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Der Islam überrollt Europa

Der Islam überrollt Europa

13.06.2016, 17:35 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Prolog

Wir wissen, dank unzähliger Texte, warum und wann uns die Islamisierung des Abendlandes droht:
Politiker, Philosophen, Populisten, Programmatiker, Ungläubige und allerlei andere Spezialisten haben uns das lang und breit dargelegt.
Und eingedenk des alten Auftrages Gottes an beide Weltreligionen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan … bin ich fest davon überzeugt, dass dieser Auftrag so manchem in der Tasche steckt!
Ich habe diese Selbsternannten einmal außen vor gelassen, und lasse die zu Wort kommen, die a) etwas von Glaubenslehre per Profession verstehen und b) als Verteidiger in der ersten Reihe des christlichen Vaterlandes stehen – drei von ihnen zitiere ich hier:

Der Mainzer Kardinal Karl Lehmann machte beim Treffen der katholischen Bischöfe deutlich: Die selbsternannten Abendländer dürfen von der Kirche keine Unterstützung erwarten. Wenn man den Nächsten lieben solle wie sich selbst, dann gelte das gerade für Flüchtlinge. Bereits im Alten Testament standen Fremde unter einem besonderen Schutz. Hinter diese Errungenschaft dürfe man nicht zurückfallen, sagt der Kardinal. Dass dieses Schutzrecht im Morgenland geformt wurde, ist eine Pointe eigener Art.

Heße, Sonderbeauftragte für Flüchtlingsfragen der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, hinsichtlich der Behauptung der Gefahr einer Islamisierung des Abendlandes. "Wenn der Untergang des christlichen Abendlands beschworen wird, müssen wir klar sagen: Es gibt in Deutschland mehr als 55 Millionen Christen", sagte der frühere Generalvikar des Erzbistums Köln. "Wenn die frohgemut ihren Glauben leben, laufen solche Parolen ins Leere."

Der Inhaber des bislang einzigen philosophischen Lehrstuhls für Völkerverständigung in Deutschland, Michael Reder: "Die Politiker müssen die überwiegend irrealen Ängste vor einer angeblichen 'Islamisierung des Abendlandes' mit rationalen Argumenten entkräften", sagt der an der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München lehrende Professor. Wenn bei den Kundgebungen etwa von "Massenzuwanderung" und "radikal-religiöser Unterwanderung" die Rede sei, müsse man dem Fakten entgegenhalten, betont er.

Die AfD schürt Angst der Menschen, wo immer sie kann. Sie vergiftet die Debatte mit ausländerfeindlichen Begrifflichkeiten wie etwa den des "afrikanischen Ausbreitungstyps" und besonders den der drohenden "Islamisierung" Deutschlands.
Frauke Petry ging sogar so weit, die deutschen Bischöfe als scheinheilig darzustellen und zu behaupten, diese würden Muslime eher vertreten als Christen.

Es lohn sich nach dem Grund zu fragen, warum das Thema Islamisierung des Abendlandes von der AfD immer und immer wieder mit zum Teil üblen Methoden und immer so neuen wie unsinnigen Parolen aufgeheizt und gefüttert wird. Man muss wissen, die AfD hat dieses Thema nicht erfunden, sie hat es übernommen.
Es hat sich ihr wohlfeil angeboten, denn gruppenbezogenen Menschen- und Ausländerfeindlichkeit ist in Deutschland weit verbreitet, sie beeinflusst den Alltag vieler Menschen und wird bewusst oft gar nicht wahr genommen.
Der Rechtsextremismus, auch und im Besonderen der der Neuen Rechten, überhöht mit Bedacht die Vorstellung der "Volksgemeinschaft" und verbreitet sie missionierend. Der Kampf gegen die "ethnische und kulturelle Überfremdung" wird salonfähig gemacht und gegenüber Dritten geschickt verborgen
Das traditionelle Ideologieelement aller Rechten ist die Fremdenfeindlichkeit. Mit der Taktik der Mimikry ist ein Verbergen der tatsächlichen Absichten keine Selbstverleugnung, sondern die Strategie, bewusst Konzepte nur selektiv auszusprechen, so dass sie an einen gesellschaftlichen Diskurs andocken können.
Solche Ansichten werden von Verschwörungstheoretikern wie Udo Ulfkotte oder Jürgen Elsässer oder/und Internetseiten wie PI, Honigmann oder andere extrem rechts angesiedelte Plattformen immer wieder aufgegriffen und bestätigt.
"Man wird ja wohl noch sagen dürfen ..."
Gebündelt werden solche Informationen dann sehr häufig ganz gezielt vom Gatestone-Institut, eine in New York ansässige Organisation, die neokonservative und andere rechtsgerichtete Netzwerke in den Vereinigten Staaten und Europa verbindet. Es ist ein Ableger der neokonservativen Hudson Institute. Gatestone selber ist die Clearingstelle für negativ ausgerichtete rechtsextremistische Kommentare über die nationale Sicherheit, den Nahen Osten und den Islam.
Die Glaubensgemeinschaften widersprechen diesen Befürchtungen und insbesondere der angeblich drohenden Islamisierung - sie sind sich darin mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen des "Pew Research Center on Religious and Public Life" in den USA einig.
Die meisten Muslime der Europäischen Union leben in Frankreich ca. 4,7 Millionen / 7,5 %) und in Deutschland (ca. 5 Millionen / 5,8% der Bevölkerung). 6% der Bevölkerung in der Europäischen Union waren 2010 Muslime. 2030 werden es etwa 8 oder 9% sein.

Das Gerücht von den Europa überrollenden Muslims ist nicht nur unbegründet, es ist schlicht erfunden. Wie die Zahlen verdeutlichen, wird der Anteil der muslimischen Bevölkerung in Europa weiter wachsen – eine Mehrheit werden sie jedoch auch nur annähern nirgendwo darstellen.
Das ist ein Ergebnis laufender US-Studien, die das Institut "Pew Research Center on Religious and Public Life" veröffentlicht und die regelmäßig ein Update erfahren.

Die renommierte Universität Princeton und die Wissenschaftler des "Pew Research Center" fassen die Daten ihren Studien laut "New York Times" wie folgt zusammen:
"Es gibt die überwältigende Annahme, dass Muslime die Welt bevölkern, dass sie Europa und bald darauf die USA dominieren werden." Die Zahlen aber zeigten, dass dieses Szenario komplett unrealistisch sei. "Wir fragen uns, wo die ganze Hysterie herkommt", so die Wissenschaftler. In 2030 etwa acht Prozent (insgesamt 58,2 Millionen) aller Europäer dem Islam angehören. Heute sind es sechs Prozent (44,1 Millionen). Der Zuwachs wird im Wesentlichen durch Migration bestimmt, er schwächt sich jedoch in Europa ab, weil auch die Geburtenraten der Muslime in Europa sinken und die Migration langfristig abflauen wird.

Was also ist das Ziel solcher offen vorgetragener Fremdenfeindlichkeit? Das ist weltweit deutlich zu beobachten, nämlich bei den Menschen und Organisationen, die versteckt oder offen die "weiße Rasse", die angebliche Elite unserer Spezies, rein und herrschend sehen wollen. Und dass hier in Deutschland Interessen bestehen, das Regierungssystem unserer Demokratie zu untergraben.
Unter dem Deckmantel des Anti-Islamkurses "Ein orthodoxer Islam, der unsere Rechtsordnung nicht respektiert oder sogar bekämpft und einen Herrschaftsanspruch als alleingültige Religion erhebt, ist mit unserer Rechtsordnung und Kultur unvereinbar." versucht die AfD, das Grundgesetz zu ändern.
"Für die AfD soll die EU in Zukunft kein politisches Bündnis mehr sein, sondern nur noch eine europäische Wirtschaftsgemeinschaft."
Das ist ebenfalls mit dem Grundgesetz nicht vereinbar, weil wir uns in Artikel 23 ausdrücklich zu einer europäischen Integration bekennen.
Die AfD hat sich vorgenommen, z. B. "Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild" oder mit dem Auftrag "Ohne Zustimmung des Volkes darf ... kein bedeutsamer völkerrechtlicher Vertrag geschlossen werden" einzuführen.
Alles Forderungen, die keineswegs in einer parlamentarischen Demokratie wie der unseren vorgesehen sind.
Wer jetzt erschrocken ist oder das für überzogen hält, der sollte sich einmal kritisch das Parteiprogramm der Alternative für Deutschland ansehen.
Die AfD erhebt die Forderung nach "echter Demokratie" - von der Minderheiten aber ausgeschlossen werden. Die neue Rechte ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.


Quellen:

Strobl, Natascha. Strategie und Ideologie der ‘Neuen Rechten’ am Beispiel des Funken. Diplomarbeit Universität Wien.

Pew Research Center on Religious and Public Life

http://www.pewresearch.org/fact-tank...-in-europe/

AfD Programm

30 Kommentare

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Warum ist es eigentlich so schwer, eine andere und positive Denkweise anzunehmen, die noch dazu von Fakten unterstrichen wird?
  • 14.06.2016, 22:39 Uhr
  • 0
Was ist denn eine positive Denkweise bei der Suche nach Gründen für bestimmte Verhaltensweisen - eine möglichst neutrale mit positiver Verbrämung oder was ?
  • 15.06.2016, 07:25 Uhr
  • 0
Eine positive Denkweise ist, nicht auf Grund von neuen Entwicklungen den Weltuntergang herbeieilen zu sehen, sondern zu akzeptieren, dass sich etwas verändert - das annehmen - und sein Leben in Ruhe und mit dem Neuen weiterleben, ohne sich davon beeinflussen zulassen - bzw. beherrschen, das wäre der bessere Ausdruck.
Mit positiver Denkweise meine ich Offenheit, Akzeptanz - und nicht Feindseligkeit und Abweisung.
  • 15.06.2016, 10:48 Uhr
  • 1
Nun, dann bin ich offensichtlich kein Freund positiver Denkweisen:

Es gibt genügend der Dinge und Umstände, denen ich nur mit Feindseligkeit und Abweisung begegnen, sowie vieles was ich noch nicht einmal akzeptieren kann - die einzige Gemeinsamkeit, die das alles verbindet, ist die Offenheit, mit der ich das jeweils vortrage.

Dan bin ich also lediglich ein Freund offen vorgetragener Denkweisen.
  • 15.06.2016, 11:11 Uhr
  • 0
Es gibt genügend Denkweisen, denen auch ich nur mit Abweisung und Feinseligkeit begegnen kann - nämlich dann, wenn sie eben nicht aufgeschlossen Neuem gegenüber sind und nur auf ihrem eingeschränkten und festgefahrenen Denken beharren. Und vor allem wenn sie anderen ihr Denken aufdoktrinieren wollen. Von Gewalt muss ich nicht reden.
Es ging in meiner Aussage allerdings nur darum, dass ich nicht verstehe, wie man nicht offen für Veränderungen sein kann und diese mit Neugierde erst einmal positiv betrachtet, um sie kennenzulernen. Nicht alles, was man nicht kennt, ist böse - nicht einmal eine Religion als gesamtes - nur einzelne Auswüchse.
  • 15.06.2016, 11:52 Uhr
  • 2
Das habe ich schon richtig gesehen und provokant dazu geschrieben - denn dein Einwurf ist hier letztlich so sinnvoll wie die berühmten weg geworfenen Perlen .....
  • 15.06.2016, 11:56 Uhr
  • 0
Wenn es so ist, brauche ich ja in Zukunft einfach gar nicht mehr schreiben.
Ich weigere mich, mit diesen Hetzereien persönlicher Natur mitzuspielen. Wer es braucht, bitte - es ist unter meiner Würde.
Wenn ich gegen eine Meinung bin, bin ich gegen die Meinung und greife die an, nicht die Person.
  • 15.06.2016, 11:59 Uhr
  • 2
Da bist du aber nicht allein ....
  • 15.06.2016, 12:03 Uhr
  • 0
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Dazu passt auch, dass ein Prof.f.Christl.Sozialethik in der SZ v.13.6.2016 feststellt: Wir sollen Mosleme ernst nehmen in ihrer Kultur, mit ihrer Religion, mit ihren Gebräuchen. Diese sollten ihre Kultur bei uns leben können. Alles andere wäre Besserwissen. Also von Integration in unsere Gesellschaft mit unseren Verständnis von Verhalten miteinander, Demokratieverständnis, Frauen-und Männerbild, davon ist nicht die Rede. Wir sollen also die archaischichen Machovorstellung respektieren. Es ist bekannt, dass seit Anfang 1800 in Saudiarabien ein Streit unter den Wahabiten besteht, ob man auch mit Gewalt, wie die IS, den moslemischen Glauben durchsetzen soll. Dieses Denken ist in der Moslemischen Welt sehr virulent. Wahabiten sind wie Salafisten, wie IS. In deren Ländern werden Christen nach Aufruf durch Imane getötet, Kirchen verbrannt u.a.Ägypten. Nach deren Vorstellung haben Christen in moslemischen Staaten mit strenger Scharia keinen Platz mehr. Auch dies ist Konsens unter den Muslimen in diesen Ländern. Die beiden Kirchen bei uns haben es zur Kernaufgabe erklärt, den Flüchtlingen zu helfen. Dass aber viele Christen in den moslemischenLändern ernstlich bedroht sind, aus den diemoslemischen Flüchtlinge kommen, wird nicht bedacht.
  • 14.06.2016, 21:21 Uhr
  • 3
Bernd, ich kann wirklich nichts dafür, dass du das Thema nicht verstanden hast.
Vielleicht solltest du einmal selbst einen Beitrag hier schreiben, in dem du deinen Standpunkt oder deine Meinung zu einem bestimmten Thema erläuterst.
  • 14.06.2016, 21:47 Uhr
  • 0
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Selbst wenn Du mit Deiner ziemlich detailliert und logisch in sich geschlossenen Analyse richtig liegst, warum sollen kritische Köpfe dieser Zeit und Republik nicht weiterhin vor einer Re-Religionisierung warnen?
Gerade erst ist es uns gelungen, weitgehend dem Christentum die Giftzähne zu ziehen, es spricht nicht das Geringste dafür, dessen weltliche Macht zurück zu gewinnen und mit islamistischer Macht noch zu toppen.
Privat mag jeder beten, wie er will, aber bitte mich damit nicht gesellschaftlich und politisch belästigen.
  • 14.06.2016, 18:12 Uhr
  • 6
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"Für die AfD soll die EU in Zukunft kein politisches Bündnis mehr sein, sondern nur noch eine europäische Wirtschaftsgemeinschaft."
Es wird so kommen........
Mit oder ohne AfD.
Wenn die jetzt sogar schon das Züglein an der europäischen Waage sein soll???????
Siehe Brexit. Andere werden folgen.
  • 14.06.2016, 17:58 Uhr
  • 2
Karl, manchmal tust du mir echt leid - ich beweise hier mit neuen und verlässlichen Daten, das eben dass nichts stimmt, was du hier verlinkst - und dein restlicher Text beschäftigt sich mit Themen, die hier nicht relevant sind.
  • 14.06.2016, 21:57 Uhr
  • 0
Für dich nicht interessant, aber du bist nicht der Nabel der Welt.
Aber vielleicht solltest du dir mal Zeit für die Tagesnachrichten nehmen. Es gibt tatsächlich noch ein politisches Leben neben der AfD.
Das ich ein IT Wunderkind bin, das Mails zu sb verlinken kann, wußte ich bislang noch gar nicht.
  • 14.06.2016, 21:58 Uhr
  • 2
... jepp, aber jetzt erst mal auf Igno, weil du dich nur mit deinen Themen beschäftigst und nicht mit dem von mir vorgegebenen. Schreibe einfach mal einen Beitrag mit einem deiner Themen. Hier missbrauchst du meinen Text für deine Selbstdarstellung.
  • 14.06.2016, 22:00 Uhr
  • 0
Ich stelle mir nie vor, was andere hier wohl schreiben werden - dass überlasse ich den Eiferern, die glauben sie hätten Wissen und Weisheit für sich gepachtet.

Ihnen fehlt darüber hinaus in der Regel Argumente und Sachlichkeit, das verhindert dann eine Diskussion mit mir.
  • 15.06.2016, 07:42 Uhr
  • 0
Bei allem Engagement sollte man, so finde ich, nicht vorschnell alles, was auf den ersten Blick "nicht ins Spiel passt", als falsch hinstellt.

Damit meine ich den von Karl verlinkten Artikel.

Dort steht folgendes über den Islam in Deutschland:

"In Deutschland werden im Jahr 2050 nur noch rund 70 Millionen Einwohner leben. Jeder zehnte Bürger wird dann muslimischen Glaubens sein, also sieben Millionen deutsche Muslime."

Dagegen steht im Artikel oben: "2030 werden es etwa 8 oder 9% sein.".

Ich sehe da mehr Übereinstimmung als Widerspruch, und das ist ja auch nicht verwunderlich, denn der von Karl verlinkte Artikel ist nichts anderes als die Beschreibung der PEW-Studie, die auch die Zahlen über die Entwicklung der Muslime in Deutschland und Europa, die im oben genannten Artikel verwendet werden, geliefert hat. Und man muss den Artikel garnicht weit lesen, bis man das merkt, diese 10% stehen schon in der Überschrift.

Insofern sehe ich im Text doch eher eine Leseempfehlung, die viele oben stehende Aussagen des ursprünglichen Artikels von den Zahlen her unterstützt. Wie im verlinkte Artikel - bei gleicher Datenbasis und gleichen Ergebnissen wie in Mikes Artikel - nichts stimmen kann, ist mir da rätselhaft.

Und: Der Artikel in der Welt bewertet diese Entwicklung nicht mit einem "Das ist eine Bedrohung" - oder umgekehrt. Insofern konstruiert aus dem Artikel nur der ein Bedrohungspotiential, der
a) nur die Überschrift liest und
b) ansonsten "mit seiner Meinung schon fertig ist.
  • 23.06.2016, 12:49 Uhr
  • 0
Nur dass die von Karl verlinkte Studie eine ältere Studie ist, längst diverse Updates erfolgt sind ..... und ich nicht weiß, warum du dich um meine Quellangaben offensichtlich wenig gekümmert hast - oder liegt es am Englisch?

Die Angabe lediglich eines Links zu einem Dritten, dessen Interpretation Zustimmung bei Karl findet, ist übrigens in Anbetracht des Textes hier eine Zumutung.
  • 23.06.2016, 13:00 Uhr
  • 0
Nein, am Englisch liegt es nicht.

Der von Dir verlinkte PEW-Artikel ist von November 2015. Die Studie vom PEW ist aus April 2015:

http://www.pewforum.org/2015/04/02/r...-2010-2050/ (Yes indeed, I figured that out myself.)

Welche "ältere Studie" dem Artikel in der Welt zugrunde gelegen hat, ist für nicht erkennbar, da die Quelle nicht eindeutig angegeben ist und die dargestellten Zahlen genau der o.a. Studie entsprechen. M.e. ist das die gleiche Quelle, sorry.

Ich weiss auch garnicht, was für Trouble Du damit hast? Die Aussagen unterstützen an jedem Punkt die Ausführungen im Artikel?
  • 23.06.2016, 13:20 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer, ich mache keinen Trouble, ich verteidige meinen Text und werde jetzt noch einmal die Studie prüfen..... um aufzeigen zu können, was ich meine oder mich versuchen muss zu entschuldigen, wenn ich fahrlässig "Mist gebaut" habe.
  • 23.06.2016, 13:26 Uhr
  • 0
Verteidige mal. Gegen wen auch immer (bei mir kannst Du Dir es sparen - einfach weil ich den Artikel völlig in Ordnung finde.
  • 23.06.2016, 13:30 Uhr
  • 0
Nun, ich fände es überhaupt nicht in Ordnung, wenn ich eine Studie zurückweise, mit der ich selber etwas belegen will.
  • 23.06.2016, 13:44 Uhr
  • 0
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Mike
  • 14.06.2016, 12:22 Uhr
  • 1
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sehr informativ. Danke
  • 14.06.2016, 12:03 Uhr
  • 1
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Schön, dass man hier auch einmal einen vernünftigen Beitrag zum Thema lesen kann und nicht nur diese angstmacher Parolen!
  • 14.06.2016, 10:44 Uhr
  • 4
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Sehr guter Beitrag Mike...

Ich greife mal ein Beispiel raus - die AfD will unser Grundgesetz ändern.

Unvereinbarkeit des Islam mit unserer Rechtsordnung.

Unser Grundgesetz garantiert nicht nur in Art, 4 die positive und negative Relgionsfreiheit, zu dem der Islam zweifelsohne als monotheistische Religion oder Weltanschauung gehört. Sollte man der Auffassung sein, dass dies mit einer 2/3 Mehrheit des Bundestages und Bundesrates mal ändern könnte, kommt man schnell an ein nicht zu änderndes Problem:

Die Artikel des Grundgesetzes mit Ewigkeitsklausel, die nie zu ändern sind - selbst wenn der letzte Bürger und alle Parlamente zustimmen würden.

Dazu gehört u.a. auch der Artikel 1 des GG:

In Absatz 2) ist folgendes geregelt:

"(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt."

Und zu den Menschenrechten gehören nach der UN-Charta auch die freie Religionsausübung und vieles mehr...


Das bedeutet, wir benötigen überhaupt nicht den Artikel 4 GG - es reicht schon Art. 1 Abs. 2 GG.


Das Grundgesetz hat einige universellen Rechte, die nicht abänderbar sind, gleich zweimal eingeführt.

Z,B. Die Abschaffung der Todesstrage - ausdrücklich - aber mittelbar auch schon über Art. 2 Abs. 2 - das Recht auf Leben wie körperlicher Unversehrtheit. Das beinhaltet schon die Abschaffung der Todesstrafe - man braucht keinen besonderen Artikel...


Ich könnte meine Aufzählung beliebig an weiteren Beispielen fortsetzen - aber ein AfD-ler will das nicht so sehen. Es ist müßig, es ihm zu erklären - ich will durch diese Beispiele nur Deine Worte unterstreichen...

Du hast vollkommen Recht - auch aufgrund staatsrechtlicher Erkenntnisse...
  • 13.06.2016, 18:34 Uhr
  • 4
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Ein sehr fundierter Beitrag, dessen Zahlen belegen was die Vernunft doch jedem denkenden Menschen auch klar machen müsste!
  • 13.06.2016, 18:20 Uhr
  • 2
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