wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?

Einstein

28.02.2017, 19:24 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Der Professor sagte, es gäbe keinen Gott.
Der Student gab Ihm eine einzigartige Antwort !

Ein atheistischer Philosophie-Professor hielt inne und fragte einen seiner neuen Studenten:
„Du bist ein Christ, oder mein Sohn?“
"Ja“, sagte der Student.
"Also glaubst du an Gott?“, fragte der Professor.
"Absolut.“
"Ist Gott gütig?“
"Natürlich ist er das.“
"Ist Gott allmächtig? Kann er alles tun?“
"Ja“
"Bist du gut oder böse?“
„Die Bibel sagt, ich sei böse.“
Der Professor grinst zuversichtlich. „Aha! Die Bibel!“. Er hält einen Moment inne. „Dann habe ich eine Frage. Nehmen wir an, unter uns ist jemand, der krank ist und du kannst ihn heilen. Würdest du es tun? Würdest du ihm helfen?“
"Ja, das würde ich.“
"Also bist du gut…!“
"Das würde ich nicht sagen.“
"Warum würdest du das nicht sagen? Du würdest einem kranken bedürftigen Menschen helfen. Die meisten von uns würden das tun, wenn sie könnten. Gott jedoch nicht.“
Der Student antwortet darauf nicht, also fährt der Professor fort. „Er hilft nicht, oder? Mein Bruder war ein Christ, der an Krebs gestorben ist, obwohl er zu Jesus gebetet hat, dass er ihm doch helfen solle. Wie kann dieser Jesus gut sein? Kannst du mir das sagen?“
Der Student sagte nichts. „Das kannst du mir nicht beantworten, oder?“ fragte der Professor. Er nahm einen Schluck Wasser aus dem Glas, das auf seinem Tisch stand, um seinem Studenten Zeit zum Überlegen zu geben. „Lass uns noch einmal überlegen, junger Mann. Ist Gott gut?“
„Ähh, ja“, sagte der Student.
"Ist Satan gut?“
Ohne zu zögern, sagte der Student „Nein“.
"Wo kommt dann Satan her?“
Der Student antwortete zögerlich „Von Gott“.
„Richtig. Gott hat Satan erschaffen, oder? Sag mir, mein Sohn. Gibt es Unheil auf dieser Welt?“
„Ja…“
„Das Böse ist überall, oder? Und Gott ist dafür verantwortlich, oder?“
„Ja“
„Wer erschuf also all das Böse?“, fragte der Professor. „Wenn Gott alles erschuf, dann erschuf er auch das Böse. Da das Böse existiert, und wir uns durch unsere Taten definieren, ist Gott böse.“
Wieder hatte der Student keine Antwort parat. „Gibt es Krankheiten? Unsittlichkeit? Hass? Hässlichkeit? All diese schrecklichen Dinge existieren auf der Welt, oder?“
„Ja“
„Wer erschuf all diese Dinge?“
Der Student sagte nichts, also wiederholte der Professor seine Frage. „Wer erschuf diese Dinge?“ Wieder keine Antwort. Der Professor wandte sich von dem Studenten ab und ging durch den Raum. „Sag mir“, forderte er einen anderen Studenten auf. „Glaubst du an Jesus?“
Mit gebrechlicher Stimme sagte der Student „Ja das tue ich, Professor.“
Der alte Mann blieb stehen. „Die Wissenschaft sagt, man habe 5 Sinne, mit der wir die Welt um uns herum wahrnehmen. Hast du jemals Jesus gesehen?“
„Nein, ich habe ihn nie gesehen.“
„Dann sag uns, ob du ihn jemals gehört hast.“
„Nein, das habe ich nicht.“
„Hast du Jesus jemals gefühlt, geschmeckt oder gerochen? Hast du Jesus in einer anderen Art und Weise jemals wahrgenommen?“
„Nein, ich fürchte nicht.“
„Und doch glaubst du an ihn?“
„Ja“
„Nun, nach unseren allgemein gültigen Regeln der Wissenschaft existiert Gott also nicht…Was sagst du dazu, mein Sohn?“
„Nichts.“ antwortete der Student. „Ich habe nur meinen Glauben.“
„Ja, Glaube..“ wiederholte der Professor. „Und das ist das Problem, das die Wissenschaft mit Gott hat. Es gibt keinen Beweis, nur Glauben.“
Der Student hielt für einen Moment lang inne, bevor er seinen Professor fragte; „Professor, gibt es so etwas wie Wärme?“
„Ja“
„Und gibt es Kälte?“
„Ja, mein Sohn. Auch Kälte existiert.“
„Nein, sie existiert nicht.“
Der Professur dreht sich sichtlich interessiert zu seinem Studenten. Im Raum wurde es plötzlich still. Der Student begann zu erklären. „Man kann viel Wärme haben, sehr viel, man kann Super-Wärme und auch Mega-Wärme haben, unendliche Wärme, weiße Wärme, ein wenig Wärme oder gar keine Wärme, doch wir haben nichts, was wir Kälte nennen können. Wir können –273°C haben, was keine Wärme ist, doch kälter geht es nicht. Es gibt so etwas wie Kälte nicht, andernfalls ginge es kälter als –273°C. Wir können alles untersuchen, was Energie besitzt oder weitergibt. Wärme ist das, was Objekte Energie weitergeben oder besitzen lässt. –273°C ist die absolute Abwesenheit von Wärme. Wie Sie sehen ist Kälte nur ein Wort, das wir für die Abwesenheit von Wärme gebrauchen. Wir können Kälte nicht messen. Wärme können wir in Temperatureinheiten messen, weil Wärme Energie ist. Kälte ist nicht das Gegenteil von Wärme, nur die Abwesenheit.“
Im Raum herrschte Stille. Irgendwo im Klassenraum fiel ein Stift zu Boden, was sich wie ein Hammerschlag anhörte.
„Was ist mit Dunkelheit, Herr Professor? Gibt es so etwas wie Dunkelheit?“
„Ja“ sagte der Professor ohne zu zögern… „Was ist Nacht, wenn sie nicht Dunkelheit ist?“
Da liegen Sie wieder falsch. Dunkelheit an sich existiert nicht. Es ist die Abwesenheit von etwas. Man kann wenig Licht, normal viel Licht, helles Licht oder blinkendes Licht haben. Aber wenn man gar kein Licht hat, dann nennt man das Dunkelheit. Wenn das nicht so wäre, könnte man Dunkelheit noch dunkler machen, oder?“
Der Professor lächelt den Studenten vor sich an. „Das wird ein gutes Semester. Also worauf möchtest du hinaus junger Mann?“
„Ja, Professor. Ich möchte damit sagen, dass Ihre Sichtweise schon im Ursprung fehlerhaft ist. Dadurch ist sie natürlich auch schlussendlich fehlerhaft.“
Der Professor ist sichtlich überraschend. „Fehlerhaft? Kannst du mir das genauer erklären?“
„Sie gehen davon aus, dass das Eine das Gegenteil vom Anderen ist.“ erklärt der Student. „Sie sagen es gebe das Leben und den Tod; einen guten und einen bösen Gott. Sie gehen davon aus, dass Gott etwas irdisches ist, das wir messen können. Die Wissenschaft kann nicht einmal so etwas wie einen Gedanken erklären. Notwendig für einen Gedanken sind Elektrizität und Magnetismus, doch beobachtet, geschweige denn verstanden werden, konnte ein Gedanke bisher nicht. Davon auszugehen, dass der Tod das Gegenteil vom Leben ist, ist dumm, denn der Tod an sich ist nichts was existiert. Der Tod ist nicht das Gegenteil von Leben, nur die Abwesenheit.“
„Nun, sagen Sie…Erzählen Sie Ihren Studenten, dass der Mensch vom Affen abstammt?“
„Wenn Sie von der Evolutionsgeschichte sprechen, junger Mann, dann ja!“
„Haben Sie jemals Evolution mit ihren eigenen Augen gesehen?“
Der Professor schüttelt seinen Kopf, noch immer lächelnd, da er weiß, worauf der Student hinaus möchte. „Ein wirklich gutes Semester wird das.“
„Da bisher niemand den Prozess der Evolution selbst beobachten konnte, lehren Sie ihren Studenten nicht einfach nur ihre Meinung? Sind Sie jetzt nicht eher ein Priester als ein Wissenschaftler?“
Die Klasse ist in großer Aufruhr. Der Student bleibt still, bis es auch in der Klasse ruhiger wird.
„Lassen Sie mich eine Antwort auf das Argument geben, das Sie vorhin bei meinem Kommilitonen gebracht haben.“ Der Student sah sich im Raum um. „Gibt es hier irgendjemanden, der schon mal das Gehirn des Professors gesehen hat?“ Die Klasse bricht in Gelächter aus. „Gibt es hier irgendjemanden, der schon einmal das Gehirn des Professors gesehen, gefühlt, berührt, geschmeckt oder gerochen hat? Keiner, vermute ich mal. Nach allen Regeln der Forschung sagt die Wissenschaft, dass Sie kein Gehirn haben, mit vollstem Respekt Herr Professor. Wenn Sie also kein Gehirn zu haben scheinen, wie können wir dann ihrem Unterricht vertrauen?“
Jetzt herrscht absolute Stille im Raum. Der Professor starrt den Studenten ausdruckslos an. Schließlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, antwortet er: „Ich denke, du musst dem einfach Glauben schenken.“
„Jetzt reden Sie von Glaube. In der Tat existiert Glaube…“, sagte der Student.
„Nun, gibt es so etwas wie das Böse?“ Etwas unsicher, antwortet der Professor: „Natürlich gibt es das Böse. Wir erleben es jeden Tag. Es liegt in der Natur des Menschen. Jeden Tag sehen wir das Böse, wie es sich in Form von Verbrechen und Gewalt zeigt. Solche Dinge sind nichts als böse.“
Darauf antwortet der Student: „Das Böse existiert nicht. Zumindest existiert es nicht als solches. Das Böse ist nur die Abwesenheit des Guten, von Gott. Es ist wie mit der Abwesenheit von Wärme oder Licht. Ein Wort, das der Mensch erfunden hat, um die Abwesenheit von Gott zu beschreiben. Gott hat das Böse nicht erschaffen. Das Böse ist nur der Zustand, wenn man Gottes Liebe nicht im Herzen trägt. Es ist wie mit der Kälte, die herrscht, wenn es keine Wärme gibt. Oder die Dunkelheit, die vorherrscht, wenn es kein Licht gibt.“
Der Professor setzt sich hin.


Der Student war Albert Einstein.

19 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Gott ist und bleibt nur ein Wort oder meinetwegen Gedanke - eine Person da hineinreden ist und bleibt für mich unsinnig. Das hat bestimmt auch Einstein so gesehen nach seinen bahnbrechenden Erkenntnissen über unser Universum...
  • 10.03.2017, 11:05 Uhr
  • 1
Wenn Du in Kürze vor dem stehst, der nur ein Wort ist, dann möchte ich um nichts in der Welt in Deiner Haut stecken! Aber Dein Gesicht zu sehen, wäre hochinteressant. 😳
  • 10.03.2017, 16:29 Uhr
  • 0
Das wird kaum passieren, weil es keinen Bibel- oder Korangott oder wie auch immer beschrieben gibt, vor dem man irgendwann zu stehen hat.
  • 10.03.2017, 17:24 Uhr
  • 1
Wart es einfach ab! 🙄
  • 10.03.2017, 17:56 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Alte Geschichte, durch häufiges wiederholen wird sie auch nicht zutreffender.
  • 09.03.2017, 21:47 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
„Es ist also so, daß wir die Fakten schaffen, beginnend mit einer unmittelbaren Wahrnehmung entwickeln wir ein Faktum, indem wir ihm Ordnung, Form und Struktur verleihen.“
(David Bohm)

oder:

"Ein altes zen-buddhistisches Rätsel lautet: »Wer ist der Meister, der das Gras grün macht?
Ein Zen-Schüler, der lange über »den Meister, der das Gras grün
macht« nachgedacht hatte, lief aufgeregt zu seinem roshi (Lehrer) und
schrie: »Ich hab's! Ich hab's! Der Felsen da drüben ist in meinem Kopf!«
»Mußt du aber einen großen Kopf haben«, erwiderte der roshi gelassen,
»daß so ein großer Felsen Platz darin hat." (Robert Anton Wilson)
  • 08.03.2017, 17:11 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Kannte ich schon, trotzdem immer wieder gut zu lesen.
Danke, Astroria!
  • 02.03.2017, 19:58 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
VIELEN Dank Astoria für diesen guten und aufschlußreichen Beitrag.
  • 28.02.2017, 21:05 Uhr
  • 1
Ich fand diese Logik auch sofort interessant, als ich sie las. Drum musste ich sie an euch weitergeben. Schön, dass Du das auch so siehst.
  • 01.03.2017, 04:52 Uhr
  • 2
Ganz interessant ist, das Albert Einstein als Jude auf die Frage/ Feststellung "Du bist ein Christ, mein Sohn" mit "Ja" antwortet.
  • 04.03.2017, 08:27 Uhr
  • 2
Das ist wirklich interessant. Aber vielleicht hat er das Judentum nicht so ernst genommen und Gott als Überbegriff gesehen, nicht als eine bestimmt Bezeichnung.
  • 04.03.2017, 08:58 Uhr
  • 0
Liebe Astoria das ist ein fiktives Gespräch, das hat niemals stattgefunden. Hier wird Albert Einstein eindeutig mißbraucht. Es ist ja in Ordnung wenn jemand versucht seine Logik anhand eines Gespräches aufzuzeigen, nur dann muss man es darstellen als das was es ist.
Hier mal ein Brief von Einstein , der seine Einstellung zu Gott und seiner Abstammung wiedergibt.
http://de.richarddawkins.net/article...ubersetzung
  • 04.03.2017, 10:34 Uhr
  • 1
Vielleicht hat er sich im Laufe des Lebens verändert - wie das so oft ist. Es gibt doch unzählige Anekdoten berühmter Menschen. Ich kann mir das schon vorstellen, aber dabei war ich natürlich auch nicht.
  • 04.03.2017, 11:30 Uhr
  • 0
Der von mir genannte Brief ist datiert vom 03.01. 1954
Albert Einstein ist am 18.04. 1955 gestorben.
Wenn er sich denn seit seinem Studententum verändert hat, dann anders als du es glauben oder dir vorstellen möchtest.
Das soll in keinster Weise ein Vorwurf sein, sondern nur mal ein Blick auf die tatsächlichen Begebenheiten und nicht die gewünschten.
Anekdoten gibt es viele, und sie verändern sich wie bei "Stille Post". Kennst du das Buch "Die Spinne in der Yucca Palme"?
Da werden Geschichten aufs Korn genommen die sich als wahre Begebenheit verbreiten und doch völlig absurd sind, bei genauer Betrachtung.
Nichtsdestotrotz gönne ich dir und allen gläubigen Menschen ihren Glauben. Nur bitte nicht ohne Nachweis einem Verstorbenen etwas unterschieben nur weil man ihn gerne für das eigene Weltbild einverleibt hätte.
  • 04.03.2017, 11:59 Uhr
  • 1
Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass Einstein derart primitiv gewesen sein kann. Seine angebliche Argumentation entspricht dem "kleinen Mann auf der Straße", der noch niemals nachgedacht hat - und das will man ja von diesem Mann echt nicht denken.
  • 04.03.2017, 13:06 Uhr
  • 1
Genauso sehe ich das auch .
Einen schönen Tag noch, muss jetzt bischen was tun
  • 04.03.2017, 13:10 Uhr
  • 1
🤗
  • 04.03.2017, 13:19 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Quelle ? Welche Universität, welcher Professor? Wer hat es so wortgenau aufgeschrieben?
Niemals hat Einstein so einen Unsinn von sich gegeben.
"Wir sehen ihr Gehirn nicht, also haben sie keins"
  • 28.02.2017, 19:45 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
ich lese erfundene Geschichten gern. Und diese ist besonders spannend.
  • 28.02.2017, 19:42 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.