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Mutter entdeckt Fotos ihrer Tochter auf fremder Facebook-Seite und erfährt e ...

Mutter entdeckt Fotos ihrer Tochter auf fremder Facebook-Seite und erfährt etwas Schreckliches

News Team
14.05.2016, 14:58 Uhr
Beitrag von News Team

Eine Mutter aus Düsseldorf bekam den Schock ihres Lebens: Eine Bekannte schickte ihr einen Link zu einer Facebook-Seite. Als sie diese öffnete, entdeckte sie dort Fotos ihrer eigenen Tochter. Die Frau konnte es erst nicht glauben, dann kam die Erkenntnis wie ein Schlag.

Auf der Seite wurde ihre Tochter, zusammen mit unzähligen anderen Kindern, zum Verkauf angeboten. Scheinbar! Denn die Gründer von "Henriettes Kinderbasar" wollen auf etwas sehr wichtiges hinweisen.

Alle auf der Seite veröffentlichten Kinderfotos sind private Aufnahmen, von den Eltern selbst auf Facebook gestellt. Sie sind für jeden öffentlich. Ein grobe Nachlässigkeit. Viele Eltern, nehmen die Privatsphäre im Internet wohl nicht so wichtig. Ihre Fotos können frei verlinkt, weitergeschickt und runtergeladen werden. So wie es auch die Betreiber von "Henriettes Kinderbasar" taten und mit zynischen Worten zum "Verkauf anbieten".

Die entsetzte Mutter aus Düsseldorf, sieht ihren Fehler jedoch nicht ein. Sie droht mit einer Anzeige. In einer geschlossenen Facebook-Gruppe schreibt sie, die Seite sei "abartig".

Die Betreiber Seite "haben dafür nur ein Lächeln übrig", schreibt einer von ihnen gelassen zu RP Online. "Es liegen schon weit über 2000 Anzeigen gegen uns vor." Doch rechtlich gesehen haben sie nichts falsch gemacht. Es ist alles innerhalb der legalen Facebook-Regeln. "Wir wollen erreichen, dass die Leute mit der Privatsphäre ihrer Kinder nicht so leichtfertig umgehen wie bisher", schreibt der Administrator weiter.

Mit gutem Grund: Polizei und Sicherheitsexperten warnen schon lange davor, Kinderbilder in sozialen Netzwerken öffentlich zu stellen. Nicht selten geraten solche Bilder in die Hände von Pädophilen. Die Gefahr sei nicht zu unterschätzen.

Mutter blickt von ihrem Smartphone auf - Als sie ihre Kinder sieht, erkennt sie etwas Wichtiges!

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8 Kommentare

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Ich habe mir diese Seite nun logischerweise angesehen. Nun, sie glänzt nicht gerade als sei sie von einer Frau(?) mit Verstand geleitet, sondern erinnert ehr an die "Bürger von Ehre" vom schwarzen SB Brett.
Ein Rudel rennt durch FB und zack werden die Kinderfotos auf Henriettchens Seite gepostet, "im Auftrag" so richtig nach Blockwartmanier.
So juristisch einwandfrei ist das nicht wirklich, statt mir einer welken Anzeige sollte man lieber Abmahnungen hageln lassen. Aber vielleicht ist es ja schon passiert, denn:

"Wir ziehen um und bitten alle User, uns auf unsere alte/neue Seite zu folgen !

https://www.facebook.com/HenriettesKinderbasar/

Kurze Erklärung: Wir haben die Rechte an dieser Seite abgeben/verkauft, ihr findet uns in Zukunft auf unserer Ausweichseite, die wir zu unserer Hauptseite machen.

Weitere Erklärungen werden nicht erfolgen, ihr würdet es nicht verstehen.
„wink“-Emoticon

Diese Seite wird heute den 15.05.2016 um 18:00 Uhr komplett stillgelegt."

Ich gebe ihrer neunen Seite, mit all den gebratenen Babys aus Hackfleisch vielleicht noch 4 Wochen, spätestens dann gerät sie an den Richtigen und kann sich ein anderes Themenfeld für ihre "Polizei-Arbeit" suchen. Wahrscheinlich sind dann nicht artgerecht gehaltene Tiere drann.
  • 15.05.2016, 06:37 Uhr
  • 0
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Peter Leopold
Tja..und dann gibt es "Mütter", die selbst versuchen, ihre Kids zu verkaufen...
  • 15.05.2016, 05:15 Uhr
  • 0
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Kinderfotos haben im Inernet nichts verloren. Diese Sucht der Eltern, ständig Kinderfotos zu posten und dann einfachste Sicherheitsvorkehrungen nicht befolgen. Das Internet ist nicht das heimische Wohnzimmer. Selbst hier auf der Fotowand werden mitunter Fotos engestellt, die mehr als grenzwertig sind. Kaum jemand weiß, dass die ganze Welt auf diese Fotos Zugriff hat.
  • 14.05.2016, 21:30 Uhr
  • 4
Erfreulicherweise läßt es aber so langsam nach, wie ich bei FB beobachtet habe.
  • 14.05.2016, 21:44 Uhr
  • 1
zum Glück, Kinder haben auch Persönlichkeitsrechte, die geschützt werden müssen.
  • 14.05.2016, 21:52 Uhr
  • 0
Man kann wirklich nicht oft genug darauf hinweisen, selbst auf die Gefahrhin, daß man angezickt wird.
  • 14.05.2016, 21:53 Uhr
  • 1
hatte hier schon mehr als Gezicke dafür bekomen, kannst mir glauben.
  • 14.05.2016, 21:55 Uhr
  • 0
nicht nur du
  • 15.05.2016, 01:36 Uhr
  • 0
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