wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Diese Putzfrau erklärt SPD-Chef Gabriel was momentan schief läuft

Diese Putzfrau erklärt SPD-Chef Gabriel was momentan schief läuft

News Team
10.05.2016, 10:29 Uhr
Beitrag von News Team

Susanne Neumann ist Reinigungskraft und seit 4 Wochen Mitglied in der SPD. Ihre Begründung dafür: "Wenn die SPD weg ist, haben wir ja überhaupt nichts mehr." Anscheinend hat sie in diesen 4 Wochen genug gelernt, um Sigmar Gabriel den besten Rat für die Zukunft der SPD zu geben. Dabei kommt die Sprache auch auf die befristete Arbeitsverträge unter der die Beschäftigten in der Reinigungsbranche zu leiden haben. Als Gabriel erklärt, dass in der Koalition mit der Union daran nichts zu ändern ist, kontert sie ihn aus:

Warum bleibt ihr dann bei den Schwatten?

Darauf geht Gabriel seinerseits zum Gegenangriff über:


Was soll ich jetzt machen? Rausgehen und alles so beschissen lassen? In der Hoffnung, wenn's ordentlich schlecht ist, wählen sie hinterher SPD?

Zunächst lässt Neumann Gabriel auf charmant-schnoderrige Art auflaufen:


Wenn 'ne Reinigungskraft dir das sagen könnte, wie du das hinkriegst...

Um ihm gleich darauf den wahrscheinlich besten Rat zu geben, den Gabriel und die SPD bekommen können:


Ich würde es tun. Ich würde es wirklich tun.

Verfettet und verwahrlost – das Schicksal dieser Hündin macht uns sprachlos

Initialize ads

10 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Na da hat der Gabriel sich aber keinen guten Dienst erwiesen...

Befristete Arbeitsplätze sind in der Tat für die Leute sehr erdrückend. Man kann nicht planen. Gibt es eine Verlängerung oder nicht.

Das Teilzeitbefristungsgesetz läßt sowohl sachgrundlose als auch sachbezogene Befristungen zu. Ich glaube alle sind dabei, die langsam in unbefristete Beschäftigungsverhältnisse umzuwandeln.

Die Große Koalition wird immer halten denn die SPD hat anders als die CDU keine weiteren Optionen. Hätte Trittin keine unmöglichen Forderungen gestellt, wäre 2013 schwarz/grün entstanden. Kommt aber 2017 mit Gewissheit unter Beteiligung der FDP.

Obwohl Große Koalitionen immer nur eine Ausnahme bilden sollen, hat sie uns in Krisenzeiten mehr geholfen als geschadet. Andererseits bildete sich schon während der ersten GROKO 68 eine außerparlamentarische Opposition, da der Rest einer GROKO einfach zu schwach ist.

2017 wird die SPD und die Linke in Opposition gehen - dann wird alles wieder besser...
  • 10.05.2016, 19:49 Uhr
  • 2
Die SPD Option ist "jetzt schon aus der GroKo raus und in die Oposition gehen"
Die Reinigungskraft:
Warum bleibt ihr dann bei den Schwatten?
Ich würde es tun. Ich würde es wirklich tun.
  • 11.05.2016, 11:26 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Wird die Große Koalition sich vorzeitig ein Ende geben?

Ich meine zu der temporären Entwicklung und speziell auch zu der SPD-Situation folgendes:

Die „Große Koalition“ – auch der „Große Brei“ genannt, steht zwar noch auf dem Papier und kann in Anbetracht der derzeitigen relativ hohen Steuerzuflüsse ihr kostenträchtiges „Füllhorn“ noch über Deutschland ausschütteln.

Liebes Deutschland, Du musst aber trotzdem aufpassen und dich damit abfinden, dass scheinbar inzwischen wohl nur noch eine Minderheit der „Volksvertreter“ wichtige Entscheidungen für uns Bürger trifft und sich dabei derzeit nur auf einen schmalen Steg der Zustimmung des Wahlvolkes stützen kann und auch bewegt.

Große Koalitionen sind grundsätzlich umstritten, da sie über eine zu große Regierungsmacht verfügen und aufgrund ihrer Breite zu viele Kompromisse einfordern und letztlich eingehen müssen.

Eine starke und vor allem gute Opposition würde diese Kompromisse – sei es aus Überzeugung oder aus parteitaktischen Gründen – viel besser angreifen und eventuell auch verhindern können.

Deshalb wäre es gut, wenn große Volksparteien nicht gemeinsam und nicht all zu lange die Regierungsgeschäfte wahrnehmen.
  • 10.05.2016, 19:32 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Sigi Pop gibt der SPD den Todesstoss. Mit 20% ist die ehemals stolze Partei schon lange keine Volkspartei mehr. Ich sehe einstellige Werte, wenn er sich tatsächlich zum Kanzlerkandidat kürt.

Was schade ist: Keine der übrigen Parteien hat es verdient, die frei werdenden Wählerstimmen einzusammeln. Wahrscheinlich wird das Lager der Nichtwähler erneut anschwellen.
  • 10.05.2016, 18:14 Uhr
  • 4
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Seit Agenda 2010 ist für mich die Arbeitnehmerpartei SPD nicht mehr wählbar, und so denken tausende, nur schlecht hören konnten unsere SPD Bosse immer gut, dass ihnen jetzt eine Putzfrau die Meinung sagt ist schon mal ganz gut. Sollte sich die SPD wieder ihren Grundwerten zu wenden und nicht nur Reförmchen machen, ist diese Partei auch wieder meine Partei.
  • 10.05.2016, 12:38 Uhr
  • 4
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ein paar Reinigungskräfte von der Art und Statur Susamme Neumanns in ALLEN Parteien... - ob dann bei uns wieder alles in neuem Glanz erstrahlen würde? Vielleicht wäre es einen Versuch wert !
  • 10.05.2016, 12:31 Uhr
  • 4
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Nur das hindert Gabriel nicht so weiter zu machen - es geht doch um seine Ministerpension und nicht um den Willen seiner Mitglieder und Wähler. Das ist die Krux der Geschichte - er hat keinen Mut und keine Durchschlagskraft veränderungen herbei zu führen. Leider!
  • 10.05.2016, 11:02 Uhr
  • 3
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Diese Frau hat sowas von RECHT, ich war nie für die GroKo da kann die SPD nur verlieren.
  • 10.05.2016, 10:48 Uhr
  • 4
bei einer GroKo gibt es n u r Verlierer.... Nicht nur die SPD....!
GroKo bedeutet immer (zwangsläufig) relativer "Stillstand".
Aber die SPD ist nicht ganz unschuldig an ihrer Misere. Früher mal einen "Arbeiter-Parei" ist sie zu einem Verein von "Sesselpupern" und "Sesselklammerern" verkommen, genau wie die anderen "sogenannten" Parteien. Angefangen hat das ganze mit dem Sonnenkanzler und "Vaterlandsverräter" Schröder und der AGENDA, die er eingeführt hat.
Was hatte d a s mit dem Grundsatz der SPD zu tun, für die arbeitende Bevölkerung da zu sein ??? Nichts !!!!!!
Wenn man schon in einem solchen Tief hängt, wie die SPD zur Zeit, was hindert einen daran, wirklich mal "einen Arsch in der Hose" zu haben und lauthals zu verkünden, das sie Agenda eine Todgeburt war und das man sie bei einem Wahlerfolg im kommenden Jahr abschafft ? Dann wieder zu den "alten Werten" zurück kehren, die in der SPD einst einmal etwas bedeutet haben, auch wenn es einigen seeeehr weh tut !!!
"Back to the Roots" ... nur d a s kann der SPD noch helfen.
Und zwar nicht nur Lippenbekenntnisse und Vorwahl-Polemik, wie es üblich ist, sondern dann, wenn die SPD einen Chance bekommen sollte, auch wirklich durchsetzen... !!!!
  • 10.05.2016, 18:19 Uhr
  • 5
Aber da glaube ich auch nicht mehr dran. Die müssen jetzt für die Fehler des Arroganzkanzlers büssen. Die CDU hätte sich nie getraut diesen Kahlschlag im sozialen Netz zu vollziehen!
  • 10.05.2016, 19:24 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.