wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Söder warnt davor, die Deutschen für den Brexit bezahlen zu lassen

Söder warnt davor, die Deutschen für den Brexit bezahlen zu lassen

News Team
30.06.2016, 11:22 Uhr
Beitrag von News Team

Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) hat davor gewarnt, die Kosten, die durch den Brexit entstehen, Deutschland aufzubürden. "Wir Deutsche müssen darauf achten, dass nach einem Brexit nicht einfach die bisherigen britischen Beitragszahlungen auf Deutschland und die übrigen Netto-Zahlerländer übertragen werden“, sagte Söder im Interview der „Welt“.

Das fehlende britische Geld müsse vielmehr eingespart werden. "Die EU hat in den letzten Jahren immer mehr ausgegeben. Der Haushalt hat sich aufgebläht“, sagte der CSU-Politiker. Er betonte, dass an der bisherigen Stabilitätspolitik nicht gerüttelt werden dürfe. "Außerdem dürfen sich die Gewichte nicht verschieben. Wir haben nun mehr Mittelmeer und weniger Nordsee in der EU." In Südeuropa gebe es andere Auffassungen von Solidität als in Deutschland. "Die Stabilitätspolitik aber ist nicht verhandelbar.“ Wer Europa dadurch stabilisieren wolle, dass Deutschland für andere mehr zahle, gefährde auf Dauer auch die Akzeptanz der EU in der Bundesrepublik, sagte Söder.

Der Landesfinanzminister ging hart mit der EU-Kommission und dessen Präsident Jean-Claude Juncker ins Gericht. Er macht die Brüssler Institution für den Brexit mitverantwortlich. "Leider scheint sich Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker mehr darum zu sorgen, wer den Platz des zurückgetretenen britischen EU-Kommissars einnimmt. Das ist genau jene bürokratische und technokratische EU, die viele Briten zum Austritt bewogen hat.“

Es bedürfe jetzt keiner stärkeren Vertiefung der EU oder noch mehr Zentralisierung – "das wäre der falsche Weg. Dann gehen uns noch mehr Bürger von der Europa-Fahne.“ In der Hauptverantwortung, um den Brexit zu managen, sieht Söder nicht die EU-Institutionen in Brüssel. „Den Brexit müssen jetzt die Nationalstaaten diskutieren und nicht allein die Brüsseler Bürokraten. Die Menschen sind nicht skeptisch gegenüber Europa, sondern nur gegenüber den Brüsseler Institutionen."

Ein schwaches Zucken im Müllsack war für diesen Hund der Anfang eines neuen Lebens

Initialize ads

27 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Herr Söder macht wohl Stimmung.
Selbstverständlich wird es für die anderen EU Mitglieder teurer wenn die Briten als Nettozahler ausfallen. Und wenn nicht mehr in den Topf eingezahlt wird, dann werden die Ausgaben gekürzt. Dann wird die EU halt weniger Fördermittel zur Verfügung stellen.
  • 01.07.2016, 10:06 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Herr Söder zeigt Weitblick. Natürlich muß auch Frau Merkel darauf achten, daß nicht wir Deutschen wieder mal die Zeche zahlen. Das Motto muß heißen: Kein Pfennig mehr! Dieser aufgeblähte europäische Beamtenhaufen muß mehr sparen!
  • 30.06.2016, 18:51 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Für einige die es soooo genau wissen, dass Frau Merkel alles darf und alles allein entscheidet .... einfach mal zum Nachlesen ..

https://www.lecturio.de/magazin/kenn...skanzlerin/

... alle anderen so wie auch ich dürfen das natürlich auch lesen
  • 30.06.2016, 13:46 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Zahlen ??
Wer ??
Wir ??
Wofür denn ??
  • 30.06.2016, 13:38 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
das ist´s doch:

Ein bislang selten genutzter Lösungsansatz ist/wäre die Einführung einer Komplementärwährung

und:
Warum bemühten sich die jeweiligen Notenbanken mit
inquisitorischem Ernst und Eifer, selbst kleinste Geldversuche zu unterbinden?

http://nachhaltiges-allgaeu.de/wozu-...erwaehrung/
  • 30.06.2016, 12:53 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Ach Gottchen, das Söderle.
Guggstdu bei: söder faux pas
  • 30.06.2016, 12:43 Uhr
  • 3
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Das was die Merkel getan hat in den letzten 18 Monaten hat uns und die EU wohl meiner Meinung nach, mehr geschadet als alle Briten zusammen . Die Briten waren demokratisch unterwegs . . . . . . das was die tat ist grenzwertig nahe der Diktatur .
Gäbe es jetzt eine Abstimmung darüber wäre sie sofort auf dem Abstellgleis
  • 30.06.2016, 12:41 Uhr
  • 5
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Das ist doch unwichtig was uns der Brexit kostet ,Grichenland und die restlichen "armen " (Ost) Länder kosten uns täglich viel mehr als dieser richtige Endschluss der Briten.Schon alleine der Brüssler EU-Gammelverein verschingt täglich Unsummen von Steuergeldern.
  • 30.06.2016, 12:19 Uhr
  • 9
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ach der Söder! Ob der wohl Kanzler werden will?
  • 30.06.2016, 12:17 Uhr
  • 0
der wäre mir lieber als die Merkel
  • 30.06.2016, 12:36 Uhr
  • 6
Oh je!
  • 30.06.2016, 12:46 Uhr
  • 1
in der Not frisst der Teufel Mücken
  • 30.06.2016, 13:04 Uhr
  • 1
es gibt kein land das uns schwächen kann
das versuchen sie schon 30 jahre uns finanziell zu ruinieren
es ist noch keinem gelungen und es wird auch jetzt nicht gelingen, das denen nichts besseres einfällt
  • 30.06.2016, 13:16 Uhr
  • 1
da waren schon früher Bemühungen erkennbar . Wer wollte denn 1887 den Begriff .= Made in Germany ?
Richtig ! die Engländer . Dazu gehört aber auch : die Engländer als Einzelperson sind völlig in Ordnung , nicht schlechter oder besser . Nur die regierenden wollten diesen Zoff .
  • 30.06.2016, 13:25 Uhr
  • 5
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.