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Die Unlust des säkularen Humanismus

Die Unlust des säkularen Humanismus

08.04.2017, 15:41 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Was unterscheidet eigentlich die Intoleranz eines fundamentalistischen Religiösen im Islam, Christentum, Judentum oder Buddhismus von der eines säkularen Humanisten, der alles Religiöse ablehnt? Bisweilen sehr wenig. Ja manches reicht sogar an Intoleranz genauso in die vom Humanismus geheiligten „Privatsphäre“ hinein und übt genauso einen Zwang aus - nur diesmal eben auf Gläubige aus, wie er sich verbittet, mit religiösen Symbolen belästigt zu werden. Das fängt beim Kreuz an und hört beim Kopftuch auf.

Die Debatten darum kennen wir seit Jahrzehnten - und glaubende Menschen gelten einem säkularen Menschen per se als dumm, rückständig, hinterwäldlerisch oder gar gewalttätig. Während der Humanismus per se ohne Hinterfragen als fortschrittlich, aufgeklärt, klug und friedlich gilt - und all das alles nur, weil der Mensch im Mittelpunkt des Universums steht und die Religion entweder dazu nicht gebraucht wird oder aber, als einer der großen Hoffnungen des 19. Jahrhundert irgendwie sich selbst in Luft auflösen würde, wenn der Mensch nur edel, hilfreich und gut werden würde. In diesem Sinne erwartet der Säkulare die Religionslosigkeit des Menschen wie der Christ den Messias und der Muslim den Mahdi. Solche messianische Bewegungen des Humanismus hatten wir dann in den Ideologien des 20. Jahrhunderts mit den entsprechenden Folgen - ganz ohne Religion.

Dabei werden bei genauerem Hinsehen auch die Motive offensichtlicher. Liest man heute so manche Beiträge - auch hier auf Wize.life - zum Thema Religion und Religionslosigkeit - es braucht nicht einmal mehr die „Gewaltproblematik“ zu sein, die leichtfertig und reflexhaft jeder Religion unterstellt wird, dann spürt man eher die Entlastungstendenzen einer Gesellschaft, die schlicht keine Lust hat, sich mit dem Thema „Religion“ auch noch zu befassen. Es geht vielen so wie Schülern ab einer Jahrgangsstufe, die sagen: Och nö, zu Mathe, Deutsch, Biologie auch noch Reli? Die Freistunde, die sich bietet, nehmen wir gerne. Mathe, Deutsch, Biologie kann man nicht abwählen, Religion schon. Zugleich nimmt man die Lust zur Religion wiederum anderen übel, was sie gleich zu Heuchlern, Fundamentalisten, bigotten Zeitgenossen macht. Und so haftet der Religionsdebatte in unserem Land und den vielen Beiträgen auch bei Menschen, die es besser wissen könnten z.B. innerhalb der Philosophie oder der Kulturwissenschaften, eine bemerkenswerte Unkenntnis, und aus dieser, eine noch bemerkenswertere Denkfaulheit, an. Da schwadroniert einer seit Jahren im Netz über den Gottesbegriff, als hätte ihn sein frischer Humanismus gerade selbst erfunden und als gäbe es alternative Gedanken nicht schon seit der Antike im Orient und Okzident. Als wären Marx und Feuerbach die einzigen gewesen seit der Aufklärung, die dazu etwas zu sagen gehabt hätten und wären unhinterfragbar.

Aber nein, die allgegenwärtige Projektionstheorie von Feuerbach bis Freud taugt heute nicht mehr als Realitätsbeschreibung, in einer Zeit, in der wir von der Philosophie bis zu den Literaturwissenschaften, von der modernen Physik bis zur Neurobiologie neu verhandeln, was Fiktion in der Faktizität ist und was Fakt in der Fiktion ist und inwiefern Fiktion und Faktizität Realität konstruiert, dekonstruiert und konstituiert. Das sind komplexe Operationen, die längst die Religion mit einbeziehen. Nur Religionssäkulare leben noch in einer Art eigener Realitätsblase, die künstliche Unterscheidungen treffen wie zu Zeiten Descartes, und ontologischen Wolken hinterherträumen. Schon der mediale Alltag eines normalen Bürgers sieht anders aus. Erst recht der eines Glaubende, der die Bibel anders liest als im Mittelalter und sich auf den Weg zur Arbeit macht bspw. in ein Ingenieursbüro und damit sehr gut zurechtkommt und nicht etwa unter dem Stuhl seines Chef eine Bombe zündet, weil er angeblich nicht mit dessen Weltbild zurande kommt.

Es sind Verzerrungen entstanden in puncto Religion und auch in der öffentlichen Diskussion, die auch durchaus gewollt waren, weil die moderne Welt ohnehin schon komplex geworden ist - und mit einer Religionssphäre sie womöglich für die, die auf Komplexität keine Lust haben, noch komplexer würde. Schon der Dreisatz überfordert manchen Entlastungssäkularen, was soll da noch die tiefere Kenntnis und die Reflexion der Religion. Also weg damit.

So wie der Künstler Jonathan Mese, der gestern in der Kultursendung „Aspekte“ schnell mal alle Religion durch „seine“ (wohlgemerkt!) Kunst ersetzen will und sich aber flux anlässlich der 500 Jahre Reformation schnell des Titels der 95 Thesen Martin Luthers bediente. Es ging um den symbolischen Akt des Thesenanschlags, nicht um den Inhalt der Thesen, die er wahrscheinlich auch nicht wahrgenommen, geschweige denn reflektiert hätte. Er machte beim Kurzinterview einen sehr wirren Eindruck in seinem Künstlerrausch. Für mich schon wieder symptomatisch für unsere Zeit, wenn es um Weltdeutung und um das Thema Religion geht. Der säkulare Humanismus, der dort zelebriert wird, ist auch nichts anderes als Opium für das Volk! Nur so bekifft ist das Volk auch wiederum nicht, dass sie einem Ersatzpropheten Folge leisten würde, der einer der Vätergestalten aus Monty Pythons "Leben des Bryan" auffällig glich.

(c)Thomas Bernhard

1223 Kommentare

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Eine erste leise Kritik am materiellen und naturalistischen Humanismus:

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren
sind Schlüssel aller Kreaturen.
Wenn die so singen, oder küssen,
mehr als die Tiefgelehrten wissen,
wenn sich die Welt ins freye Leben
und in die Welt wird zurück begeben,
wenn dann sich wieder Licht und Schatten
zu ächter Klarheit wieder gatten,
und man in Mährchen und Gedichten
erkennt die wahren Weltgeschichten,
dann fliegt vor Einem geheimen Wort
das ganze verkehrte Wesen fort.

Novalis
Heinrich von Ofterdingen
  • 16.04.2017, 18:55 Uhr
  • 2
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@Nathaniel Weishaupt,

Sie schreiben, Sie hätten "die Wahrheit gesehen": Könnten Sie das vielleicht noch näher beschreiben?
Möglichst hier oben im Thread?
Ich wäre Ihnen sehr dankbar.
  • 15.04.2017, 06:55 Uhr
  • 0
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Renate,
leider kann ich nie am UNTEREN Ende des Strangs kommentieren , es gibt keine Kommentartaste für mich ??
Deshalb möchte ich hier nur erwähnen, dass ich ganz Deiner Meinung bin.
Natürlich ist die physische Welt die oberste Spitze eines Eisbergs.
Und die r a t i o n a l e Erfassung unserer Welt ist nach Ken Wilber/ Willigis Jäger eine durchaus niedrige Stufe, die überschritten werden kann.
Ich verweise auf meinen Beitrag dazu: Außergewöhnliche Erfahrungen - Blinder Fleck der Psychologie.

Leider versteht man viele DInge erst, wenn man sie e r f a h r e n hat, und sehr vieles entzieht sich eben noch unserer Erfahrung, Aber eine gewisse Demut sollte man schon haben.
  • 14.04.2017, 10:36 Uhr
  • 1
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Leider ist das eine sehr ehrliche und enttäuschende Bestandsaufnahme der Verhaltensweisen zweier Gruppen.
Statt dass sie sich achten und tolerieren, die Lebensumstände der einzelnen Individuen mit einbeziehen und die daraus resultierende Lebenssicht anerkennen, kommt es sehr schnell zu einem 'Kampf der Geister'.

Willigis Jäger sagt in seiner Autobiographie "Das Leben ist Religion" , wir alle seien schuld daran, wenn es Terror in unserem Land gibt. Denn der Hass zwischen den verschiedenen Gruppierungen, den Parteien, den religiösen Gruppen, den Geschlechtern ... all diese Gefühle summieren sich und bilden ein Gruppenbewusstsein.

Würden sich Humanisten, Gläubige aller Schattierungen wenigstens achten, käme es nicht zu Explosionen des Hasses.

Niemand ist eine Welt für sich. Niemand ist abgeschottet. Alle sind mit allem verbunden, wir tragen Verantwortung für alles, was geschieht.
  • 13.04.2017, 21:18 Uhr
  • 4
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<<Die Wirklichkeit ist nach oben offen>>

"Zu den unberechtigten Gefühlen einer objektiven Gegnerschaft zwischen einer naturwissenschaftlichen und einer religiösen Betrachtung der Welt gehört als typische Konsequenz die von den meisten Menschen vielleicht gar nicht reflektierte Meinung, daß man gleichzeitig in zwei verschiedenen Welten lebt. Da ist einmal die Welt, in der wir als körperlicher Organismus funktionieren, gesund oder krank, leistungsfähig oder behandlungsbedürftig, da ist die Welt der Technik, der Autos und Haushaltsgeräte; da ist die Welt, in der die Physiker immer wieder erstaunliche Entdeckungen machen, die Strukturen des Kosmos beschreiben, schwarze Löcher, Quasare u. ä. Und dann gibt es für viele Menschen, solange sie gläubig sind oder zumindest trotz allem am Glauben festhalten wollen, trotz aller in ihren Augen unabweisbaren naturwissenschaftlichen Kritik als Refugium eine Welt, die als göttliche Schöpfung zu betrachten ist. Diese Welt stellt sich dann als eine ganz andere, eine zweite Welt dar, in der wir auf irgendeine geheimnisvolle und unerklärliche und im allgemeinen auch nicht durchdachte Weise gleichzeitig mit der naturwissenschaftlichen Welt zusammenleben. Eine merkwürdige Form existentieller Schizophrenie."
--> http://hoimar-von-ditfurth.de/leben.html
  • 13.04.2017, 21:05 Uhr
  • 0
Nun, das kann daran liegen, dass auch naturwissenschaftlich letztlich nicht klar ist, was eigentlich Realität sein soll: nur das Materielle, Messbare, Quantifizierbare? Das wäre auch menschlich eine recht arme Realität. Eine Welt, in der schon Poesie pathologisch wäre, von der Norm abweichend, also Spinnerei. Der größte Teil unserer Kultur würde darunter fallen, und nicht nur die Religion, die Literatur und auch die Musik. Die Einheit der Welt, das Eine der Wirklichkeit, ist übrigens - und das reflektiert von Ditfurth nicht - eine metaphysische Setzung, die übrigens Einstein ungeprüft auch für seine Relativitätstheorie übernommen hat. Eine Setzung, die auch die Mathematik als selbstverständlich annimmt. D.h. @Peter, dass von Ditfurth nur daher das "Schizophrene" religiöser Menschen konstatieren kann, weil er diese metaphysische Grundannahme selbst übernimmt, ohne sie je nachgedacht zu haben. Ich würde sagen, typisch Naturwissenschaftlicher, der sich wenig mit Philosophie beschäftigt hat.
  • 13.04.2017, 21:19 Uhr
  • 2
Nun ja, die Naturwissenschaft hat sich in ihrem Anfang selbstbeschränkt auf das methodische Beobachten, Messen, Wiegen etc. Weil damit eben überprüfbare und wiederholbare Ergebnisse erzielt wurden und werden. Das ist auch richtig und vernünftig - die bisherigen Erkenntnisse sprechen ja für sich!
Sie hatte damals aber nicht (und tut das m. E. auch heute nicht) behauptet, dass es außer diesen methodisch zugänglichen Welteigenschaften nichts Anderes mehr gibt, in dieser Welt. Sie hat sich nur für dieses "Andere" als nicht zuständig erklärt!
Leider wird diese Selbstbeschränkung der Zuständigkeiten heute gerne übersehen ...

(n. b.: Ditfurth beklagt in dem verlinkten Gespräch nicht nur <<das "Schizophrene" religiöser Menschen>>, sondern aller zum Thema denkenden Menschen )
  • 13.04.2017, 21:51 Uhr
  • 2
Jeder geht eben von dem aus, was von ihm erlebt oder erfahren wurde.
Ich habe im Dezember 1981 eine Materialisation von 4 Textseiten in meiner Wohnung erlebt, auf der eine gedruckte Antwort auf 3 Fragen stand, die ich 3 Wochen vorher in einem Brief an einen Meister in Indien angeführt hatte.

Ich habe aus 2 m Entfernung gesehen, das bei einem Menschen aus der Handinnenfläche weiße Asche (vibhuti) aufstieg, die duftete und als Heilmittel eingesetzt wurde.
Also ebenfalls eine Materialisioerung der uns umgebenden Energie.
Und dies viele Male täglich ...

Shakespeare war davon überzeugt, dfass es "mehr DInge zwischen Himmel und Erde" gibt.

Man muss sich einmal mit Gerhard Klügl befassen, der in der Schweiz Menschen behandelt, indem er dies an einem Modell tut, der entfernt sitzende Patient das spürt und geheilt nach Hause geht.
Dies wird als Aura-Chirurgie bezeichnet.
Inzwischen bietet Klügl auch Seminare für Ärzte an!

Wenn man diese Vorgänge analysiert, so kommt man ohne die Vorstellung eines uns umgebenden Energiefeldes (Aura) nicht aus.
Fest steht , dass es möglich ist, kraft seines Willens auf dieses 'Feld' einzuwirken (ob das nun Telepathie ist oder eine andere Kraft ist zweitrangig)
  • 14.04.2017, 09:41 Uhr
  • 0
<<... wenn du mir antworten möchtest.>>

Möchte ich nicht, ist für mich irrelevant.

Lebe lange, und in Frieden ...
  • 17.04.2017, 20:13 Uhr
  • 0
Die Dame hat sich hier entfernt, deshalb wurde mein Kommentar leider auch irrelevant ...
  • 28.04.2017, 21:08 Uhr
  • 0
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Bernhard,

"Was unterscheidet eigentlich die Intoleranz eines fundamentalistischen Religiösen im Islam, Christentum, Judentum oder Buddhismus von der eines säkularen Humanisten, der alles Religiöse ablehnt?"

Mir scheint, die Frage ist so nicht richtig gestellt. Sie nimmt eine Behauptung als Voraussetzung, die so nicht stimmt. Sie behauptet nämlich, der säkuläre Humanismus beinhalte Intoleranz.

Was die monotheistischen Religionen betrifft, hast du sicher recht: sie behaupten nur IHR Gott sei der einzig Wahre, daraus folgt zwanglos, dass die Andersgläubigen unrecht haben und - ein bisschen weiter gedacht - dass man sie "bekehren" müsse, ob sie wollen oder nicht. Monotheistische Religionen sind intolerant und müssen es ihrer Natur nach auch sein.

Der Humanist ist nicht intolerant. Er hat keinen einzig wahren Gott zu verteidigen. Was den Buddhismus betrifft: davon verstehe ich zu wenig, ich meine aber, auch da sei keine Intoleranz.

Du verwechselst da zwei Dinge: es ist ein Unterschied, ob ich anderer Meinung bin wie mein Gegenüber oder ob ich es verändern will!

Der säkulare Humanismus ist nur insofern intolerant, als er Intoleranz nicht toleriert. Er möchte nicht, dass in Klassenzimmern Symbole von intoleranten Religionen hängen. Er möchte nicht, dass der Staat Gelder einzieht, die intoleranten Religionen zukommen. Er möchte auch nicht, dass der Staat solche Religionen auf andere Weise unterstützt, ihnen gar Gelegenheit gibt, in den Schulen minderjährige Kinder zu indoktrinieren.
Aber Humanismus missioniert nicht. Der Humanist fragt zwar den Gläubigen, wieso er solch absurde Dinge glaubt. Aber er wird den Gläubigen deswegen nicht zum Menschen zweiter Klasse abstempeln. Der Humanist wundert sich über Gläubige, aber er verachtet sie nicht. Er glaubt nicht daran, dass Gläubige einst zu Strafe in eine Hölle schmoren werden. Und dass der Humanist Gläubige für ein bisschen altmodisch hält liegt wohl daran, dass sie das eben auch sind: dafür haben schon die Oberen seiner Glaubensorganisation gesorgt.
  • 11.04.2017, 16:45 Uhr
  • 2
Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Ich entdecke täglich viele Strukturähnlichkeiten zwischen fundamentalistischen Religiösen und säkularem Humanismus.
Sicherlich: der Humanismus glaubt nicht an Gott.
Er glaubt aber sehr vehement an den Menschen als das Maß aller Dinge, an das Gute im Menschen (während es in der Theologie zumindest den Gedanken an die dunklen Seite Gottes gibt) und an den Homo Deus (Vgl. das neue Buch von Yuval Noah Harari, der das breit aufzeigt - und der nicht im Verdacht seht, religiös zu sein).
Was das Altmodische angeht, steht der Humanismus dem Christentum philosophisch in nichts nach. Die "Menschenwürde" wird sehr bald technologisch, auch neomedizinisch und neobiologisch in seiner Begründbarkeit zur Debatte stehen, und dann werden wir sehen wie Naturalisten und Humanisten, die gerne Bündnisse eingehen, dazu stehen. Ich sage voraus, dass diese einknicken und nicht einmal grandios scheitern werden, sondern leise verschwinden.
Was bleibt ist tatsächlich die Intoleranz gegenüber der Religion, weil einfach die wesentlichen anthropologischen Fragen offensichtlich und auch unbequem sind. Und natürlich missioniert der Humanismus - sogar auf Kirchentagen, und werden sogar freundlich von der Kirche geduldet. Warum auch nicht ...
  • 11.04.2017, 18:17 Uhr
  • 2
Bernhard,
Ich verstehe nicht, was du damit meinst: "den Glauben an den Mensch als Mass aller Dinge". Und was ist der "Homo Deus"?

Das erste Buch von Yuval Noah (Eine kurze Geschichte der Menschheit) hab ich mir übrigens gekauft, weil du es mal erwähnt hattest. Es liest sich sehr schön, stellt Zusammenhänge heraus die man so nicht auf den ersten Blick erkannt hätte. Aber der Herr Noah ist ja auch nicht allwissend, vielleicht ist manches auch Spekulation und in Wahrheit ein Irrtum des Autors.

Das zweite Buch kenne ich (noch) nicht.

Dass die Menschenwürde zur Debatte steht, ist in der Geschichte der Menschheit wahrlich nichts besonderes. Falls der Herr Noah meint, dass sich da in Zukunft einiges tun wird, dann ist das erst mal seine Meinung und muss nicht richtig sein. Prognosen sind bekanntlich schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen..

Den Vorwurf, Humanismus sei so altmodisch wie Religion muss ich aber zurückweisen. Nur weil der Herr Noah meint, der Humanismus werde bald verschwinden muss er noch lange nicht altmodisch sein, jedenfalls nicht so altmodisch wie das Christentum, dass sich immer noch an jahrtausendealten Legenden orientiert.

Zurück zum Menschen als das Maß aller Dinge. Was sonst sollte denn im Mittelpunkt unserer Bestrebungen stehen? Irgendwo wurde geschrieben, dass es das Ziel unseres Lebens sein sollte, Leid zu vermindern. Daran kann ich nichts Falsches erkennen.
  • 11.04.2017, 23:05 Uhr
  • 1
Der Mensch als Maß aller Dinge - ist halt das unhinterfragbare Dogma des Humanismus. Die wird allerdings von der Technoreligion, besonders von der Neurobiologie und der KI in diesem Jahrhundert in Frage gestellt werden, indem das Menschliche zugunsten seiner technischen Differenzierung aufgelöst wird. Das ist dann auch zugleich das Ende des Humanismus. Die Frage, was daran so schlecht wäre, ist schon die Hilflosigkeit des Humanismus auf diese Entwicklung. Sie ist schon jetzt naiv.
  • 12.04.2017, 14:31 Uhr
  • 0
Thomas,
Ich versteh immer noch nicht.
Was soll das denn bedeuten "der Mensch ist das Maß aller Dinge"?
Wenn es bedeutet, dass uns unser Wohlergehen wichtig ist, dann ist daran doch nichts falsches?
Oder was soll denn ansonsten das Maß aller Dinge sein? Irgendein abstrakter "Gott"?

Lassen wir doch vorerst mal die Zukunft der KI und der Neurobiologie ausser acht.

Also, was ist deiner Meinung nach das Maß aller Dinge?
  • 12.04.2017, 23:31 Uhr
  • 1
Hinweis zum 'Maß aller Dinge' ...

"Was die Götter angeht, so ist es mir unmöglich zu wissen, ob sie existieren ... Die Kräfte, die mich hindern, es zu wissen, sind zahlreich. Auch ist die Frage verworren und das menschliche Leben kurz."
wize.life/profil/peter-priewe/37930/buch/eint...fde4e8b456b
  • 13.04.2017, 08:09 Uhr
  • 0
Peter,

"Wenn Überzeugungen wesentlich subjektiv sind, dann kann es keine absoluten, universell gültigen Definitionen von Wahrheit, Gerechtigkeit oder Tugend geben. "

Was Gerechtigkeit oder Tugend betrifft, gebe ich Protagoras in jedem Falle recht.

Mit der Wahrheit ist das aber so eine Sache. Wenn Wahrheit rein subjektiv wäre, gäbe es ja gar nichts Objektives.. Alle "Marienerscheinungen" wären dann wahr, wirklich passiert und darüber (ob sie wahr sind) würde nur die Überzeugungskraft der Erzähler(innen) entscheiden..

Ich definiere "Wahrheit" anders.

Auch Marienerscheinungen müssen grundsätzlich mit dem Fotoapparat dokumentierbar sein. Ansonsten handelt es sich um eine höchst subjektive "Wahrheit", besser: ein Glaube, noch direkter: eine Täuschung.

Was den Anspruch erhebt, "Wahrheit" zu sein, sollte objektiv dokumentierbar sein. Das gilt für biblische Wunder, die Existenz von Göttern, die Vorhersagen von Horoskopen wie auch für "Wunderheilungen". Bei letzteren fühlen sich die Betroffenen geheilt - ein rein subjektiver Eindruck. Die Krankheit wird nicht beeinflusst - es sei denn, es handelte sich um eine Krankheit des Oberstübchens.
  • 13.04.2017, 12:51 Uhr
  • 0
Nein, Volker,
mit einem Arzt in Heidelberg, einem Internisten, habe ich Fotografien im Ladenburger Dom gemacht mit frappierenden Ergebnissen, 2 Alben voll!
Daneben gibt es Aurafotografie, deren Farben durch Autisten bestätigt werden, deren Bewusstsein auf der astralen Ebene verankert ist (sehr viele Autobiographien von dieser Gruppe bestätigen das!).
Es gibt natürlich die Kirlianfotografie, ich habe ein Foto von meinen Händen in London machen lassen und die Analyse von einem englischen Psychologen.

Astrologische Vorhersagen - Trends lassen sich sehr gut erkennen, vor allem die zweijährigen Saturnphasen - aber die Astrologie verfügt nicht nur über Prognosetechniken, sondern soll vor allem Selbsterkenntnis erleichtern.
Beweise: Sonne, Mond und Ac vererben sich an die Kinder!

Wunderheiler: Anton Styger, Steffen Lohrer in Heidelberg,
Steven Turoff in England ....
  • 13.04.2017, 17:25 Uhr
  • 0
Ich weiß, Edith,

Du bist von diesen Dingen überzeugt und nichts kann dich davon abbringen.

Leider kann ich mit "Autisten, deren Bewusstsein auf astraler Ebene verankert ist" und ähnlichen Dingen absolut nichts anfangen, genausowenig wie mit "Wunderheilern".
Diese Sachen gehören zu einer subjektiven Welt, zu der ich keinen Zugang habe und - noch wichtiger - aus der keine für mich überprüfbaren Erkenntnisse über die objektive Welt kommen.

Ich finde es zwar sehr interessant, dass es Menschen gibt, die von solchen Dingen restlos überzeugt sind und ich würde liebend gerne verstehen, warum diese Menschen vernünftigen Argumenten nicht zugänglich sind. Das gilt sowohl für dich als auch für Jochen Gloger und auch für meine Frau und ihr gläubiges Umfeld. Aber das Einzige, was ich verstanden habe ist, dass rationale Argumente uns nicht weiterbringen.
Ihr lebt wohl in einer Welt, in der es keine Zufälle gibt, keine Wahrscheinlichkeiten, alles hat irgendeine Bedeutung: die Stellung der Gestirne, die geistigen Störungen der Autisten, die Farben der Kirlianfotografie, und alle Zufälle verwebt ihr zu einem Weltbild, das nicht überprüfbar ist und auch nicht rational falsifizierbar. Solche Weltbilder sagen mehr über die Person aus, die sie haben als über die Welt ausserhalb dieser Personen.
  • 13.04.2017, 23:17 Uhr
  • 1
Es gibt derzeit eine - wie ich finde spannende Serie auf Netflix mit Kiefer Sutherland: Touch ... es geht um eine autistischen Jungen, der mathematisch hochbegabt ist ... und dieser Junge konstruiert aus Zahlen Ereignisse, die dann tatsächlich eintreffen. Sozusagen eine moderne Form des alten Gedanken von "Gottes Plan" oder des universalen Schicksals. Ein modernes Märchen, dass aber aufzeigt, wie man "Zufälle" eben nicht nach dem Kausalprinzip interpretieren kann. Ich finde diese Serien aus den USA deswegen interessant, weil sie aufzeigen, wie sich unser Weltbild allmählich wandelt - und diese Geschichten werden ja nicht gerade von dummen Menschen erzählt oder erdacht.
  • 13.04.2017, 23:29 Uhr
  • 2
Thomas,
Wie meinst du das: Zufälle werden immer mehr als solche erkannt oder umgekehrt: Zufälle haben immer irgendwas zu bedeuten?
  • 13.04.2017, 23:35 Uhr
  • 0
Jedenfalls Letzteres in der Serie. Es geht darum Muster in der Welt zu erkennen, die sich in Zahlen beschreiben lassen und Schicksale in darin eingewoben. Natürlich ist das ein sehr alter Gedanke in neuer Sprache.
  • 14.04.2017, 08:23 Uhr
  • 1
Thomas,
Das scheint mir ein wichtiger Punkt zu sein: wann haben "Zufälle" etwas zu bedeuten?
Du sprichst das Erkennen von Mustern an. Das ist eine Leistung unseres Hirnes, das Gehirn ist im Prinzip ein Mustererkennungsapparat. Wir sehen überall Muster. In den Wolken, in den Sternen, in Krakelzeichnungen, in Farbklecksen, auch in der Abfolge von Lottozahlen oder Roulettezahlen.

Wann haben diese Muster aber eine Bedeutung? Wann sind sie einfach nur Zufälle?

Ich definiere das so: wenn Muster eine Information enthalten, die VORHERSAGEN ermöglicht, dann haben sie eine Bedeutung, sonst nicht.

So wird eine Wolke, die wie ein Elefant aussieht, keine Bedeutung haben, auch wenn uns kurze Zeit später ein Elefant begegnet. Einfach deswegen, weil es keinen Erfolg bringt, nach Elefantenwolken Ausschau zu halten, wenn wir richtigen Elefanten begegnen wollen. Man kann die Begegnung mit Elefanten nicht durch Beobachtung von Elefantenwolken vorhersagen.

Dasselbe gilt dafür, ob der Jupiter zim Geburtszeitpunkt im was-weiss-ich steht. Mag ja sein, dass es Personen gibt, bei denen das zutrifft und die geizig sind. Der Jupiter kann trotzdem nicht vorhersagen ob jemand bestimmte Charaktereigenschaften hat.

Diese Überprüfung auf Vorhersagekraft ist es, die Mustern erst eine Bedeutung verleiht.
  • 14.04.2017, 09:26 Uhr
  • 1
Volker, Du gebrauchst das Wort 'Zufall' als eine Scheinlösung!!
Was ist denn ein Zufall?

Warum vererben sich Sonne, Mond und Ac IMMER in DEN GLEICHEN ZEICHEN an die Kinder? Die Stellung von Lichtern am HImmel VERERBT sich!!! Eigentlich unglaublich.
Aber DAUERND anzutreffen.
Das ist nur ein Gesetz unter vielen!!

Geh auf die Seite von Gerhard Klügl, dem Aura-Chirurgen, der in Trier Ende September Seminare für Ärzte abhält, der 15000 Patienten geheilt hat! Über den Bücher und Filme gemacht worden sind.

Du machst immer nur 2 Aussagen: Entweder müssen ZUFÄLLE herhalten oder die Personen sind geistesgestört.
Beides stimmt nicht.

Auch Autisten sind nicht "geistesgestört". Die Gruppe amerikanischer Autisten wehrt sich sogar , therapiert zu werden. Sie haben ganz andere Wahrnehmungen,. und sie benutzen ihr Gehirn anders als wir.
Immerhin gibt es Dutzende von sog. Savants, die unglaubliche Dinge können, z.B. eine Stadt im Hubschrauber überfliegen und dann eine minutiöse Zeichnung davon machen.
Sie haben tatsächlich "ihr Bewusstsein auf der nächsten feinstofflichen DImension", das ist die astrale Ebene.
Das ist alles seit Rudolf Steiner längst bekannt.

Zu glauben, es gäbe nur den physischen Körper, der alles in EIgenregie erledigt, ist ein geradezu vorsintflutliches Modell des Menschen.

Geh mal auf die Seite von Gerhard Klügl oder schenk dir zu Ostern das Buch von Renate Ingruber, Auf den Spuren der Heilung.

ABer solche DInge machen Dir Angst, dabei sagt niemand, die Schulmedinzin sei schlecht, sie reicht nur nicht aus, und es müssen weitere Forschungen angestrebt werden, um Menschen helfen zu können.
Das sollte doch eigentlich auch Dein Hauptmotiv sein!
  • 14.04.2017, 10:27 Uhr
  • 0
Edith,
Also gut, nochmal.
"Sonne, Mond und Ac vererben sich IMMER in den gleichen Zeichen"
Daraus folgt unmittelbar, dass Kinder zu bestimmten Zeiten nicht geboren werden können - nämlich dann, wenn Sonne, Mond und Ac nicht im gleichen stehen. Die Aussage ist schon deswegen unsinnig und falsch, weil der Geburtszeitpunkt bei Kaiserschnitten von allem Möglichen abhängt - von Dienstplänen, OP-Plänen, Wochentagen, Feiertagen - aber die Operateure kümmern sich bestimmt nicht um die Stellung der Sterne.
Dein Satz KANN also gar keine Gesetzmässigkeit darstellen.

Autismus gilt übrigens als Krankheit. Ob sich jemand deswegen behandeln lassen will, ist eine ganz andere Frage. Und ob eine Behandlung aussichtsreich erscheint ist nochmal was ganz Anderes.
  • 14.04.2017, 13:18 Uhr
  • 1
Volker,
es spielt keine Rolle, auf welche Weise und unter welchen Umständen eine Geburt zustandekommt - das ist ja gerade das MERKwürdige an der Sache -, dass IMMER die Zeichen der Eltern (Sonne, Mond, AC) sich ebenfalls bei den Kindern einstellen.
Ich gebe dir ein Beispiel.
Mutter: Sonne im Schützen, Mond im Krebs,
AC in der Waage

Vater: Sonne im Löwen, Mond im Steinbock, AC unbekannt.

1. Tochter: Sonne im Schützen, Mond in der Waage
2.Tochter: Sonne im Steinbock, Mond im Krebs, AC Waage.

Also, die Erstgeborene hat die Sonne von der Mutter und ebenfalls das Waagezeichen durch den Mond besetzt!
Die 2. Tochter (ich) hat die Sonne im Steinbock, also dort, wo der Vater seinen Mond hat.
Sie hat ihren Mond im Krebs wie die Mutter.

Beide Töchter haben die Waage besetzt, weil die Mutter den AC dort hat!

Dieses Gesetz findest du in allen bekannten Lehrbüchern der Astrologie mit Beispielen belegt, es ist eine fundamentale Erfahrung.
_______

Autismus ist keine Krankheit, sondern eine "Wahrnehmungsstörung". Autisten sind meist außerordentlich begabt, wenn sie es lernen zu kommunizieren.
Da sie ein sehr schwaches Körpergefühl haben, entscheiden sie sich oft, NICHT zu sprechen.
Wenn sie aber mithilfe der computergestützten Therapie es lernen zu kommunizieren, sind sie meist überdurchschnittlich begabt.

In BW haben Lehrer einer Schule es beim Kultusministerium durchgesetzt, dass diese Kinder nicht als 'geistig behindert' bezeichnet werden dürfen.

Das Buch von Axel Brauns, Buntschatten und Fledermäuse zeigt, wer diese Menschen sind und welche Fähigkeiten sie haben.
  • 14.04.2017, 14:06 Uhr
  • 0
Edith,
Das ist jetzt wieder so ein Beitrag, der mich unsicher macht, ob du das alles ernst meinst...
  • 14.04.2017, 14:16 Uhr
  • 1
Thomas,

Pythagoras, den wir meist nur aus dem Matheunterricht kennen, war ein Eingeweihter, der natürlich auch den Zahlen eine besondere Bedeutung beimaß.

Noch älter ist natürlich die jüdische Kabbala, die ich als zu komplziert leider nicht näher kenne. Dazu muss man auch Hebräisch kennen.
Aber Fritz Guggisberg hat in Basel Seminare angeboten , und die Teilnehmer kamen aus dem Staunen nicht heraus, wenn er ihnen aus ihrem Geburtsdatum etwas herauslas, was sie verwirrt bestätigten!!

Die Zahl 59 ist die Zahl des Propheten. Da gab es einen unter den Teilnehmern, Sohn von Prof. Schneider, Physiker, der damals die PSI-Messen in Basel organisierte , der übernahm tatsächlich die Fortführung dieser Kabbalakurse nach dem Tod von Guggisberg.
Er l e b t e sozusagen seine Zahl
  • 14.04.2017, 14:18 Uhr
  • 0
Volker, ich meine die Dinge, die ich schreibe, außerordentlich ernst.
Ich bin wie die Mystiker, die eher aufs Schafott stiegen, als dass sie ihre Meinung widerriefen.
Auch Willigis Jäger wurde die Lehrerlaubnis von der Kath. Kirche entzogen. Aber er wich keinen cm von seiner Auffassung ab, dass wir "göttliches Leben sind, dass sich in uns inkarniert hat."

"... dass Materie nur "die dichteste Form von Energie ist".

Das Leben ist Religion, S. 126)
  • 14.04.2017, 14:23 Uhr
  • 0
Volker,
Unterschiede gibt es doch zwischen den Menschen, nicht wahr?
Das muss Dir doch während einer langen Tätigkeit als Arzt aufgefallen sein.

Unterschiede, was das Aussehen angeht.
Unterschiede, was die geistigen Fähigkeiten angeht.
Unterschiede, was die finanziellen Ressourcen angeht.
Unterschiede, was die Lebenserfahrungen angeht.

Bei Willigis Jäger - wie bei allen westlichen und östlichen Mystikern - spielt die ERFAHRUNG eine ganz entscheidende Rolle.
Wer bestimmte Erfahrungen nicht hat, kann sie schlecht nachvollziehen. Oder kannst Du mir beschreiben, wie der Obelisk in den Tempeln von Karnak beschaffen ist?

Nur wenn du ihn gesehen hast!

Und wenn du keine Horoskope erstellen kannst und Familienhoroskope nie gesehen hast, kannst du meine Kommentare nicht verstehen.
So what!

Wundert es Dich eigentlich nicht, dass du immer an so crazy people gerätst - wie nun ja, du weißt es ja ... warum wohl?
Ist das nur Zufall? Oder steckt da vielleicht eine geheime Absicht (Deines Höheren Selbstes, Seele, Gott ...) dahinter?
  • 14.04.2017, 14:36 Uhr
  • 0
Also gut, Edith,

Du meinst es also ernst.

Und deine Behauptung lautet, dass bestimmte astrologische Zeichen (Sonne, Mond, Ac) sich IMMER von den Eltern auf die Kinder vererben.

Diese astrologischen Zeichen sind doch vom Geburtszeitpunkt und Geburtsort abhängig, darüber sind wir uns doch einig. Das bedeutet, dass Geburtsorte und Geburtszeitpunkte existieren, wo die Zeichen der Kinder NICHT zu den Zeichen der Eltern passen würden - falls die Kinder dann und dort geboren werden würden.

Mein Einwand gegen deine These ist der folgende:
Geburtszeit und Geburtsort werden in den letzten Jahrzehnten oft willkürlich gewählt (Geburtsklinik und Zeitpunkt der Weheneinleitung bzw. des Kaiserschnittes). Es wird dabei NICHT auf astrologische Zeichen geachtet.
Falls bestimmte astrologische Zeichen IMMER vererbt würden, müssten also Zeiten und Orte existieren, wo Mütter ihre Kinder nicht gebären könnten, weil dann diese Zeichen beim Kind nicht auftreten würden.
Das passt nicht zur willkürlichen Wahl von Geburtsort und -zeit.

Folglich ist deine Behauptung falsch.

Oder findest du in meiner Argumentation einen Fehler?
  • 14.04.2017, 20:31 Uhr
  • 0
Du drehst die Sache um.
Ich behaupte Folgendes. Ganz gleichgültig, wo und wann und unter welchen Umständen Kinder geboren werden, in deren Horoskopen finden wir immer eine Übereinstimmung der Tierkreiszeichen hinsichtlich der Stellung von Sonne, Mond und AC.
Diese 3 zeigen den KERN einer Persönlichkeit an.
Und ein Kind erbt davon ein oder zwei, manchmal sogar 3 gleiche Tierkreiszeichen.

Die Stellung der Lichter holt man aus den Gestirntabellen (EPhemeriden), die von Astronomen berechnet worden sind.

Also nehmen wir Dich. Du hast die Sonne im Stier, den Mond im Skorpion, den Aszendenten in der Waage.
DU hast zwei Söhne, wenn ich mich recht erinnere.
Diese Söhne haben mit Sicherheit ein oder zwei Übereinstimmungen mit Dir.
Den Rest von Deiner Frau (oder manchmal auch von Großeltern)

Volker, ich habe mindestens 1000 Horoskope gemacht ...man findet es immer.
  • 14.04.2017, 21:12 Uhr
  • 0
Edith,
Du denkst ganz anders als ich.
Du hast diese Erfahrung gemacht mit der Vererbung der astrologischen Parameter und deshalb ist diese Vererbung für dich gesichert.

Ich gehe einen Schritt zurück und frage mich, ob diese Erfahrung nicht ein Zufall oder ein Irrtum sein könnte. Und laut meiner Argumentation muss es Zufall oder Irrtum sein.

Überleg doch nur mal folgendes: eine Schwangere möchte verreisen. Der Astrologe stellt fest, dass während ihres Urlaubs und an ihrem Urlaubsort geborene Kinder ihre Sonne Mond und Ac NICHT vererbt werden würden. Also kann die Schwangere davon ausgehen, dass sie ihr Kind erst nach dem Urlaub bekommen wird?
Nach deiner Überzeugung wäre das der Fall.
Ist das nicht absurd? Führt das deine These nicht ad absurdum?
  • 14.04.2017, 22:11 Uhr
  • 1
Wieso sollte eine Schwangere einen Astrologen befragen, w a n n sie ihr Kind bekommen s o l l.
Das ist doch höchst merkwürdig.

Sie braucht sich doch nicht darum zu kümmern. Das Kind kommt, wenn die Zeit da ist, ob Kaiserschnitt oder normale Geburt oder im Flugzeug.

Man geht doch von den Daten von Eltern und geborenen Kindern aus, und da stellt sich bei a l l e n Familien dieser Tatbestand ein.

Das sehe nicht ICH, sondern ALLE!

Volker, ich bin hier bei wize.life mit Sicherheit eine der kritischsten Personen. Du magst das ja nicht glauben.
Ich war auch 4 Monate skeptisch, als es um die Astrologie ging.

Danach war und bleibe ich felsenfest überzeugt. Es gibt keine Wissenschaft, die es einem in so kurzer Zeit erlaubt, EInblick in Persönlichkeitsstrukturen zu bekommen.

Schick mir doch per PN die Daten von Frau und Söhnen, meinetwegen ohne Geburtszeit und -ort. Aber du solltest schon ehrlich sein
  • 14.04.2017, 22:33 Uhr
  • 0
Edith,
Nehmen wir an, eine Schwangere möchte ihre Schwester in München besuchen und befürchtet, sie könnte dort Wehen kriegen.
Der Astrologe stellt fest, dass bei allen im fraglichen Zeitraum in München geborenen Kindern diese Vererbung von Sonne, Mond und Ac nicht gegeben sein wird. Folglich wird die Schwangere beruhigt reisen können, sie wird ihr Kind noch nicht in München kriegen.
Das wär doch praktisch!

Du sagst, dass du sehr kritisch bist. Dann musst du doch auch darüber nachgedacht haben, welche logischen Konsequenzen deine Thesen haben, falls sie stimmen.
Haben sie absurde Konsequenzen, KÖNNEN sie nicht richtig sein. (Der Mathematiker nennt das einen indirekten Beweis)
  • 15.04.2017, 07:25 Uhr
  • 1
Volker (händeringend

DU willst immer v o r der Schwangerschaft die Geburt durch einen Astrologen vorherbestimmen wollen.
Wer macht denn so etwas?

Jede normale Frau bringt ihr Kind zur Welt., o h n e sich vorher von einem Astrologen beraten zu lassen.

Nachher bekommt der Astrologe die Daten von Vater, Mutter und Kind (es ist völlig egal, was während der Geburt geschah, ob es geregnet hat oder ein Kaiserschnitt nötig wurde oder der Vater für eine normale Geburt plädierte ... oder die Mutter nach München reiste ...

Das ist doch gerade überzeugend daran, dass der ZEITPUNKT und -ort der Geburt immer vom 'Schicksal/Gott' bestimmt werden, und dass man dann im Horoskop des Kindes mindestens e i n Tierkreiszeichen der Eltern vorfindet.
Meist sind es zwei!
Gott ist ein brillanter Mathematiker

Volker, Deine Söhne haben sicher etwas mit Deinen Zeichen: Stier, Skorpion und Waage zu tun.
Deine Frau hat Stier und Wassermann besetzt, AC weiß ich nicht.

Auch DAS ist kein Zufall: Du hast die Sonne im Stier, Deine Frau den Mond. Also nennt man das eine Konjunktion.
In der LIteratur taucht das dann als 'Eheaspekt" auf.
_________

Was lässt sich daraus ableiten: Unser Erscheinen auf dieser lächerlich kleinen Erdkugel am Rande der Milchstraße ist Gesetzen unterworfen, weist auf einen Plan hin, den nur ein erhabener Geist entworfen haben kann.

Dieser Plan ist sozusagen unser 'Zeugnis'. (Denn Leben ist immer eine Schule) An den Konstellationen lässt sich ablesen, was wir an Gaben und AUFgaben in diese Inkarnation gebracht haben.
  • 15.04.2017, 10:45 Uhr
  • 0
Edith,
Ich meine, dass wir grade an einem entscheidenden Punkt angekommen sind.

Du wertest Daten aus und findest Gesetzmässigkeiten. Damit bist du fertig.

Ich prüfe, ob mittels dieser Gesetzmässigkeiten auch Prognosen möglich sind. Was nützt mir eine Erkenntnis, wenn ich damit keine Vorhersagen machen kann? Wenn dann die Prognosen nicht stimmen, schliesse ich daraus, dass auch die erkannten Gesetzmässigkeiten nichts wert sind.
  • 15.04.2017, 11:17 Uhr
  • 1
...übrigens werden Geburtstermin und -ort in vielen Fällen keineswegs von Gott oder dem Schicksal bestimmt. Geburten werden eingeleitet oder verzögert, wie es gerade dem Krankenhaus in den Arbeitsplan passt. Das gilt in noch höherem Masse für die sehr häufigen Kaiserschnitte.
Ich vermute doch, dass hierdurch die entstehenden Horoskope erheblich verändert werden wogegen die geborenen Kinder dieselben sind. Auch ein Agument gegen die Astrologie.
  • 15.04.2017, 11:24 Uhr
  • 1
Volker, ich halte Dich für recht intelligent. Warum Du aber dieses Beispiel total verkehrt herum betrachtest, erschließt sich mir wirklich nicht.

1. Willst Du eine Vorhersage von einem Hellseher, ob das Kind ein Mädchen oder Junge ist und welche Eigenschaften es haben wird - dann wende Dich an Martin Zoller. Das macht er seit Mahren, sieht bei Frauen, die schwanger sind die ätherische Hülle des Noch-Nicht-Geborenen und sagt Begabungen voraus.
Er hat diese Kinder, als sie 14/15 waren, besucht, und die Etern bestätigten alle Aussagen.
Testimonials auf www.martinzoller.com

2. Man kann als Astrologe Trends erlennen, das sind Phasen im Leben, und das ist beileibe nicht die wichtigste Aufgabe von Astrologen.
Der psychologischen Astrologie geht es um Selbsterkenntnis und der Analyse von Lebensentwürfen.

3. EIn Astrologe b r a u c h t DATEN!. Die Geburtsdaten kann er nicht vor der Geburt bekommen, die stehen erst fest, wenn das Kind seinen ersten Schrei getan hat.

D a n n kann man die Horoskope von ELtern und dem Kind vergleichen, und dann stellt sich diese Sonnen/Mond/Aszendenten-Vererbung heraus.
_________
Lass mich außerdem feststellen, dass Du Angst hast, dieses Vererbungsgesetz der 3 wichtigsten Horoskop-Faktoren könnte stimmen.
Deswegen drehst du dich auch hier unermüdlich im Kreis.

Bernhard muss schon alle Augen zudrücken, denn es geht hier ja nicht um das Thema des Threads.

Dennoch möchte ich feststellen: Ärzte, die eine Geburt einleiten, sind 'Handlanger Gottes', und ob das Kind früher oder später auf die Welt kommt, sein Horoskop wird diese Vererbung der Lichter zeigen!
  • 15.04.2017, 12:36 Uhr
  • 0
Edith,
Zu deinem 3.:
Der Astrologe kann doch für ein paar Stunden oder Tage (bei festem Geburtsort) alle möglichen Geburtszeiten durchrechnen. Ist keine Geburtszeit dabei, deren Horoskop diese Vererbung von Sonne, Mond und Ac zeigt, folgt aus deiner Behauptung, dass das Kind in diesem Zeitraum nicht geboren werden wird. Die Schwangere kann also beruhigt sich an diesem Ort aufhalten ohne vorzeitige Wehen befürchten zu müssen.

Wir drehen uns nicht im Kreis, wir bohren an einer dicken Brettstelle.
  • 15.04.2017, 18:42 Uhr
  • 1
OK; Volker, ich gehe auf diese n e u e Frage, ob eine Prognose möglich ist, die eine Schwangerschaft ausschließt, ein, wenn wir mit der Klärung meiner Behauptung zu einem Abschluss gekommen sind.

Ich habe die Daten von Dir und Deiner Frau (als Eltern), Deine Frau ist doch im Februar geboren und 5 Jahre jünger, nicht wahr? Nur zur Kontrolle.

Ich möchte bitte die Daten Deiner Kinder - meinetwegen auch per PN.

______

Wenn das geklärt ist, will ich auf deine nächste Frage eingehen.
Es ist nicht ok und auch - Verzeihung - kein klares Denken DInge zu vermischen.
Es ist ein Ablenkungsmanöver.
  • 15.04.2017, 19:35 Uhr
  • 0
Edith,
Ist das nicht komisch? An ein Ablenkungsmanöver deinerseits dachte ich grade auch.
Lass uns zweigleisig weiterfahren, auch wenn ich sicher bin, dass das nichts bringt - ausser der Symmetrie.

1. Es ist keine neue Frage gestellt worden. Du hattest die These aufgestellt, dass diese genannten astrologischen Merkmale IMMER vererbt werden. Ich hatte dir gezeigt, dass logische Schlussfolgerungen aus dieser deiner These zu falschen Ergebnissen führen und dass diese These darum falsch sein muss. Gern erkläre ich nochmal die einzelnen Schritte, ich bitte nur, mir mitzuteilen, an welcher Stelle du meiner Argumentation nicht folgen willst oder kannst.

2. Man sollte hier in der Öffentlichkeit keine Daten posten, die irgendwie missbraucht werden können. Nehmen wir an, ich würde dir die Geburtsdaten meiner Familie mitteilen und du würdest die von dir behauptete Vererbung finden. Was würde das beweisen? Eben rein garnichts. Es wären zwei Fälle, bei der deine Behauptung zutrifft. Du behauptest aber, dass deine Behauptung IMMER zutrifft. Das KANNST du mit zwei Fällen gar nicht beweisen.
Ich habe also keine Angst davor, dass du aus diesen Daten die Ergebnisse herausliest, die du behauptest. Es würde mich auch nicht sonderlich beeindrucken, wenn das so wäre. Es könnte reiner Zufall sein. Für einen halbwegs sicheren Beweis bräucht man Hunderte oder Tausende von Übereinstimmungen.
Ich misstraue dir auch nicht, was die Weitergabe von unseren Geburtsdaten betrifft. Aber wir sind hier in der Öffentlichkeit und wissen nicht, wer alles mitliest. Ich bitte insofern um Verständnis.
  • 15.04.2017, 20:59 Uhr
  • 1
Ich hatte Dir die Möglichkeit einer PN angegeben.
Aber wenn du natürlich 1000 Beispiele brauchst, frage ich mich, was das Ganze überhaupt soll.
Ist Dir klar, dass der Mond am HImmel nur 2 Tage in einem Zeichen bleibt, und dass die Übereinstimmung von Mond des Vaters mit Mond des Sohnes z.B. eine ganz erstaunliche Präzision bedeutet.

Ich werde Dir keine 1000 Beispiele liefern , mir genügen weniger.
Aber während der langen Geschichte der Astrologie kommen 1000 Beispiele schnell zusammen.
____

Zu Deiner prognostischen Frage:
Du willst also wissen, ob man einer schwangeren Frau voraussagen kann, dass sie an einem bestimmten Tag in der Zukunft mit Sicherheit kein Kind zur Welt bringen soll.

Antwort: Die Niederkunft kann natürlich an jedem Tag eintreten, aber es gibt Tage, an denen sie weniger wahrscheinlich ist (abhängig von der Zahl der vererbten Faktoren).
____
Adam, 5.5.1985: Sonne im Stier, Mond im Skorpion, AC Widder.
Eva, 2.1.1990: Sonne in Steinbock, Mond in den Fischen, AC Waage.

Der Geburtstermin ist für Mitte Mai 2017 berechnet worden.

Eva möchte aber am 1. Mai 2017 eine Flugreise machen und erbittet vom Astrologen eine Auskunft, ob sie das riskieren könnte.
Daten vom 1.5.2017: Sonne im Stier, Mond im Krebs,
AC kann in j e d e m Zeichen eintreten (in jedem Zeichen 2 STunden!)

Der Astrologe würde also von der Reise abraten, weil das Kind und der Vater die Sonne im Zeichen Stier hätten UND evtl. auch den gleichen AC.

Eine Reise wäre weniger riskant am 26.5.2017, da wären Sonne und Mond in den Zwillingen, AC irgendwo.
Also weniger Übereinstimmung mit den Eltern.

Fazit: Eine Geburt kann an j e d e m Tag stattfinden; es gibt aber Tage, die eher als Termin in Frage kommen als andere.
_________
Es kann sein, dass man das ohne Grundlagenkenntnisse nicht nachvollziehen kann.
  • 15.04.2017, 21:33 Uhr
  • 0
Edith,
Dann ist das Wort "immer" in deiner These falsch. "Immer" bedeutet "ohne Ausnahme". Sobald du sagst, die Geburt könne zu jedem Zeitpunkt stattfinden, es gebe aber mehr und weniger wahrscheinliche Zeitabschnitte, so kannst du nicht sagen, dass sich gewisse astrologische Zeichen IMMER vererben. An Geburtsdaten, die keine Vererbung beinhalten dürfte die Geburt sonst niemals möglich sein.

Dann wird die Sache wesentlich komplizierter. Man müsste die Wahrscheinlichkeit der Vererbung mit der Wahrscheinlichkeit rein zufälligen Auftretens vergleichen.

ICH brauche übrigens nicht Hunderte von Fällen für einen halbwegs sicheren Beweis. Das fordert die Stochastik, die Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Falls wir weiterdiskutieren sollten - jetzt oder später - möchte ich dich bitten, exakt zu formulieren. Für mich sind "immer", "meistens" und "oft" grundverschiedene Dinge.

Oder hab ich mich geirrt und du meintest tatsächlich "immer"?
  • 15.04.2017, 22:54 Uhr
  • 1
Nachtrag:
Bisher sieht es für mich so aus, dass du keineswegs die kritische Person bist, für die du dich hältst.
Möglicherweise irrst du dich in der Beurteilung von Wahrscheinlichkeiten. Das ist nichts Besonderes, in der Stochastik gibt es kontraintuitive Einsichten - so ähnlich wie die bekannten optischen Täuschungen.

Wenn du Zeit und Lust hast, schau dir mal die Grundzüge der Stochastik an, die sind Schulbuchwissen. Es lohnt sich.
  • 15.04.2017, 23:02 Uhr
  • 1
Zu Deiner Information. Als ich die letzten zwei Jahre hier in HD an der Hölderlinschule war, waren die Fächer Physik und Mathematik meine besten Fächer. Die Direktorin und die Mathelehrerin wollten, dass ich Mathematik studiere!
So viel zu meiner Kritikfähigkeit

Im Übrigen unterscheide ich tatsächlich immer, oft und meist, vielleicht liest Du nicht genau genug.

Inzwischen bin ich auch davon überzeugt, dass es sinnlos ist, Dir mit Beispielen zu kommen. Du willst sie einfach nicht verstehen.

Ein letztes Beispiel. Man unterscheidet bei den Tierkreiszeichen kardinale, fixe und bewegliche. Man beginnt mit dem Widder als kardinales Zeichen. Damit sind Stier und Skorpion fixe Zeichen.
Diese beiden bilden weitgehend die jeweilige Persönlichkeit in den zwei ersten Lebensdritteln ab.
Nun hast du 2x fixe Zeichen, was Deine intellektuelle Fixierung hinlänglich beschreibt.

Der AC, den man eher im Alter lebt, ist bei Dir beweglich, also kann die Welt noch darauf hoffen, dass Du eines Tages mit anderen Augen siehst.

Auf Dich könnten noch viele Überraschungen warten - dafür brauche ich keine Stochastik, das w e i ß ich.
  • 16.04.2017, 09:22 Uhr
  • 0
Obwohl eine Geburt IMMER möglich ist, zeigt das Horoskop des Kindes IMMER eine starke Verbindung zu den Eltern auf, da Sonne, Mond und Aszendent (mindestens 1 Faktor!) in den gleichen Zeichen des Tierkreises auftreten.

Das IST Vererbung, die von der Astrologie mit ihren MItteln und Erfahrungen b e w i e s e n wird!

Das habe ich hier bei wize.life in den Beiträgen über das englische Königshaus und die Fürstenfamilie von Monaco ausführlich aufgezeigt.
_______

Diese sehr leicht nachprüfbare Situation beweist, dass hinter allem Geschehen eine ordnende Macht/Gott/Geist steht.

Im NT, reich an Metaphorik, taucht das Bild auf, das kein Haar von unserem Haupt fallen könne, ohne dass es Gott wisse.

Es ist auch ein Beweis für die Lehre der Reinkarnation, die sich durch die Stellung des Saturn in Verbindung zu den Eltern sehr gut erkennen lässt.

Ebenso ist es möglich zu erkennen, ob es eine Liebe auf den ersten - oder gar zweiten oder dritten Blick - ist. ...

EIne Fülle großartiger Einsichten in das Geschehen im Leben eines Einzelnen und in das Weltgeschehen, was die Faszination dieser alten empirischen Wissenschaft zu erklären vermag.

Dass man keine Augenoperation ohne eine lange Ausbildung durchführen kann, wird wohl einleuchten.
Ebenso lässt sich diese Kunst nicht verstehen, ohne dass eine Ausbildung stattgefunden hat.
  • 16.04.2017, 09:36 Uhr
  • 0
Edith,
Es freut mich, dass wir das Thema weiter diskutieren können.
Du sagst: die Geburt ist IMMER möglich und die Zeichen der Vererbung sind IMMER vorhanden.
Das ist ein Widerspruch - wie ein viereckiger Kreis.
Erklärung: nehmen wir als Beispiel eine Schwangere, die ihr Kind nach den medizinischen Regel in den nächsten 3 Wochen bekommen wird. Nehmen wir weiter an, dass diese Frau sehr reisefreudig ist.
Dann haben wir einen Zeitraum von 3 Wochen und einen praktisch beliebigen Geburtsort.
Würden wir für alle Zeitpunkte in diesen drei Wochen sowie für sämtliche Geburtsorte in hunderten von Kilometern im Umkreis die jeweiligen Horoskope berechnen, bekämen wir Hunderttausende verschiedene Horoskope. Da das Kind in diesem Zeitraum und in diesem Bereich geboren werden wird muss eines davon das richtige sein.
Nun ist es aber kaum vorstellbar, dass alle hunderttausende von Horoskopen diese Vererbunszeichen zeigen. Es werden mit Sicherheit einige dabei sein, die keine Spur von Vererbung aufweisen. Daraus folgt - wenn deine Behauptung richtig ist - dass das Kind zu diesen Zeitpunkten an diesen Orten mit Sicherheit NICHT geboren werden wird: du behauptest ja, dass die Vererbungszeichen immer vorhanden sein müssen. Und das ist ein Widerspruch zu deiner These, dass die Geburt immer stattfinden kann.
Deine These ist also widersprüchlich und damit falsch - tut mir leid.
  • 16.04.2017, 10:26 Uhr
  • 0
In 3 Wochen können keine "hundertausende" Horoskope zustande kommen.
Das ist der erste unscharfe Einwand.
2. An j e d e m Tag läuft der Aszendent, egal wo, durch a l l e Tierkreiszeichen.

Also sagen wir einmal, die Frau hätte die Sonne im Löwen, bekommt aber ihr Kind irgendwann im März..
Dann kann das Kind natürlich nicht die Sonne im Löwen haben!
Aber vielleicht steht dann der Mond des Kindes im Löwen.
Oder vielleicht hat der Vater die Sonne im Löwen - dann erbt sie den Sonnenstand vom Vater.

Und an j e d e m Tag steht eins der 12 Zeichen zur Verfügung also auch der Löwe ! , weil eben der AC nur zwei Stunden braucht, also könnte die Frau in den 3 Wochen zu einer TAGESZEIT geboren werden, zu der gerade das Zeichen des Löwen am Osthimmel erscheint-

Also noch einmal, Volker: Da ein Kind Eltern hat, stehen 6 Zeichen zur Auswahl, manchmal weniger, wenn die ELtern Sonne und Mond im gleichen Zeichen haben.
Verstehst du denn diese Aussage überhaupt??

In den 3 Wochen k a n n das Kind also auf jeden Fall durch seinen Aszendenten mit Vater oder Mutter verbunden sein.
Dann k ö n n e n noch die Sonnezeichen oder Mondzeichen hinzukommen.

Aber wieso wählst du "Phantasie-Beispiele" statt sich mit bereits vorhandenen r e a l e n Daten zu beschäftigen.

Lies wenigstens den ersten Beitrag. Da muss dir der Beweis doch geradezu ins Gesicht springen.
  • 16.04.2017, 10:53 Uhr
  • 0
Volker,
hier ist ein Geständnis und ein B e w e i s dafür, dass man Gott nicht ins Handwerk pfuschen d a r f und k a n n .

EIne Frau ist am Samstag, dem 3. August 1974 in der Frauenklinik in Karlsruhe, Chefarzt, Dr. L.
Sie hat mit ihm ausgemacht, er möge den Kaiserschnitt am folgenden Dienstag, den 6. um 10.30 machen, weil sie ihrem Kind den schönen Waage-Aszendenten 'schenken' möchte.
Sie denkt, es solle NICHT den schwierigen Steinbock AC ihres Mannes bekommen.
Der Arzt, aufgeschlossen, sagt ihr das zu.

Zur Vorbeugung solle sie aber schon am Samstag, dem 3. in die Klinik kommen.

Die Frau ist also am 3. August 1974 morgens in der Klinik, als plötzlich Wehen einsetzen - der Arzt muss die Operation vorziehen, das Kind wird um 18.26 in Karlsruhe geboren und hat den Aszuendenten im Steinbock. !

_______

Das ist die einzige V erbindung zu den ELtern, Sonne und Mond stehen an einer anderen Stelle.
Der Vater hat den Aszendenten, die Sonne und 3 andere Planeten im Steinbock, die Mutter hat ebenfalls die Sonne im Steinbock,.

Bei so viel Steinbockeigenschaften 'musste' das Kind auf jeden Fall auch dieses Zeichen besetzen.
_________

Es werden aber auch Winkelaspekte vererbt.
Z.B. hat ein Mensch Venus Konjunktion Mars,
Dann kann sein Kind Venus Konjunktion/Opposition/Quadrat Mars haben.

etcetcetc.
  • 16.04.2017, 11:08 Uhr
  • 0
Edith,
Du sagst also, dass praktisch für alle möglichen Horoskope aller infrage kommenden Zeiten und Geburtsorte so etwas wie Vererbung zu sehen ist?

Dann gilt das natürlich für alle Kinder die im fraglichen Zeiraum an allen möglichen Ortengeboren werden und zwar unabhängig davon, wer die Eltern sind!

Das wäre ungefähr so, wie wenn du behauptetest, dass am Tage der Geburt des Kindes morgens die Sonne aufgeht und dies davon komme, dass am Tag der Geburt der Eltern morgen ebenfalls die Sonne aufgegangen sei. Dann trifft diese Vererbung immer zu und ist damit kein interessantes Merkmal.
  • 16.04.2017, 11:20 Uhr
  • 0
Nein, Volker,

ich habe Folgendes gesagt:
Ein Kind, das irgendwo geboren wird, hat mit Sicherheit Vater und Mutter.

Der Ort und die Zeit seiner Geburt bestimmen den Aszendenten.
Vielleicht stimmt dieser mit dem AC von Vater oder Mutter überein.

Falls nicht, würde der Sonnenstand oder der Mondstand der Eltern an die Stelle treten.

Wenn die Astrologie sagt, dass Sonne und Mond die Persönlichkeit eines Menschen bestimmen, ist es doch naheliegend, dass Kinder diese Stellungen als 'Erbgut' übernehmen.

Dass das tatsächlich so ist, und sehr viele Faktoren mitspielen m ü s s e n , damit es überhaupt zu dieser Übereinstimmung kommen k a n n , zeigt die Größe des Geistes, der das alles aus sich erzeugt hat.
  • 16.04.2017, 11:48 Uhr
  • 0
Ein Sophist verdreht Dinge, lässt Wichtiges aus.

Du willst mit dem Hinweis auf die aufgehende Sonne die Angelegenheit lächerlich machen.

Was Du vergessen hast, absichtlich vergessen hast, ist die Tatsache, dass zwar die Sonnen der Eltern auch am Morgen ihrer Geburt aufgegangen sind, aber diese Sonnen standen v o r d e m g l e i c h e n Sternbild wie die Sonne ihres Kindes.

Das ist unehrlich, Volker, lass bitte solche Finten weg.
  • 16.04.2017, 14:37 Uhr
  • 0
Edith,
Tut mir leid, ich wollte mit diesem lächerlichen Vergleich nur deutlich machen, dass eine Vererbung, die man an allen infrage kommenden Horoskopen findet, keine Aussagekraft besitzt.
  • 16.04.2017, 22:17 Uhr
  • 0
So, jetzt weiter mit dem Dickbrettbohren.

"Ein Kind, das irgendwo geboren wird, hat mit Sicherheit Vater und Mutter.
Der Ort und die Zeit seiner Geburt bestimmen den Aszendenten.
Vielleicht stimmt dieser mit dem AC von Vater oder Mutter überein.
Falls nicht, würde der Sonnenstand oder der Mondstand der Eltern an die Stelle treten."

und

"In den 3 Wochen k a n n das Kind also auf jeden Fall durch seinen Aszendenten mit Vater oder Mutter verbunden sein.
Dann k ö n n e n noch die Sonnezeichen oder Mondzeichen hinzukommen."

Ja das leuchtet mir ein.

Aber kann man dann das kindliche Horoskop nicht auch auf die gleiche Weise mit dem Horoskop eines beliebigen Menschen in Verbindung bringen? Auch mit solchen, die mit dem Kind gar nicht verwandt sind?

Ja oder nein?

Falls ja, ist die Verbindung nichts wert, sie kommt dann häufig zwischen beliebigen Horoskopen vor und hat mit "Vererbung" (also der Übertragung von den Eltern auf das Kind) nichts zu tun.

Falls nein, könnte man damit Vaterschaftstests machen. Wenn eine "Vererbung" zwischen einem Mann und dem Kind nicht nachweisbar ist, könnte der Mann nicht der Vater sein. Das gilt mindestens dann, wenn Horoskop des Kindes keine "Vererbungszeichen" mit dem der Mutter aufweist
  • 16.04.2017, 23:01 Uhr
  • 0
Volker, Du betreibst Rabulistik.

Wenn ein Kind blaue Augen hat und die Mutter auch, dann heißt es doch, sie habe die von der Mutter geerbt. Haben die Eltern keine blauen Augen, sucht man bei den Großeltern.
Dabei gibt es Millionen von Menschen mit blauen Augen.

Natürlich gibt es Personen auf der Welt, die Sonne oder den Mond oder den AC wie dieser gerade geborene Säugling haben. Deshalb MÜSSEN sie doch nicht die Eltern sein!
Was ist denn das für eine komische Gesprächsführung??

Wenn zwei dieselben Markenschuhe tragen, müssen sie auch nicht miteinander verwandt sein


Außerdem gibt es a n d e r e Vererbungsmerkmale, die sich im Horoskop deutlich zeigen, nämlich Winkelaspekte zwischen den Planeten.
Beispiel. Da hat ein Kind Venus Konjunktion Saturn, und sowohl Vater als auch Mutter Venus Quadrat Saturn.
Also dieselben Planeten und gleich wirkende Aspekte.

GIb auf, Volker, die Situation ist so, wie sie ist, und das wird auch in den Lehrbüchern immer erwähnt.
Es ist ein Beweis dafür, dass sich in einer Familie Menschen treffen, die sich mitunter recht ähnlich sind.

Meist tritt noch ein anderes Merkmal hinzu. Da steht der Saturn des einen auf Sonne/Mond/AC - dann weiß man, dass diese beiden etwas miteinander auszugleichen haben, also eine karmische Begegnung gegeben ist.
Das findet man meist bei Ehen, also intensiven Beziehungen.
(Der Saturn Deiner Frau z.B. auf Deinem Mond!!!
Die Interpretation könnte nicht passender sein.)
  • 17.04.2017, 08:45 Uhr
  • 0
Edith,
So, bin wieder da.

Deine These war, dass sich bestimmte astrologische Merkmale vererben, also IMMER beim Kind vorhanden sind, falls sie bei den Eltern vorhanden sind.

Es wäre nun zu prüfen, ob es nicht so ist, dass diese Merkmale bei jedem beliebigen Horoskop - und nicht nur bei den Eltern - zu finden ist.
Ich brachte schon das Beispiel, dass sich das "astrologische Merkmal" dass am Tage der Geburt die Sonne aufgeht auch IMMER bei den Nachkommen findet - weil es sich einfach bei jedem findet.

Dein Beispiel mit den blauen Augen ist irreführend: blaue Augen gibt es sicher nur bei einem Teil der Bevölkerung.
Bei deinen astrologischen Merkmalen, die sich vererben sollen, schreibst du ja:
"Vielleicht stimmt dieser mit dem AC von Vater oder Mutter überein.
Falls nicht, würde der Sonnenstand oder der Mondstand der Eltern an die Stelle treten."

Ich übertrage das mal auf das Beispiel mit den blauen Augen:
"Vielleicht hat das Kind ja blaue Augen. Falls nicht, hat es vielleicht braune Haare oder die Nase gleicht der der Mutter oder des Vaters"

Die Frage ist nun, bei wieviel Prozent der möglichen Horoskope man KEINE der Vererbungszeichen finden kann.

Meine Vermutung ist die, dass man IMMER welche finden wird, wenn man nur lange genug danach sucht.
  • 19.04.2017, 09:01 Uhr
  • 0
Volker, die Frage mit den Prozenten kann ich Dir nicht beantworten.
Ich mag eigentlich auch keine Statistikern. Gunther Sachs hat allerdings solche Tabellen in seinem Buch, aus denen hervorgeht, wieviel Prozent der Menschen mit Sonne in ... diesen Beruf haben.

Solche pauschalen Feststellungen interessieren mich wenig.
Allerdings sagt er auch, dass sich ein sehr hoher Prozentsatz mit einem Partner verheiratet, der die Sonne im gleichen Zeichen hat.



Nun bleibt die Sonne ja 28-31 Tage in einem Zeichen - das ist eine lange Zeitstrecke. Der Mond ca. 2 Tage , der Aszendent aber nur 2 Stunden.

Also wird der Zeitraum immer enger, und wenn ein Kind Sonne, Mond UND Aszendent in denselben Zeichen hat wie die Mutter, ist das schon sehr beachtlich!
EIn solcher Fall ist der englische Prinz WIlliam, Sohn von DIana. Er hat Sonne und Mond im Krebs und den AC in der Waage - wie seine Mutter!

Man muss eben, um diese 'Überraschung' zu erleben, die Daten von einem Elternpaar und deren Kinder-Daten haben - dann kommt man aus dem Staunen nicht heraus.
_______

Allerdings - und das in die Grund-Voraussetzung - muss man Menschen, Individuen, für sehr interessante 'Studienobjekte' halten. Man kann es auch 'Liebe zum Nächsten' nennen und den Wunsch, ihn zu verstehen.

Wer sich selber am meisten liebt, sollte sich NIE mit Astrologie befassen, obwohl er da einiges über sich selber herausfinden könnte, worauf er sonst nicht kommt.
Aber die Hinwendung zum anderen ist die nötige Voraussetzung für die Beschäftigung mit Astrologie.
  • 19.04.2017, 11:25 Uhr
  • 0
Edith:
<<Obwohl eine Geburt IMMER möglich ist, zeigt das Horoskop des Kindes IMMER eine starke Verbindung zu den Eltern auf, da Sonne, Mond und Aszendent (mindestens 1 Faktor!) in den gleichen Zeichen des Tierkreises auftreten.
Das IST Vererbung, die von der Astrologie mit ihren MItteln und Erfahrungen b e w i e s e n wird!>>

Dazu mal ein anregender Perspektiv-Wechsel:
"Obwohl eine Zeugung IMMER möglich ist, zeigt das Erbgut des Kindes IMMER eine starke Verbindung zu den Eltern auf, da X-Chromosom, Y-Chromosom und Gene (mindestens Multi-Faktor!) in dem gleichen Genpool der Art auftreten.
Das IST Vererbung, die von der Biologie mit ihren Mitteln und Methoden b e w i e s e n wird!"

https://de.wikipedia.org/wiki/Chromo...im_Menschen
  • 19.04.2017, 12:58 Uhr
  • 0
Edith,
Vielleicht ist das die Lösung:
"Ich mag eigentlich auch keine Statistiken. "

Es könnte doch so sein, dass du einen Anschein bereits als Wahrheit akzeptierst.

In der Stochastik gibt es viele Beispiele dafür, dass etwas sehr unwahrscheinlich zu sein SCHEINT, aber in Wahrheit nicht ist.
Das bekannteste Beispiel ist die Wahrscheinlichkeit, dass in einer Gruppe von Menschen mindestens 2 am selben Tag Geburtstag haben. Man meint intuitiv, dass dafür weit mehr als hundert Menschen notwendig wären, schliesslich gibts ja 365 Tage im Jahr.. In Wahrheit ist es schon bei ziemlich kleinen Gruppen wahrscheinlich, zwei gleiche Geburtstage zu finden.

Was die astrologische Vererbung betrifft:
Ich vermute, dass nicht (restlos) alle Kinder diese astrologischen Vererbungszeichen tragen. Bestimmt gibt es auch Ausnahmen.
Und ich vermute auch, dass es viele, viele Menschen gibt, die mit der Familie nichts zu tun haben und trotzdem diese Vererbungszeichen aufweisen.

Einen genaueren Beweis für deine Vererbungstheorie könnte man durch die Untersuchung einer größeren Anzahl von Horoskopen erhalten. Es wäre astrologisch herauszufinden welche von - sagen wir mal zehn - Kindern mit einem gegebenen Elternpaar verwandt sind.

Gerne würde ich diesen Versuch mit dir machen. Ich hab genug Eltern und Kinder in meiner Patientenkartei, mit den zugehörigen Geburtsdaten. Leider braucht ihr Astrologen ja auch die Geburtsstunde und den Geburtsort, drum können wir den Test nicht machen.

Aber vielleicht kann jemand von den Mitlesern mit solchen Daten dienen? Ich selber möchte die Daten meiner Familie nicht veröffentlichen weil ich hier unter Klarnamen schreibe.
Aber sicher gibts doch hier auch Leute die sich mit Kürzeln oder Pseudonymen benannt haben. Die können die Geburtsdaten von sich und ihrem Ehepartner (mit Nickname) sowie von weiteren 10 Personen veröffentlichen, auch erfundenen Personen, darunter eine oder zwei, die wirklich ihre Nachkommen sind.
Edith, du müsstest dann herausfinden, welche das sind.

Ich sage voraus, dass eine eindeutige Zuordnung nicht möglich sein wird.
  • 19.04.2017, 13:38 Uhr
  • 0
Peter,
natürlich gibt es eine biologische Vererbungslehre - das hat doch niemand bestritten.
Ich habe lediglich behauptet - bzw. vorgetragen - es ist l ä n g s t anerkannt als Gesetzmäßigkeit in der astrologischen Literatur - , dass es eine Vererbung der drei wichtigsten astrologischen Faktoren gibt.

Ich habe das auch ausreichend belegt, s. die Links weiter oben!
_____

Volker, was DU willst, ist irrelevant. Ich soll aus einer Unzahl von Kinderdaten herausfinden, welche Eltern dazu gehören ! ! !
Meinst Du, ich lasse mich 1. auf Daten ein, die auch gefälscht sein können?
2. wäre das eine sehr zeitraubende Aktivität, die ich nur für ernsthafte Interessenten machen würde.

Außerdem wäre das gar nicht möglich, weil der Mond, bei einer fehlenden Geburts z e i t (also Stunde, Minute) oft in zwei Zeichen auftreten kann, also im *Übergang.
Allein das könnte das Ergebnis verfälschen.
_____

In Kürze wird ein bekanntes Paar, CLooney und seine Frau Amal Zwillinge bekommen. Das Datum wird in der Presse erscheinen. Es ist also nachprüfbar. Die Daten der Eltern habe ich zum Teil.
Vielleicht habe ich dann Zeit und Lust
________

Volker, diese Diskussion und vor allem die Hartnäckigkeit, mit der Du sie betreibst (ich mache natürlich mit), bestätigt mir erneut, was ich vor 3 Jahren bereits über Dich ausgesagt habe, obwohl ich damals keine Ahnung von dir hatte.
Sonne Trigon Saturn: Ausdauer, Durchhaltevermögen
Sonne Trigon Mars: ein Kämpfer mit allen MItteln
Damals wusste ich auch nicht, dass Du Marathonläufer bist.
Besser konnte die Astrologie das nicht abbilden!

Aber du hast Recht. Bei mir bohrt man dicke Bretter. Wenn ich von einer Sache überzeugt bin, beißt Du auf Granit
Zumal hinter mir wunderbare hochintelligente und gleichzeitig weise Menschen stehen,
  • 19.04.2017, 15:23 Uhr
  • 0
Edith,

"Volker, was DU willst, ist irrelevant. Ich soll aus einer Unzahl von Kinderdaten herausfinden, welche Eltern dazu gehören ! ! ! "

Ja, Edith, das müsstest du schaffen, wenn du deine astrologische Vererbung glaubhaft machen willst. So funktioniert Wissenschaft.

Es scheint ja niemand Interesse zu haben, die entsprechenden Testdaten zu liefern. Du hast aber auch gleich klargemacht, dass du gar nicht dazu bereit bist, einen Beweis für deine These zu versuchen.
Dabei solltest du begierig sein, uns Zweiflern hier zu beweisen, dass du recht hast. Das passt nicht recht zu deiner festen Überzeugung.

Für mich - auch für die übrigen Zweifler - ist es nicht wichtig, wieviele intelligente Menschen mit Doktor- und Professorentiteln der gleichen Meinung sind wie du. Mindestens mich interessieren Fakten.

Ein Genetiker hätte nicht die geringsten Schwierigkeiten aus DNA-Proben von Eltern und Kindern die leiblichen Kinder zu identifizieren. Solange Astrologen das nicht auch können, ist die astrologische Vererbung nicht gesichert - gelinde gesagt.

Könntst du mal erklären, warum du dich gegen einen Beweis so sperrst? Es ist doch bestimmt nicht die Befürchtung, dass du unrecht haben könntest. Was aber sonst? Ein Beweis für die astrologische Vererbung wäre eine Sensation.

Übrigens bin ich offen für alle Vorschläge. Du kannst gerne selber ein Experiment vorschlagen. Soweit ich Daten liefern kann, werde ich das gerne tun.
  • 20.04.2017, 12:45 Uhr
  • 0
Ich muss dir gar nichts beweisen, lieber Volker.

J e d e s Horoskop, das ich exakt berechne, liefert mir Daten , die ich sonst auf keine andere Weise bekommen könnte.
So hat das auch C.G. Jung gehalten, zuerst das Horoskop, dann die Therapie.

Ich warte gern auf die Zwillinge von Clooney

Die Beweise für eine Vererbung habe ich bereits in meinen ca. 4 Beiträgen bei wize.life geliefert. DU kannst sie natürlich 1. nicht lesen, weil du dich nicht dazu herablassen kannst und 2. weil du sowieso den Inhalt nicht verstehen kannst.

Selbst die Übereinstimmung der Zeichen würdest du gar nicht erkennen (wollen).

Du hast Spaß am Formulieren und wirst im nächsten Leben vielleicht Philologie studieren - oder gar Vergleichende Religionswissenschaft.
_____

Verzeih, wenn ich das Thema 'Astrologie', das in diesem Thread nichts zu suchen hat, beende.
  • 20.04.2017, 14:37 Uhr
  • 1
Ich hatte nicht die Zeit und Geduld, bis zum Ende zu lesen, aber möchte beiden hier Respekt zollen für diesen Dialog, der für mich folgerichtig mit Abbruch so endete mangels weiterer Argumente.
  • 20.04.2017, 18:48 Uhr
  • 0
Nein, Knight, weil es Interessanteres gibt, als sich ständig wiederholen zu müssen.

Ich brauche auch keine "Astrologie-Glauber"; die Sache spricht für sich. IMMER!
  • 20.04.2017, 19:30 Uhr
  • 0
Die Sache spricht für sich - eben auch grad hier wieder
  • 20.04.2017, 21:04 Uhr
  • 0
Ich finde das interessant. Die Unterhaltungen mit Menschen wie Edith verlaufen nach einem gewissen Schema.

Sie werden von Edith abgebrochen - unter nicht nachvollziehbaren Begründungen.

Manchmal bricht Edith die Unterhaltung ab, weil sie sich beleidigt fühlt. Dieses Mal hab ich versucht, immer höflich zu bleiben, deswegen hat das nicht funktioniert.

Dieses Mal brachte sie das Argument, sie müsse sich ständig wiederholen. Das war selbstverständlich nicht der Fall, jeder kann es nachlesen. In Wahrheit war es wohl meine Forderung, für ihre Thesen vernünftige Beweise beizubringen - was naturgemäss nicht möglich ist.

Menschen wie Edith brechen die Unterhaltung ab, wenn sie an einen Punkt kommt, wo klar wird, dass ihre Thesen nicht ohne weiteres akzeptiert werden.

Edith macht "Erfahrungen" und zieht ihre Schlüsse daraus - dass diese Schlüsse falsch sein könnten, deckt sie mit weiteren "Erfahrungen" zu.

Edith ist eine interessante Persönlichkeit. Sie ist intelligent, gebildet, hat nach eigenen Angaben sogar Interesse an exakten Wissenschaften wie Mathematik. Trotzdem ist sie nicht in der Lage, über den Tellerrand ihrer "Erfahrungen" hinauszuschauen. Warum bloss?
  • 20.04.2017, 22:20 Uhr
  • 1
Volker, ich will dann mal Klartext reden.
Als Du vor Jahren Deine private Situation ganz offen geschildert hast, dachte ich, ich könnte Dir weiterhelfen, Dich und Deine Situation zu Hause besser zu verstehen.

Nicht von ungefähr trifft man in seiner realen und virtuellen Umgebung immer auf dieselbe Problemsituation.

Nun habe ich im Laufe des Lebens eine ungewöhnlich detaillierte Kenntnis von seelischen Vorgängen gewonnen. Deine Besessenheit , Dich immer und immer wieder mit DEMSELBEN Thema zu befassen, zeigt, dass " Atman in Dir aus tiefer Meditation erwacht ist und Ansprüche an Dich stellt. Er möchte, dass Du einen Schritt vorankommst" .

Du weigerst Dich aber. OK, kein Problem für mich. Aber für Dich schon!

In den nächsten Jahren kann nun zweierlei passieren. Es geschieht ein Wunder und Du erkennst, dass Deine "realistische Sicht der DInge" eine total veraltete und überholte Vorstellung ist.

Oder: es geschehen andere Dinge, die ich absichtlich nicht präzisieren werde.
________

Ich wollte Dir eigentlich helfen - das ist meine Art, mit Menschen umzugehen - , und alle in meiner realen Umgebung wissen das. Ist das nicht verwunderlich, dass ich einen großen Kreis von wesentlich jüngeren Freunden und Freundinnen habe, die meisten 20 Jahre jünger als ich, alle Wissenschaftler.

Du hast für Menschen, die nicht so gestrickt sind wie du, Spott und Verachtung übrig. Zunächst hat mir das sehr weh getan, weil ich nie gelernt hatte, mit Aggression umzugehen.
Jetzt - nach 3 Jahren - macht es mir nichts mehr aus.
Aber ich habe keinen Grund mehr, auf Deine Wünsche, die viel Arbeit für mich bedeuten würden, einzugehen.

Ich MUSS doch nicht die grandiose Wahrheit der Astrologie beweisen, nur weil ein paar kluge Männer zu faul sind, sich selber zu informieren

Guten Abend!
  • 20.04.2017, 22:55 Uhr
  • 0
Edith - Du kannst keine angeblich grandiose Wahrheit beweisen, die es nicht gibt bzw. nur in deinem Kopf und viell. einigen ähnlich gestrickten Fans - das ist letztlich der Punkt hier.
  • 21.04.2017, 02:47 Uhr
  • 0
Hallo Edith,

Erstmal vielen Dank, dass du mir helfen willst, meine Situation zu verstehen - ehrlich.

Es ist für mich aber z.Zt. kein Problem, dass meine Frau religiös ist. Wir kommen da ganz gut mit klar. Jeder hat eben seine Hobbies.

Was ich verstehen möchte ist, wie man sich in eine irrationale Überzeugung verrennen kann. Besser: ich möchte es nachvollziehen können. Bisher ist da eine Mauer, oder besser: eine Panzerglasscheibe, hinter der sich Dinge abspielen, die mir fremd und unverständlich sind.

Du siehst es auch falsch, wenn du schreibst, ich habe für Gläubige (sei''s Religion, sei's Astrologie) nur Spott und Verachtung übrig. Ich möchte solchen Menschen nur aus der Reserve locken, sie dazu bringen, sich zu verteidigen, also ihre Einstellung zu begründen. Und ich hoffte, ihnen so zu Einsichten zu verhelfen.

Die Starrheit, die mir da begegnet - nicht nur bei dir - lässt mich an die Starrheit von Menschen denken, die halluzinieren oder halluziniert haben. Auch diese kann man von ganz offensichtlichen Irrtümern nicht überzeugen. Die Möglichkeit, rational zu denken, ist ihnen abhanden gekommen. Ihre halluzinierten "Erfahrungen" müssen einfach in ihr Weltbild eingebaut werden, sie SIND Realität aus ihrer Sicht und das ohne jeglichen Zweifel.

Aus meiner Sicht macht es wenig Unterschied ob jemand meint, die Zukunft aus den Sternen lesen zu können oder ob er meint, er sei eine Wiedergeburt von Napoleon oder von Jesus. Oder ob er meint, er könne mit Engeln sprechen, oder er habe die Muttergottes getroffen. Ok, ein quantitativer Unterschied ist es schon, aber kein prinzipiell qualitativer.
Nochmals: das soll keine Beleidigung sein, nur der Versuch einer Deutung.
  • 21.04.2017, 09:55 Uhr
  • 0
Man könnte bei Deinem letzten Kommentar, die Anrede ändern und 'Hallo Volker ... schreiben, und es würde so gut passen.
Wenn jemand erstarrt ist, dann brauchst du nur in den Spiegel zu schauen.

Im Übrigen möchte ich auf die geistige Stagnation verzichten, die immer einsetzt, wenn sich bestimmte Leute zu Wort melden.

Bitte nimm zur Kenntnis, dass ich meine Zeit nicht verschwenden möchte.
Über deine tiefschürfenden Diagnosen kann ich nur lachen.
Ich habe Dich einmal beim Team angezeigt, Dein Text wurde gelöscht, eigentlich sollte das reichen.

Solchen Prachtexemplaren von Männern, die in ihrem Leben stecken geblieben sind, im Sumpf aus Bosheit und Arroganz, muss man aus dem Weg gehen.

Du gebrauchst Vokabeln wie 'Zufall' und 'Halluzinationen' und glaubst, damit die Welt erklären zu können. Damit verschiebst du das Problem lediglich auf der linguistischen Ebene, mehr nicht.
Das wäre zu ertragen. Aber diese krude Verbindung von Ignoranz und Nicht-Wissen ist nur kurz zu ertragen.

Lass mich bitte in Zukunft ganz aus dem Spiel.
  • 21.04.2017, 10:26 Uhr
  • 0
Edith,

Auch dieser dein obenstehender Kommentar passt zu meiner These.

Du fühlst dich in die Enge getrieben. Da dir ein Nachgeben - also eine Einsicht in die Tatsachen - nicht möglich ist, reagierst du emotional-aggressiv.

Deswegen sind auch meine und deine Einstellungen nicht vertauschbar. Man kann nicht "Hallo Volker" statt "Hallo Edith" schreiben. Ich bin und bleibe interessiert und vernünftig.
Würdest du mir Beweise liefern, dass du und die Astrologie recht haben, würde ich das (zwar erstaunt) zur Kenntnis nehmen. Es gibt da keine Blockade, kein Denkverbot bei mir und ich muss mich deswegen auch nicht darüber aufregen, wenn man mir meine Meinung korrigiert.
Das ist bei dir fundamental anders: deine Einstellung betr. Astrologie DARF nicht falsch sein, das ist einfach undenkbar, unmöglich,um keinen Preis der Welt. Wenn sie jemand widerlegt, dann ist derjenige im Unrecht, und wenn er seine Argumente bringt, ist er "böse" oder arrogant - weil dir sonst keine Erwiderung mehr einfällt.

Es ist auch keine geistige Stagnation, sich an die Regeln der Vernunft zu halten. Klar, phantasieren ist gelegentlich auch schön, sogar nützlich. Ich lese z.B. gerne Science Fiction. Aber wenn ich das Buch weglege weiss ich, dass darin keine Realität beschrieben wird. Wenn du deine Horoskopbücher weglegst, bleibt der Inhalt für dich Realität - wie die Engel für Rilke.
Es scheint mit immer wahrscheinlicher, dass da eine Störung vorliegt, eine Störung mit verminderter Einsichtsfähigkeit. Keine Beleidigung - nur ein Versuch zu verstehen.
  • 21.04.2017, 11:12 Uhr
  • 0
Du solltest mal Deine Kapazität, Menschen zu v e r s t e h e n in Frage stellen.
Bei mir - und anderen - versagst du da komplett.
Du hast ein vergleichsweise begrenztes Weltbild, und wenn andere ein breit gefächertes haben, übersteigt es Deine intellektuellen Fähigkeiten , damit etwas anfangen zu können.

Warum gibst du nicht einfach zu, dass dir offenbar etwas fehlt, völlig normale Menschen zu verstehen.
Und es ist nötig, Dir zu sagen, dass es kein Mangel an Intellekt, sondern an Charakter ist, Menschen, die man nicht versteht, dauernd zu beleidigen.
Mein Mann hätte Dir den Marsch geblasen, hätte er nur einen Deiner üblichen arroganten Texte gelesen.

Ich finde es schade, dass j e d e s interessante Gespräch im persönlichen Schlamassel endet, weil hier dauernd nur Beschimpfungen stattfinden.
Reagiert doch Euren Frust woanders ab., Volker, Alfred und Werner!
Du, Volker, könntest deine Marathonläufe wieder regelmäßig machen, mindestens zweimal/Woche.
  • 21.04.2017, 11:32 Uhr
  • 0
Edith,
Ich schimpfe doch gar nicht.
Deine Meinung, ich sei zu dumm um dich zu verstehen kann ich natürlich nicht widerlegen, man könnte sie aber zwanglos umdrehen.
Ich gebe auch gerne zu, dass mir etwas fehlt um manche Menschen zu verstehen - deswegen schreibe ich doch hier. Allerdings meine ich immer öfter, nun verstanden zu haben.

Ich hätte auch gerne mit deinem Mann diskutiert, aber Märsche lasse ich mir ungern blasen. Das sind ja nur Vorwürfe etc. Argumente wären mir lieber.
Wenn ich mich recht erinnere, war dein Mann sowas wie ein "Heiler", sicherlich war er sehr von sich überzeugt - das ist für Heiler wichtig, so können sie ihre "Patienten" besser beeindrucken. Von so jemand erwarte ich auch nur "Erfahrungen" und keine Beweise.

Marathonläufe kann ich leider keine mehr machen - die Gelenke machen nicht mehr mit. Leider.
  • 21.04.2017, 11:44 Uhr
  • 0
Meine Meinung, Du seist zu dumm, kannst du gern umdrehen .Dann sind wir beide "zu dumm", schön, dass Du von deinem Thron herabsteigst.
Nein, bei meinem Mann würdest du sicher den Kürzeren ziehen, er war kein Heiler, sein Bruder war Arzt, er war etwas in der Technik. Da du ja rügst, dass ich hier ein bestimmtes Wort zu häufig benutze, lasse ich die wissenschaftliche Bezeichnung weg.

Schmerzen in den Gelenken, da solltest du wirklich mal den Gerhard Klügl konsultieren.
Du würdest aber vor lauter ungläubigem Staunen einen Begleiter brauchen, der dich gefahrlos nach Hause bringt.
  • 21.04.2017, 11:52 Uhr
  • 0
Ach Edith,
Ich sitze doch auf keinem Thron. Unser beider Denkvermögen ist sicher begrenzt.
Ich hab auch kein Interesse daran, den Kürzeren oder den Längeren zu ziehen. Mir geht es darum, zu lernen, nicht gegeneinander zu kämpfen.
Vielen Dank für deinen Ratschlag, einen Heiler für meine Gelenkbeschwerden aufzusuchen. Aber ich bin 67, in dem Alter sind gewisse Gelenkbeschwerden normal - vor allem, wenn man früher wie verrückt Ausdauersport betrieben hat. Wie sagt schon die Bibel: alles hat seine Zeit - auch Marathonläufe.

Übrigens fällt mir gerade auf, dass meine Frau ähnlich argumentiert wie du. Ich solle mich doch mal gesundbeten lassen und ich würde staunen, wie gut das funktioniert. Aber seit ich einen Gesundbeter hier in der Hauskirche hatte der wirklich behauptete, er können Beine wachsen lassen (!), glaube ich denen garnix mehr.
  • 21.04.2017, 13:01 Uhr
  • 0
Dann musst du eben weiter Schmerzen haben.
Mit 67 habe ich noch 3 Stunden Tischtennis gespielt, ohne Pause und ohne Schmerzen.

Selbst Gelenke bleiben gesund, wenn man geistig etwas elastischer ist
Das sagte Rudolf Steiner, aber den hast du ja auch nicht gelesen und deshalb ist alles, was du nicht gelesen hast, Quatsch.
  • 21.04.2017, 13:15 Uhr
  • 0
Edith,
Es ist ja nicht so, dass ich ans Bett gefesselt wäre.

Gestern war ich 2 Stunden Beachvolleyball trainieren, dann bin ich 15km mit dem Fahrrad gefahren um im nächsten Hallenbad einige Bahnen Kraul zu schwimmen (unser Hallenbad in der Nachbarschaft wird grade renoviert), dann wieder 15 km mit dem Rad zurück.
Letzten September habe ich mit meinem Partner den 5.Platz bei den Deutschen Senioren Beachvolleyballmeisterschaften erreicht.
Das klappt alles beschwerdefrei.
Für einen 67-jährigen Opa ist das doch ganz passabel.

Nur gerade Marathonlauf: darauf muss ich verzichten. Ehrlich gesagt hab ich das auch nie so gerne gemacht. Jede Woche eine 35 km-Einheit im Training zu laufen, das ist doch mühsam. Auch wenn man dann die 42 km unter 3 Stunden schafft. Die 10km-Läufe waren mir lieber. Aber man kann eben nicht alles haben. So ein bisschen Vernunft ist auch in dieser Beziehung nicht verkehrt.
  • 21.04.2017, 13:30 Uhr
  • 0
Um Deine Aggressivität unter Kontrolle zu kriegen, solltest Du vielleicht noch 1-2 Stunden mehr täglich einplanen. Wie wärs mit Boxen.
Und den Aufenthalt hier auf eine Stunde begrenzen und mir möglichst aus dem Weg gehen.
  • 21.04.2017, 13:37 Uhr
  • 0
Edith,
Ich warte ja nur bis Bea ausgeschlafen hat, heut mittag hab ich frei und sonst nix zutun.
Lies nochmals meine Beiträge oben: da ist nichts Aggressives. Und vergleich dann mal mit deinen Beiträgen.
Aaaah, grad ist sie aufgewacht..
  • 21.04.2017, 13:40 Uhr
  • 0
Ich geh jetzt ins RIver Café mit einer atheistischen Freundin - Mond in der Waage, das haben fast alle hübschen Frauen ...und klug, Merkur gut aspektiert im Skorpion ...
  • 21.04.2017, 13:40 Uhr
  • 0
hört sich fast so an, wie Skorpion in Aspik ... hehehe
(Gruß an die atheistische Freundin )

Ich hatte übrigens gerade mal wieder Mahler auf dem Kopfhörer: Sinfonie Nr. 1 - "Der Titan" ... toll
  • 21.04.2017, 16:31 Uhr
  • 0
Von Mahler kenne ich die Kindertotenlieder, habe sie aber schon lange nicht mehr gehört.
Seit einiger Zeit höre ich fast nur noch Geigenkonzerte, und ich liebe David Garrett!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich bin Klassik-Fan, aber ich finde es super, wenn dieser junge Künstler alle Musikrichtungen miteinander verbinden möchte. Das ist ganzheitliches Denken, ohne Allüren, jedem das Recht auf seine individuelle Neigung zugestehend.
Kultiviert und WUNDERSCHÖN!
(6-fache Jungfrau - sehr schwierig für Partnerschaften/Ehe)
Aber sehr exakt ... und deshalb zu kritisch.
  • 21.04.2017, 17:21 Uhr
  • 0
Ja, er erinnert in seinem Auftreten (und Spielfluss) ein wenig an Paganini ... Gelegentlich höre (sehe) ich ihn auch.

Jeder hat da natürlich so seine Favoriten. Für die Violine ist es für mich vor allem Jascha Heifetz, aber auch David Oistrach, Leonid Kogan und Yehudi Menuhin ...
  • 21.04.2017, 18:27 Uhr
  • 0
Yehudi Menuhin habe ich mit dem Beethoven Konzert in der Royal Albert Hall in London gehört. Es war das erste Konzert, dass er nach dem Krieg - als Friedensangebot - gab.

Übrigens meditierte er täglich
  • 21.04.2017, 18:40 Uhr
  • 1
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Buddhismus ist nicht intolerant oder wird fundamentalistisch religiös. Buddhismus ist keine Religion.
  • 10.04.2017, 17:48 Uhr
  • 0
Auch der Buddhismus ist in sich plural - und der größte Teil des Buddhismus, gerade der tibetische, ist sehr religiös.
  • 10.04.2017, 18:14 Uhr
  • 2
Du nennst es religiös. Es ist aber "nur" spirituell. Keine Religion.
  • 10.04.2017, 18:43 Uhr
  • 0
Für (fast) jeden Buddhisten ist Buddhismus eine Religion. PS: ich rechne mich zu den Zen-Buddhisten, auch wenn ich nicht konvertiert bin.
  • 10.04.2017, 19:08 Uhr
  • 0
Die Buddhisten, und für mich auch, die ich kenne sehen es eher als ganzheitliche Lebensweise denn als Religion. Allerdings kenne ich persöhnlich nicht so viele.
  • 10.04.2017, 22:02 Uhr
  • 0
Nun, es ist eine Definitionssache. Wenn man den Begriff "Religion" vermeiden möchte, kann auch die christliche Lehre als Philosophie oder als Lebensweise bezeichnet werden. Aber auch im Buddhismus geht es um Transzendenz, es gibt Liturgien und Riten, es gibt Schriften, die wiederholend rezitiert und verinnerlicht werden, eine Ethik, sogar ein religiöse Lehre und Erläuterung (Taisho) und nicht zuletzt Konfessionen und Organisationen und dazugehöriges Personal. Alle Merkmale, die zu einer Religion gehören, schon recht formal gesehen.
  • 10.04.2017, 23:08 Uhr
  • 2
Übrigens: spirituell = religiös, weil es ja um eine weitere Dimension geht, um transzendente Erfahrungen. Das ist nun mal das Wesen des Religiösen, in welcher Gestalt auch immer sie gestaltet wird.
  • 11.04.2017, 13:12 Uhr
  • 1
Es gibt auch noch eine andere Begründung:
Der Buddhismus verheißt Erlöschen des Leidens.
Die vier edlen Wahrheiten:
1. Die Wahrheit vom Leiden
2.Die Wahrheit von den Ursachen des Leidens. (Gier, Hass, Verblendung)
3.Die Wahrheit vom Erlöschen des Leidens.
4.Der Weg zum Erlöschen des Leidens,
sind Grundlage des gesamten Buddhismus - gleich welcher Schule.
  • 11.04.2017, 13:49 Uhr
  • 0
Heinz; Übrigens wird der Buddhismus seinen friedfertigen Ruf nicht immer gerecht. Schau mal nach Myanmar, was dort Buddhisten mit der muslimischen Minderheit der Rohyngya machen.
  • 11.04.2017, 13:57 Uhr
  • 0
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Der säkularer Humanismus ist ein Merkmal nihilistischer Tendenz seit der Aufklärung. Denn was die Religion, insbesondere das Christentum und der Islam, großgezogen hat war der natürliche Trieb zur Wahrhaftigkeit. Nämlich die Abwertung des Diesseits und Aufwertung des Jenseits, sowie die daraus erschaffende Ethik. Dieser Trieb zur Wahrheit wird immer aktiv sein und richtet sich letztendlich gegen die Religion selber und deckt ihre Verlogenheit auf. Der Weg zum Nihilismus ist frei. So betrachtet ein erheblicher Fortschritt der Menschheit aus der Ünmündigkeit durch die christliche Ethik. Aber es ist nur ein passiver Nihilismus. Der säkularer Humanismus trägt in sich noch die logische Negation der Negation. Das heißt christliche Werte wie z.B. Nächstenliebe und insbesondere das Gleichheitsprinzip bleiben erhalten.
Denn der säkularer Humanismus entspricht aus dem Satz : “Der Mensch ist das Maß aller Dinge” Wenn A = C ist, und B = C ist , dann muß A = B sein.
Wenn ich nicht mehr bin als ein Mensch und du auch nicht mehr bist als ein Mensch, dann müssen du und ich dasselbe sein. Der Mensch wird zum abstrakten Begriff nach dem ich mich moralisch pflichtgemäß mein Leben gestalten soll, sonst bin ich ein Unmensch und somit nicht gesellschaftsfähig .Das moderne Wort dabei ist "Soziopath mit wenig Empatie". Dieselbe moralische Versklavung wie bei den Religionen. Der aktive Nihilismus würde die Tendenz seit Ende des Christentums bis zur letzten Konsequenz treiben und würde neue Wege suchen um den Nihilismus zu überwinden. Z. B. den säkularen Humanismus durch den moralischen Individualismus zu ersetzen. Das wäre der erste Schritt zum Übermenschen an Stelle von Gott, Allah und andere Märchenfiguren. Aber der Übermensch ist allgemein nicht erwünscht.
Würde aber das Ziel der Evolution sein.
  • 09.04.2017, 16:47 Uhr
  • 0
Nun müsste erst einmal der Begriff 'Übermensch' definiert werden.
Um es abzukürzen, der Mensch entwickelt sich sehr wohl weiter, wenn auch langsam, oft nicht wirklich erkennbar. Ich finde, dass hier die 'Graves Levels, bzw. -Spirals' das sehr schön veranschaulicht haben.
Evolution, sprich Weiterentwicklung lässt sich nun mal nicht aufhalten.
  • 10.04.2017, 08:43 Uhr
  • 0
Ja, Renate - natürlich entwickelt sich der Mensch weiter. Allerdings ist dazu der evolutionäre natürliche Prozess zu langsam, auch angesichts der menschlichen Anpassung an die Welt und menschlichen Anspruches der Einrichtung der Welt nach des Menschen Bedürfnissen. Der Über-Mensch ist daher ein Kulturprodukt, keine Naturprodukt. D.h. der Mensch, der in Zukunft 150 Jahre alt wird, wird ein genetisch veränderter Mensch sein und nicht einer, der durch die Evolution geschaffen wurde.
  • 13.04.2017, 21:34 Uhr
  • 0
Das wiederum glaube ich nicht, Thomas. Du meinst mit 'genetisch verändertem Menschen', dass von außen eingegriffen wurde?
Schau mal rigendwo relativ weit vorne in Genesis steht zu lesen, 'der Mensch ist gemacht, um 120 Jahre alt zu werden'. Wobei ich auch hier denke, dass die Zahl verändert, den Überlegungen der Wahrscheinlichkeit nach nach unten 'korrigiert' wurde. Abraham soll ja 700 Jahre alt gewesen sein. Hier argumentiert man heute mit einer anderen Zeitrechnung, die man damals hatte. Macht aber auch nicht besonders viel Sinn, denn ein jahr dauert nun mal ein Jahr und dumm waren die Menschen damals keineswegs, dass sie sich derart vertan hätten, wenngleich sie nicht unbedingt auf den jeweiligen Geburtstag geachtet haben.
Wie auch immer, da scih auch Gehirnzelen neu bilden, wie man seit einiger Zeit weiß, das heißt insgeamt eine ständiger Neubau von Körperzellen schlechthin stattfindet und bei guter Lebensführung, kann der Mensch wirklich sehr alt werden.

Und ich glaube auch, dass sich Evolution schnell vollziehen kann, wenn es mal 'klick' gemacht hat. Ich spreche von den 'Aha-Erlebnissen', die man gelegentlich hat. Sowas kann ein Leben komplett verändern. Auch eben das gesellschaftliche Leben.
  • 14.04.2017, 10:35 Uhr
  • 0
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hast recht!
  • 09.04.2017, 14:04 Uhr
  • 0
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Thomas,

danke für diesen ausgezeichneten Beitrag!

Ich glaube, man hat es heute als Theologe tatsächlich unglaublich schwer. Auf der einen Seite der Sog der digitalisierten Welt, der sehr viel größere Reiz eines Smartphones als der Bibel, und auf der anderen Seite die zementierte Wissenschaftsgemeinde, die alles ausmessen will, um es akzeptieren zu können.

Hinzu kommt ein drittes: der erstaunliche Aufstieg der sog. Esoterik, jener ursprünglich geheimen Wissenschaft, seit der MItte des letzten Jahrhunderts.
Nicht weniger als 30 % aller Veröffentlichungen in Buchform haben das zum Thema!
Eine Flut von Wissen, das zum Teil großartig, zum Teil erheblich verkürzt und vereinfacht ist.
Und wieder muss der Leser entscheiden, was richtig und was falsch ist.
Und wieder ist es eine Überforderung! Für sehr viele...

Deshalb bin ich inzwischen so weit, dass ich jedem seine Weltanschaung von Herzen gönne.
Er wird seinen Weg , seine Abwege, seine Umwege selber gehen, gehen müssen, denn ich weiß aus Erfahrung in Indien, was Karma bedeutet und wie sicher das eintritt.
Wir haben Sprichwörter, die das auch als Volksweisheit anbieten: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück.

Ich lebe mein Leben, weiß, was die eigene Einstellung zu mir, zum anderen b e w i r k t, weiß um die ungeheure Kraft, die in uns lebt und wirkt und bin mit meinem sehr langen Leben in absoluter Harmonie.
  • 09.04.2017, 10:59 Uhr
  • 3
<<Der ganze Tross ... ist uns beiden hierher gefolgt.>>

Nö, der war schon vor Euch hier ...
  • 13.04.2017, 19:53 Uhr
  • 0
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