wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?

Ein Alien forscht über Gott

17.11.2016, 12:04 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Der Außerirdische studiert die Menschheit und untersucht dabei das Thema Religion und Glaube an Gott!

In seiner Welt gibt es dieses Phänomen nicht. Aber auf seinen zahlreichen Studienreisen auf die Erde hat er erkannt, dass eine Vielzahl deren Bewohner eine gewisse Abhängigkeit von dieser Lehre befallen hat!

Der Außerirdische erkennt, dass die Menschen offenbar an einen allmächtigen Gott glauben, der die gesamte Welt selbst erschaffen hat. Die religiösen Menschen leben zwar im Prinzip nicht so, wie es diesem Gott angeblich gefällt, aber sie glauben, dass er das von ihnen verlangt und sie dann nach ihrem Tod für ihr gottgefälliges Leben belohnt werden!

Der Außerirdische ist verwirrt, denn die angeblichen Beweise, dass dieser Gott tatsächlich existiert, sind von Menschen geschaffen worden, in Form von Schriftstücken. Dabei sind die Menschen eigentlich intelligent genug zu wissen, dass Schriftstücke ohne amtliche Beglaubigung nicht viel Beweiskraft besitzen. Diese betreffenden Schriftstücke lassen sich nicht einmal bestimmten Autoren zuordnen, wären also vor jedem irdischen Gericht in mehrfacher Hinsicht völlig wertlos!

Was den Außerirdischen aber am meisten verwundert, ist die Tatsache, dass die gottgläubigen Menschen ihr Leben auf der Erde lediglich als Etappe auf dem Weg in eine glückliche Ewigkeit sehen, die ihr angeblich geliebter Gott ihnen bieten wird. Trotzdem aber hängen die meisten dieser Gläubigen an diesem Leben und beten sogar dafür, dass es so lange wie möglich andauern möge!

Der Außerirdische, mit enormen geistigen Fähigkeiten und einer unbestechlichen Logik ausgestattet, schließt aufgrund dieser ganzen Fakten auf einen geistigen Defekt bei den gläubigen Menschen. Denn wenn das Leben nur die mühsame Vorstufe zum Leben im Paradies wäre, müssten doch alle vor Ungeduld und froher Erwartung ihren Tod herbeisehnen! Doch da ist ja der Lebenserhaltungstrieb, der dies verhindert!

In keinem Schriftstück über den Schöpfergott wurde erwähnt, dass der Lebenserhaltungstrieb des Menschen von diesem Gott stärker gemacht wurde als die Liebe zu ihm und der Wunsch ins Paradies zu kommen. Der Außerirdische kennt natürlich auch die Geschichten vom Gegenspieler Gottes. Vielleicht hat ja dieser den Selbsterhaltungstrieb geschaffen, der den Menschen so sehr beeinflusst und ihm die ganze Freude auf sein Glück im Jenseits praktisch nimmt!

Aber es gibt ja auch noch die extremen Gläubigen, die keine Angst vor dem Tod haben. Das sind die wirklichen Gläubigen, denn die sterben gerne um ihrem Gott zu gefallen. Dabei gehen die noch einen Schritt weiter und töten außer sich selbst ja auch noch Ungläubige, weil sie glauben, das will deren Gott so. Einfacher Selbstmord wäre nicht okay, aber Selbstmordattentate schon, so denken diese Menschen. Der Außerirdische ist über deren Schlussfolgerungen erstaunt, er wundert sich, wie die Menschheit überleben konnte, wenn solche Defekte in deren System bestehen!

Das Fazit des Außerirdischen sieht den gläubigen Menschen als ambivalentes Wesen. Es glorifiziert das Jenseits und das Leben nach dem Tod als Erlösung, als höchstes Glück, während es gleichzeitig nichts mehr fürchtet als eben diesen Tod.

Zurück auf dem Heimatstern fasst der Außerirdische seine Erkenntnisse zusammen und lässt sie von einem Expertenteam auswerten. Heraus kommt das Ergebnis, dass die Menschen allesamt große Lügner sind! In Wahrheit glaubt nicht ein einziger Mensch wirklich an Gott und an das Paradies, alle Gläubigen, die sich zumindest oberflächlich an die Regeln ihres Glaubens halten, tun dies, aus der Angst heraus, schon zu Lebzeiten vom bösen Geist bestraft zu werden! Alle Gläubigen belügen ihre Glaubensbrüder und sich selbst! Dabei sind sie natürlich von jeder Schuld freizusprechen, sie können gar nicht anders. Da ist etwas schief gelaufen in ihrer Erziehung und Sozialisation!

Die Außerirdischen sind sich einig, solche zerstörerischen Gedanken an Götter und Schöpfer die Regeln aufstellen und Menschen gegeneinander ausspielen wollen, in ihrer Welt nicht zuzulassen!

Wann werden die Menschen soweit sein? Es besteht noch Hoffnung!

Mehr zum Thema

24 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
"... schließt aufgrund dieser ganzen Fakten auf einen geistigen Defekt bei den gläubigen Menschen"

Das ist es, was ich Gläubigen schon mehrfach vorgehalten habe.
Leider wird es als Beleidigung empfunden und gar nicht zur Kenntnis genommen.
Aber denken darf man es. Vielleicht ist es die richtige Lösung.
  • 17.11.2016, 14:04 Uhr
  • 5
"Das ist es, was ich Gläubigen schon mehrfach vorgehalten habe." Behaupten kann man vieles. Kirchenbashing, Gläubigenbashing.
Natürlich, wenn man von Evangelikalen umzingelt ist, dann muss man ja so denken.
  • 17.11.2016, 15:23 Uhr
  • 0
Gibt es irgend einen triftigen Grund, Gläubige und Kirchen zu schonen? Mir fällt überhaupt keiner ein!
  • 17.11.2016, 20:37 Uhr
  • 1
Dachte ich mir: Kultur, Erziehung, Anstand, Respekt vor Andersdenkenden. Alles Fremdwörter für dich. Was heißt denn "schonen"? Willst du sie ausrotten? KZ? Gaskammer?
  • 17.11.2016, 21:18 Uhr
  • 1
Christian,
Na wenigstens gestehst du mir eine gewisse Narrenfreiheit zu, weil ich von Evangelikalen umzingelt bin...
Ich bin aber gar nicht umzingelt. Wenn sie ihre Hauskirche abhalten, gehe ich meist ins Krankenhaus arbeiten.

Ich glaube nicht, dass man mit Kirchenkritik sparsam sein sollte. Wer solch einen archaischen Unsinn verbreitet, muss mit Kritik leben können. Und haben Pfaffen gegenüber uns als Kindern Anstand oder Respekt gezeigt? Nein, sie haben versucht, uns ihr krankes Gedankengut überzustülpen. Ich musste vierzig Jahre alt werden um diesen Quatsch wieder loszuwerden. Wahrscheinlich macht es mir auch deswegen soviel Spass, gegen die Kirchen zu schimpfen. Und deswegen freue ich mich, dass von meinen Kindern und meinen Enkeln niemand getauft ist.
  • 17.11.2016, 22:03 Uhr
  • 2
Warum ist eigentlich noch niemand auf die Kernaussage meines Beitrages eingegangen? Wie absurd ist es denn, am Leben zu hängen und um seine Toten zu trauern, wenn man angeblich davon überzeugt ist, dass nach dem Tod alles besser sein wird?

Ist es nicht in Wahrheit so, dass kaum ein Mensch wirklich an den Unsinn mit dem ewigen Leben im Paradies glaubt, sondern dass bei den religiös erzogenen Menschen nur die Urangst geweckt worden ist vor einem mächtigen Geist, der für Unglück sorgen kann, wenn man sich gegen ihn stellt?
  • 17.11.2016, 22:14 Uhr
  • 1
Alfred,
Ich bin deshalb noch nicht darauf eingegangen, weil das nur EINE einzige Absurdität unter soooo vielen ist. Man könnte stundenlang einen Widerspruch nach dem anderen aufzählen.
Aber natürlich hast du recht: wir müssten uns auf unseren Tod freuen. Je nach Konfession noch schnell Beichten und Oblaten essen, auch die "letzte Ölung" wär nicht schlecht, und dann ab ins Jenseits! Nach katholischer Lehre kommt man dann GARANTIERT in den Himmel!
Ach ja, ein kleiner Fehler: man darf sich ja nicht selber umbringen, das ist eine Sünde, dann muss man ins Fegefeuer (oder wurde das inzwischen wieder abgeschafft?).
Aber da gibts auch Lösungen: wir lassen uns von Profis umbringen! Ein junger, gesunder Tötungsprofi muss keine Angst haben, plötzlich zu sterben, er kann nachher problemlos beichten und Oblaten essen gehen, dann ist ihm die Sünde, dass er uns umgebracht hat, wieder vergeben!
So kommen wir alle zu ewigen Seligkeit!
Oh Mann, was für ein Unsinn! Das taugt ja nicht mal zur Satire.
  • 17.11.2016, 22:24 Uhr
  • 2
Mit den vielen Absurditäten hast Du natürlich völlig recht. Aber das mit dem ewigen Leben im Paradies scheint ja die existenzielle Botschaft zu sein, sozusagen die Quintessenz. Und genau da hapert es ja und es zeigt sich, dass es so weit her doch nicht sein kann mit dem Glauben, sonst müsste sich ja jeder Christ förmlich nach dem Tode sehnen!

Stimmt, der Selbstmord ist eine Sünde! (Weiß jemand wo das genau steht, zum Überprüfen?) Wie wäre es aber z.B. wenn sich jemand mit geweihtem Messwein totsaufen würde? Das müsste doch dann klar gehen!

Oder wie wäre es, wenn man sich mit einem vom Pfarrer gesegneten Seil erhängt, bzw. mit geweihten Kugeln erschießt oder sich mit einem entsprechenden scharfen Messer die Pulsadern aufschneidet?

Umgekehrt, wäre nicht auch ein selbstloser Mörder dann ein Wohltäter, wenn er einen gläubigen Christen ins Paradies befördert und damit in Kauf nimmt, selbst in die Hölle zu wandern? Oder würde der dann sogar durch seine "gute Tat" selbst auch die Belohnung verdienen? Gar nicht auszudenken, wie viele dieser Christen sich selbst um viele angenehme Jahre bringen, die sie schon früher bei ihrem Schöpfer im Himmel genießen könnten.

Wenn man dann sieht, dass gerade die Kirchengänger immer älter werden und dass diese alten noch krampfhaft am Leben klammern, das dank Arthritis und Verlust von Seh- und Hörfähigkeit immer unangenehmer wird, kann man nur den Kopf schütteln. Haben die denn nicht verstanden, worum es in ihrem Glauben eigentlich geht?

Hey, ihr Christen, dann steht doch auch zu Eurem Glauben und schaut zu, dass ihr so schnell wie möglich vor das jüngste Gericht treten könnt um die Sache endlich perfekt zu machen!
  • 17.11.2016, 22:38 Uhr
  • 1
*** Achtung, schwärzester Humor ***

Richtig, Alfred,

Diese Krankenpfleger, von denen da berichtet wird, dass sie Patienten aus Mitleid eine Überdosis Irgendwas verpassen, die dürften doch nicht bestraft werden. Sie haben eine gute Tat vollbracht! Es sind doch keine Mörder, d.h. sie handeln nicht aus Geldgier oder Eifersucht oder aus sonstigen "niederen Beweggründen", sie handeln aus Mitleid, sie tun dem Patienten etwas Gutes. Es wäre seitens des Gerichtes noch darauf zu achten, dass der Getötete vorher noch die gängigen Sakramente erhält nebst der Gelegenheit, alle seine Sünden zu bereuen. Ansonsten wäre der Krankenpfleger wegen "fahrlässigem Umgang mit dem Fegefeuer" zu verurteilen, andernfalls freizusprechen.

Am besten wärs doch, der Geistliche selber würde diese Patienten umbringen. Der kann schliesslich am Besten beurteilen, ob der gerade soweit ist, dass alles bereut und vergeben ist und der ewigen Seligkeit nichts mehr im Wege steht.
Die Geistlichen müste sich nicht einmal umziehen - die laufen doch eh schon in schwarzen Klamotten herum.

Ich schlage also vor, den Theologen eine medizinische Zusatzausbildung zum "Tötungshelfer" (besser: "Engelmacher") anzubieten. Zu festgelegten Sprechstunden kann man ins Pfarrhaus gehen und sich nach entsprechenden Formalitäten (das kostet natürlich! hähä..) ins Jenseits befördern lassen. Die Quittungen über bezahlte Kirchensteuer sind mitzubringen!
Der Pfarrer wird vorher mit dem Lebensmüden noch den gewünschten Inhalt seiner Grabrede besprechen, den Sarg aussuchen (Provision, Zusatzgeschäft!), auf Wunsch das Testament nochmal durchgehen (Zusatzgeschäft! nur zulässig mit juristischer Zusatzausbildung). Natürlich ist dem Pfarrhaus ein Beerdigungsinstitut angegliedert (Zusatzgeschäft!). Ganz Armen, denen das Sterben zu teuer ist, könnten mit dem Pfarrer zu Leichenhalle gehen, dann könnten sie sich den Transport sparen.

Wenn jetzt beim Lesen jemand übel geworden ist: das waren nur die logischen Konsequenzen des christlichen Glaubens.
Natürlich ist das nicht ernst gemeint. Aber Gläubige, die ihren Glauben ernst nehmen, müssten es eigentlich nachvollziehen können.

Bin mal gespannt, ob dieser Beitrag zwangsweise gelöscht wird. Stichwort: Denkverbot.
  • 18.11.2016, 09:21 Uhr
  • 0
"Ich glaube nicht, dass man mit Kirchenkritik sparsam sein sollte. Wer solch einen archaischen Unsinn verbreitet, muss mit Kritik leben können."
Ihr seid alle miteinander so blöd - das gibt's nicht. Und einer behauptet eine psychotherapeuthische Ausbildung genossen zu haben.
Und ihr glaubt nun, ihr könntet irgendjemanden von der Richtigkeit des Atheismus dadurch überzeugen, dass ihr euch über die Gläubigen lustig macht, sie für blöd und psychisch gestört haltet, so dass sie der Diskussion den Rücken kehren. Sogar mir, der ich ja auch Atheist bin, bekomme seelische Würgreflexe bei Eurem hirnlosen Geschreibsel.

Ihr habt nun
1. niemanden überzeugt. Womit auch!
2. dafür gesorgt, dass euch keiner eurer Zielpersonen noch zur Kenntnis nimmt.
3. ihr euch jetzt nur noch selbst bestätigen könnt, was aber niemanden mehr interessiert.

Wenn das das Ergebnis deiner psychotherapeutischen Ausbildung ist, zu der ja auch Psychologie gehört, dann solltest du dir deine Unterrichtskosten zurückgeben lassen. Sie war nämlich völlig fehlgeschlagen und umsonst.
  • 18.11.2016, 13:23 Uhr
  • 0
Kritik ja, Eure Pöbelei ist aber geschenkt.
Natürlich darf man Gläubige kritisieren. Und Gläubige dürfen gehen und sollten es auch, wenn gepöbelt wird. Das ist kein Schutzfaktor, sondern die Freiheit eines jeden, Schwachsinn nicht zur Kenntnis zu nehmen.
Willst du die Gläubigen in Umerziehungslagern kasernieren, damit sie euren Blödsinn zur Kenntis nehmen müssen? Eure Form des Atheismus müsste eigentlich zu solchen Mitteln greifen - freiwillig tut sich das keiner an.

"Die Menschen werden ständig für dumm verkauft." Ja, vor allem von Deinesgleichen.
Aber jetzt ist schluss.
  • 18.11.2016, 13:46 Uhr
  • 0
Irgendwann reicht es aber auch mal mit dem Blödsinn vom Bickel! Die von ihm beschriebenen "Pöbeleien" gegen Gläubige halten sich doch sehr in Grenzen, wenn man mal genau hinschaut. Was kritisiert und für lächerlich erklärt wird, ist der Glaube an die wirren Konstruktionen vom Schöpfer und seinen Propheten!

Dass natürlich diejenigen, die diesen Unsinn auch noch selbst verbreiten und behaupten, sogar mit Gott zu sprechen, besser Tabletten als Gehör kriegen sollten, steht auf einem anderen Blatt. Das wird ab und zu mal erwähnt, aber eher in Nebensätzen und selten!
  • 18.11.2016, 17:31 Uhr
  • 0
Ich vermute, wir haben den Christian nun in Grund und Boden argumentiert. Jetzt schimpft er bloss noch rum.

Auf einen Christian, der hier rumschimpft, kann ich gerne verzichten. Ein Christian, der argumentiert, ist mir immer willkommen. Auch wenn seine Art der Argumentation es oft schwierig macht, ihm zu antworten.

Christian, krieg dich wieder ein!
  • 18.11.2016, 17:59 Uhr
  • 0
Den Christian haben wir wohl endgültig vergrault...

Aber wir sind ja "alle miteinander so blöd - das gibts nicht".
Deutliche Worte. Aber leider nur Schimpfworte. Etwas zum Dampf-Ablassen für den Verfassen. Aber argumentfrei!

Möglicherweise haben wir niemand überzeugt - da hat der Christian schon recht. Aber war das unser Ziel? Mein Ziel ist es jedenfalls, die Argumente von Gläubigen kennenzulernen, also quasi die Gegenargumente zu meiner Position. Und diese Argumente zu prüfen, ob sie vielleicht doch stichhaltig sind. Das sind sie nicht - jedenfalls bisher nicht.

Wenn Christian vorhat, Menschen zu überzeugen, bezweifle ich sehr, dass ihm solches gelingt. Er argumentiert immer sehr kompliziert, abgehoben, mit zehntausend Fakten, die allesamt unglaubhaft klingen und schwer überprüfbar sind. Philosophische Spitzfindigkeiten sind auch dabei.
Mit derarigen Argumenten kann man vielleicht versuchen, den Papst zu überzeugen. Der gängige Gläubige - der "Mann auf der Strasse" - wird sie gar nicht verstehen können.

Deswegen frag ich mich, wieso der Christian überhaupt hier geschrieben hat. Manchmal denk ich, er wollte nur einfach diskutieren. Anderer Leute Argumente kritisieren ist ja auch ein schöner Zeitvertreib. So richtig zum Punkt ist er aber nie gekommen. Immer nur vom Hunderste ins Tausendste. Keine große Linie dabei. Immer nur marginale Details, die man dann wieder kritisieren kann - eine endlose Geschichte.
Trotzdem schade.
Aber er spricht eben nicht gerne mit Leuten, die so blöd sind - das gibts nicht. Da kann man wohl nichts machen. Irgendwann wird er vom hohen Ross schon absteigen.
  • 24.11.2016, 11:00 Uhr
  • 0
Wir sollten aber in Erwägung ziehen, dass dieser Christian im Moment einfach keine Zeit hat und deshalb nicht mehr hier argumentiert!

Möglicherweise ist er gerade als Dozent an irgendeiner Elite-Uni unterwegs oder er unterrichtet woanders höchste Kreise in der Wahrheit und zum Sinn des Lebens!

Ich könnte mir vorstellen, dass er irgendwann wieder auftaucht. Vermissen tue ich ihn nicht, seine Beiträge sind austauschbar, ohne Fakten, aber dafür voller Beleidigungen und Angeberei!
  • 24.11.2016, 16:01 Uhr
  • 0
Alfred,
Mir ist gestern noch etwas zur (eigentlich logisch notwendigen) christlichen Todessehnsucht eingefallen. Es ist der Text eines Kirchenliedes. In meiner Jugend gabs da im Gesangbuch ein großes Kapitel Kirchenlieder, schön nummeriert, mit Noten. Und es gab einen Anhang, da waren keine Noten dabei, nur der Text. Das waren diejenigen Lieder, die zwar von den Gemeinden gerne gesungen wurden, aber von der kirchlichen Obrigkeit als überholt und nicht erwünscht angesehen wurden. Darunter gabes eins, dessen Melodie sehr schön eingängig ist, vielleicht kennst du es ja sogar. Hier der Text:

Grüß' euch, ihr goldnenen Sterne,
Grüß euch aus weiter Ferne,
Möchte zu euch so gerne
Flieh'n, himmelwärts!

Hier hat man Todessehnsucht und den Wunsch nach dem Erlöstwerden in Reinkultur.
  • 25.11.2016, 09:07 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Aliens, die so denken, wären niemals zur interstellaren Raumfahrt in der Lage, sondern würden immer noch mit Klötzchen im Sandkasten spielen.
  • 17.11.2016, 13:31 Uhr
  • 2
Jau, frei von jeglicher Intelligenz.
Übrigens, es gibt tatsächlich Atheisten, die darauf bestehen, Weihnachten zu feiern (nicht Winterfest oder Sonnenwend):
https://de.wikipedia.org/wiki/Diskus...Weihnachten
Vielleicht bekehrst du die mal zur reinen Lehre.
  • 24.12.2016, 10:08 Uhr
  • 0
Nö, gibt's nicht.
Meist hängt da noch NS-Propaganda dran, von wegen altgermanisches Julfest. Der Unfug ist unausrottbar, obgleich längst widerlegt.
Aber, was es tatsächlich damit auf sich hat, findet sich in
https://de.wikipedia.org/wiki/Weihna...#Geschichte und
https://de.wikipedia.org/wiki/Julfest.
  • 25.12.2016, 11:31 Uhr
  • 0
Biblisch ist Jesus tatsächlich geboren worden. An diese tatsache anzuknüpfen, ist durchaus biblisch. Nur interessierte man sich in der Antike nicht für den Tag der Geburt, sondern für den Todestag. Der Geburtstag wird erst spät von Interesse.
Wer Weihnachten feuiert, feiert also die Tatsache, dass ein Mann namens Jesus geboren worden ist, und zwar nicht irgendein beliebiger Zimmermann, von denen es ja hunderte gab, deren Geburtstag nicht gefeiert wird, sondern ein Gottessohn. Das kann ein Atheist nicht feiern.
Wenn ich nach Indien Reise und mich dort am ersten Vollmondtag des Monats Phalgun mit Farbbeuteln bewerfen lasse, dann feiere ich zwar auch äußerlich ein Fest, aber das ist nicht das hinduistische Holi-Fest. Meine Farben lasse ich nicht vorher auf dem Altar weihen. Was für die Hindus ein religiöses Fest ist, ist bei mir dann nur ein Gag mit Farbbeuteln - sieht aber genauso aus.
So ist das mit dem atheistischen "Weihnachten": Es steht zwar Weihnachten drauf, ist aber kein Weihnachten drin.
  • 26.12.2016, 08:34 Uhr
  • 0
Atheisten können alles feiern, was ihnen Spaß macht, es gibt ja keinen Gott, der es ihnen verbietet!
  • 26.12.2016, 13:11 Uhr
  • 0
Es geht doch nicht um den Termin! Es geht um den Sachverhalt, wann immer er auch stattgefunden hat. Und Atheisten können jeden Tag feiern, wie bei Alice im Wunderland den "Nichtgeburtstag".
Aber das ist kein Weihnachten.
Ein Atheist kann das Vaterunser rezitieren - aber es ist dann kein Gebet.
Chri tine: Wo hast du denn das Märchen mit Tammuz her? der 25. Dezember wurde ja erst im 4. Jahrhundert n. Chr. ausgeguckt. Da war von Tammuz und Nimrod - zumindest was das Datum angeht - keine Rede. Denn zu deren Lebzeiten (wenn sie denn gelebt haben) gab es keinen (Sonnen)Kalender in unserem Sinne, an den man hätte anknüpfen können.
  • 27.12.2016, 09:53 Uhr
  • 0
Da halte ich doch lieber an Wikipedia.
https://de.wikipedia.org/wiki/Weihna...#Geschichte
Da gucken viele drauf, und man kann davon ausgehen, dass Falsches sofort richtiggestellt wird. Außerdem muss da alles mit seriöser Literatur belegt werden. Dazu muss man dann noch die Diskussionsseite lesen, woauch abweichende Meinungen diskutiert werden. Dagegen Internetseiten, die nur die Meinung eines Verfassers wiedergeben, der man dort auch nicht widersprechen kann, weil man keine Schreibrechte hat, sind für mich prinzipiell mit größter Vorsicht zu genießen und geben oft genug die Phantastereien des Autors wieder. Sie sind meist mit Verschwörungstheorien strukturell verwandt.

"Dr. William Gutsch, Vorstandsvorsitzender des Amerikanischen Museums der Naturgeschichte Hayden Planetarium, bestätigt den ursprünglichen Namen der Weihnacht mit diesem Zitat am 18. Dezember, 1989, in einer Westchester, New York Zeitung, The Reporter Dispatch" ...
Und? Woher hat er das? Ist das schon deshalb richtig, weil er Vorstandsvorsitzender ist? Zu tief ins Planetarium geschaut? Naturkunde ist ja nicht gerade die Voraussetzung, es mit Historikern - Fachrichtung Kultur- und Religionsgeschichte - aufzunehmen. Autorität statt Beweis? Und in irgendeiner amerikanischen Hinterhofzeitung von 1989 soll die ultimative Wahrheit stehen?

Ogottogott.

Da kommt mir Sarrazin in den Sinn: Ausgewiesener Fachmann in Finanz- und Wirtschaftsfragen schreibt unsäglichen Blödsinn in Richtung Rassenkunde. Oder Rudolf Virchow, einer der größten Mediziner seiner Zeit; "Ich habe so viele Leichen seziert und nie eine Seele gefunden."

Schuster, bleib bei deien Leisten und rede nicht mit Autorität über Sachen, von denen du nichts verstehst.
  • 28.12.2016, 10:33 Uhr
  • 0
Oh, Meinungen und Erkenntnisse anderer Leute, die einigermaßen seriös sind, ziehe ich nicht ins Lächerliche. Aber wenn Trump, künftiger Präsident der Vereinigten Staaten (ist mehr als Vorsitzender eines Naturkundemuseums) meint, die Erde sei eine Scheibe, dann gibt es keine andere Möglichkeit als Lächerlichkeit.
Und es gibt eine "postfaktische" Strömung, die etwas umso wahrer hält, je weiter sie sich von den Ergebnissen seriöser Forschung entfernt. Das ist eigentlich von sich aus schon lächerlich, und ich zeige das nur.
Früher sprach man oft von so genannten "bildungsfernen Schichten", die ich aber durchaus respektiere, weil sie häufig traditionsgebunden redliche Menschen mit einem festen und zuverlässigen Verhaltenskanon sind.
Hier auf WL bin ich erstmals auf Leute getroffen, die bildungsfeindlich sind, die sich also weigern, Ergebnisse der seriösen Forschung überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. Solchen postfaktischen Theorien kann man nicht vernünftig beikommen.
Dass ich mir mit dieser Haltung keine Freunde mache, habe ich schon mitbekommen.
  • 28.12.2016, 14:53 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.