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"Frauenklatschen" von Köln: Schwarzer legt sich im TV mit nervigem Muslim-Ve ...

"Frauenklatschen" von Köln: Schwarzer legt sich im TV mit nervigem Muslim-Vertreter an

News Team
12.05.2016, 13:24 Uhr
Beitrag von News Team

Der Islam ist in Deutschland in aller Munde. Keine Talkshow, die ein bisschen was auf sich hält, kommt derzeit an dem durchaus heiklen Religions- und Gesellschaftsthema vorbei. So auch nicht Sandra Maischberger am Mittwochabend in der ARD. Die 49-Jährige wollte wissen: "Mann, Muslim, Macho: Was hat das mit dem Islam zu tun?" Ausnahmsweise war niemand von der AfD eingeladen, dafür "Emma"-Chefin und Frauenrechtlerin Alice Schwarzer.

Nachdem so ziemlich alle altbekannten Positionen zur Silvesternacht von Köln von anderen wiederholt waren, stiegen Schwarzer und Murat Kayman vom konservativen muslimischen Verband Ditib in den Ring. Schwarzer bezeichnete die Vorfälle als "Frauenklatschen". Kayman meinte, das einzige, was die Männer gemein gehabt hätten, sei die Kriminalität gewesen, nicht die Religion. Es entwickelte sich ein Rededuell, das nervte und langweilte.

Schwarzer schalt Kaymans Verband als verlängerte Hand des türkischen Präsidenten Erdogan in Deutschland, während dieser zu diesem Thema nichts sagen wollte oder konnte oder durfte. Und so wäre es vermutlich im Ping-Pong weitergegangen, wäre nicht tatsächlich ein Gast in der Runde gewesen, der wirklich was zu sagen hatte.

Ex-Salafist macht klare Ansage

Dominic Musa Schmitz konvertierte mit 17 Jahren zum Islam und wurde bald radikaler Salafist. Sein Motiv, diesen Weg zu beschreiten unter anderem: der Wunsch nach sexueller Erfüllung. Aber auch die Sehnsucht nach Geborgenheit, einer Familie. "Die extreme Ideologie wurde für mich zum Vaterersatz", sagte Schmitz.

Mittlerweile zieht er geläutert durch die Lande und klärt über die Gefahren auf. "Heute lebe ich eine Religion ohne Dogma", sagte er. Sein Wunsch: deutschsprachige Imame, die Aufklärungsarbeit über die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) leisten können. Dem Salafismus hat Schmitz längst abgeschworen.

Ach ja. Und die Ausgangsfrage "Mann, Muslim, Macho: Was hat das mit dem Islam zu tun?" wurde natürlich nicht beantwortet.

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5 Kommentare

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Diese muslimischen Dachverbände sind allesamt Vertreter des fundamentalistischen Islams, der in Deutschland installiert werden soll. Alice Schwarzer und vor allem der Teilnehmer, der 10 Jahre in den arabischen Ländern gearbeitet hatte, haben recht. Gestern war auf WDR auch eine interessante Diskussion mit Bettina Böttinger. Der Islam wir von den deutschen Bürgern überwiegend abgelehnt und das zu recht. Unterstützt wurde auch dieses von einem islamischen Islamwissenschaftler.
  • 13.05.2016, 08:55 Uhr
  • 2
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In keiner solcher „Themenrunden“ habe ich jemals am Ende irgendeinen „Konsens“ der Teilnehmer untereinander festgestellt – eher ein verschärfte „Konfrontation“ der jeweilig vertretenen Meinungen.

Deshalb sind solche Runden nur „Augenauswischereien“ und letztlich "nutzlos"!
  • 13.05.2016, 08:36 Uhr
  • 0
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Mann, Muslim, Macho - war das Thema. Darauf hat am ausführlichsten und überzeugendsten der Herr Auskunft gegeben, der 10 Jahre in Ägypten gelebt hat. Er bestätigte diesen 'Dreiklang', wies darauf hin, was eine so repressive Moral - Frauen sollten jungfräulich in die Ehe gehen - in einer Gesellschaft bewirkt. Die jungen Männer hätten gar keine andere Möglichkeit, als übergriffig zu werden.

Ich habe Ähnliches in Indien erlebt. Frauen sind entweder Freiwild oder junge Männer weichen auf gleichgeschlechtliche Beziehungen aus.

Dieses Problem ist offenbar seit Beginn der Menschheitsgeschichte nicht zufriedenstellend gelöst worden.
  • 12.05.2016, 19:23 Uhr
  • 4
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Die Muslime sind selbstgerecht, fordernd und nicht kritikfähig über ihr Verhalten und den Islam. Wieso tun wir uns das alles an ?
  • 12.05.2016, 15:11 Uhr
  • 5
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Was die Vorfälle in Köln und anderswo betrifft verband eben neben Kriminalität offenbar auch islamischer Hintergrund der Täter nach bisheriger Kenntnis.
Schon allein mit der Leugnung dieser Tatsache hat der Ditip-Vertreter unrecht. Noch konkretes Festnageln dieses Typen verhinderte ja Maischberger.

Inwieweit der junge ex-Salafist wirklich den Islam insgesamt richtig einschätzen kann, sei dahingestellt.
  • 12.05.2016, 13:44 Uhr
  • 4
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