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Die Lächerlichkeit der Atheisten

01.06.2017, 09:26 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Unter dem Titel

Gottloses Bittgebet


wird in der FAZ vom 1. Juni 2017 über einen kuriosen Prozess vor dem Verwaltungsgerichtshof in München berichtet:

"Ungläubige wollen beim Staat als Gläubige gelten.

Im Keller eines Ladenlokals in der Georgenstraße in München-Schwabing finden regelmäßig kultische Handlungen statt. Keine Gottesdienste, denn der Bund für Geistesfreiheit München bekennt sich in seiner Satzung zu einer „Weltanschauung ohne Gottesbegriff“. Wohl aber Feiern, die im Lebenszeitplan einer „freigeistigen“ Gemeinschaft der Messe oder dem Freitagsgebet entsprechen. Michael Wladarsch, der Vorsitzende des Bundes, begehrt deshalb die Befreiung von der Rundfunkgebühr – nach Paragraph 5 des Rundfunkstaatsvertrags entfällt sie bei „Betriebsstätten, die gottesdienstlichen Zwecken gewidmet sind“.

Wladarsch beklagt, seine Unglaubensgemeinschaft werde benachteiligt, nur weil sie keine Gottesdienste abhalte. Der Senatsvorsitzende macht eine listige Bemerkung: Wenn eine Religion keinen Gottesdienstraum braucht, ist es keine Ungleichbehandlung, wenn sie ihn gebührenrechtlich nicht geltend machen kann.

Die Freidenker fordern, das Religionsverfassungsrecht abzuschaffen und die Religionsgesellschaften so zu behandeln wie alle anderen Vereine. Der Anspruch auf Gleichstellung mit den Kirchen, den Wladarsch für seine als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannte Lobby der religiös Unmusikalischen erhebt, setzt aber die Privilegierung der Religion voraus. In Vereinen von Sportmuffeln oder Kunstbanausen, die Kompensationszahlungen für entgangene Mittel aus Sportfördertöpfen und Kulturhaushalten einklagen wollten, könnten nur Spinner versammelt sein. "
Der gesamte Artikel ist in der
Quelle: http://epaper.faz.net/webreader-v3/i...#/435005/11
zu lesen

Wer kann sich da noch als Atheist outen, wenn er sich dann in der Gesellschaft solcher Witzfiguren wiederfindet?

29 Kommentare

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Zum Atheisten brauche ich mich zu outen. Das bin ich schon. Und Witzfiguren gibt es überall. Das sieht man ja an dir wize.life-Nutzer. Aber die größten Witzfiguren sind ja wohl die Nichtatheisten.
  • 02.06.2017, 15:48 Uhr
  • 2
Und du weißt nicht, was "outen" bedeutet. Deshalb erübrigt sich eine Antwwort.
  • 02.06.2017, 16:25 Uhr
  • 0
Sag mal wize.life-Nutzer Geht es noch. Hältst andere für dumm und bist es selber. "Outen" bedeutete ursprünglich "sich öffentlich zu seinen homosexuellen Veranlagungen bekennen". Aber dieser Ausdruck wurde auch zu anderen Zwecken benutzt.
"Outen" heißt somit: "Ich bekunde etwas"oder "ich mache etwas bekannt". In diesem Fall brauche ich mich nicht öffentlich zu bekunden das ich Atheist bin, sondern ich bin es schon aus reinem Instinkt. Gell. Nach meiner Meinung solltest dir einen Brett vor deinem Kopf nageln mit der Aufschrift "Ich habe mich zu einem geistigen Unterflieger geoutet" .
  • 02.06.2017, 19:43 Uhr
  • 1
Jeder Mensch wird als Atheist geboren und dann sozialisiert. Manche haben dann das Pech, in schlechte Kreise zu geraten und an irgendeins oder mehrere himmlische Gespenster lernen muss zu glauben!
  • 04.06.2017, 01:55 Uhr
  • 1
Der Unterschied zwischen "etwas sein" und dies öffentlich bekannt zu machen, ist für dich schwer zu begreifen, gell wize.life-Nutzer
  • 05.06.2017, 07:19 Uhr
  • 0
Der eine verwechselt etwas sein damit, es bekannt zu machen und der andere behauptet, als Ideologe geboren zu werden und dann beschweren sie sich, wenn ich das hier als intellektuelle Kreisklasse bezeichne 😂
  • 10.06.2017, 07:22 Uhr
  • 0
Du hast es wieder nicht verstanden Gerd Adameit. C.B. meinte doch "....Wer kann sich da noch als Atheist outen, wenn er sich dann in der Gesellschaft solcher Witzfiguren wiederfindet?" Der Unterschied dabei ist, daß der Atheismus für mich keine Erkenntnis ist, sondern
"Atheist ist man schon aus natürlichem Instinkt." Deswegen brauche ich mich logischer Weise nicht "zu einem Atheisten outen". Ich bin es schon. Egal wo ich bin. Aber es ist für dich nicht leicht das zu begreifen. Ich mache dir aber deswegen keinen Vorwurf.
  • 11.06.2017, 16:03 Uhr
  • 0
Thomas Bernhard. Wieso erzählt nach deiner Meinung Alfred Richards Unsinn. Er hat doch recht.
Man wird als reiner Atheist geboren. Aber sterben wird man entweder als religiöses Wesen oder als Atheist mit christlichen Werten und Normen. Dazu Max Stirner:"...der Mensch« ist der heutige Gott, und Menschenfurcht an die Stelle der alten Gottesfurcht getreten...
...Unsere Atheisten sind fromme Leute.....
Quelle: Max Stirner. Der Einzige und sein Eigentum

Somit gibt es nur eine Alternative: Entweder Übermensch= vollständiger Atheist oder ein religiöses Wesen oder ein frommer Atheist.
  • 11.06.2017, 16:24 Uhr
  • 0
John wize.life-Nutzer, nun wirds absurd. Beim outen geht es nicht mehr darum, ob man etwas ist oder nicht, sondern darum, die Umwelt wissen zu lassen, was man ist. Das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein. Streng dich mal etwas an
  • 11.06.2017, 17:38 Uhr
  • 1
Gerd Adameit. Nur weil Du nicht in der Lage bist meinen
Gedankengang zu folgen, schreibst du"nun wirds absurd."
Absurd bist du nach meiner Meinung.
  • 11.06.2017, 20:26 Uhr
  • 0
Sorry, wize.life-Nutzer, aber dein Begriffsvermögen ist mir entschieden zu begrenzt.
  • 11.06.2017, 20:32 Uhr
  • 0
Dito wize.life-Nutzer
  • 11.06.2017, 20:52 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer.Der Mensch der geboren wird, kann man als Rohling betrachten.
Es ist ein natürliches Wesen jenseits von Gut und Böse = reiner oder vollständiger Atheist.
Ich stimme dir auf jeden Fall zu, daß der Mensch nach seiner Geburt sozialisiert wird. Aber nicht zum Atheisten, sondern entweder zu einem religiösen Wesen oder zu einem Pseudoatheisten.
Alle Instinkte und Triebe sind atheistisch. Warum? Sie wirken im außermoralischen Sinne. Allerdings gibt es keine theistischen Instinkte und Triebe. Was "reiner" Atheist ist, findest du im 2. Satz.
  • 11.06.2017, 21:01 Uhr
  • 0
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Christian: aber umgekehrt könnte man auch fragen: Wer kann sich noch als Christ outen, wenn er sich dann in Gesellschaft von ZJ und anderen Fundamentalisten und Kreationisten wiederfindet.
  • 01.06.2017, 13:54 Uhr
  • 2
Wenn es im Namen und in der Bezeichnung unterschiedliche Atheisten Gäbe, hättest du recht. Aber wer sich als Katholik oder Protestant outet, läuft nicht Gefahr, mit Adventisten in einen Topf geworfen zu werden.
  • 01.06.2017, 14:07 Uhr
  • 1
Die "Staatsdoktrin" in der DDR war der dialektische Materialismus. Da hätten wir schon mal eine Kategorie. Sicher gibt es noch viele....
  • 01.06.2017, 16:24 Uhr
  • 0
Mit anderem Inhalt? Der Name !Atheismus" besagt ja schon, dass es eine Ideologie gegen Gott ist. Punkt. Da gibt's keine maßgeblichen Varianten, die mit christlichen Sekten vergleichbar wären.
Es gibt viele Arten zu hören, absolutes Gehör, Gehör für Ultraschall und für Infraschall.
Aber es gibt nur eine Art der Taubheit: Man hört nichts.

Außerdem sehe ich ja hier deutlich, welche Art Atheisten hier zugange sind. Ich glaube keiner von ihnen weiß genau, was "dialektischer Materialismus" ist. Und wer es weiß, wird sich hier auch zurückhalten, um nicht zu dieser Gesellschaft gerechnet zu werden.
  • 01.06.2017, 21:54 Uhr
  • 1
Christian, sorry - aber du schreibst wie einige "unserer" Atheisten vor längerer Zeit - nur anders herum. Atheisten, unter denen es natürlich auch etliche mit Dr.-Titel gibt, sind früher hier aufgetreten, indem sie gläubige Menschen als geistig minderbemittelt hingestellt haben. Durch längere Diskussionen habe zumindest ich gelernt (und auch weitergeben können) dass man durchaus auch in Glaubensfragen unterschiedlicher Meinung sein kann und sich trotzdem den gegenseitigen Respekt zollen kann. Aus welchen Gründen auch immer Beiträge von Atheisten gelöscht wurden - ich fand es schade, denn der Ton der Diskussion wurde immer sachlicher.
Du kommst jetzt aber von der christlichen Seite daher und wertest wieder pauschal ab. Das gefällt mir nicht, überhaupt nicht!
  • 01.06.2017, 22:40 Uhr
  • 0
Ich werte ab? Wer einen Prozess führt, um als atheistische Religionsgemeinschaft anerkannt zu werden, wertet sich doch selbst ab.
Ich komme auch nicht von christlicher Seite, im Gegenteil. Ich breche eine Lanze für Atheisten, die mehr drauf haben, als die, die hier am Werke sind. Du musst den letzten Satz meines Artikels richtig lesen.

Kannst du dir übrigens einen Bischof vorstellen, der vor Gericht prozessiert, als glaubenslose Gemeinschaft anerkannt zu werden, wenn das irgendwelche Vorteile böte?
Wenn du schon die Gegenrchnung in Bezug auf Christentum aufmachst, dann an der richtigen Stelle!
  • 02.06.2017, 08:17 Uhr
  • 0
Unter "unseren" Atheisten ist auch einer mit Doktortitel. Du pauschalierst. Ich glaube kaum, dass einer "unserer" atheistischen User mit der von dir erwähnten "Glaubens"-Gemeinschaft in Bezug gebracht werden will.
  • 02.06.2017, 09:23 Uhr
  • 0
Der Doktortitel besagt gar nichts. Er bezieht sich auf Medizin. Meine Kusine hat ihren Doktor in Medizin mit der Dissertation "Die konfessionelle Zusammensetzung der Krankenschwestern im bonner Krankenhaus von 1920 bis 1960" erworben. Medizin ist keine Wissenschaft, sondern ein Handwerk. Es gibt eine Wissenschaft der Medizin, aber die forscht und heilt nicht. Was der Hausarzt am Menschen macht, ist prinzipiell das Gleiche wie ein Automechaniker am Auto.
Er selbst betont ja immer wieder, dass Titel nichts beweisen.

Außerdem sitzt er mit ihnen in einem Boot, ob er will oder nicht. Außerdem glänzte er durch völlige Unkenntnis der Materie, über die er im Zusammenhang mit Religion schrieb. Die Diskussionen mit ihm haben ihn als totalen kulturellen Analphabeten erwiesen. Außerdem ist er psychisch durch ein religiöses Kindheitstrauma gestört.

Es gab hier ellenlange Diskussionen mit ihm seit vorigen Herbst - er kapiert nichts. Du musst die mal nachlesen!
  • 02.06.2017, 10:45 Uhr
  • 1
Unser Dr. med. schrieb kürzlich:

..und zwischen "Unrecht haben" und "Unrecht tun" ist kein besonderer Unterschied.
Wortklauberei.

28.05.2017, 08:24 Uhr

Willst du jemanden, der die deutsche Sprache nicht beherrscht, wirklich zu den Gebildeten zählen?
  • 02.06.2017, 12:27 Uhr
  • 0
Darum geht es doch gar nicht. Eigentlich sollte es doch möglich sein, zwischen erwachsenen Menschen, dass sie auch kontrovers diskutieren, ohne sich gegenseitig runter zu machen.
Für mich macht es keinen Unterschied, ob Atheisten Gläubige für unterbelichtet halten oder Gläubige den Atheisten Dummheit vorwerfen.
Kommt endlich alle mal runter von euren hohen Rössern und geht miteinander wie reife Menschen um: respektvoll!
  • 02.06.2017, 14:51 Uhr
  • 3
Und mir geht es um eine intellektuell redliche Auseinandersetzung zu einem Thema. Und wenn da jemand offensichtlichen Schwachsinn postet, dann nenne ich das klar und deutlich Schwachsinn, insbesondere, wenn der Schwachsinn böswillig ist. Da habe ich keinen Respekt - im Gegenteil, da halte ich Respekt für feige und verlogen.

Da sind wir vielleicht unterschiedlich gestrickt.

Der Dr. med. ist wegen seiner Traumatisierung teilweise entschuldigt, weshalb ich auf seine einschlägigen Atheismus-Postings nicht mehr eingehe.
  • 02.06.2017, 15:45 Uhr
  • 0
Christian, Dich entschuldigt eigentlich nur Deine fundamentalistisch-religiöse Einstellung, Dein 'Glaube' also, für den es keine 'Tür nach draußen' geben darf, weil Glaube das prinzipiell nicht zulässt - denn sonst wäre Glaube eine 'Contradictio in Adjecto':
  • 04.06.2017, 12:46 Uhr
  • 1
Grotesk
In einer privaten mail hat mir jemand bescheinigt, dass ich in Wahrheit Atheist sei.
  • 04.06.2017, 21:56 Uhr
  • 0
Was nervt, ist das Rechthaberische, die Besserwisserei beim Thema Religion ---
Hobellied:
"Da streiten sich die Leut' herum
oft um den Wert des Glücks;
der Eine heißt den Andern dumm,
am End' weiß keiner nix.
Da ist der allerärmste Mann
dem Andern viel zu reich,
das Schicksal setzt den Hobel an
und hobelt alle gleich."
Mal hinter den Spiegel stecken!
  • 05.06.2017, 15:25 Uhr
  • 0
Das darf man nicht so eng sehen. Jeder darf seine Meinung kundtun, auch pointiert. Das muss man - gerade wenn sie einem zuwiderläuft - aushalten können. Mit mir geht man ja auch nicht gerade zimperlich um. Da zeigt sich dann, ob Toleranz gegenüber gegnerischen Meinungen nur Fassade ist. Das heißt aber nicht, dass man diesen nicht entschieden widersprechen darf, wenn man sie für falsch hält.
  • 05.06.2017, 18:56 Uhr
  • 1
Toleranz hört dort auf, wo man den anderen negative Eigenschaften "anhängt", obwohl man ihn gar nicht kennt.
Entscheiden widersprechen: ja, klar! Aber bitte nicht abwertend.
  • 05.06.2017, 19:45 Uhr
  • 1
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