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200 Euro Rentenplus im Jahr: Deshalb müssen die Jungen bald mehr als 67 Jahr ...

200 Euro Rentenplus im Jahr: Deshalb müssen die Jungen bald mehr als 67 Jahre arbeiten

News Team
14.06.2016, 08:57 Uhr
Beitrag von News Team

Jedes Mal wenn Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble eine Erhöhung des Renteneintrittsalters in den Raum wirft, erntet er nichts als Empörung. Doch Schäubles Vorschlag ist offenbar der einzige Weg aus dem Dilemma.

Die Gesellschaft überaltert, gleichzeitig bekommen die Deutschen immer weniger Kinder. Damit fehlt es künftig an Arbeitskräften, die in den Rententopf einzahlen. Eine Studie im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zeigt jetzt, welche Auswirkungen ein späterer Ruhestand haben würde.

Das Ergebnis: Alle würden davon profitieren. Beitragszahler, die künftigen Rentner sowie der Arbeitsmarkt. Die GDV plädiert daher für eine Rente mit 67+. Es gäbe dann in Deutschland über 700.000 Beschäftigte mehr, die in die Rentenkassen einzahlen würden. Der Bund könnte zudem 80 Millionen Euro einsparen, weil er einen geringeren Zuschuss zur gesetzlichen Rente zahlen müsste. GDV-Präsident Alexander Erdland sagte:

Das schafft Spielraum für Investitionen, aber auch für mehr private Altersvorsorge.

200 Euro pro Jahr mehr

Bei einer schrittweisen Anhebung der Rente auf 67 Jahre, würde das durchschnittliche Eintrittsalter im Jahr 2030 von aktuell 64,2 auf 65 Jahre steigen. Dies müsse man dann stetig anpassen, weil die durchschnittliche Lebenserwartung pro Jahr um vier bis sechs Wochen steigt.

Das Rentenniveau läge dann um 1,1 Prozentpunkte höher als heute, das ist gleichbedeutend mit einem Renten-Plus von 200 Euro pro Jahr. Noch größer wäre der Effekt, würde die Rente an die Lebenserwartung gekoppelt werden, also eine Rente 67+.

Gewerkschaften fordern steigende Beiträge

Für die Gewerkschaften ist das Ergebnis der Studie eine Bestätigung, dass die Verlängerung der Lebensarbeitszeit nur ein Tropfen auf den heißen Stein wäre. DGB-Vorstandsmitgleid Annelie Buntenbach sagte der "Welt":

Das Rentenalter anzuheben bringt praktisch nichts für die Rente: Trotz längerem Arbeiten bliebe das Rentenniveau auf Talfahrt.

Die Gewerkschaften fordern ebenso wie die Sozialverbände eine Stabilisierung des Rentenniveaus auf dem heutigen Niveau. Das würde jedoch einen explosionsartigen Anstieg der Beiträge bedeuten.

Im Herbst will Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles ein Gesamtkonzept zur Rentenreform vorlegen. Schwerpunkt soll hier die Stärkung der Betriebsrenten sein.

Ein Hund hat geschafft, woran die Eltern dieses Kindes gescheitert sind

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338 Kommentare

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ich hätte auch gerne 200€ mehr Rente im Monat, nicht im Jahr.
8€ Renetnerhöhung sind definitiv zu wenig.
  • 25.06.2016, 15:10 Uhr
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Wie wahr, es heißt gesetzliche Rentenkassen und jederzeit kann der Gesetzgeber/ Regierung diese Rücklagen beleihen. Nun, es hat angefangen Anfang der 70 - Jahren unter SPD - Brand, Kalter Krieg war gegeben und es müsste aufgerüstet werden und dazu bedienten die sich der Rentenkassen, denn die waren überfüllt. Diese Beleihungen wurden nie zurückgezahlt, stattdessen wurden die Beiträge alle zwei Jahre lang bis zum heutigen Zeitpunkt erhöht und somit auch da werden die gesetzlichen Krankenkassenbeiträge für Zweckentfremdungen missbraucht. Der parteilich politische ( alle ) Feudalismus ist im Sinne mit Demokratie wenig verbunden.
  • 20.06.2016, 22:44 Uhr
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Hallo ich war schon lange nicht mehr hier habe aber immer alles verfolgt mein Beitrag zur Rente mit 67 ,überlegt doch mal, wir die heutigen Rentner haben doch fast alle mit 14 oder 15 angefangen zu arbeiten und nun rechnet mal nach , 45 Beitragsjahre ,aber heute sind sie 20 oder noch älter bevor sie überhaupt ans Arbeiten denken und dann 45 Jahre dazu also ich finde es nicht schlecht ,gut bei Bauarbeitern, Krankenschwestern und allen die körperlich schwer arbeiten müssen, muß eine Regelung her aber alles was in Büros tätig ist könnte doch länger arbeiten
  • 19.06.2016, 08:50 Uhr
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Das Thema ist lächerlich!! Von welchem "Ferngesteuerten" ist das??
Sollen doch einmal die was nicht bekommen, die nichts einzahlen, egal wie lange!
  • 17.06.2016, 00:34 Uhr
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so ich bin dafür das wir bis 70 arbeiten, wie es viele junge leute fordern. allerdings sollen die dann auch wie wir mit 14 anfangen zu arbeiten und nicht mit 25 jahren.
  • 16.06.2016, 22:08 Uhr
  • 4
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Wenn ich das vor 45 Jahren gewusst hätte, kein einziger Beitrag von mir in die Rentenkasse währe entrichtet worden. Dieses Geld ins Puff zu tragen, hätte mehr Sinn und auch noch spaß gemacht.
  • 16.06.2016, 07:50 Uhr
  • 2
Wir mussten doch Zwangsabgaben leisten. Warum wir für alles eine Lösung gefunden und ist Geld da nur für ein früheres Rentenalter nicht?
  • 16.06.2016, 17:52 Uhr
  • 3
Über Spanien lacht die Sonne, über Deutschland die ganze Welt. Nur das dem eigenen Volke ist das Lachen schon lange vergangen.
  • 16.06.2016, 23:37 Uhr
  • 3
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Europäschische Inzucht ahh die giebt es nur in ?
  • 15.06.2016, 22:19 Uhr
  • 1
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Am besten bis der Arsch zu kneift dann sind ja die Rentenkassen wider voll! Und dann für unsere Ausländischen und Euro Mitbürger ne ist schon klar!
  • 15.06.2016, 22:14 Uhr
  • 2
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67 Jahre arbeiten haha. Schon die Überschrift wurde offenbar nicht gegengelesen.
ansonsten gäbe es ja durchaus auch die Möglichkeit, mal ganz andere Rentenmodelle anzudenken, bei denen alle Einkunftsarten - nicht nur die aus Arbeitslohn - für Beiträge herangezogen würden
  • 15.06.2016, 15:24 Uhr
  • 4
@Frau Schamberg- Schon der Bundespräsident Joachim Gauck hat keine Lust mehr bis zum 82.Lebensjahr zu arbeiten.
Wenn man nur knapp rechnet, so geht man bis zum 14.Lebenjahr mindestens zur Schule und dann noch 67 Jahre arbeiten, dann kann man endlich im Alter von 81 Jahren in Rente gehen. Also viel Spaß für alle Bundesbürger in Deutschland.
  • 16.06.2016, 14:05 Uhr
  • 0
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Ich sehe es schon noch kommen, dass die zukünftige Generation mit dem Rollator zur Arbeit kommt.
Einfach lächerlich, in unserer modernen Zeit, wo bereits das Bedingungslose Grundeinkommen hundertprozentig funktionieren würde. Wenn nicht unsere dicken Bonzen etwas dagegen hätten.
  • 15.06.2016, 13:48 Uhr
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Was glauben Sie , wievielen unserer sogenannten Volksvertreter sind diese Zusammenhänge überhaupt bekannt und können wirklich nach Ihrem Gewissen entscheiden ?
  • 16.06.2016, 11:15 Uhr
  • 3
Es ist doch merkwürdig , wie die Medien jetzt die paar Kröten groß heraus streichen , wohl wissend daß Milionen Rentner keinen Cent davon wirklich bekommen , dagegen die Erhöhung der Diaeten im Bundestag und bei Richtern usw. von Euro 790.- ca nur eine Randnotitz nötig war , zum Vergleich , die wenigsten der oben bezeichneten Rentner , haben soviel Rente im Monat um zu leben wie diese Clique an Erhöhung bekommt . Wo bleiben hier die reisserischen Aufmachungen . Soviel zur Wahrheitsliebe der Medien . Von Gerechtigkeit und dem Grundsatz vor dem Gesetz sind alle gleich ganz zu schweigen .
  • 02.07.2016, 12:21 Uhr
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In meinem Fall ist noch anzumerken daß z.B. meine Frau keine Nachricht von der Rentenversicherung bekommen hat , bis heute , dagegen aber laufend die Informationen eingehen wie sich die Beiträge in der Krankenversicherung usw. erhöhen . In unserem Staat sind erst die zu informieren die Anrechte ableiten können , bevor der betroffenen überhaupt über die neue Sachlage informiert wird . Das unterscheidet uns eben von den Cliquen , uns kann man ungefragt zur Finanzierung von den "Wir schaffen das schon " Kosten heranziehen das hat ja schon früher so funktioniert .
  • 02.07.2016, 12:33 Uhr
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