wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Jehova im „geteilten Haus“ zu dienen ist möglich

Jehova im „geteilten Haus“ zu dienen ist möglich

25.11.2016, 22:11 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Das ist einer der neueren Beiträge den Zeugen Jehovas auf ihrem 'Seifenopernkanal' tv.jw.org veröffentlichten.

auf der Seite http://insekt-magazin.de/?p=39 findet man eine Zusammenfassung über das Thema. Hier wird deutlich, dass das eigentliche Problem in vielen Fällen von Jehovas Zeugen ausgeht und es wird schön aufgezeigt, wie groß das Konfliktpotenzial in Wirklichkeit ist.

Hier also auszugsweise der Kommentar zum Broadcasting der Zeugen Jehovas:

"Das „geteilte Haus“ gilt in Kreisen der Anhänger der Wachtturm-, Bibel- und Traktat-Gesellschaft (im Allgemeinen Bekannt als die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas) als geflügelter Begriff für einen interreligiösen Haushalt. Dass es zu Problemen kommen kann, wenn mehrere Konfessionen unter einem Dach leben, bestätigt die Gesellschaft im Bereich „Oft gefragt“ auf ihrer offiziellen Webseite. Dabei stellt sie ihre Anhänger als Opfer religiöser Intoleranz dar.

Natürlich kann es sein, dass ein Ehemann intolerant reagiert, wenn sich seine Frau einer Gruppe mit fundamentalistischen Ansichten anschließt. Es mag für ihn ein Schock sein, dass sie plötzlich denkt ihn ebenfalls bekehren zu müssen, da er sonst in Gottes nahendem Strafgericht umkommen wird. Eine junge Frau wird vielleicht die Welt nicht mehr verstehen, wenn ihr Lebensgefährte sie verlässt, weil sie keine Zeugin Jehovas werden möchte. Natürlich ist die Situation dann für beide Seiten schwierig. Der gläubige Teil erfährt einen starken inneren Konflikt zwischen seiner Indoktrination und seinem Gefühl für seinen Lebenspartner. Andersherum geht es dem nicht gläubigen Teil, der den Menschen den er liebt, teilweise nicht wiedererkennt. Doch daraus eine Täter-Opfer-Beziehung zu konstruieren, wird der Realität nicht gerecht.

Schlimmer wird es, wenn Heranwachsende im Konflikt stehen, beiden Elternteilen gerecht werden zu wollen. Der gläubige Teil denkt durch Indoktrination des Kindes dessen Leben zu retten und stellt vielleicht sogar gewisse Ansprüche an das Verhalten – beispielsweise dem Besuch von Gruppen-Treffen oder der Teilnahme an der Missionstätigkeit. Der andere Elternteil hat dem nur wenig entgegenzusetzen. Verbietet er die Indoktrination seines Kindes gilt er als „religiös Intolerant“ und befeuert die Spaltung der Familie. Lässt er es geschehen, wird der Jugendliche indoktriniert.

Im Video „Jehova im geteilten Haus zu dienen ist möglich“ schlägt die Wachtturm-, Bibel- und Traktat-Gesellschaft genau in diese Kerbe. Der Vater, der in der Erzählung dargestellt wird, übt am Ende augenscheinlich „religiöse Toleranz“. Er lässt dem Sohn die Freiheit sein Leben der Gruppe zu widmen, anstatt auf einer soliden Schulausbildung für seinen Sohn zu beharren. Ob er seinem Sohn damit einen Gefallen tut, bleibt fraglich."

Wer sich näher mit der Materie beschäftigen möchte, kann sich das YouTube Video anschauen:

2 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Was ich gestern schrieb. Es ist möglich. Sicher gelingt das immernoch nur in Einzelfällen, aber da die Frage, in wieweit man indoktriniert ist. Glaube ist eine tolle Sache und hilft vielen. Leider wirds gerade in so eng gestrickten Gemeinschaften, wie den Zeugen, oft zum Dogma.
  • 26.11.2016, 10:09 Uhr
  • 0
Es gibt solche und solche. Ich glaube, ich kenn da ein paar mehr ... Von beiden Sorten. Die dogmatischen und die offenen.
  • 26.11.2016, 13:21 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.