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Wer oder was ist Gott ?

03.07.2017, 16:25 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Wer oder was ist Gott?

Zunächst wollen wir einmal die Bezeichnung 'Gott' anerkennen als ein menschliches Grundbedürfnis, eine personale Gottheit zu besitzen.

Dennoch möchte ich das gleich im zweiten Satz als eine falsche Vorstellung entlarven, denn Gott ist nicht einfach nur eine Person. Gott ist alles, er lässt sich nicht in ein Schema einfügen, in keine Form, in keinen Namen. Er ist alles, was ist; Kosmos und der letzte kleine Wurm unter der Erde und natürlich auch du und du und du.
Alles ist eins, ist Feuer oder Geist oder Energie.

Der Ursprung dieser Energie ist nicht vorhanden. Wenn Gott ALLES ist, ist er auch ewig vorhanden. Das eine bedingt das andere.
Gott ist also unabhängig von irgendetwas, von irgendwelchen Kategorien oder Schubladen. Er ist weder Besitz der Katholischen Kirchen noch der evangelischen noch des Buddhismus. Er ist. Mehr nicht. Das ist alles.

Wenn das der Fall ist, ist alles um uns herum, aber auch in uns göttlich, d.h. ewig, d.h. nichts als Energie.

xxx

Nun könnten ja einige von euch meinen, sie hätten Gott in der Person von Jesus Christus oder anderen großen Weisen, Konfuzius, Buddha oder Shankara gesehen. In der Tat, das ist richtig. Es kann ja gar nicht anders sein, wenn Gott = Alles ist, dann ist natürlich auch ein erleuchtetes Wesen göttlich Aber auch der Bettler im Schmutz der Gasse ist es. Der glühendfarbige Schmetterling und die kleine weiße Made im Kohlkopf, alle gehören zu allem.

xxx

Eine Frage ist nicht zu beantworten, wann das ganze Gottesspiel begann. Aber da, wo es keine Zeit gibt, gibt es auch keinen Zeitanfang. Alles – ist. Immer und ewig, damals und heute – klägliche Begriffe für Abläufe die nur den Vorstellungen von Erdbewohnern entsprechen. Zeit existiert nicht im Kosmos. Alles ist – mehr nicht.

Warum diese Frage nach Gott, seiner Herkunft, seinem Aussehen, seinem Wesen gestellt wird, erklärt sich aus dem „Ausgesetztsein des Menschen auf der Erde“.
Die Lebensbedingungen auf diesem Planeten sind mittelmäßig gut, d.h. sie setzen sehr viel Lernbereitschaft bei den Bewohnern voraus. Eine göttliche List? Vielleicht auch nicht. Wozu sind Hindernisse da? Es sind fast immer Lernvorgaben. Ohne Hindernisse im weiteren Sinne gäbe es zu wenig Bewegung, d.h. zu wenig Entwicklung.

Damit wären wir bei dem Zweck des Göttlichen Spiels 'Alles ist' angekommen. Im Sein liegt immer auch ein Werden, ein Zu-Gott-Werden . Leben ist ein einziger Wandlungsprozess, der nie aufhören wird.

(c)KHez

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29 Kommentare

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"Zunächst wollen wir einmal die Bezeichnung 'Gott' anerkennen als ein menschliches Grundbedürfnis, eine personale Gottheit zu besitzen."

Wer meine Versuche über die Unvernunft gelesen hat, wird erkannt haben, dass es keineswegs ein menschliches Grundbedürfnis ist, eine personale Gottheit zu besitzen. Das ist ein Anachronismus. In den ersten Jahrtausenden - das zeige ich in den Artikeln - war von einer personalen Gottheit keine Rede. Selbst nach der neolithischen Revolution, als also Viehzucht und Ackerbau einsetzten, gab es zwar Kultbauten, aber keine personalen Gottheiten. Es war einfach eine unpersönlich Macht des Werdens. Die weiblichen Figuren haben oft keine meist aber kleine verkümmert stilisierte Köpfe und nur kurze Beinstummel. Dafür sehr betont die weiblichen Geschlechtsmerkmale: riesige Brüste und auch überdimensionale Vulva. Männliche Gegenstücke fehlen völlig. Das sind keine Göttinnen, das ist die lebensspendende Macht, die hier zum Ausdruck gebracht wird, so wie wir heute die Schrift verwenden.
  • 04.07.2017, 21:46 Uhr
  • 0
Vielleicht bezieht sich der Autor des Beitrags eher auf die gegenwärtige Situation. So habe ich ihn verstanden.

Ich glaube auch, dass zunächst das L e b e n schlechthin zu erlernen war, zumal die Lebensbedingungen ja durchaus schwieriger als heute waren.

Die personale Vorstellung eines göttlichen Wesens wurde durch das Erscheinen von Personen wie Buddha oder Christus gefördert. Außerdem - so sagte es Sai Baba - können Menschen Gott nur in der Gestalt eines Menschen lieben. Deshalb diese 'Herabkünfte Gottes' (Avatare).
  • 04.07.2017, 22:09 Uhr
  • 1
Das ist dann plausibel.

Aber die personalen Gottesvorstellung differieren in ihren Grundkonzepten gewaltig. Es gibt die intellektuellen Gottesvorstellungen, die sich in vielen Texten (Hesiod, Bibel, Edda usw.) in Formen kunstvoller Mythen erhalten haben, und daneben die sogenannte Volksreligion, die es mehr mit Elfen, Trollen, Quellnymphen und Fruchtbarkeitsgöttinen zu tun hat, die nur ganz selten literarisch fassbar ist und nur archäologisch erschlossen werden können (Amulette, Zauberzeichen usw.)
  • 04.07.2017, 22:15 Uhr
  • 1
Als man Benedict XVI. fragte ( in seinem Buch über Christus), wie viele Wege es zu Gott gäbe, sagte er, so viele wie es Menschen gäbe.
Ich fand das sehr weise.

Der Götterhimmel der Inder ist voll mit unzähligen Gestalten, sogar ein Elefantengott ist darunter, Ganesha, den man anrufen kann, wenn ein Hindernis auftaucht und der deshalb sehr beliebt ist.
Aber diese Götter sind nur Personifikationen von göttlichen Eigenschaften.
Ganesha steht also für "Bewältigung von HIndernissen)".

Da der EInzelne nicht genügend Selbst-Bewusstsein hat, sucht er sich Hilfe. Irgendwann auf diesem Weg ist er so stark geworden, dass er Gott nicht mehr bittet, sondern nur noch d a n k t.
  • 05.07.2017, 08:29 Uhr
  • 1
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Nun, zur Beantwortung wäre zunächst eine Begriffsklärung erforderlich. Wie soll man das Wort 'Gott' inhaltlich füllen, wie kann man es assoziieren? Und das wiederum mit Worten, die wir eigentlich noch gar nicht haben ...
Für religiöse Menschen ist es eine irrationale Allmacht, Schöpfer und Behüter von allem was war, ist und wird. Ohne ihn ist für viele von ihnen eine geordnete und sinnvolle Welt schwer vorstellbar.

Rational, methodisch und kausal ist eine Herleitung gar nicht so grundverschieden:
Die Welt ist ja nun mal da. Sie war, ist und wird sein, als das Ergebnis einer indizienbegründeten Entwicklungsgeschichte mit offenem Ausgang. Wir sind Bestandteil und vorläufiges Ergebnis dieser Geschichte. Die Ursache von allem ist uns aber methodisch nicht zugänglich. Nur soviel: Sie kann nicht in ihrer eigenen Wirkung liegen (unsere Welt, das Universum). Wir können uns heute recht nahe an diesen Weltenbeginn heran berechnen und sondieren, jedoch nicht darüber hinaus (räumlich und zeitlich, beide Attribute entstanden erst mit dem Beginn).

Was soll / kann man denn nun 'fühlen' oder denken?
Anderen kann ich die Frage nicht beantworten. Für mich ist 'Gott' jedenfalls weder Wesen noch materiell zuordbar. Es ist für menschliches Erkenntnisvermögen unvorstellbar, eigenschaftslos und nur 'jenseits' unseres Diesseits verortbar. Es darf aber widerspruchslos als die Ursache allen Seins vermutet werden, beweisen lässt es sich natürlich nicht! Und deshalb können 'Gottesbeweise' auch kein zeitgemäßes Erklärungsmodell für diese Welt sein.
Mir ist die Erklärung dazu von Albert Einstein sympathisch:
--> wize.life/themen/kategorie/philosophie/artike...issenschaft
  • 03.07.2017, 21:18 Uhr
  • 1
Danke, Peter,
Einsteins intuitive Aussage empfinde ich als Geschenk.

Der Text oben ist ein "inneres Diktat", deswegen möchte ich ihn so stehen lassen, ohne zu deuten, ohne zu korrigieren.
Ich bin für meine Lebenserfahrungen sehr dankbar, die mich in ein Land führten, dessen Weisheitslehre mir alles erklären konnte, was für mich wesentlich war.
  • 03.07.2017, 21:55 Uhr
  • 1
Moin Edith,
natürlich deute ich Deine Lebenserfahrungen in keiner Weise - es sind Deine, ebenso wie die weiteren ca. 7,4 Milliarden menschlichen Lebenserfahrungen auf diesem Planeten individuell bewertet werden sollten ...

N. b.: Wie Du weißt, führte auch mich der Lebenslauf für 4 Jahre ins besagte Land. Dessen 'Weisheitslehre' empfand ich damals zwar anregend und interessant, allerdings nicht wesentlich lebensbestimmend. Ich war und bin überwiegend verwurzelt in der 'fassbaren' Welt. Obwohl - ich erhasche gelegentlich einen lugenden Blick heraus aus Platons Höhle (kann sie aber leider niemals ganz verlassen!).
"Mir leuchtete Wotans Auge.
Zur Höhle dort, lugt' es herein!"
(aus Wagners 'Siegfried')
hehehe
  • 04.07.2017, 09:21 Uhr
  • 0
Peter, gerade deswegen - wegen unserer unterschiedlichen Lebenserfahrungen - sind wir auf individuellen Wegen unterwegs. Jeder hat auch sein Tempo, seine Neben- und Abwege. Die gehören dazu.

Ich habe vor Jahren versucht, alles in einer 'spirituellen Autobiographie' zusammenzutragen, was meine Sicht bestimmt hat.
Es sind viele Grundbausteine, angefangen beim frühen Verlust meines Vaters - im Krieg - , dann meiner Jugendliebe (natürlich ein Theologe), erste Kontakte mit Rosenkreuzern, Freimaurern und Anthroposophen in den USA, Lektüre Edgar Cayce und Arthur Ford, die damals in den USA gefeiert und herumgereicht worden sind, gerade in ak. Kreisen, zurück eine umwerfende Erfahrung in der Cafeteria der Uni mit ausländischen Studenten, Zuhause selber ein Experiment ... Versuche, das zu verstehen, führte zu Bender - ohne Erfolg, später eigene mediale Erfahrungen im Zusammenhang mit meiner Tochter (bekam Tees etc., d i k t i e r t), 6 Jahre ARKANschule (Theosophie) und 25x längere Aufenthalte bei Sai Baba, Ramesh Balsekar, intensive Lektüre, später Kontakt mit Prof. B., HD (er bekommt meine Bibliothek, (will selber ein Zentrum f. Esoterik nach dem Vorbild der Amsterdamer Universität aufbauen).

Inzwischen verstehe ich die Höhenflüge und TIefen meines Lebens, verstehe genug von der 'Behandlung von Körper und Seele', habe keine Krankheiten, die natürlich auch Ausdruck seelischer Einstellungen sind.

Dass nur wenige das nachvollziehen können, ist mir klar, Ich war aber noch nie einsam, habe einen Kreis von Menschen um mich herum, die ich liebe und vice versa.
Also warum soll ich mich hier beschimpfen lassen?

Jeder baut an seinem Schicksal auf seine ganz eigene Weise. Ich habe immer auf Fragen Antwort bekommen, und meine innere Einstellung war E h r f u r c h t vor der Schönheit und Ordnung der Welt, die schließlich doch Maya ist, und D a n k b a r k e i t für die Intensität meines Lebens.
________

Nach Afrika hatte ich auch gewollt und zwar an die Uni Ife in Nigeria.
Später wollte ich an die Amerikanische Uni in Bairut im LIbanon. Aber der DAAD sabotierte das. Junge weibliche Singles schickte man nicht in solche Länder!
  • 04.07.2017, 09:52 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer
Fantasie unterliegt nicht unbedingt der Logik,
Der Gott der nicht der Logik unterliegt,
Ist folglich ein Fantasieprodukt.
  • 05.07.2017, 20:31 Uhr
  • 1
Der Gott kann die Logik überschreiten.
Ich finde ihn überall, in der atemberaubenden Schönheit des Kosmos, seiner Ordnung, seiner unerbittlichen Konsequenz.
  • 05.07.2017, 21:52 Uhr
  • 0
Gerald,
Das ist sehr schön formuliert.
  • 12.07.2017, 22:52 Uhr
  • 1
Edith,
Ein Gott der überall ist, ist automatisch nirgendwo.
Ein Gott der eigenschaftslos ist, ist automatisch uninteressant.
  • 12.07.2017, 22:55 Uhr
  • 1
Volker, das ist doch absurd, was du schreibst. Wenn etwas alles ist, hat es auch a l l e Eigenschaften und ist in a l l e m.
So wie das Blut den Körper durchströmt, ihn mit Energie versorgt und deshalb leben lässt.
Du bist dem Gott begegnet, wenn ein Patient, der gar nicht mehr gesund werden konnte, plötzlich doch gesund worden ist.

Gott ist ENERGIE, und Energie kann sich verdichten oder verflüssigen, je nachdem.
Ich würde es auch gern mit LEBEN gleichsetzen, aber nicht nur mit dem irdischen, denn das verstehst du ja als endlich.
Es ist der Atem, der alles durchdringt, der als Urklang AOUM das Universum erfüllt.

Du suchst eine Person ... das ist zu naiv. Gott kann als Person auftreten, aber man begegnet ihm dann auch nur, wenn der Zeitpunkt dafür gekommen ist.
Das ist zum Teil in unserer Hand, aber du schiebst Erkenntnisse dazu weit weg.
Also bleibt für dich Geduld - und das erhebende Gefühl, ein auserwählter Skeptiker zu sein.

Geduld ist alles, sagt Rilke.
  • 13.07.2017, 09:23 Uhr
  • 0
Edith,
" Wenn etwas alles ist, hat es auch a l l e Eigenschaften und ist in a l l e m."

Ein logischer Denkfehler. Nichts kann alle Eigenschaften haben, Eigenschaften widersprechen sich nämlich öfter. Z.B. kann nichts rund und eckig gleichzeitig sein, groß und klein, heiss und kalt, homogen und inhomogen etc.

Falls etwas "in Allem" ist, dann ist es ziemlich uninteressant. Es ist dann sowas wie die Raumzeit, die Grundstruktur der Realität wie wir sie empfinden. Die ist auch überall und nirgends.
  • 15.07.2017, 10:04 Uhr
  • 1
EIgenschaften sind niemals gegensätzlich. Sie unterscheiden sich im Grad (Hermes Trismegistos).
Was lang oder kurz ist, entscheidet der Blick dessen, der sich gerade orientiert.
Was geizig oder großzügig ist, entscheidet der jeweilige Beobvchter.

Ich gebe die Meinung derer wieder, die ihre Erfahrung der EINHEIT beschrieben haben. Es gibt bereits eine Fülle von Quellen.
Daraus lässt sich schließen, dass es tatsächlich etwas ist, was alles Denkbare überschreitet und zwar im wahrsten SInne des Wortes.

Da ich das noch nicht erlebt habe, greife ich auf solche Quellen zurück.
Das kann jeder, der sich ernsthaft interessiert. Ich bin kein Steigbügelhalter für den Ritter, der sich aufs Pferd setzen will.


Ein Austausch zweier Unerfahrener führt zu nichts

Wer w e i ß denn etwas von Gott, wenn er ihn nicht e r f a h r e n hat!

Mit Denkspielen denkt man spielerisch, es ist ein Zeitvertreib, mehr nicht
  • 15.07.2017, 10:37 Uhr
  • 0
Edith,
"Eigenschaften sind niemals gegensätzlich."

Die Eigenschaft "rund" und die Eigenschaft "viereckig" sind z.B. gegensätzlich.

Ein "Gott" kann also nicht rund und viereckig zugleich sein.

Weitere Beispiele gibt es viele.
  • 17.07.2017, 13:41 Uhr
  • 1
Ja, ich habe in der Eile neulich mich vertan. Der Satz von Hermes Trismegistos heißt: Gegensätze gibt es nicht.
Damit hat er dann aber Recht.-
Groß - klein, warm - kalt.

Gott ist alles. Geist kann alle Formen annehmen. Ich kann mir ein rundes Rad oder ein V iereck denken. Wenn ich es denke, erschaffe ich es, und es hängt von der Intensität des Denkens ab, ob es eine feste Gestalt annimmt, die Menschen sehen können oder nicht.

Daskalos auf Zypern konnte Gedanken sehen, auch Gefühle.

Leadbeater hat das in seinem Buch "Gedankenformen" dargestellt.

Gefühle drücken sich als Farbe aus.
Das war das Spezialgebiet des Farb-Psychologen Prof. Max Lüscher, Sshweiz.
Man nannte ihm die zwei Lieblingsfarben und erhielt eine ausgedrucktes Analyse der eigenen Persönlichkeit.
Er ist wegen dieser Farbtests weltbekannt geworden.

Das können Annäherungen an die Vorstellung sein, dass ein Gott sich dieses Universum e r d a c h t hat, und wir nichts anderes sind als Figuren in diesem Film.
Mit dieser Vorstellung sind wir dann wieder bei der Bhagavadgita und anderen vedischen Texten.
Ich kann damit viel anfangen, andere auch, mehr brauche ich nicht.

Das letzte Geheimnis, warum sich da ein Gott die Mühe gemacht hat, das Wunder des Kosmos und solche menschlichen Dramen zu entwerfen, kann nicht gelöst werden.
Als man Sai Baba fragte, antwortete er: "God created the universe out of himself and for his pleasure."
  • 17.07.2017, 15:43 Uhr
  • 0
"Gott ist alles. Geist kann alle Formen annehmen. ... warum sich da ein Gott die Mühe gemacht hat, das Wunder des Kosmos und solche menschlichen Dramen zu entwerfen ..."

Also, eine 'erschaffene' Matrix? Zumindest ein unterhaltsamer Exkurs ...

<<Während Trinity mit einem auftauchenden Agenten ringt, gelangt Neo zum „Architekten“ der Matrix. Der Architekt ist ein Programm, das dazu entwickelt worden ist, die Matrix zu bauen. Der Architekt klärt Neo darüber auf, dass es vor dieser Matrix schon fünf andere gegeben habe. Die erste war eine perfekte Welt, die vom menschlichen Geist jedoch nicht akzeptiert worden ist, weil – wie schon Agent Smith im ersten Teil erklärte – der Mensch sich durch Leiden definiert. Daraufhin wurde eine zweite Version der Matrix erschaffen. Auch diese scheiterte, weil sie die Menschen zwingen wollte im System der Matrix zu bleiben. Der Architekt erklärt weiterhin, dass er daraufhin mithilfe des Programms des „Orakels“ auf die Lösung stieß – man müsste dem Menschen eine Wahl lassen; die Wahl, die Matrix zu verlassen. Denn nur wenn man dem Menschen eine – wie auch immer unterbewusste – Wahlmöglichkeit lasse, kann er ruhig bleiben und damit die Matrix annehmen. Mit dieser neuen Funktion der Matrix gelang es, 99 % der Menschen in der Matrix gefangen zu halten. Nur 1 % entschied sich, gegen die Matrix zu rebellieren und sie zu verlassen. Sie müssen sie sogar verlassen, denn wenn diese renitenten Menschen im System bleiben stürzt die Matrix, wie die ersten zwei Versionen, ab.>>
https://de.wikipedia.org/wiki/Matrix_Reloaded

<<Diese Simulation läuft rund um die Uhr und wird von „Identitätseinheiten“ bevölkert, die in etwa dasselbe Leben führen wie normal lebende Menschen und ein Bewusstsein besitzen.>>
--> https://de.wikipedia.org/wiki/Welt_am_Draht
  • 17.07.2017, 18:49 Uhr
  • 0
Chacun â son goût.

Meine Gottesvorstellung hat mein Leben zu einem äußerst interessanten Experiment gemacht. Da ich weiß, dass das kausale Gesetz auch geistig wirkt, bemühe ich mich um ein entsprechendes Verhalten.
Die Auswirkung davon ist eine ausgezeichnete Gesundheit in hohem Alter, ein großer Kreis liebenswerter und recht intelligenter Menschen um mich herum und Dankbarkeit dem Leben gegenüber.
Mein Interesse an DIngen, die hinter dem 'Schleier' liegen, lässt mich immer wieder Neues entdecken wie jetzt z.B. das österreichische Ehepaar Ruis, die mit der isländischen Elfenbeauftragten die gleiche Gabe teilen.

So verwandeln sich Hypothesen oder bloße Vermutungen für mich im Laufe des Lebens in Gewissheiten.
Ich baue an einem Mosaik, und es kommen immer wieder neue Steine hinzu, bis sich vielleicht irgendwann einmal das Ganze enthüllt.
Ich habe Geduld, aber ich bin neugierig, wissensdurstig, und ich gebe nicht auf.

Und es gibt einige, an denen man sich wunderbar orientieren kann, die den Weg vorangegangen sind, denen man vertrauen kann und die meine Vorbilder sind.
Das ist z.B. Yogananda.
  • 17.07.2017, 19:12 Uhr
  • 0
Science Fiction finde ich grässlich!
Der letzte Roman von Hermann Hesse "Das Glasperlenspiel" ist meine einzige Ausnahme.
  • 17.07.2017, 19:16 Uhr
  • 0
Science Fiction ist aber auch ein Blick "hinter den Schleier" - über den bloßen Augenschein hinaus zu abstrahieren, in eine zwar fiktive, aber durchaus denkbare Möglichkeit. Nicht immer, aber immer öfter ...
  • 17.07.2017, 19:33 Uhr
  • 1
nebenbei, wir hatten ja schon mal das Thema: Als "großen Architekten" bezeichnen die Freimaurer den "Erschaffer der Welt" ...
  • 17.07.2017, 19:39 Uhr
  • 1
Ja, und die kleinen Wesenheiten, die ich gerade 'kennenlerne', nennt man die 'kleinen Bauleute'.
Vor allem Erbauen steht ein Gedanke, eine Idee, eben G e i s t.

Wenn schon eine Autosuggestion Wirkung hat - und das hat sie - und Emile Coué wäre nicht so berühmt geworden, wenn seine Formel nicht so viel erstaunliche Wirkung gehabt hätte - dann kann man doch daraus schließen, dass a l l e s aus Geist entstanden ist. Woraus denn sonst?

Außerdem habe ich täglich - wenn ich in Puttaparthi war - aus nächster Nähe (50 cm) g e s e h e n, dass silberne Asche aus der Innenhand eines Menschen herauswuchs, d.h. eine Idee sich materialisierte.
Ich habe gesehen, dass ein RIng mit einem weißen Stein durch Daraufblasen GRÜN wurde. Also eine geistige Vorstellung, die sich materialisierte - und alles, alles ist auf Video festgehalten und zeigt Menschen, dass Geist die Ursache von allem ist, was wir mit unserem kümmerlichen Sinnesapparat wahrnehmen können.

Ist es nicht ein Zeichen von Reife, nicht alles verstehen zu wollen, sondern sich zu begnügen mit dem, was sich einem erschlossen hat?
  • 17.07.2017, 20:19 Uhr
  • 0
Begnügen? Niemals!
"Ich will alles, und ich will es jetzt!" hehehe
  • 17.07.2017, 20:44 Uhr
  • 0
Klar - mit 5 Planeten im Löwen!!!
  • 17.07.2017, 20:47 Uhr
  • 1
Vielleicht lebe ich ja deshalb in Afrika ...
  • 17.07.2017, 20:51 Uhr
  • 1
Nein, Du bauchst dir nichts mehr von den Löwen dort abzugucken.
ABER dass du überhaupt eine solche Position erreicht hast, liegt auch daran.

In Kürze transitiert Mars den Löwen - das wird dann ein bisschen turbulent für Dich. Viel Bewegung, Aktivitäten etc.
Bei mir gehen immer die Maschinen im häuslichen Umfeld kaputt. Das ist noch die beste Variante
  • 17.07.2017, 20:57 Uhr
  • 0
In "Kürze" (Anfang August) kommt tatsächlich Bewegung in mein Leben - eine erneute Auslandsversetzung, nach Nairobi. Mit viel Aktivität (Umzug) und Bewegung (Versetzungsreise mit Geländewagen von Sambia nach Kenya!), war aber schon länger geplant ...
  • 17.07.2017, 21:03 Uhr
  • 0
Interessant. Ich habe ja von dieser Versetzung nichts gewusst.
Vom 21. Juli bis zum 5. Semester läuft Mars durch den Löwen.
Ich habe Dein Horoskop nur partiell im Kopf, weiß nur,dass das Zeichen Löwe stark besetzt ist. Immer Kennzeichen durchsetzungsfähiger Menschen!
Auf der Ereignis-Ebene erlebt man dann Transite sehr stark .

Gratuliere zu dieser Versetzung! So bleibt das Leben eben immer aufregend
  • 17.07.2017, 21:10 Uhr
  • 1
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