. In dem Energiefeld gesegneten Mitgefühls, das von meiner Seele ausstrahlte, konnte man unmöglich Schuld oder ein Gefühl von Sündhaftigkeit spüren. Andere, die das erlebten, sagen, sie beurteilten sich selber während dieser Lebensschau und erkannten, wie sie sich bessern könnten; andere, besonders Kinder, sagen, ein Richter oder eine Elternfigur spräche ein Urteil und gäbe ihnen Hinweise für ihre zukünftigen Leben.

Nach dieser Rückschau auf mein Leben, griff ich die 3 Erfahrungen heraus, die die hauptsächlich bestimmenden Faktoren meines Lebens waren; sie werden die Samen für mein nächstes Leben sein; ein Same wird die Qualität der zukünftigen physischen Umgebung bestimmen, zu der ich zurückkehren werde; einer wird die Qualität meines ätherischen Körpers bestimmen und welches der sieben Energiezentren während meiner nächsten Inkarnation am aktivsten sein wird; ein Same wird mich in Kontakt mit vertrauten, geliebten Menschen und Gruppen bringen, so dass mein nächstes Leben auf der Erde eine Fortsetzung dieses Lebens sein wird unter Berücksichtigung meines persönlichen und meines Gruppenkarmas.

Die bedingungslose Liebe, die von meiner Seele ausstrahlte, zeigte mir, was ich potentiell sein könnte. Ich erkannte, dass das Wichtigste im Leben ist, bedingungslos lieben zu lernen und Kenntnisse zu erwerben, die sich auf letzte Wahrheiten beziehen.

Ich verstand, dass ich Teil des Göttlichen war und das nichts – absolut nichts – mir das jemals wegnehmen könne. Die (falsche) Vorstellung, wir könnten irgendwie von Gott getrennt sein, ist die Wurzel jeglicher Angst im Universum, und die Heilung war das Wissen, dass uns nichts jemals von Gott abtrennen könne.

Zukunftsvisionen

In der Anwesenheit meiner Seele hatte ich eine Vision von allem, was vom Anfang bis zum Ende der Zeit geschehen war. Und eine Vision von großflächiger und kataklysmischer Zerstörung, die unseren Planeten treffen würde: Erdbeben, massive geophysische Veränderungen, Zusammenbruch des Weltwirtschaftssystems, Dürren, Nahrungsmangel und die Möglichkeit eines Atomkriegs. Diese Ereignisse werden unsere Entwicklung beschleunigen, sie werden uns erschüttern, individuell und kollektiv, sie werden uns aus unserer Zerstörungswut, Gier und Materialismus herausholen, sie werden eine neue Ära universeller Liebe und Frieden bringen. Viele Nahtoderfahrungen enthalten auch diese Visionen, die Inhalte sind ähnlich, aber die Zeit, wann das passieren soll, unterscheidet sich. Viele sagen, sie sind hier wegen der Veränderungen: um zu warnen, bei den Vorbereitungen darauf behilflich zu sein und uns in ein neues goldenes Zeitalter zu führen.

Böses in einem Meer von Güte

Ich konnte sehen, dass die Erde ein Ort ist, wo sich Gutes und Böses mischen, und das gehört zu ihren einzigartigen Eigenschaften. Selbst auf der Erde gibt es viel mehr Gutes als Böses, aber die Erde ist ein Ort, wo das Böse mehr Einfluss gewinnen darf, was auf höheren Existenzebenen unmöglich ist. Dass das Böse gelegentlich die Oberhand gewinnen kann, ist bekannt und vom Schöpfer erlaubt als notwendige Konsequenz der Tatsache, dass er uns den freien Willen schenkte. Kleine Anteile des Bösen finden sich im ganzen Universum verstreut, aber die gesamte Summe allen Übels ist ein Sandkorn eines weiten Strandes, verglichen mit der Güte, der Fülle und bedingungslosen Liebe, die das Universum regelrecht durchtränkt. Das wahre Wesen der anderen Dimension ist Liebe und Akzeptanz, und alles, was diese Qualitäten nicht hat, fällt sofort als fehl am Platze auf.

Gefühle

Ich näherte mich einer Grenze, spürte die Freude und Liebe, die von der anderen Seite ausstrahlte, aber ich durfte nicht dort hingehen. Stattdessen musste ich zurückgehen, um mein Leben auf der Erde fortzusetzen. „An dem Tag, an dem die Türen des Himmels sich mir verschlossen, fühlte ich eine solche Traurigkeit, wie ich sie noch nie empfunden hatte. Gefühle fühlen sich da oben anders an. Sie sind nicht nur 'innen', sondern auch 'außen'. Stellt euch vor, dass sich jedesmal, wenn sich eurer Fühlen verändert, das Wetter augenblicklich ändern würde. Dass deine Tränen einen Wolkenbruch auslösen würden, deine Freude die Wolken verjagten. Das weist uns darauf hin, wieviel stärkere Konsequenzen Gefühle dort haben und dass das, was wir 'innen' und 'außen' nennen, in Wirklichkeit gar nicht existiert.

Irdische Gebete erreichen die Verstorbenen

Viele kommen zurück, um einen Seelenplan zu vollenden oder zu beginnen, der ihnen oft während der Nahtoderfahrung vorgestellt worden ist .Oder sie kommen zurück, um eine Verantwortung zu übernehmen wie z.B. die Erziehung von Kindern: „Es war wichtig, dass ich zurückkehrte. Ich hatte Verpflichtungen, die ich achten musste. Je klarer das Gesicht (des Kindes, das mich zurückrief) wurde, desto stärker erkannte ich das.
Oder sie werden durch die Gegenwart und die heißen Gebete ihrer Lieben zurückgezogen. „Die Gebete, die mich von der Welt da unten erreichten, kamen endlich durch; ganz viele Menschen umgaben mich, knieten in Halbkreisen und beteten für mich. Diese Gebete schenkten mir Energie. Das ist wahrscheinlich der Grund, dass ich trotz meiner großen Traurigkeit (zur Erde zurückkehren zu müssen) ein seltsames Vertrauen in mir spürte, dass alles in Ordnung sein würde. Der Himmel würde mit mir kommen. Ich wusste, ich würde mich nie mehr allein fühlen.“

Unsere wahre Identität

Ich erinnerte mich da oben daran, wer ich wirklich war … ein Bewohner des Universums, der durch seine Weite und Komplexität torkelte und total von Liebe umgeben war. Wir haben eine andere Familie, Wesen, die uns beobachten und auf uns warten - Wesen, die wir momentan vergessen haben, aber die, falls wir uns ihrer Gegenwart öffnen, nur darauf warten, uns bei unserem Weg hier auf der Erde zu helfen. Jeder einzelne von uns ist dem Schöpfer bekannt und wird von ihm geliebt, gleichgültig was wir an Fähigkeiten haben. Dieses Wissen darf nicht länger ein Geheimnis bleiben.

Liebe, die sich aller Beschreibung entzieht

„Zurück auf der Erde, fand ich es unmöglich, mitzuteilen, wie sich die Liebe, die ich dort erfuhr, anfühlt. Tief innen wissen wir das … wir haben die Fähigkeit, unsere Verbindung mit diesem idyllischen Reich wieder zu entdecken. Wir vergessen das nur, weil unser Gehirn diesen größeren kosmischen Hintergrund ausblendet. Das Gehirn, besonders der Teil, der unsere Rationalität und unser Gefühl erzeugt, ein einzigartiges individuum zu sein, ist eine Barriere für höheres Wissen und Erfahrung. Ich glaube, dass wir jetzt in eine Zeil voller Herausforderungen gehen. Wir sollten mehr von jenem höheren Wissen erwerben, während wir hier auf der Erde leben.“

© Michael Mau, aus dem Englischen übersetzt von EST
Forts. folgt.

3 Kommentare

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Sobald da von Jesus berichtet wird, weiß ich, dass es sich um Halluzinationen handelt, die das jeweilige Hirn vorgaukelt. Oder was ist z.B. mit den ganzen Menschen, die gestorben waren, ehe es Jesus gab?
  • 08.08.2016, 14:57 Uhr
  • 0
Du hast offenbar zu schnell gelesen. Gerade die Tatsache, dass Menschen verschiedene Wesen sehen, zeigt, dass sie von ihrem Kulturkreis bestimmt sind.
  • 08.08.2016, 15:10 Uhr
  • 2
Ja, ist mir schon klar, ich wollte es nur erwähnt haben!
  • 08.08.2016, 15:10 Uhr
  • 1
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