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Demokratie jetzt: oder ewig Untertan!

Demokratie jetzt: oder ewig Untertan!

20.06.2016, 02:55 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

"Das angeblich so demokratische deutsche System ist undemokratisch und korrupt! Die Politiker aller Parteien tragen ihre "Freiheitliche demokratische Grundordnung" wie eine Monstranz vor sich her, dabei missbrauchen sie ihre Macht und betrügen die Bürger und ihre Wähler skrupellos! Es muss sich etwas ändern und zwar dringend! Fünfzig Prozent Nichtwähler, die diesem Staat den Rücken gekehrt haben, müssen in eine lebendige und direkte Demokratie zurückgeholt und wieder in die Entscheidungen eingebunden werden. Wir brauchen einen kompletten demokratischen Neuanfang!" (Zitat von Rainer Kahni)

Das neue Buch „DEMOKRATIE JETZT!“, von Rainer Kahni ist eine Streitschrift für eine lebendige Demokratie der Bürger!

Link zur Leseprobe

12 Kommentare

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Die Art Rainer Kahni`s, wie er seine Meinung kundtut ist wirklich nicht gerade feinfühlig. Er nimmt keine Rücksicht auf vielleicht etwas sensiblere Menschen. Und die Probleme offen und direkt anzusprechen, ohne wie die meisten Mainstream-Journalisten um den heißen Brei herumzureden, ist auch nicht jedermanns Sache.

Er ist einer der wenigen, die ich kenne, die unverblümt aussprechen, woran unser sogenannter Rechtsstaat krankt. Es geht ans Eingemachte. Dass tut natürlich manchem weh, aber es tut not!

Der einst umtriebige Journalist und brillante Schriftsteller ist ein von der negativen Entwicklung unserer Demokratie, Europas und des Rechtsstaates schwer enttäuschter Mensch. Als großes Manko empfindet Kahni die mangelnde Solidarität der Deutschen und Europäer.

Aber Kahni ist auch ein Hoffender. Und deshalb, wie auch ich selbst, noch der festen Meinung, dass die Menschen irgendwann die Sache in die Hand nehmen und Änderung herbeiführen werden. Er zeigt sich zuversichtlich, dass dann auch die voranschreitende Europa-Verdrossenheit der Menschen zu heilen ist und ein neues Europa, welches eine Wirtschafts- Sozial und Rechtsunion sein müsste gebaut werden kann. Leider, so sehr ich es ihm auch von Herzen wünsche, wird er es wohl selbst nicht mehr erleben…

Denen, die sich vielleicht auch ein genaueres, eigenes Bild von Rainer Kahni machen möchten empfehle ich vielleicht auch das ein oder andere seiner älteren Bücher zu lesen und folgende Videos anzuschauen:

https://clausstille.com/2015/04/30/j...r-europaer/

Auf jeden Fall liefert er uns genügend Diskussionsstoff und ich freue mich auf weiteren konstruktiven Austausch mit kritischen, aufgeschlossenen Menschen, die sich nicht scheuen offen ihre Meinung zu vertreten! D.R.
  • 23.06.2016, 11:24 Uhr
  • 1
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„Vollkommen liebenswert und vollkommen hassenswert sind nur die Menschen, die man nicht kennt.“
- Evelyn Waugh, britischer Schriftsteller (1903 - 1966)

„Man muss nie den Menschen nach dem beurteilen, was er geschrieben hat, sondern nach dem, was er in Gesellschaft von Männern, die ihm gewachsen sind, spricht."
- Georg Christoph Lichtenberg, dt. Aphoristiker u. Physiker (1742-1799)

Beurteile niemand, bevor du um seine Lage weißt.

Gegen die öffentliche Meinung kann auf Dauer keine Politik gemacht werden.
Meinungen und Überzeugungen sind der Humus, auf dem Ideen, Pläne und Entscheidungen überhaupt erst gedeihen können. Schließlich lässt sich erst richtig gut entscheiden, wenn alle Meinungen, alle Argumente gehört worden sind.

Ich bin der Ansicht, wir bräuchten viel mehr Menschen, wie Rainer Kahni, die ihre kritische Meinung öffentlich vertreten, ohne sich ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Die sich nicht auf das oberflächliche Zeitgeistniveau herabziehen lassen, bei dem mit vielen Worten auf die eine oder andere Art von den Kernpunkten abgelenkt wird. Wer nicht konkret auf den angesprochenen Punkt eingehen will, der hat es nötig!

Es bedarf an Aufklärung!
…“Wo Teams und Netzwerke, permanente Kontrolle und Selbstkontrolle regieren, haben Einzelne und solche, die nicht mitmachen wollen, also den Anspruch auf Mündigkeit aufrechterhalten, einen schweren Stand. Ja, ich glaube es bedarf einer neuen Aufklärung. Und dies nicht, weil die alte Aufklärung nichts mehr taugte, sondern weil wir im Begriffe sind, deren Errungenschaften zu verspielen und ihre Ansprüche ins Gegenteil zu verkehren. (Konrad Paul Liessmann, 16.4.2016)

Aber die meisten Mitmenschen leben nach der Devise: „Der Rest der Welt ist dafür, also muss es gut sein“ – so sprach das Schaf zum anderen und folgte der Herde zum Schlachthof…
…und sie laufen der Massenmeinung blind hinterher, ohne sich den Zusammenhängen der Zeitgeistströmungen möglichst bewusst zu werden.

Maßgebend wäre schließlich die eigene innere Überzeugung und nicht das, was der Gesellschafts-Zeitgeist gerade macht.
Dauerhafte, unbewusste und chronische Anpassung an die Mehrheit hilft letztlich niemanden, weder sich selbst noch anderen… D.R.
  • 21.06.2016, 14:59 Uhr
  • 2
Dieter Rupp - Ich möchte noch einige Gedanken zu Ihrem interessanten Kommentar hinzu fügen.
Die Frage ist, wie gelange ich zu einer eigenen inneren Überzeugung und steht diese Überzeugung für alle Zeiten fest?
Woher nimmt der Mensch die Unterscheidung von Gut und Böse. ? Die Religion spielt sicher eine große Rolle und die christliche Religion hat in irgend einer Weise zur Zeit die meisten Europäer geprägt.
Die eigene innere Überzeugung entsteht durch die Fähigkeit, äußere, an mich, wie auch immer herangetragene Meinungen zu überprüfen, inhaltlich zu vergleichen und in mein eigenes Wissensfundament einzuordnen und dieses zu erweitern.
In jedem Fall gehört hierzu die Erkenntnis, dass man sich mit unterschiedlichen Inhalten und systemübergreifenden Folgen auseinandersetzen muss.
Und Wissen und Fähigkeit steht im engen Zusammenhang mit "sich informieren". (wollen und können)
  • 25.06.2016, 11:48 Uhr
  • 1
Vielen Dank für den guten Kommentar, wize.life-Nutzer!

"Wie gelange ich zu einer eigenen inneren Überzeugung und steht diese Überzeugung für alle Zeiten fest? Woher nimmt der Mensch die Unterscheidung von Gut und Böse?"

… das sind sehr interessante Fragen und keine schlechten Gedanken, das ganze einmal von der spirituellen Seite zu betrachten.

Sich mit sich selbst und seinem Innenleben zu befassen ist hoch interessant! Jeder der nur nach Ansehen, Macht und Geld strebt, sollte sich hinterfragen: Bin das wirklich ich, will ich das wirklich, brauche ich das für mein Leben, ist das der Sinn meines Lebens? Spiritualität hat bei mir einen festen Platz im Leben und man erfährt immer wieder neues über sich selbst.

Alle Menschen werden mehr oder weniger von der Gesellschaft kontrolliert. Manche sogar vollständig. Die Gesellschaft manipuliert und versklavt uns. (Massenmedien, Werbung, Vorschriften, Gesetze, Regeln, EU-Kommissionen, Zertifizierungen, Regulierungsbehörden usw.)
Seit der Kindheit sind wir Vorschriften und Normen ausgesetzt.

Aus den eigenen Erfahrungen, die wir machen schaffen wir uns unsere Überzeugung.
Zu unserer Überzeugung gelangen wir durch unsere eigenen Erfahrungen, die wir gemacht haben. Hierbei spielen die Gesellschaft und unsere Eltern, die uns sagen was falsch und richtig ist, eine große Rolle.
Unsere Grund-Überzeugung haben wir uns meist aus Erfahrungen und Erlebnissen aus unserer Vergangenheit geholt, die in unserem Gehirn abgespeichert sind. Besonders die Erfahrungen und Erlebnisse, die wir in unserer Kindheit gemacht haben dienen als Bezugserlebnis für unsere Überzeugungen. Diese Überzeugungen und Erfahrungen veranlassen uns etwas zu glauben. Dabei ist es völlig egal ob es wahr oder falsch ist.
Aber jede Überzeugung ist wie das eigene Leben auch veränderbar und steht nicht für alle Zeiten fest.

Jeder von uns lebt in seiner eigenen Welt. Auch wenn es so aussieht, als säßen wir alle im selben Boot - letztendlich erlebt jeder von uns ein eigenes Leben und macht seine ganz eigenen Erfahrungen.

Wenn man beginnen will, sein Leben und seine Einstellung zu ändern, muss man sich erst einmal fragen, welche innersten Überzeugungen das Leben bisher geprägt haben. Also Kopf und Bauch befragen um die tiefen, inneren Überzeugungen herauszufinden und aufzulösen. Meistens kommt man dann zu der Erkenntnis, dass man ziemlich in der Zwickmühle ist. Z.B. Ehe: „zusammen geht es nicht mehr, aber alleine will ich auch nicht bleiben“; Beruf: „der alte Beruf ist schlecht bezahlt, stressig und eintönig aber ohne Arbeit habe ich nichts zu essen und langweilig wird es auf Dauer auch“; Welt: „so wie bisher gewirtschaftet wurde geht’s nicht weiter (Finanzsystem, Rohsoffausbeutung, Umweltbelastungen, Korruption, Globalisierung der Konzerne, Politik, Macht, Geld usw.) aber dass es ganz anders weitergeht wollen wir auch nicht. Wenn man in der Zwickmühle zwischen miteinander unvereinbaren Wünschen und Überzeugungen steckenbleibt und dann abstürzt wird es dramatisch, dann steckt man in der Krise.

Man muss sich auf Gedanken und nicht auf Tatsachen konzentrieren.

Verändert man seine Glaubenssätze, dann verändert man auch die Tatsachen und somit auch die Ergebnisse im Leben.

Wenn man nur das Negative sieht, werden die positiven Dinge ausgefiltert und die negativen Dinge gelangen ins Bewusstsein.

Innere Überzeugungen bestimmen unser Leben…
  • 26.06.2016, 03:57 Uhr
  • 0
…Ist vielleicht genau das Fehlen von Spiritualität und Erkenntnissen der Grund für unsere Krise?


... Es waren Ideen, Vorstellungen und Überzeugungen davon, worauf es im Leben ankommt, und wie man das, worauf es ankommt, entweder möglichst schnell oder aber möglichst nachhaltig erreicht: Die haben das Dilemma beschert und uns in die Krise gerissen. Und woher kommen diese irgendwann unvereinbar gewordenen Ideen? Sie sind das Ergebnis von Überlegungen, die diejenigen angestellt haben, die an den Schalthebeln von Wirtschaft und Politik saßen und die Weichen aufgrund dieser Überlegungen so gestellt haben.

Und was hat sie dazu bewegt, genau solche Ideen, Überzeugungen und Vorstellungen zu entwickeln? Das war nicht ihr auswendig gelerntes Wissen, sondern das in ihrem Hirn verankerte Kondensat ihrer Erfahrungen – in Form ihrer inneren Haltungen, ihrer inneren Überzeugungen.

Es gibt wenig Grund anzunehmen, dass diese Weichensteller sich ihrer eigenen Haltungen und Überzeugungen dabei bewusst waren. Aber es wäre sicher besser gewesen, sie wären sich dieser Haltungen tatsächlich bewusst gewesen. Dann hätten sie sich fragen können, warum sie diese und keine anderen Haltungen, Überzeugungen und Vorstellungen entwickelt und vertreten haben. Ob das, was sie gedacht und gemacht haben überhaupt langfristig so funktionieren kann, wie es kurzfristig zu funktionieren schien. Aber um das zu denken, braucht man eben eine andere, eine bewusst reflektierte Haltung. Eine transpersonale und eine spirituelle. Eine transpersonale deshalb, weil diese Entscheidungsträger ja Entscheidungen getroffen haben, die Auswirkungen auf viele andere Menschen hatten. Das allein ist ja schon ein Dilemma: Ich kann nicht an mein persönliches Wohlergehen denken, wenn ich etwas in Bewegung setze, was das Wohlergehen anderer Menschen unterminiert, von denen ich selbst abhängig bin. Eine Zeit lang vielleicht, aber, wie wir gesehen haben, nicht allzu lange. Und genau das ist die spirituelle Dimension des Dilemmas: Wir sind auf eine tiefere und subtilere Weise mit allen anderen Menschen und mit der Welt verbunden, als uns das lieb ist und wir es uns bewusst zu machen bereit sind. Das gilt auch für die Weichensteller.

Und wie könnte die Lösung aussehen? Ist überhaupt eine andere Lösung für das Dilemma denkbar, das uns diese Krise beschert hat als diese: Bei uns selbst anzufangen. Uns selbst und die Haltungen erkennen, mit denen wir die Macher da oben dorthin rudern ließen wohin sie wollten, obwohl wir doch alle im gleichen Boot sitzen, transpersonal verbunden und spirituell als Suchende…

Quelle: Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther - Spiritualität und transpersonales Bewusstsein und die Bewältigung von Krisen
  • 26.06.2016, 03:59 Uhr
  • 1
Das sind interessante Ansätze.
Rupert Sheldrake hat in diesem Zusammenhang über die morphologischen Felder geschrieben, mit dem Tenor, wir gestalten diese Felder selbst. Ich schließe daraus, wer "Herr der Gedanken ist, ist Herr der Macht."
Ist die Frage zu stellen, durch welche Ereignisse, Schriften, Verlautbarungen, Filme, Techniken usw. werden unsere Gedanken in Bahnen gelenkt....? Aber das ist nur ein Aspekt...
  • 26.06.2016, 11:45 Uhr
  • 1
Respekt, liebe Lucia!
Ein sehr anspruchsvoller Beitrag, der mich wirklich sehr zum Nachdenken angeregt hat! Und da es bei uns heute regnet, nehme ich mir doch glatt die Zeit und versuche eine Antwort zu formulieren:


Morphische Felder werden von dem britischen Biologen Rupert Sheldrake postuliert, um die Ganzheitlichkeit selbstorganisierender Systeme zu erklären.

Ein Hauptmerkmal morphischer Felder ist die Gesetzmäßigkeit, dass selbstorganisierende Systeme aller Komplexitätsgrade (Moleküle, Kristalle, Zellen, Gewebe, Organismen und Gesellschaften von Organismen) von solchen Feldern organisiert werden. Sie sorgen für die physische Entwicklung und Erhaltung von Organismen. Man kann sich vorstellen, dass das morphische Feld eine Einheit (z.B. eben ein Molekül, ein Tier, einen Ameisenhaufen, die Erde, etc.) organisiert.

Nach Sheldrake gibt es diese übergeordnete Instanz für jede Einheit, vom Mikrokosmos bis zum Makrokosinos (vom Atom über Lebewesen bis zu Planeten).

Der Mensch wird meiner Meinung nach aber nicht nur von einzelnen Zellen regiert, sondern es muss so etwas wie eine übergeordnete, organisierende Instanz geben. Ich glaube, dass die oberste Instanz das Bewusstsein ist und die Seele oder das Selbst einschließt, die unabhängig vom Körper existieren können…

Wer möchte nicht Herr seiner Gedanken sein?

Neulich habe ich eine kleine inspirierende Geschichte gelesen: Ein alter Massai-Krieger saß mit seinem Enkel am Lagerfeuer. Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens: „Weißt Du, im Leben ist es oft so, als ob zwei Löwen im Herzen miteinander kämpfen. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend.“ – „Welcher der beiden gewinnt den Kampf?“, fragte das Kind. Der Alte antwortet: „Der Löwe, den man füttert“!

Die Kraft der Gedanken ist unermesslich. Füttert man den Gedanken, der einen mürrisch und wütend macht, bestimmt dieser den lieben langen Tag. Und der wird mit Sicherheit wenig heiter. Man ist gefangen in seinem Gedanken-Gerüst, auweia, das kennt doch jeder, oder etwa nicht?

Fortsetzung folgt!
  • 26.06.2016, 17:59 Uhr
  • 0
... Doch was kann man tun? Nur noch zärtliche Gedanken haben? Na, das funktioniert ja auch nicht. Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass man immer die Wahl hat, welchen Gedanken man Aufmerksamkeit schenken möchte. Gedanken ziehen
Schleifen, vermehren sich blitzschnell wie Kopfläuse und können uns dienen oder vernichten.

Letztendlich ist es ratsam, das Augenmerk auf den Gedanken zu legen, der erhebend ist. Das heißt nicht, dass man miese Laune nicht miese Laune sein lässt, man beachtet sie nur weniger. Man sollte den Geist in Achtsamkeit schulen. Das holt mich selbst aus der bittersten Trübsinnigkeit wieder heraus. Alles was man denkt, kreiert eine wellenförmige Schwingung, die eine Auswirkung auf den Geist, den Körper und das Umfeld hat. Ach was, auf das ganze Universum! Besonders der Körper hört haarklein zu – und reagiert sofort. Das Beobachten und Hinterfragen der Gedanken (Nützt der Gedanke mir und der Welt jetzt etwas? Entspricht er der Wahrheit? Wie kann ich ihn jetzt in diesem Moment ersetzen? ) ist keine leichte Angelegenheit. Ist aber sehr spannend. Durch Gedanken schafft man seine eigene Realität. Und wer möchte nicht Herr seiner Gedanken sein?

Man sollte sich öfters mal fragen ob es wirklich stimmt, was ich denke? Woher kommt dieser Gedanke? Was kann ich aus dieser Situation, die diesen Gedanken hervorgerufen hat, lernen? Was kann diesen Gedanken in diesem Moment wieder entknoten?

Probiere es mal. Es geht dabei nicht darum, negative Gefühle zu unterdrücken. Alles darf sein. Doch Du entscheidest, welchen Gedanken Du eine Plattform bietest! Und das jeden Tag aufs Neue.
Also: Löwengebrüll statt Gänsegeschnatter!

Für mich gehört Rainer Kahni nicht zu den Mainstream-Journalisten und ferngesteuerten Autoren, die ihre Bücher und Artikel in der Absicht geschrieben haben, unsere Gedanken in bestimmte Bahnen zu lenken. Mich regen seine Bücher und Veröffentlichungen höchstens dazu an, meine eigenen Gedanken zu schulen und sie unterstützen mich etwas, „Gut und Böse“ besser voneinander unterscheiden zu können. Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, was er für richtig und falsch hält und wie er, falls er mit Vernunft und Gewissen ausgestattet ist, seiner nach den Prinzipien der Humanität gegebenen Pflichten nachkommt und im Geist der Solidarität Verantwortung übernimmt gegenüber jeden und allen, Familien und Gemeinschaften, Rassen, Nationen und Religionen.

Aber niemand darf seine Gedanken durch irgendwen oder irgendwas in irgendwelche von anderen gewollte Bahnen lenken lassen.
D.R.
Quellen:
Rupert Sheldrake - Sieben Experimente, die die Welt verändern könnten
Referat: Seminar Neuroethologie 26.6.1998, von Bernhard Schäfer
Omraam Mikhael Aivanhov - Die Kraft der Gedanken
Rudolf Kuhr - Wachstum an Menschlichkeit Humanismus als Grundlage
  • 26.06.2016, 18:01 Uhr
  • 0
Das ist eine Fülle von Stoff. Mir sind die Inhalte nicht ganz unbekannt.
Zur Zeit beschäftige ich mich mit Zeharia Sitchin, der die sumerische Keilschrift mit entschlüsselte und etliche Bücher geschrieben hat.
Die Erkenntnis aus seinen Forschungen könnten eine Antwort auf die Frage geben, warum der Mensch so ist, wie er ist. Was für mich jedoch nicht heißt, dass die menschliche Verhaltensweise ein unabänderbares Faktum ist.
Wenn es so ist, wie er schreibt, dann sind seine Forschungen eine interessante Reise in die Ursprünge der Menschheit, und lassen Rückschlüsse auf das jetzige Verhalten zu. Mir ist bewusst, dass diese Literatur auf den 1. Blick nicht relevant für dieses Thema erscheint. Doch es ist einer der vielen Aspekte, geschichtliche Abläufe zu erklären.
  • 26.06.2016, 18:59 Uhr
  • 0
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Herr Jens Em,
ihr Diskussionsbeitrag beschreibt schon einiges richtig, doch über eines müssen wir uns klar sein, eine Demokratie sieht anderst aus. In unserem Deutschlandlied lautet der Text: Einigkeit und Recht und Freiheit sind .....
Einigkeit haben wir untereinander nicht. Das Recht ist in Deutschland sehr beweglich und wird von der Mehrheit der Bevölkerung sehr oft nicht verstanden, weil die Begründungen der Gerichte mehr als schleierhaft sind. Über das Thema Freiheit könnte man stundenlang referieren, es hat zu viele Facetten über die man diskutieren sollte.
  • 20.06.2016, 12:31 Uhr
  • 1
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Irgendwie sagt es doch alles, wenn sich schon im Vorwort der Autor als längstes Zitat ein Zitat von sich selbst gönnt.

So gerne, schreibt er, würde er gerne noch einmal nach Deutschland kommen und uns sie Welt erklären, wie wir alles richtiger, besser machen könnten, denn dass weiss nur er. Aber - oh nein, das geht nicht, denn seine Ideen könnten von den politischen Strömungen vereinnahmt werden oder gar blockiert!. Der Arme ! Da bleibt er lieber in Frankreich, schreibt noch ein Buch, damit er sich selbst zitieren kann. Vielleicht will er sich auch nur den Frust ersparen, dass er hier so wenig bewirkt wie da, wo er jetzt ist.


Bestimmt finden sich in seinem Buch bedenkenswerte Ansätze. Irgendwo. Wenn man seine Arroganz erträgt beim Lesen. Spätestens, wenn man liest, wie er sich über die Kleidung der Kanzlerin lustig macht, möchte man ihm zurufen: Jemand, der so blöde ist, sich in die Niederungen solcher Äußerlichkeiten zu begeben, der sollte selber mal auf Äußerlichkeiten achten - oder einfach ein Schreibprogramm mit Orthographie-Prüfung verwenden. Jemand, der den Regierenden fehlenden Stil vorwirft und dann Sachen schreibt wie das folgende, soll bitte nie nie nie irgendwie den Stil der Politik beeinflussen!

Zitat über den Vorsitzenden der CDU-Fraktion:

"Gekleidet und frisiert wie ein Handelsvertreter in den Siebzigern, der beim Tanztee alte Weiber beglückt, mimt er den Fraktionsvorsitzenden einer CDU, die auch schon bessere Zeiten gesehen hat. Eintänzer im Cafe Keese, Donnerstag ist Damenwahl, Mensch, das wär's doch!"

DAS ist der Stil, der uns allen fehlte - bis dieses Buch erschien, denn es ist voll davon!
  • 20.06.2016, 12:22 Uhr
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Danke für den Hinweis. Ich habe gerade das Buch einmal quergelesen, werde mich aber tiefer hineinbegeben.
  • 20.06.2016, 11:29 Uhr
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