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Raus aus dem Renten-Dilemma: Es gibt 4 Wege, aber keiner will sie

Raus aus dem Renten-Dilemma: Es gibt 4 Wege, aber keiner will sie

News Team
17.05.2016, 12:41 Uhr
Beitrag von News Team

Das stetig sinkende Rentenniveau lässt die Deutschen nicht los. Und so wird die Sicherung der Rente wohl auch das vorherrschende Thema im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017 werden.
Bislang glänzten die Politiker nicht gerade mit bahnbrechenden Vorschlägen. Dabei ist Gefahr im Verzug.

Das Rentenniveau, also das Verhältnis der Löhne zu den Renten, ist laut "Focus Money" von früher 53 auf mittlerweile 48 Prozent gesunken. Bis zum Jahr 2030 soll es sogar nur noch bei 44,6 Prozent liegen – wenn sich nicht schleunigst etwas ändert.

Denn 44,6 Prozent reichen nicht zum Leben, darin sind sich die Politiker parteienübergreifend einig. "Focus Money" rechnet vor: So kommt eine Floristin nach 40 Jahren Arbeit am Ende kaum über Grundsicherungsniveau.

Seehofer drängt auf "Gesamtkunstwerk"

CSU-Chef Horst Seehofer malt gar den Teufel an die Wand. Wenn man keine umfassendes "Gesamtkunstwerk" auf den Weg bringe, würde das stetig sinkende Rentenniveau "etwa die Hälfte der Bevölkerung" in die Sozialhilfe treiben.

Um den Negativtrend zu stoppen werden Schätzungen zufolge sieben Milliarden Euro pro Prozentpunkt benötigt. Doch wo soll das Geld herkommen? Es gibt mehrere Szenarien:

1. Rentenversicherungsbeiträge müssten schneller steigen.

Derzeit liegt der Rentenversicherungssatz bei 18,7 Prozent. Ein Anstieg auf 20,4 Prozent bis zum Jahr 2025 ist angedacht. Das reicht aber noch lange nicht. Bei der Anhebung der Rentenversicherungsbeiträge entsteht jedoch ein großes Problem. Angestellte würden für Arbeitgeber teurer, so dass der Stellenabbau die wahrscheinliche Folge wäre. Ein Gutachten des "DIW", das die Grünen in Auftrag gegeben hatten, bestätigt dieses Szenario. Demnach kostet eine Beitragssteigerung von einem Prozent 60.000 bis 80.000 Jobs.

2. Steuererhöhungen

Die AfD fordert ein Rentensystem wie in der Schweiz. Doch auch bei den Eidgenossen ist nicht alles eitel Sonnenschein. Die Nachbarn stopfen ihre Löcher in den Rentenkassen mit Steuererhöhungen. In Deutschland ist eine Steuererhöhung kritisch, vor allem weil der Rentenzuschuss aus Steuergeldern zwischen 2017 und 2019 schon jetzt mehr als 280 Milliarden Euro beträgt.

3. Renteneintrittsalter erhöhen

Eine Lösung wäre, das Renteneintrittsalter stärker zu erhöhen als bereits geplant. Aber als Finanzminister Wolfgang Schäuble eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung gefordert hatte, bekam er von allen Seiten Schelte. Zudem sieht es in der Praxis mit dem Renteneintritt noch einmal ganz anders aus. Schon heute geht jeder Vierte mit Abschlägen früher in den Ruhestand.

4. Private Vorsorge muss gefördert werden

Auch wenn Seehofer die Riesterrente als gescheitert erklärte, die private Vorsorge ist von immer größerer Bedeutung. Aufgrund der niedrigen Zinsen sind jedoch auch hier staatliche Zulagen besonders wichtig.

Die Regierung hofft, noch vor der Bundestagswahl ein Rentenpaket zu schnüren, das die Rentenkassen langfristig füllt – vielleicht mit einem Zusammenspiel aller vier genannten Punkte oder einen völlig neuen Geistesblitz.

Diese Krankenschwester sitzt einsam am Tisch - nur ihr Mann weiß, was sie verbirgt

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301 Kommentare

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Warum bringt in Deutschland niemand ein ordentliches Rentensystem auf den Weg. Unsere Nachbarn tun es besser, menschenwürdiger.
Sind Rentner die weggeworfenen Alten ? Ach nein , wir können ihnen noch Medikamente verkaufen und lassen sie länger leben.
  • 05.06.2016, 23:19 Uhr
  • 1
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Schaut mal über den Tellerrand - Österreich und Schweiz an,
Da wird ein Grundgehalt für jeden Mitbürger geplant.
  • 28.05.2016, 11:50 Uhr
  • 1
  • 31.05.2016, 00:49 Uhr
  • 0
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Nee Nee ich bin kein jammerer ich wäre voll zufrieden wenn ich das bekomme was sie mir seit Jahren schreiben, aber bei 9,7% Abzügen nicht, sind fast 90€ immerhin! Ich hatte nie sehr viel Geld und bin keine Frau die gern Einkauft, halte mein Geld gut zusammen und trotzdem möchte ich nicht Beschissen werden!
  • 22.05.2016, 11:46 Uhr
  • 2
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Man kann es drehen und wenden wie man will, es werden immer alle jammern! Die, die zahlen, zahlen zu viel und die, die bekommen, bekommen zu wenig!
  • 21.05.2016, 14:50 Uhr
  • 3
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so viele breite und lange Staßen gibt es überhaupt nicht
  • 20.05.2016, 13:25 Uhr
  • 2
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Es sollten alle in unsere Rentenkasse Zahlen!!! Selbständige, Politiker, Beamte!!! Dann sollten auch nur die was bekommen die eingezahlt haben!! Politiker sollten die Rente auch erst bekommen wenn sie das ALTER erreicht haben und dann auch nur die HÖHE der Rente nach den JAHREN was sie geschafft haben!!! Es kann nicht sein das jemand nach zwei Monaten einen Anspruch hat von über 2000,- € und das sein ganzes Leben!!!!! Andere können nicht in Rente gehen weil ihnen viele Steine in den Weg gelegt werden und sie bekommen dann nur eine kleine Rente im Verhältnis!!!!!
  • 19.05.2016, 07:48 Uhr
  • 7
Ja, Vera, so sollte es sein. Das müssen wir an allen Gemeinschaften äußern und diskutieren.
  • 19.05.2016, 18:45 Uhr
  • 2
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Die Rentenversicherung braucht eine erneuerte Finanzierung.

Die Gewerkschaft hatte 2013 zum Protest gegen die schamlos niedrige Rentenanpassung aufgerufen. Gegen die schleichende Abwertung der Beitragsleistung für die Berechnung der Renten seit den 1970er Jahren haben wir diesen Protest vermisst. Zum pauschalen Mindestabschlag von 25% aus der vom Bruttolohn berechneten Rente (anstelle Steuern und Sozialversicherungsbeiträge der sonst abzugsfreien Rente) kamen zusätzlich Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung, teils allein vom Rentner zu tragen, und stufenweise noch Steuern hinzu; also doppelte Abzüge aus den gleichen Gründen! Eine weitere Rentenminderung ergibt sich nach der Berechnung aus dem durchschnittlichen Nettolohn, anstelle des Bruttolohnes; die Diskrepanz aus der Bruttolohn bezogenen Beitragsleistung zur Nettolohn bezogenen Rentenberechnung (auch die Anpassungen richten sich nach dem durchschnittlichen Nettolohn) wird raffiniert mit einem Punktesystem für die Bewertung der Bruttolohn-Beitragsleistung verschleiert. Die Berechnung aus dem Nettolohn (ohne Berücksichtigung evtl. Steuerminderungen!) dürfte zu keinem weiteren Abzug führen, da damit die Rentner die gleiche Belastung tragen wie die noch Berufstätigen. So aber sind die Renten dreifach belastet: 1) Mindestabschlag 25% anstelle Steuern und Sozialversicherungsbeiträge; 2) Zusätzliche Abzüge aus dem gleichen Grund; 3) Und das aus einer Nettorente! Das sind die schlagensten Gründe für die Rentenminderung.
Die Abschläge für Renten vor Erreichung des 67.(evtl wieder 65.) Lebensjahres sind ebenfalls nicht nachvollziehbar, da diese ja ohnehin wegen geringerer Beitragsleistung niedriger ausfallen. Und von diesen Verschlechterungen ist gerade die Rentnergeneration betroffen, die während ihrer Berufstätigkeit den Altvorderen eine faire, auskömmliche Rente finanziert hat.

Das müßte nicht sein, hätte man den Mut zu einer echten Reform!

Ein nicht konformer Denkanstoß.
Mit der Rentenreform 1957 wurde zur Finanzierung das "Umlagesystem" eingeführt. Es hat sich bis heute bewährt und sogar die besondere Belastung der Eingliederung der Vertriebenen (Fremdrentenrecht) und der Wiedervereinigung geschultert. Was diesem System jedoch zuschaffen macht, ist die Verschmälerung der Beitragsbasis. Wurde 1957 das Bruttosozialprodukt fast ausschließlich aus Arbeitsleistung (Beitragsgrundlage) erwirtschaftet, ist in Folge der fortschreitenden Automatisierung und der Produktivitätssteigerungen dieser Anteil dramatisch eingebrochen, und damit auch die Finanzierungsbasis der Sozialen-Sicherungssysteme. Um dies zu verhindern wollte schon der „Wirtschaftswunderminister“ Ludwig Erhard die Entwicklung der Produktivität in die Rentenfinanzierung mit einbinden, konnte sich aber gegen die Wirtschaftslobby nicht durchsetzen. Die gegenwärtig ausufernden schlecht entlohnten Mini- Teilzeit- Leiharbeit-Jobs etc. verschärfen die Problematik nur, sind aber nebenrangig.

Die Reform könnte so aussehen:
Die Beiträge zu Renten- Kranken- Arbeitslosen- und Pflegeversicherung werden nicht mehr aus den Löhnen, sondern aus dem Unternehmensumsatz errechnet. Damit würde die Beitragsbasis verbreitert und die Prozentsätze gesenkt. Die Unternehmen werden nur noch aus Einnahmen belastet, nicht wie bisher aus ertragsunabhängigen Lohnsummen. Stark mit Löhnen belastete - hauptsächlich mittelständische Betriebe würden entlastet; die Anzahl der Beschäftigten wäre für die Höhe der Sozialversicherungsbeiträge unerheblich. Das erwirtschaftete Sozialprodukt ist eine Gemeinschaftsleistung aller Beteiligten, und so ist es folgerichtig, deren Sozial- und Zukunftssicherung auch aus dem Gemeinschaftsertrag zu finanzieren.

Damit wären auch die sogen. "Probleme" mit der längeren Lebenserwartung eingeebnet, die ja nur deshalb "problematisch" sind, wenn man die Finanzierung bei der Anzahl der immer geringer werdenden Lohnempfänger belässt, und deren Lohn nicht gleichmäßig mit der Produktivität steigt.


Das Geheule der "jungen" Generation über ihre "Überbelastung" durch Rentenleistungen an ihre Elterngeneration ist schier nicht mehr zum aushalten. Daß sie selbst von eben dieser Generation total ausgehalten, in Schule und Beruf total ausgebildet wurden, war natürlich selbstverständlich, und diese Elterngeneration hat ja darüber auch nicht gejammert, und ganz nebenbei ihrer Seniorengeneration eine faire Rente finanziert. Die "junge" Generation wird sich daran gewöhnen müssen, daß sie mit ihrer Arbeitsleistung sich selbst, ihre noch lebenden Vorfahren und ihre Nachkommen zu finanzieren haben – daran führt kein Weg vorbei.

Marktordnungen werden von Menschen erdacht und durchgesetzt, sie sind keine "Naturgewalten", denen wir hilflos ausgesetzt sind. Um ein faires Wirtschaften zu erreichen bräuchte es lediglich eine faire Marktordnung, und dazu gehört auch eine faire Regelung der Altersversorgung. Und um das zu bewirken selbstsichere, vernünftige Politiker, welche faire, vernünftige Gesetze dazu machen.
  • 18.05.2016, 23:16 Uhr
  • 6
Neulich war in der Tagespresse in einer Studie zu lesen wie die Arbeitswelt der Zukunft aussehen würde. Da hieß es ,durch die Automatisierung und Mechanisierung sowie den Einsatz von immer mehr Computertechnik würden massenhaft Arbeitsplätze wegfallen in der Produktion , in der Verwaltung ,ja selbst im Transportgewebe durch führerlose LKW-Kolonnen auf den Autobahnen. Es wurde gepriesen wie schön es die Menschen dann doch hätten. Nur, es wurde nicht gesagt wie und wovon sie dann leben sollen ,ohne Arbeit ,ohne Einkommen? Und wer zahlt dann in die Sozialkassen?
Ähnlich ist es doch heute schon. Es wird produziert auf Teufel-komm-raus um die Gewinne zu maximieren aber die Menschen ,welche zum Gelingen, zur Steigerung der Produktion mit beigetragen haben werden am Ende ihres Daseins dafür bestraft wenn sie nicht mehr Schritt halten können und vorzeitig diese Tretmühle verlassen müssen.
Diese Mähr von der privaten Altersvorsorge hat sich ja mit der Null-Zinspolitik sowieso zerschlagen. Von dem was mancher selbst abzwacken und einzahlen kann und dem was der Staat zugibt lassen sich später auch keine großen Sprünge machen. Wobei, diese Zutat des Staates, die nimmt er aus dem Steuersäckl welches auch die mit füllen, die sich eine private Vorsorge nicht leisten können. Es ist ein Teufelskreis.
  • 19.05.2016, 10:01 Uhr
  • 2
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Als Ex-SPD'lerin möchte ich meiner Altpartei wünschen, dass es ihr mit dem Rentenproblem bei der nächsten Rentenerhöhung im Wahljahr 2017 mit Einverständnis der GROKO gelänge, sich selbst hinunter zu rechnen und den Geringverdienern fleißig über 40 Jahre lang und treuen Parteigenossen einen sozialwürdigen Altersruhestand zukommen zu lassen.

Oder mein letzter Tipp: Gebt Euch nach 26 Jahren Wiedervereinigung einen Ruck und geht endlich mit den LINKEN zusammen. Eine Sahra Wagenknecht wäre eine ernstzunehmende hochgebildete moderne Finanzministerin nach der Ära Schäuble und ein Gewinn für eine gerechte soziale Umverteilung mit Alt- und Jung-Berücksichtigung. Sie (anders als Schäuble) würde die überfälligen Gesetze EU- und WELTweit gegen die Steueroasen erfolgreich ins Leben rufen. Des Weiteren würde sie den Banken, Wirtschaftskonzernen und Kapital-Lobbyisten das Fürchten lehren, davon bin ich mehr als überzeugt !!!
  • 18.05.2016, 23:03 Uhr
  • 11
da haste recht
  • 19.05.2016, 07:50 Uhr
  • 2
Unmöglich diese SPD zu wählen, wir haben nicht vergessen, auf welcher Seite und in welcher Form sich Herr Gabriel geschlagen hat. Ganz zu schweigen sich als Politiker hinzustellen, und das Volk, das ihm seine Diäten bezahlt, als "Pack" zu bezeichnen. Er hat sich immer auf die verkehrte Seite gestellt, war nie für das Volk da. Dabei waren sie einmal die Arbeiterpartei Deutschlands. Gabriel hat sie zur Flüchtlingspartei Deutschlands gemacht. Nicht gut, dann soll er sich mal seine Diäten von den Flüchtlingen bezahlen lassen. Hauptsache ihre Diäten und Pensionen sind gesichert, die Renten des Volkes gehen der SPD hochkant am Allerwertesten vorbei. Da wurden jahrelang Gelder aus dem Rententopf von allen Regierungsparteien großzügig entnommen. Für alles mögliche. Und nun reicht es hinten und vorne nicht mehr. Nun werden Fremde ins Land geholt, die uns allen milliardenschwer auf der Tasche liegen. Und nie und nimmer dazu beitragen können, das Rentenniveau zu erhöhen. Im Gegenteil, sie werden weiter jahrelang unser Renten- und Sozialsystem noch mehr belasten, als es schon belastet ist. Die dummen dabei sind wieder mal wir, vor allem die alleinerziehenden Mütter und Rentner. Das sind Milliarden, die unserer Rentenkasse und den Sozialkassen gut tun würden. Schließlich haben wir das ja auch dafür ein Leben lang geschuftet. Nun wird es Zeit, die entliehenen Millionen aus dem Rentenfond wieder zurück zuzahlen. Aber was der Staat mal hat, das gibt er nimmer her. Ausserdem warum sollten denn wieder nur die Ärmsten der Armen dran glauben? Wo bleiben die Einzahlungen der Reichen r in die Renten/Pensionenkasse ? Wo bleiben die Einzahlungen der Politiker in diese Kassen? Ist das etwa Demokratie, dass die Armen zahlen und die Reichen nicht? Was hat die SPD dagegen unternommen? NICHTS!!!! Weil es würde sie ja selber betrifft. Einzig Frau Wagenknecht verdient es lobenswert erwähnt zu werden. Da sie als einzige gute Gedanken hat und weiss, dass es ungerecht in unserer Politik zugeht. Leider ist sie in der falschen Partei. Um überhaupt noch was in Deutschland verändern zu wollen, brauchen wir eine Partei, die hinter ihrem Volk steht, die sich der Bedürfnisse und Sorgen der Bürger annimmt, und sich auch nicht gegen eine direkte Demokratie stemmt. Momentan sehe ich wirklich nur eine Partei, die fast allen Forderungen annähernd gerecht wird, und mit dieser unseligen Flüchtlingspolitik besser umgeht, als es Frau Merkel und die etablierten Parteien getan haben. Die SPD, besonders Herr Gabriel war nur am drohen, beleidigen und sich selbstgefällig neben alternden Künstlern aus der Film- und Musikbranche in der Öffentlichkeit zu präsentieren und gehörig allen besorgten Bürgern ihre Meinung zu verbieten. Was bleibt, ist die AfD.. Mir gefällt zwar nicht alles an ihrem Programm, aber einen Tod stirbt man immer. Zumindest versprechen sie mehr Gerechtigkeit, direkte Demokratie, der Bürger darf mitbestimmen, Abschaffung der Zwangssteuer GEZ, und Einhaltgebietung der sich erschreckend schnellen Ausbreitung der Islamisierung. (Übrigens was haben Türken und Ausländer in einer deutschen Politik zu suchen?) Und sie wollen vor allem ein Deutschland, das den Deutschen wieder gehört.
  • 19.05.2016, 11:45 Uhr
  • 3
@ Carmen Alecia: Schön, dass Du mir beipflichtest in Bezug auf Sahra Wagenknecht - und was die AFD angeht, hast Du es auch auf den Punkt gebracht mit Deinen Aufzählungen. Schlimmer kann es bald wirklich nicht mehr werden als diesen Tod zu sterben mit einer Revolution gegen unsere ausgedienten Altparteien, die geschlossen abgeschafft gehören oder zumindest in die Opposition gedrängt werden müssen. Nach 4 Jahren AFD und Opposition haben sie vielleicht mal ihre eigenen Ungerechtigkeiten dem Volk gegenüber mal näher mitbekommen als auf ihrem heutigen hohen Sockel !!!
  • 20.05.2016, 11:39 Uhr
  • 5
@ Christa Darmstadt: ... ja ja, das alte Denken = Enteignung, Kommunismus, Anti-Kapitalismus und so weiter und so fort.

Eine Sahra Wagenknecht wäre eine ernstzunehmende hochgebildete und moderne Finanzministerin nach der Ära Schäuble und ein Gewinn für eine gerechte soziale Umverteilung mit Alt- und Jung-Berücksichtigung. Sie (anders als Schäuble) würde die überfälligen Gesetze EU- und WELTweit gegen die Steueroasen erfolgreich ins Leben rufen. Des Weiteren würde sie den Banken, Wirtschaftskonzernen und Kapital-Lobbyisten das Fürchten lehren, davon bin ich mehr als überzeugt !!!

Nach der Bürger-Politik-Verdrossenheit und meiner Politik-Verdrossenheit im Lande würde ich als jahrelanges Mitglied der LINKEN das Wagnis eingehen wollen, SPD + LINKS nach der Bundestagswahl 2017 regiert zu werden. Unter Sahra Wagenknecht als Schäuble-Nachfolgerin und Sigmar Gabriel, der bei den massiven Verfehlungen der SPD-Politik (Agenda / Rente) ernsthaft Nachbesserungen vorantreibt hätte ich erstmal für eine Legislaturperiode das Vertrauen, dass politisch sozial-gerechter vorgegangen und der AFD entschieden entgegen getreten wird.

Ich habe mir fest vorgenommen, bis zur Bundestagswahl 2017 diesen von uns Beiden und vielen anderen SB-Forumsmitgliedern geäußerten Wunsch einer Finanzminister-Erbin Sahra Wagenknecht gebetsmühlenartig durchs Netz zu peitschen, so dass sich das immer mehr im Lande herumspricht und öffentlich diskutiert wird. In unseren Alt-Parteien sehe ich weit und breit keine(n) sonst würdige(n) Nachfolger(in), der / dem ich trauen würde !!!
  • 21.05.2016, 11:17 Uhr
  • 2
Nur leider gefällt mir die Partei nicht, der Sahra Wagenknecht nunmal angehört. Und eine Sahra Wagenknecht gibt es leider ohne die Partei nicht
  • 06.06.2016, 14:47 Uhr
  • 1
... nur in einer Rot-Roten-Konstellation wäre sie möglich, stimmts ??
  • 13.06.2016, 23:05 Uhr
  • 1
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Bei fairer Verteilung ist mehr als genug für alle da !
So lange die unfaire Verteilung anhält, steigt die Zahl der "Verlierer" weiterhin rasant an ! Bravo Bernhard Schlögl, verdient wiederholt zu werden. Danke
  • 18.05.2016, 22:52 Uhr
  • 5
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