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Verschwundene Blutreliquie: Kardinal Meisner vermutet „religiöse Überhitzung ...

Verschwundene Blutreliquie: Kardinal Meisner vermutet „religiöse Überhitzung" als Motiv

News Team
07.06.2016, 16:21 Uhr
Beitrag von News Team

Berlin. Im Kölner Fall der verschwundenen Blutreliquie Johannes Pauls II. vermutet Kardinal Joachim Meisner „religiöse Überhitzung“ als Tatmotiv. „Materiellen Wert hat die Reliquie jedenfalls nicht. Ich kann mir nur vorstellen, dass irgendein irregeleitetes religiöses Gemüt dahintersteckt, das vielleicht einen Dieb beauftragt hat und den Papst einfach privat bei sich haben will, in der Nähe“, sagte der emeritierte Kölner Erzbischof der „Welt“.

Seit Sonntag wird in Köln eine gläserne Kapsel mit einem Tuch vermisst, das einen Bluttropfen Johannes Pauls II. trägt. Die Reliquie wurde seit Ende 2013 im Kölner Dom verehrt. Kardinal Meisner ist der bisher letzte bekannte Zeuge, der sie noch gesehen hat.

Nach eigenen Angaben war Meisner am Samstagabend im Kölner Dom, um die Beichte abzunehmen. Da sei die Reliquie noch zu sehen gewesen.

Ich hatte noch meine Hand daraufgelegt, als Geste der Verehrung, und noch das Glas mit den Fingern gespürt.

Dass er nun selbst als Täter verdächtigt werden könnte, kann er sich aber nicht vorstellen. „Ach, ich glaube nicht, dass jemand auf so einen absurden Gedanken kommen könnte. Schon allein, weil ich viel zu ungeschickt wäre. Ich hätte die da gar nicht rausgehebelt bekommen.“

Nina Zacher kämpfte bis zum letzten Atemzug - Das ist ihre wichtige Botschaft an uns

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1 Kommentar

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Das sind Probleme.....
  • 08.06.2016, 21:24 Uhr
  • 1
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