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Das "religiöse" Kopftuch

Das "religiöse" Kopftuch

01.06.2016, 16:09 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Das „Islam-Kopftuchverbot“ am Arbeitsplatz

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hält ein solches Kopftuchverbot in Unternehmen für zulässig.

Geklagt hatte die Muslimin Samira Achbita aus Belgien. Ihr war nämlich als Rezeptionistin bei einer Sicherheitsfirma gekündigt worden, weil sie darauf bestand, mit einem islamischen Kopftuch zu arbeiten, welches sie als religiöses Symbol verwendete.

Ob die Unternehmen diesem Signal aus Luxemburg wohl grundsätzlich folgen werden, dass wenigstens der Betriebsfrieden in Firmen gewahrt wird?

Ist es die richtige und notwendige Antwort auf wachsende, gesellschaftliche Spannungen und das Erstarken fundamentalistischer Glaubensauslegungen, die (man muss nicht darum herum reden), vor allem den Islam betreffen?

Ich finde es schlimm, wenn durch religiöses Ereifern immer mehr Anhängerinnen mit „islamischen Kopftüchern“ herumlaufen, weshalb wenigstens der Arbeitsraum in Deutschland vor religiösen und/oder weltanschaulichen Konflikten formal geschützt werden kann.

Die Religionsfreiheit ist eines der höchsten Güter, auf die Europa zu Recht stolz ist und Deutschland hat dies explizit in sein Grundgesetz geschrieben. Aber sie thront nicht losgelöst über allen anderen Grundrechten und heimischen Kulturen, Sitten und Gebräuchen, die das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Glaubens sichern muss.

Und deshalb ist es mittlerweile ein Unding, was uns alles von den zwangsweise ins Land strömenden fremden Kulturen und Sitten aufoktroyiert werden soll und wir mittlerweile dagegen uns mit Hilfe von Gerichte wehren müssen.

Bei multiethnischen und multikulturellen Gesellschaften ist und bleibt die Integration schwierig und es treten immer wieder Probleme auf, wenn die „Zuwanderer“ ihre „Kulturidentitäten“ aufrechtzuerhalten und in Deutschland mit Nachdruck durchsetzen wollen.

In diesen Fällen tritt das Phänomen der zunehmenden „Integration nach Innen“ verstärkt auf, wenn ethnische Enklaven mit einer eigenen Sprache und einem eigenen Kulturangeboten aufbauen wollen – wie dies vor allem in Großstädten leider feststellbar ist.

Wird hier nicht dagegen gehalten, formulieren sich unweigerlich Parallelgesellschaften, die das weitere Zusammenleben nachhaltig stören und eine Integration letztlich verhindern.

Solche Parallelgesellschaften braucht Deutschland wirklich nicht und man sollte diese vorsorglichen und wohlgemeinten Hinweise beachten!

Das Thema „Überfremdung“ ist deshalb auf Deutschland bezogen nicht abwegig!

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6 Kommentare

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Ich bin dafür,dass man das Kopftuch verbieten sollte. Wir tragen ja auch nicht unsere Religion auf der Brust. Ich durfte das an meinem Arbeitsplatz auch nicht. Roter Schal und rote Socken für SPD und DGB.
  • 04.06.2016, 11:14 Uhr
  • 0
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Hoffentlich bleib es dabei und wird nicht durch Berufung wieder aufgeweicht. Es ist bezeichnend, womit sich Gerichte gehäuft beschäftigen müssen. Auf diese Art und Weise kann man auch Instrumente eines Rechtsstaates lahmlegen. Vor 30 Jahren wäre so eine Klage noch undenkbar gewesen. Heute werden damit unsere Gerichte beschäftigt.
  • 01.06.2016, 16:33 Uhr
  • 3
Ergänzend wäre noch zu sagen, dass Vertreter des z. B. fundamentalistisch geprägten Islam Deutsche Gesetze und Bestimmungen nicht umgehen dürfen; dass trotzdem keine Religion im Grundgesetz geregelt wird und demnach keine Religion geltendes Recht festlegt.

Der Islam ist eine Religion mit einer 1.500 Jährigen Geschichte; leider es gibt innerhalb dieser Gruppe starke negative Differenzierungen, die wir in Deutschland nicht haben wollen.

Vertreter von Religionen dürfen deshalb nichts machen, was gegen die Rechtsordnung verstößt, wozu nunmehr auch das Verbot von „Islam-Kopftüchern“ in Betrieben gehört.

Aufgrund dessen sollten sich „religiöse Vertreter“, insbesondere die, die den Islam z. B. mit ihrem Kopftuch „zeigen“ wollen, besser aktiv auf die vorhandene Toleranz, Weltoffenheit und Akzeptanz des Deutschen Staats in seiner jetzigen Form eingehen, wenn sie als „Mitbürger“ in Deutschland sich integrieren und in der Arbeitswelt ordnungsgemäß einbringen wollen.
  • 01.06.2016, 17:11 Uhr
  • 2
Wir sind schon kurz vor der Schlachtbank.
  • 01.06.2016, 20:52 Uhr
  • 1
Elke, wieso weißt du denn, dass sie vom Osmanischen Reich predigen, wenn ihre Predigt auf türkisch gehalten wurde? Oder kannst du türkisch?
Übrigens ist diese Predigt auf deutsch. Wo steht da was vom Osmanischen Reich?
http://www.ditib.de/detail_predigt1....295&lang=de
  • 01.06.2016, 22:56 Uhr
  • 0
Elke
Leider ist die "Grundgesetzwidrigkeit des Islam" eine Tatsache und man begegnet diesem Umstand in Deutschland bei allen möglichen Situationen.

Nehmen wir z. B. den muslimischen Fußball-Nationalspieler Mesut Özil.

Ist es richtig, dass dieser in Deutschland geborene Fußballer die Nationalhymne mit Absicht nicht mitsingt, obwohl er für diesen Einsatz für Deutschland bestimmt sehr gut entlohnt wird; dagegen aber nach Mekka pilgert und sich von dort mit einem „Islamgewand“ medienwirksam zeigt?

Wenn z. B. ein Angestellter seinem Arbeitgeber die Hand verweigern würde, hätte er bald seinen Arbeitsplatz los – und das mit Recht!

Für den Islam ist und bleibt die "Grundgesetzwidrigkeit“ eine Tatsache, da damit eine nicht verfassungskonforme Ideologie anhängig ist, denn die Wurzeln des radikalen Islam, der unsere Verfassungsordnung bedroht, liegen eindeutig im Koran und seinen Interpretationen.

Da sich alle Muslime auf den Koran beziehen, ist es nicht einfach, zwischen frommen Muslimen, Radikalen und Islamisten zu unterscheiden.

Muslime, für die die Regeln der Scharia jedenfalls wichtiger sind als das Grundgesetz, werden sich in Deutschland nie integrieren - und schon gar nicht die Deutsche Nationalhymne mitsingen!
  • 04.06.2016, 17:12 Uhr
  • 0
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