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Bildungsarbeit und Besinnung auf  Europa

Bildungsarbeit und Besinnung auf Europa

Deutscher Evangelischer Frauenbund Bayern
28.06.2016, 17:51 Uhr

Inge Gehlert zur Landesvorsitzenden des Deutschen Evangelischen Frauenbunds gewählt

München, 28. Juni 2016 - Der Deutsche Evangelische Frauenbund Landesverband Bayern e. V. (DEF) wählte auf seiner Landesverbandstagung in Neuendettelsau einen neuen Vorstand. Neue Landesvorsitzende ist Inge Gehlert aus Aschaffenburg, die bis vergangenen Herbst auch dem Gesamtverband des DEF vorstand. Ihre Stellvertreterin ist Dietlinde Kunad aus Nürnberg/Bad Reichenhall, die bisherige Landesvorsitzende. Sie verzichtete auf eine erneute Kandidatur, da sie zur Bundesvorsitzenden gewählt worden war. Dem Vorstand gehören auch Elisabeth Strauß, die Vorsitzende des DEF Nördlingen, Marianne Jauernig-Revier aus dem Evangelischen Frauenbund Schweinfurt sowie Karin Wappmann, Vorsitzende des Ortsverbands Vohenstrauß, an.
Schwerpunkt der Verbandsarbeit bleibt die Bildungsarbeit mit dem Ziel, das Vertrauen der Frauen in ihre eigene Stärke zu fördern und sie in ihrer ehrenamtlichen Arbeit zu unterstützen. Eine besondere Stärke des DEF ist die Medienarbeit, bei der Frauen sich mit den Neuen Medien in der Praxis aber auch in ihrer Bedeutung für unsere Gesellschaft kritisch auseinandersetzen. Auch der Umweltschutz und die Verbraucherbildung mit hauswirtschaftlicher Expertise spielen weiter eine große Rolle.

Die neue Landesvorsitzende sieht aber darüber hinaus aus der gesamtgesellschaftlichen Situation heraus akuten Handlungsbedarf: „In Zeiten, in denen die Frauenrechte, die wir in vielen Jahren erreicht haben, und das demokratische Miteinander verloren zu gehen drohen, müssen wir unbedingt das Bewusstsein für die Gleichstellung und den Wert unserer Demokratie stärken.“ Das wird im DEF in der Arbeit vor Ort und durch intensive Mitarbeit in einer Vielzahl von Gremien schon geleistet. Doch Inge Gehlert sieht noch ein weiteres wichtiges Arbeitsfeld: „Es ist mir wichtig, den Europäischen Gedanken wieder stärker im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern, gerade jetzt nach dem Brexit.“

1 Kommentar

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Sehr geehrte Frau Gehlert,
der Europäische Gedanke geht immer mehr den Bach runter. Schuld sind die Elite der EU, die ohne auf die vielen Widersprüche gegen Ceta und TTIB unter Umgehung der nationalen Parlamente die Vertträge unterzeichnen wollen. Wo bleibt hier der Europäische Gedanke? Da kommt einem der Gedanke der Hinterhofpolitik. Bei solchem Verhalten kann man die EU bald beerdigen. Die Leichengräber sitzen in Brüssel.
  • 29.06.2016, 12:19 Uhr
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