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Über die Kraft

07.05.2017, 10:57 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Über die Kraft

Die Kraft ist etwas, was uns zu leben befähigt. Aber was ist sie ganz konkret? Ich nenne sie Lebensenergie, die ihr als Menschen aus dem Atem und der Nahrung bezieht. Was wichtiger ist, muss ich nicht andeuten. Nicht sehr lange kann ein Mensch mit dem Atmen aussetzen, er kann aber eine Woche (oder mehr) keine Nahrung zu sich nehmen.

Dennoch wirken viele Menschen kraftlos, weil sie sich selber durch falsches Denken ent-mächtigen. Sich selber er-mächtigen ist zu einer Art Gesellschaftsspiel geworden, an dem sich viele beteiligen. Es gehört zu der Phase der Selbstverliebtheit, die sich seit Entwicklung der digitalen Fotografie immer stärker entwickelt hat. Alles ist fotogen geworden, muss für die Ewigkeit festgehalten werden. Man er-mächtigt sich, alles zu können.

Gleichzeitig setzt eine Gegenbewegung ein, die Ent-mächtigung der eigenen Person. Ihr nennt es Burn-out. Es ist eine Art Überfall aus der ätherischen Welt, denn da findet der Energieaustausch statt, da gibt es auch sog. 'Energieräuber'. Es handelt sich dabei um Menschen, die sich auf einem sehr niedrigen Bewusstseinsniveau befinden und sich vor allem durch ihre Aggressionen bei anderen festsaugen und sie verletzen. Niemand sollte, wenn er zu Unrecht angegriffen wird, sich auf ein Streitgespräch einlassen. Handelt es sich dabei um sehr sensible Menschen, kann ihnen dabei in der Tat Schaden zugefügt werden. Wie Kraken greifen gewisse Menschentypen nach jenen, die sie nicht verstehen, nicht verstehen wollen und rauben ihnen Lebenskraft. Sehr gut ist dieser Vorgang von James Redfield in seinem Meisterwerk, dem Kultbuch „Prophezeiungen von Célestine' beschrieben worden.

Deshalb mein Rat an alle, die mitdiskutieren. Gehen Sie Menschen aus dem Weg, die Sie persönlich beleidigen. Am besten Ihre Wege kreuzen sich nicht mehr. Der Raub von Energie ist in sozialen Netzwerken zur Tagesschlacht geworden und der einst sehr wohltätige Gedanke, die Menschheit einander näher zu bringen, hat sich als Illusion herausgestellt.
Menschen begegnen sich in der realen Welt, sie treffen sich virtuell. Manchmal – in wenigen Fällen – sind tiefere menschliche Begegnungen möglich, aber sie bleiben in der Minderzahl.

Gedankenaustausch ist notwendig, aber ein Mindestmaß an Achtung ist ebenso notwendig, um Verluste zu vermeiden.

© KH

16 Kommentare

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Wer ist denn "KH"?
Er/Sie (es) wird ja demnach auch Erfahrungen in soz. Netzwerken gemacht haben ...

Nebenbei, "Energieräuber" haben wir hier in Afrika auch - man nennt sie "Stromdiebe" (hehehe )
  • 08.05.2017, 09:12 Uhr
  • 0
Ja, KH ist jemand, der Erfahrungen in soz. Netzwerken gemacht hat.
'Energieräuber' wirst du tatsächlich überall auf der Erde finden, das ist kein geographisches, sondern ein psychologisches Phänomen.
  • 08.05.2017, 09:17 Uhr
  • 1
Wenn Du mit dem "psychologischen Phänomen" die Angst meinst, einen Strommasten unbeschadet zu erklimmen, stimmt es wohl ...
  • 08.05.2017, 09:20 Uhr
  • 0
Dass sich deine Art, Räüber zu definieren, von meiner Art unterscheidet, ist nur normal.
Warum weichst du aber aus? ? ?
Trifft es nicht zu, dass Hetze und Missgunst und vor allem abstruse Beleidigungen im Netz so zugenommen haben, dass viele sensible Menschen darunter leiden?

Wie fühlst du dich denn, wenn du ein Konzert von Brahms hörst? Spürst du da keine Veränderung deiner seelischen Gestimmtheit?

Weißt du, der du noch dazu in Afrika lebst, nicht, dass Gedanken töten können?

Und wieso bemühst du dich immer - genau wie ich - Experten oder Koryphäen hinzuzuziehen, damit diese den Gegenwind mit auffangen können?

In der realen Welt geht man sich aus dem Weg. Meist trifft man auch gar nicht solche Leute, Sie sind im Grunde feige und zeigen hier nur ihr wahres Gesicht.
Deswegen ist die Warnung von KH durchaus am Platze.
  • 08.05.2017, 09:31 Uhr
  • 1
Edith,
Gedanken koennen nicht toeten (oder bestenfalls ihren Denker, der die Gedanken physiologisch auf sich einwirken laesst! ...).
Dass Hetze, Missgunst und Falschinformation im Netz zugenommen haben, ist inzwischen trivialer Fakt (und kein alternativer ). Man kann dem aber einfach ausweichen, ein Mausklick genuegt!

Und zu Brahms (u. a.) - natuerlich bewirkt diese Musik eine 'Veränderung meiner seelischen Gestimmtheit'. Und das ist auch gut so ...
  • 08.05.2017, 09:42 Uhr
  • 0
Ich habe durch meinen Beruf einige Kontakte zu Afrikanern gehabt, die mir davon berichtet haben. Ich sehe mich nicht veranlasst, deren Berichte in Zweifel zu ziehen.

Ich weiß, was Gedankenkraft bewirkt, s. dazu Emile Coué, dessen Autosuggestionen mittlerweile hinreichend bekannt sind.

Im Übrigen verweise ich auf das erste Buch von James Redfield - danach folgte eine Reihe weiterer Bände, weil das erste ein Bestseller geworden war.
In einem der ersten Kapitel gibt es eine Szene zwischen einem jungen Mädchen und ihrem Vater, der ihr ständig Vorhaltungen macht.
Dieses Beispiel gebraucht Redfield, um seine These vom "Energieraub" zu untermauern.

Ich erlebe das Gegenteil, wenn ich mit bestimmten Menschen zusammen bin, die meine spirituelle EInstellung teilen. Ich denke, das lässt sich mühelos verallgemeinern.

Nein, mit einem Mausclick ist das nicht getan. Es gibt auch virtuelles Stalking. Das habe ich im ersten Halbjahr hier erlebt und vor Kurzem wieder.
Wenn man diese Personen sperrt, ist das auch keine akzeptable Lösung.
  • 08.05.2017, 10:28 Uhr
  • 1
Ja, wenn Du diese Art 'Gedankenkraft' meinst, trifft das wohl für Afrika zu. Hier ist "Witchcraft" ein verbreitetes Phänomen - nicht nur in ländlichen Regionen! Mir berichtete kürzlich ein Afrikaner in voller Überzeugung von gesichteten Hexenflügen ...
  • 08.05.2017, 12:12 Uhr
  • 0
Wieso u n t e r s c h e i d e s t Du die Kraft der Gedanken?

Ich denke, also bin ich.
Man kann so oder so denken. Gedanken verbinden sich meist mit Gefühlen, guten oder weniger guten. Die Intensität des Fühlens bestimmt den Gedanken.

Die Theosophen sagen: Energie folgt dem Gedanken.

Mit 15 sagte Macron zu seiner Lehrerin. Ich werde sie heiraten. Die Intensität seines Gedankens war so groß, dass er das mit 30 tat.

Man muss da gar nicht nach Afrika gehen. Auch Gerhard Klügl und Anton Styger, beide Schweizer, berichten in Büchern von "Zwischenwelten". Sie s e h e n auch mehr als wir und können auf diese Weise heilen.
Und bevor man darüber lacht, sollte man die Personen aufsuchen und sich selber überzeugen lassen.

Man könnte aber auch das Buch "Der EIngeweihte" von Cyril Scott lesen. Ein englischer Komponist, der Justin Moreward Haig (der Eingeweihte) persönlich in den Salons von London Anfang des 20. Jahrhunderts kennenlernte.

Was sagte Heisenberg: Das Universum ist eher ein Gedanke als eine Maschine. (eher Geist als Materie).

Aber das weißt du ja
  • 08.05.2017, 12:29 Uhr
  • 0
Ja, das weiß ich (... das mit dem Universum).

Warum ich 'Gedanken' unterscheide? Nun, Du bringst selbst Gedanken mit Gefühlen in Verbindung:
'Gefühle' sind biochemisch gespeicherte Programme im archaischen Zwischenhirn, wie durch entsprechende 'Reizversuche' bei Gehirnsondierungen nachweisbar ist.
(Nervenreizen ähnliche Spannungsimpulse über ins Gehirn eingeführte Drahtsonden lösen die fest definierten Programme aus und werden von den Probanden auch so beschrieben. Bei Tieren werden so z. B. auch artspezifische Verhaltensmuster aufgerufen). Diese 'Gefühle' können auch nicht gewollt werden, sie benötigen auslösende Schlüsselreize, sie sind also unabhängig von den Gedanken der Großhirnrinde (leider aber nicht umgekehrt).

Diese Großhirnrinde ist der jüngste und fortschrittlichste Hirnteil dieser Entwicklungsgeschichte. Hier wird Deine Aussage "Ich denke, also bin ich." verwirklicht. Hier gedachte Gedanken können wirklich frei sein (müssen es aber nicht prinzipiell!), die Summe aller hier produzierten 'Geisteskraft' begründet unser (individuelles!) Bewusstsein ...
"Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein."
  • 08.05.2017, 12:58 Uhr
  • 0
Dabei finde ich längst Descartes' Erkenntnis überholt.
Ich kann genau so gut sagen: Ich bin.
Oder, lich liebe, also bin ich oder ich gehe, also bin ich.
Was übrig bleibt, ist immer das IcH BIN - also Leben.

Die EIngeweihten sagen immer, das Denken müsse aufhören (beim Meditieren z.B.). Übrig bleibt am Ende nur: Ich bin.
  • 08.05.2017, 13:11 Uhr
  • 0
Ohne zu denken bliebe das auch einem toten Huhn ...
  • 08.05.2017, 13:22 Uhr
  • 0
Ja, sicher, aber ein Buddha unterscheidet sich von einem Huhn ... oder sagen wir besser Hahn
  • 08.05.2017, 13:33 Uhr
  • 0
Aber er ist doch auch schon lange 'entseelt' (wie das Huhn) ...
  • 08.05.2017, 13:37 Uhr
  • 0
Nein, Buddha ist einer der großen aufgestiegenen Meister der Weißen Hierarchie.
Aber da das alles Fremdwörter für dich sind, lieber Peter, mache ich mir nicht die Mühe, das zu erklären.
Außerdem bekomme ich jetzt Besuch ...
  • 08.05.2017, 13:53 Uhr
  • 0
Fremdwoerter nicht, Edith. Wohl aber klingt es mir alles fremd vorm Ohr ...

Und "Meister der Weißen Hierarchie" hat doch ein gewisses "Geschmaeckle", wie Ihr bei Euch sagt (Stichwort: Ku-Klux-Clan) ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Ku-Klux-Klan
  • 08.05.2017, 14:15 Uhr
  • 0
Was soll denn der Ku-Klux-Klan DAMIT zu tun haben. ? ? ?
  • 08.05.2017, 17:00 Uhr
  • 0
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