wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Bundeswehrverband: Wiedereinführung der Wehrpflicht bei wachsener Bedrohung  ...

Bundeswehrverband: Wiedereinführung der Wehrpflicht bei wachsener Bedrohung notwendig

News Team
02.07.2016, 16:53 Uhr
Beitrag von News Team

Vor fünf Jahren hat der Bundestag die Abschaffung der Wehrpflicht beschlossen. Inzwischen hat sich die Sicherheitslage auch in Deutschland derart geändert, dass der Bundeswehrverband über eine Wiedereinführung nachdenkt.

Grund seien die notwendige Terrorbekämpfung und auch die umfassenderen Aufgang für die Bundeswehr durch die Verstärkung der Ostflanke der Nato.

Der Vorsitzende des Verbandes, Andre Wüstner, sagte gegenüber dem "Deutschlandfunk", die Aussetzung der Wehrpflicht war schon vor fünf Jahren "unüberlegt und planlos". Man müsse darauf achten, dass zur Sicherheitsvorsorge auch die Option bestehen müsse, die Wehrpflicht wieder einzuführen.

Die Bundeswehr ist der mittlerweile größte Sanierungsfall, den man sich vorstellen kann.

Wiedereinführung der Wehrpflicht eine Geisterdebatte

Der verteidigungspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, will von einer Wehrpflicht allerdings nichts wissen. Der SPD-Politiker sagte "Focus Online":

Wir brauchen heute keine Massenheere für große Panzerschlachten mehr.

Die Wiedereinführung der Wehrpflicht sei eine Geisterdebatte.

Die Bundeswehr ist als Berufsarmee mit 170.000 Soldaten auf dem richtigen Weg.

Arnold betonte auch, dass dafür gesorgt werden müsse, "die Mängel, die es im Bereich Gerät und Personal natürlich gibt, ausgebessert werden" müssen.

Wir müssen mehr in die Ausbildung und Spezialisierung investieren, zum Beispiel in den IT-Bereich. Die zusätzlichen Mittel von 1,7 Milliarden Euro, die dazu in die mittelfristige Finanzplanung pro Jahr eingestellt wurden, reichen aber nicht aus. Nötig wären fünf Milliarden.

Dieser Welpe fiel in heißen Teer - ein kleiner Junge rettete ihm das Leben

Initialize ads

27 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Nach den Parkinsonschen Gesetzen organisieren sich bürokratische Organisationen folgendermaßen (Wikipedia):
"Jeder Beamte und Angestellte wünscht die Zahl seiner Untergebenen, nicht jedoch die Zahl seiner Rivalen zu vergrößern".
"Beamte und Angestellte schaffen sich gegenseitig Arbeit".
Die Bundeswehr hat ca. 180.000 Soldaten bzw. Soldatinnen. Als Zivil-Beschäftigte (Angestellte und Beamte) sind ca. 90.000 beschäftigt.
Also um jeden 2. Soldaten kümmert sich ein Zivilangestellter.
Demgegenüber sind nur ca. 3.300 Soldaten zu Auslands-Einsätzen abkommandiert.
Und jetzt will diese Monster-Bürokratie wieder die Wehrpflicht aktivieren, damit sie "wachsende Aufgaben" bewältigen können. Parkison läßt grüßen!
  • 03.07.2016, 14:17 Uhr
  • 0
Parkinson?
war das nicht das, mit dem Dopaminmangel und Tremor?
  • 03.07.2016, 14:21 Uhr
  • 0
Auch das gibt es: Morbus Parkinson, eine Krankheit. Ebenso wie die Bürokratie!
  • 03.07.2016, 14:26 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Herr Elmar W., dieses Mal kann ich mich Ihren Ausführungen anschließen. Wenn Deutschland verzichten würde, wie in einer Großmannssucht auf allen Kontinenten mitmischen zu wollen, dann würde auch noch eine kleinere Armee reichen. Wir sind jetzt 70 Jahre ohne Kriegsgeschrei ausgekommen. Wir sollten uns in vielen Bereichen ein wenig zurücknehmen, es stände uns gut zu Gesicht und würde manche Probleme nicht aufkommen lassen..
  • 03.07.2016, 14:09 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Die Wehrpflicht besteht weiterhin - sie ist nur seit 2011 ausgesetzt. Das bedeutet, dass in Friedenszeiten keine Soldaten mehr eingezogen werden.

Der Bundeswehrverband soll mal die Füße still halten - nur das Parlament entscheidet, wann und wie was geändert wird. Im Rahmen der NATO erfüllen wir unsere Verteidigungsaufgaben...
  • 03.07.2016, 07:41 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Was wäre denn die Alternative? Sich von der IS abknallen lassen bis hier auch alles nur in Schutt und Asche liegt?
Weiter blauäugig denken "Hare Krishna,Hare Krishna uns Deutschen passiert schon nichts? Hare Rama, das ganze Drama trifft nur die restlichlich Welt?"
Oder die Antwort nach German Political Correctness und Hypermoralismus: Wir müssen doch die Flüchtlinge schützen.
  • 03.07.2016, 02:12 Uhr
  • 3
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Wachsende Bedrohung ? Wo ?
  • 03.07.2016, 02:03 Uhr
  • 0
Na von der Achse des bösen, den USA.
  • 03.07.2016, 11:49 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Man sollte sich vielleicht mal besser informieren.... die Wehrpflicht ist NICHT abgeschafft !!!

Es wurde nur die Einberufung von Grundwehrdienstleistenden AUSGESETZT !!!

Im Spannungsfall oder Verteidigungsfall besteht die Wehrpflicht sowieso noch.

Die AfD würde die Wehrpflicht auch nur zu gerne wieder aktivieren !!

Tolles Thema, könnt ihr gleich in die Pfanne kloppen !!
  • 03.07.2016, 01:43 Uhr
  • 3
wize.life-Nutzer
Was hat das mit der AFD zu tun.
Die jetztige Regierung will mehr Kriegsbeteiligung, mehr Aufruestung und mehr Soldaten und nicht die AFD.

Fragen sie doch mal ihre Regierung wozu?
Weil sie sich selbst oder Deutschland bedroht sehen oder weil es die USA so moechte?

Wenn es Deutschland und Europa mit den Provokationen gegen Russland auf die Spitze treibt, dann ist es egal ob 1 Mio oder 20 Mio. in Deutschland eine Bundeswehruniform anhaben.

Im 21. Jahrhundert warten die Russen nicht mehr, bis deutsche Soldaten vor Moskau stehen, die haben schon mal 27 Millionen Menschen durch Deutschland verloren.

Da wird es noch einmal kurz und heftig hell und danach dunkel, fuer immer in Germany.
  • 03.07.2016, 05:18 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
"Grund sei die notwendige Terrorbekämpfung" - erst lassen wir die Terroristen ins Land und dann sollen unsere Söhne dafür bluten ...
  • 03.07.2016, 00:24 Uhr
  • 5
" erst lassen wir die Terroristen ins Land und dann sollen unsere Söhne dafür bluten ..."
Rosa,
inzwischen dürfen sich auch Töchter für die Freiheit des deutschen Volkes sterben ...
aber ...
für den Einsatz der Bundeswehr in Deutschland sind sehr enge Grenzen gesetzt ...
"Einsatz im Inneren: Rechtliche Möglichkeiten und Grenzen"
wen das interessiert kann den Artikel hier lesen:
http://www.bundeswehr.de/portal/a/bw...zTBz-HN40!/
  • 03.07.2016, 09:10 Uhr
  • 1
Stimmt Tommy, auch an Töchtern geht das nicht vorbei, meine Enkelin studiert bei der Bundeswehr, aber das macht sie ja freiwillig
  • 03.07.2016, 09:14 Uhr
  • 0
oh, Z-Grabstein?
so nannten wir zu meiner Zeit, 1978, die Berufssoldaten ...
  • 03.07.2016, 09:18 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Vor wem sieht sich den die Bundesregierung bedroht?

Etwa davor, dass ein Land, das man wieder bis aufs aeusserste demuetigt, obwohl schon einmal 27 Millionen in dem Land durch deutsche Soldaten ermordet wurden, sich endlich mal wehrt?

Schmutziger wie derzeit, wurde in Deutschland seit der Nazizeit keine Aussenpolitik mehr gemacht.

Man muss sich schaemen in diesem Land auf die Welt gekommen zu sein.
Sollen doch die Merkel und ihre Regimemitglieder, ihre eigenen Nachkommen, vor die Tore von Russland schicken um dort herumzustaenkern.
Aber Merkel hat ja keine Kinder, das merkt man auch immer deutlicher.
  • 03.07.2016, 00:20 Uhr
  • 6
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.