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Immer mehr Einbrüche in Deutschland: In diesen Bundesländern leben Sie am si ...

Immer mehr Einbrüche in Deutschland: In diesen Bundesländern leben Sie am sichersten

News Team
29.05.2016, 08:37 Uhr
Beitrag von News Team

Deutschland wird immer mehr zum Mekka für Einbrecher. Die Anzahl von Wohnungseinbrüchen stieg im vergangenen Jahr wieder um zehn Prozent. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre sogar um mehr als 50 Prozent. Das gab Bundesinnenminister Thomas de Maiziere in Berlin bekannt.

Der CDU-Politiker nannte auch die Tatsache "besorgniserregend", dass gleichzeitig die Aufklärungsquote dramatisch sinkt. Wurden 2005 noch knapp 20 Prozent aller Delikte aufgeklärt, waren es 2015 nur noch 14,1 Prozent im bundesweiten Schnitt. Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Polizei, Oliver Malchow, sagte gegenüber der "Bild":

Wir benötigen mehr Personal!

"Wenn wir moderne Techniken des 'predictive policings', also der vorausschauenden Polizeiarbeit, benutzen, benötigen wir zum einen Spezialisten, die die Software bedienen und zum anderen Kolleginnen und Kollegen, die wir dann zu den ermittelten Brennpunkten schicken können. Schon jetzt bearbeiten zu wenige Kollegen zu viele Fälle."
Dies geht auch zu Lasten der Hausratsversicherungen, die 2015 für einen Rekordsumme von mehr als 500 Millionen Euro aufkommen mussten.

Bayern und Baden-Württemberg verzeichnen Rückgänge

Die Lage ist jedoch nicht in allen Bundesländern so dramatisch. Während in Thüringen die Zahl der Einbrüche mit einem Anstieg um 50,9 Prozent explodierte, verzeichneten beispielsweise Bayern und Baden-Württemberg deutliche Rückgänge seit 2014.

In Bayern sank die Quote um 8,9 Prozent, in Baden-Württemberg sogar um 9,1 Prozent. Auffällig sei laut "Bild", dass in diesen beiden Bundesländern in den vergangenen Jahren das Personal aufgestockt sowie auf moderne Ermittlungsmethoden gesetzt wurde. Dies bestätigte Karl Geyer, Leitender Kriminaldirektor im Polizeipräsidium Mittelfranken:

Wir haben hier sicherlich ein Stück weit polizeiliche Pionierarbeit geleistet. Das verdanken wir auch der Politik, die die Weitsicht besessen und das Geld investiert hat.

Tatsächlich investiert der Freistaat mit 3,2 Milliarden Euro jährlich, umgerechnet 267 Euro pro Einwohner, die meisten Gelder in die Polizeiarbeit. In Schleswig-Holstein liegt das Budget bei 136 Euro pro Einwohner.

Katastrophale Aufklärungsquote

Anlass zur Sorge gibt auch die niedrige Aufklärungsrate der Delikte. Mecklenburg-Vorpommern ist mit 31,8 Prozent aufgeklärter Delikte einsamer Spitzenreiter. Katastrophal sieht es dagegen in Berlin (7,2 Prozent) und Hamburg (8,3 Prozent) aus.

Dabei hat die Aufklärungsrate nicht unbedingt etwas mit der Anzahl an beschäftigten Polizisten zu tun. In Berlin fallen 4,74 Beamte auf 1000 Einwohner, in Bayern dagegen nur 2,55.

Gewerkschafts-Chef Malchow sieht die Ursache der ernüchternden Einbruchsstatistiken auch

darin, dass bestehende Gesetze oft willkürlich ausgelegt werden.
Wichtig ist uns, dass ordentlich bestraft wird. Wir sind strikt gegen einen Polizeistaat, jedoch müssen Delikte entsprechend geahndet werden. Es ist für die Kollegen im Einsatz unerträglich, wenn die Täter, die sie aufgreifen, immer wieder laufen gelassen werden.

Auch hier gibt es regionale Unterschiede.

In Bayern werden Gesetze deutlich härter umgesetzt, was das Land für Kriminelle nachweislich unattraktiver macht.

Diese lustige Aktion der neuseeländischen Polizei hat im Internet einen neuen Boom ausgelöst

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19 Kommentare

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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Da regen sich die Linke über die AFD auf und das sich viele Gaucks erneute Amtszeit wünschen (angeblich). Über so einen Schmarrn...
DEu hat ganz andere Probleme über die jeder direkt und indirekt betroffen sein wird!
Es wird endlich Zeit das viele sich mal damit befassen!
  • 29.05.2016, 11:47 Uhr
  • 0
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Irgendwie scheint wohl auch die Hemmschwelle zu sinken. Ich hatte 5 Jahre sehr wertvolle Auslagen unbewacht vor meinem Laden. Ohne einen einzigen Verlust durch Diebstahl. Dieses Jahr liege ich seit April schon bei 100 € Einkaufswert. Sehe mich also genötigt, nur noch Ware auszustellen, die mich nicht unbedingt finanziell aus der Bahn werfen, falls sie verschwinden, alles anzubinden, oder auch jeden zu filmen, der sich an meine Auslagen wagt. Eine Entwicklung, die mir nicht gefällt.
  • 29.05.2016, 11:02 Uhr
  • 2
Das sollten die ganzen Gutmenschen der Flüchtlingspolitik und Scheindemokratie bezahlen...
  • 29.05.2016, 11:48 Uhr
  • 1
Nun, den Ladendiebstahl gibt es schon seit Menschengedenken und ist ein Weltweites Problem...das hat nicht mit Flüchtlingspolitik zu tun.

http://www.retailresearch.org/grtb_c...tsurvey.php
  • 29.05.2016, 12:10 Uhr
  • 1
.. Es wird weltweit geklaut, ohne dass es dazu irgendwelcher Ausbildung bedarf.
  • 29.05.2016, 13:58 Uhr
  • 2
Das waren auch keine Ausländer. Aber die Entwicklung finde ich schrecklich.
  • 22.01.2017, 17:00 Uhr
  • 0
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Eigentlich müsste das Gesetz angepasst werden. Diebstahl hieße dann im Gesetz etwa so:

1.) Wer irgendwo in rechtwidriger Zueignungsabsicht etwas stiehlt wird.

2.) . . . wenn er sich nicht erwischen lässt, weiter ermuntert und

3.) . . . . sofern er erwischt wird zu 30 % zur Anzeige gebracht und . .

4.) . . . . sofern er einen strengen Richter findet auch zu 10 % bestraft.

5.) . . . . Schlimme Kindheit wird als Rechtfertigungsrund beachtet.

6.) . . . . ab 3 Diebstähle pro Woche gibts den Sonder-Bonus !


Wer will darf dann mit den Hühnern lachen, bis der Hahn kräht. Jugendliche Wiederholungstäter werden in den Strafanstalten als Räuber ausgebildet. Unter Aufsicht von Sozial-Pädagogen und Super-Knackis.

Osteuropäische Ausbilder werden bevorzugt und werden als XY-Stars eingestellt.
  • 29.05.2016, 10:36 Uhr
  • 8
naja, ..... dafür gibts aber andere Auflagen, bei Jugendlichen z.B. werden sie zu Sozialarbeit verdonnert ..... damit sie nicht als vorbestraft gelten.

Manchmal wird auch gegen Zahlung einer Geldbuße - ( keine STRAFE ) das Verfahren eingestellt usw . . .

Es handelt sich um einfachen Diebstahl, also ohne Waffen ohne Gewaltanwendung usw. Der ist ja schon erfüllt, wenn du versehentlich einen fremden Kugelschreiber mitnimmst.
  • 29.05.2016, 10:38 Uhr
  • 2
Trotzdem darf ich als Richter ein Verfahren gegen Auflagen bei einem Ersttäter einstellen, wenn es das Gesetz erlaubt.
Es handelt sich ja nicht um ein Verbrechen. Rechtferigungsgründe und Schuldfähigkeit zum Zeitpunkt der Tat sind zu berücksichtigen.
  • 29.05.2016, 13:55 Uhr
  • 0
90 % der Straftaten werden übrigens per Strafbefehl und Geldstrafen - erledigt, ohne Verhandlung. Das muss man wissen.
  • 29.05.2016, 20:39 Uhr
  • 0
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Viel Arbeit .... wenig Personal ..... das Umdenker erfolgt langsam ...aber es könnte / sollte schneller gehen .......
  • 29.05.2016, 10:28 Uhr
  • 1
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Die Heimsuchung der offenen Grenzen. Was gut für die Wirtschaft ist, hat oft immense Nachteile für den Bürger. Aber das ist ja nichts Neues.
  • 29.05.2016, 10:01 Uhr
  • 4
So ist es wohl. Was interessiert da noch die Sicherheit der Bürger. Klappe halten ist angesagt. Nur wehren wie in den USA darf sich der Bürger hier auch nicht. Kein Wunder, dass der Bürger bei diesem Gefühl des Ausgeliefertseins auf die Barrikaden geht.
  • 29.05.2016, 10:10 Uhr
  • 4
Und dieser Zynismus und Unfähigkeit und Nichtachtung der Politiker den Menschen gegenüber, die die Wirtschaft und das Miteinander hier am Laufen halten, lässt eine unglaubliche Wut aufkommen.
  • 29.05.2016, 10:21 Uhr
  • 2
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Das kann jeden treffen, egal wo er wohnt, einfacher währe es die Kriminelle härter zu bestrafen.
  • 29.05.2016, 09:46 Uhr
  • 3
Das war schon immer so, die Bayern greifen durch!
  • 29.05.2016, 10:10 Uhr
  • 3
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......Bayern ist überall SPITZE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Sollte sich "abspalten" dann könnte ich meine Auswanderungspläne at akta legen.
  • 29.05.2016, 09:34 Uhr
  • 3
  • 29.05.2016, 11:25 Uhr
  • 0
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